{"id":656092,"date":"2025-12-18T22:38:24","date_gmt":"2025-12-18T22:38:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/656092\/"},"modified":"2025-12-18T22:38:24","modified_gmt":"2025-12-18T22:38:24","slug":"regierung-zieht-weg-groesste-stadt-der-welt-versinkt-im-wasser-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/656092\/","title":{"rendered":"Regierung zieht weg: Gr\u00f6\u00dfte Stadt der Welt versinkt im Wasser | News"},"content":{"rendered":"<p>Jakarta (Indonesien) \u2013<b> Jakarta ist seit wenigen Wochen laut UNO-Bericht mit 42 Millionen Einwohnern die gr\u00f6\u00dfte Metropole der Welt. Und hat ein Riesenproblem: Denn sie s\u00e4uft ab! <\/b><\/p>\n<p>Denn die ausgedehnte Hauptstadt Indonesiens sinkt j\u00e4hrlich stellenweise um 25 Zentimeter und k\u00f6nnte wegen des gleichzeitig steigenden Meeresspiegels schon 2050 zu einem Drittel &#8211; der n\u00f6rdliche Teil der Mega-City sogar fast komplett &#8211; \u00fcberflutet und unbewohnbar sein. <\/p>\n<p>Wissenschaftler nennt die Gr\u00fcnde<\/p>\n<p>Laut Wissenschaftler Tilo Sch\u00f6ne (61) vom Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) hat das aber nicht in erster Linie etwas mit dem Klimawandel zu tun. Er erkl\u00e4rt gegen\u00fcber BILD: \u201eDas liegt zum Teil einfach an der geografischen Lage. Jakarta ist von Fl\u00fcssen umgeben. Das Wasser ist also permanent in Bewegung und sp\u00fclt den sandigen Boden durch, macht ihn weich.\u201c <\/p>\n<p>Vor allem die Bev\u00f6lkerung tr\u00e4gt zum Absinken der riesigen City bei. Sch\u00f6ne: \u201eWeil es nicht \u00fcberall eine \u00f6ffentliche Wasserversorgung gibt, bohren viele einen Brunnen. Wenn man unten Wasser wegnimmt und oben ein schweres Haus draufbaut, verschwindet der Gegendruck und das Land sinkt automatisch ab.\u201c <\/p>\n<p>Durch Nusantara ersetzt<\/p>\n<p>Aufgrund der massiven <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/ereignisse\/hochwasser\/hochwasser-wenn-die-flut-nicht-zu-stoppen-ist-15821482.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00dcberflutungen<\/a> in den flussnahen Teilen Jakartas baut sich die indonesische Regierung derzeit einfach eine neue Hauptstadt \u2013 mitten im Dschungel! Die futuristische und nachhaltig begr\u00fcnte City tr\u00e4gt den Namen Nusantara. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Futuristisch, gr\u00fcn, nachhaltig: So plant die indonesische Regierung die neue Hauptstadt Nusantara\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/41fd5854f19d79a1e61d35f98e2686b7,1cdc124c\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Futuristisch, gr\u00fcn, nachhaltig: So plant die indonesische Regierung die neue Hauptstadt Nusantara<\/p>\n<p>Foto: Bloomberg via Getty Images<\/p>\n<p>Regierungs- und Stadtverwaltungsorgane Jakartas sollen in den n\u00e4chsten Jahren umziehen. Wann genau das passieren wird, ist noch unklar. \u201eNusantara ist geologisch stabiler, weil die Stadt nicht am Fluss liegt. Au\u00dferdem k\u00f6nnte man jetzt daf\u00fcr sorgen, dass es dort eine \u00f6ffentliche Wasserversorgung gibt und keine Brunnen gebohrt werden m\u00fcssen\u201c, sagt Sch\u00f6ne. <\/p>\n<p>Mehr zum ThemaJakarta sinkt nicht \u00fcberall gleich stark <\/p>\n<p>Tilo Sch\u00f6ne m\u00f6chte sich hingegen nicht auf eine Jahreszahl festlegen: \u201eDie Messwerte f\u00fcr das Absinken sind in Jakarta sehr unterschiedlich, teilweise sinkt die Stadt sechs bis zw\u00f6lf Zentimeter pro Jahr ab. In anderen Teilen der Stadt sind es 25 Zentimeter.\u201c <\/p>\n<p>Daher k\u00f6nne man laut Sch\u00f6ne keine genaue Prognose stellen, wann die indonesische Stadt komplett unter Wasser steht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jakarta (Indonesien) \u2013 Jakarta ist seit wenigen Wochen laut UNO-Bericht mit 42 Millionen Einwohnern die gr\u00f6\u00dfte Metropole der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":656093,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[4723,13,10883,75227,14,15,12,15986,45,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-656092","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-forscher","9":"tag-headlines","10":"tag-indonesien","11":"tag-jakarta","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-steigender-meeresspiegel","16":"tag-texttospeech","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-welt","22":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115742972921880916","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/656092","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=656092"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/656092\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/656093"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=656092"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=656092"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=656092"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}