{"id":65470,"date":"2025-04-27T13:17:09","date_gmt":"2025-04-27T13:17:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/65470\/"},"modified":"2025-04-27T13:17:09","modified_gmt":"2025-04-27T13:17:09","slug":"russische-schattenflotte-estland-laesst-festgesetzten-oeltanker-weiterfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/65470\/","title":{"rendered":"Russische Schattenflotte: Estland l\u00e4sst festgesetzten \u00d6ltanker weiterfahren"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 27.04.2025 13:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Vor zwei Wochen stoppte Estland in der Ostsee ein verd\u00e4chtiges Frachtschiff, das zur russischen Schattenflotte geh\u00f6ren soll. Die Beh\u00f6rden stellten viele M\u00e4ngel fest. Jetzt darf die &#8222;Kiwala&#8220; aber weiterfahren. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin vor Estland zun\u00e4chst festgesetztes und mit EU-Sanktionen belegtes Schiff ist f\u00fcr die Weiterfahrt freigegeben worden. Eine erneute Inspektion der &#8222;Kiwala&#8220; habe ergeben, dass kritische M\u00e4ngel am \u00d6ltanker behoben wurden, teilte die Verkehrs- und Transportbeh\u00f6rde in Tallinn mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie aus Daten von Schiffs-Tracking-Diensten hervorgeht, befindet sich die\u00a0&#8222;Kiwala&#8220;\u00a0inzwischen wieder auf dem Weg in Richtung Russland.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer in der Ostsee festgesetzte \u00d6ltanker geh\u00f6rt mutma\u00dflich zur sogenannten russischen Schattenflotte. Der Begriff wird f\u00fcr Tanker verwendet, die Russland seit seiner Invasion in die Ukraine f\u00fcr die Umgehung westlicher Sanktionen einsetzt. Sie umfasst vor allem \u00e4ltere \u00d6ltanker mit verschleierten Eigentumsverh\u00e4ltnissen, die oft unterdurchschnittlich gewartet werden.<\/p>\n<p>    Sicherheitsrelevante Fragen bei der &#8222;Kiwala&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie estnischen Beh\u00f6rden hatten den Tanker am 11. April vor der K\u00fcste des baltischen EU- und NATO-Landes\u00a0gestoppt und ihm\u00a0die Weiterfahrt bis zur Kl\u00e4rung verschiedener rechtlicher und sicherheitsrelevanter Fragen untersagt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einer Inspektion wurden insgesamt\u00a040 Probleme festgestellt, davon waren nach estnischen Angaben\u00a029 erheblich. Die Besch\u00e4digung von Infrastruktur in der Ostsee sei &#8211; anders als bei anderen F\u00e4llen &#8211; nicht Grund f\u00fcr die Festsetzung gewesen.<\/p>\n<p>    Unter welcher Flagge f\u00e4hrt das Schiff?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHauptgrund war in diesem Fall die Flagge, unter der das Schiff unterwegs war: Dschibuti war als Flaggenstaat angegeben &#8211; doch das ostafrikanische Land hatte die &#8222;Kiwala&#8220; wegen illegaler Aktivit\u00e4ten schon aus seinem Register gestrichen. Nun wurde sie von Dschibuti allerdings bis zum 7. Mai wieder aufgenommen &#8211; und durfte estnische Hoheitsgew\u00e4sser daraufhin verlassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEstland hatte nach mehreren mutma\u00dflich auf Sabotage zur\u00fcckzuf\u00fchrenden Kabelbr\u00fcchen in der Ostsee damit begonnen, die Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte st\u00e4rker zu \u00fcberwachen. Mehr als 450 Schiffe wurden seit Juni laut Beh\u00f6rdenangaben \u00fcberpr\u00fcft. Das zeige, dass die Schiffe der Schattenflotte nicht ungestraft davonkommen und gestoppt werden k\u00f6nnten, sagte Estlands Au\u00dfenminister Margus Tsahkna.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.04.2025 13:44 Uhr Vor zwei Wochen stoppte Estland in der Ostsee ein verd\u00e4chtiges Frachtschiff, das zur russischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":65471,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,3189,30,13,14,15,15048,12],"class_list":{"0":"post-65470","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-estland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-schattenflotte","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114410123968023435","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65470\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}