{"id":656358,"date":"2025-12-19T01:20:37","date_gmt":"2025-12-19T01:20:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/656358\/"},"modified":"2025-12-19T01:20:37","modified_gmt":"2025-12-19T01:20:37","slug":"fall-der-mpox-variante-ib-in-berlin-festgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/656358\/","title":{"rendered":"Fall der Mpox-Variante Ib in Berlin festgestellt"},"content":{"rendered":"<p>\n        Erstmals ist in Berlin ein Mpox-Fall der Variante Klade Ib nachgewiesen worden. Mpox ist eine seltene Erkrankung und wird durch engen K\u00f6rperkontakt \u00fcbertragen, vor allem beim Sex.\n      <\/p>\n<p>\n        18. 12. 2025,  16:58\u00a0Uhr<br \/>\n        Lesedauer:        1 Minuten<\/p>\n<p>Der Mann sei zwischen 35 und 40 Jahre alt und am 8. Dezember an Fieber, dem typischen Hautausschlag und Lymphknotenschwellungen erkrankt, wie das Berliner Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Soziales (Lageso) mitteilt. \u201eEr hielt sich im potenziellen Ansteckungszeitraum im europ\u00e4ischen Ausland auf und gab sexuelle Kontakte zu M\u00e4nnern als wahrscheinlichen Infektionsweg an.\u201c Der Mann war den Angaben nach nicht gegen Mpox geimpft. Das zust\u00e4ndige Gesundheitsamt habe eine h\u00e4usliche Isolation angeordnet. Bislang gab es in Berlin nur F\u00e4lle der Variante Klade II.<\/p>\n<p>Die Impfung gegen Mpox wird dem Robert Koch-Institut zufolge derzeit nur bestimmten Personengruppen empfohlen, wie etwa Menschen mit einem erh\u00f6hten Expositionsrisiko, wie zum Beispiel Sexarbeitende.<\/p>\n<p>16 F\u00e4lle mit Klade Ib in Deutschland<\/p>\n<p>Deutschlandweit wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) seit Oktober 2024 16 F\u00e4lle der Klade Ib gemeldet, davon 9 in diesem Jahr, den Berliner Fall eingeschlossen. Die \u00fcberwiegende Anzahl der F\u00e4lle sei bei Reisen in L\u00e4nder erworben worden, in denen das Virus dauerhaft vorkommt, sagt eine RKI-Sprecherin und nennt Ruanda, Kenia, Tansania und Uganda. Die Klade Ib kursiert seit 2024, vor allem in Zentralafrika. Insgesamt gab es laut RKI dieses Jahr 498 Mpox-F\u00e4lle. Mpox-Todesf\u00e4lle gab es in Deutschland noch nie.<\/p>\n<p>Ansteckungsgefahr mit Mpox besteht vor allem dann, wenn man in Kontakt mit den typischen Hautver\u00e4nderungen (Bl\u00e4schen oder Schorf) der Mpox-Infizierten kommt. Es gibt eine Impfung, die unter anderem M\u00e4nnern, die Sex mit M\u00e4nnern haben und h\u00e4ufig den Partner wechseln, empfohlen wird.<\/p>\n<p>Keine Hinweise auf schwereren Krankheitsverlauf<\/p>\n<p>Manche Experten gehen davon aus, dass Klade I im Schnitt h\u00e4ufiger zu schwereren Krankheitsverl\u00e4ufen f\u00fchrt als Klade II. Das Lageso erkl\u00e4rt dazu: \u201eAktuell gibt es keine Hinweise darauf, dass Infektionen mit Mpox der Klade Ib, die in Europa aufgetreten sind, mit einem erh\u00f6hten Ausbreitungspotenzial oder einer h\u00f6heren Krankheitsschwere einhergehen.\u201c Die bisher in Europa aufgetretenen F\u00e4lle der Klade Ib h\u00e4tten nur zu einer begrenzten Anzahl weiterer \u00dcbertragungen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Auch das RKI geht aktuell weiterhin nicht von einer erh\u00f6hten Gef\u00e4hrdung durch Klade-I-Viren in Deutschland aus, beobachtet die Situation eigenen Angaben zufolge aber sehr genau und passt seine Empfehlungen bei Bedarf an.<\/p>\n<p>(Quelle: SN, dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erstmals ist in Berlin ein Mpox-Fall der Variante Klade Ib nachgewiesen worden. 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