{"id":656745,"date":"2025-12-19T05:41:17","date_gmt":"2025-12-19T05:41:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/656745\/"},"modified":"2025-12-19T05:41:17","modified_gmt":"2025-12-19T05:41:17","slug":"gut-essen-ohne-verbote-7-weisheiten-fuer-die-perfekte-ernaehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/656745\/","title":{"rendered":"Gut Essen ohne Verbote \u2013 7 Weisheiten f\u00fcr die perfekte Ern\u00e4hrung"},"content":{"rendered":"<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Er k\u00f6nne allem widerstehen, \u201enur nicht der Versuchung\u201c, sagte Oscar Wilde. Es ist einer der ber\u00fchmten S\u00e4tze des dichtenden Dandys aus dem London des sp\u00e4ten 19. Jahrhunderts. In den kommenden Feiertagen mag er das unterschwellige Motto von Millionen sein. Dort eine Handvoll Spekulatius, da ein Glas Punsch und abends G\u00e4nsebraten mit Rotkraut und Kn\u00f6deln und zwei Gl\u00e4sern Rotwein \u2013 schnell kommt der weihnachtlich gestimmte Mensch auf 3000 Kalorien pro Tag. Das ist bei M\u00e4nnern in den meisten Altersklassen und bei Frauen gleich welchen Alters mehr als empfohlen.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Studien und Sch\u00e4tzungen zufolge legt der Durchschnittsb\u00fcrger im Dezember und Januar zwischen 370 Gramm und einem knappen Kilo an Gewicht zu. Das kann ein deutlicher Teil jenes Kilogramms sein, das sich Frauen und M\u00e4nner zwischen 30 und 60 im Mittel Jahr um Jahr anfuttern. Ern\u00e4hrungsmediziner raten gleichwohl dringend von Turbo-Di\u00e4ten ab, die den Braten und die Kn\u00f6del beinahe so schnell wieder abbauen sollen, wie sie auf den Tisch gekommen sind. Gesundes Essen soll keine Qual und auch keine sportliche H\u00f6chstleistung sein, sondern ein langfristiges und im Idealfall lustbetontes Lernprojekt.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Zwar trifft es weiterhin zu, dass Menschen runder werden, wenn sie auf Dauer mehr Kalorien zu sich nehmen, als sie verbrauchen. Auch haben K\u00f6rper-Masse-Index BMI und Taillenumfang noch immer eine starke Aussagekraft. (Der BMI sollte unbedingt unter 30, besser noch unter 25 liegen, und der Bauchumfang sollte bei M\u00e4nnern allerh\u00f6chstens 102 und bei Frauen maximal 88 Zentimeter betragen.) Aber die H\u00f6he des Blutzuckers, der Blutdruck und das Verh\u00e4ltnis der Fette im Blut zueinander informieren \u00fcber den Gesundheitsstatus exakter als Waage oder Ma\u00dfband.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Gemeinsam ist diesen Werten, dass die Ern\u00e4hrungsweise einen gro\u00dfen Einfluss auf sie aus\u00fcbt. Sind sie zu hoch, sprechen Mediziner vom metabolischen Syndrom, einer Vorstufe des Diabetes Typ 2. Darum empfiehlt es sich, beim Essen Regeln zu befolgen. \u201eEine Kost, die reich an Omega-3-Fetts\u00e4uren, an sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen aus verschiedenen Gem\u00fcsesorten und nat\u00fcrlichen Antioxidantien wie Vitaminen und Mineralstoffen ist, kann das Immunsystem st\u00e4rken, entz\u00fcndlich-rheumatische Beschwerden lindern sowie dem metabolischen Syndrom entgegenwirken\u201c, sagt Daniel D\u00fcrschmied, Direktor der Medizinischen Universit\u00e4tsklinik in Mannheim und Berater der Deutschen Herzstiftung.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Dem zeitgem\u00e4\u00dfen Verst\u00e4ndnis zufolge soll der gesunde Speiseplan Genuss nicht untersagen. \u201eWir haben jahrzehntelang versucht, Menschen durch Verbote zum gesunden Essen zu bewegen\u201c, sagt die Endokrinologin (Hormonspezialistin) Pia Roser, Ober\u00e4rztin am Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf. \u201eDabei haben wir aber ignoriert, dass Essverhalten \u00fcber Belohnung und Motivation gesteuert wird und dass der Botenstoff Dopamin langfristig st\u00e4rker ist als reine Willenskraft.\u201c<\/p>\n<p>1. Achten Sie auf die Vielfalt unserer Lebensmittel<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Zum Leben ben\u00f6tigt der Mensch Makron\u00e4hrstoffe und Mikron\u00e4hrstoffe. Letztere ern\u00e4hren nicht, sondern sch\u00fctzen Zellen, unterst\u00fctzen das Immunsystem, werden von Knochen ebenso wie von Organen ben\u00f6tigt. Es handelt sich bei ihnen um die vielen verschiedenen Vitamine und Mineralstoffe.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Energie hingegen geben die Makron\u00e4hrstoffe. Das sind die Proteine, die Kohlenhydrate und die Fette. Die empfohlene Mengenverteilung, bezogen auf die gesamte Kalorienzahl, schwankt enorm. Im Detail hei\u00dft das: Proteine d\u00fcrfen zehn bis 35 Prozent Anteil haben, Kohlenhydrate 45 bis 65 Prozent, Lipide 15 bis 35 Prozent.<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Avocados\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/avocados.jpg\" width=\"480\" height=\"672\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122835_730_avocados.jpg\" alt=\"Avocados\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Letztere sind die mit Abstand effizientesten Energielieferanten. Ein Gramm Fett bringt neun Kalorien, doppelt so viele wie ein Gramm der beiden anderen Makron\u00e4hrstoffe. Jeder von ihnen hat noch weiteren Nutzen. Eiwei\u00dfe (Proteine) treten auch als Bausteine hervor, etwa f\u00fcr N\u00e4gel und Haare. Gemeinsam mit den Kohlenhydraten versorgen sie au\u00dferdem die Muskeln. Herrscht ein \u00dcberfluss an Kohlenhydraten, wandelt der K\u00f6rper diese Zuckermolek\u00fcl-Konstrukte in Fett um. Das Fett lagert er ein.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Schon die Rollenverteilung des Makron\u00e4hrstoff-Trios verdeutlicht, dass man vielf\u00e4ltig essen sollte. Wer etwas Wesentliches wegl\u00e4sst, schadet sich. Innerhalb der drei Stoffgruppen gibt es freilich Unterschiede. Manche Lebensmittel, in denen der jeweilige N\u00e4hrstoff steckt, sind gesund, andere eher nicht. Kohlenhydrate aus M\u00f6hren gelten als gut, jene aus dem Kuchen als b\u00f6se. Fette aus N\u00fcssen \u2013 gut; aus gewissen Wurstsorten \u2013 b\u00f6se. Proteine aus Linsen \u2013 gut; aus ges\u00fc\u00dften Shakes \u2013 b\u00f6se. Wie streng muss man sich daran halten, und wie solide ist die wissenschaftliche Evidenz?<\/p>\n<p>2. Lernen Sie Ihren Esstyp kennen<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Einen starken Einfluss auf die Essgewohnheiten und Vorlieben hat das Geschlecht. M\u00e4nner machen sich deutlich \u00f6fter \u00fcber Fleisch her als Frauen. Daf\u00fcr bezeichnen sich mehr Frauen als M\u00e4nner als Vegetarier oder Flexitarier. Das Wort bezeichnet Menschen, die haupts\u00e4chlich pflanzenbasiert essen und eher selten Fisch, Fleisch und Wurst.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die kulinarischen Geschlechtsunterschiede suchen Forscher in einer althergebrachten Rollenverteilung im K\u00f6rperbau und der Physiologie. M\u00e4nner haben mehr Muskelmasse, und die l\u00e4sst sich eben mal schnell mit Fleisch versorgen. Nehmen M\u00e4nner dann zu, sammelt sich das Fett eher in der Mitte des K\u00f6rpers. Das beeintr\u00e4chtigt relativ rasch Herz und Kreislauf. Frauen gehen zuerst in der H\u00fcftgegend in die Breite, was als harmloser gilt. Au\u00dferdem hat sie die Evolution bis zur Menopause mit einem hormonellen Schutz vor Stoffwechselst\u00f6rungen ausgestattet. Das ergibt Sinn. Ihr h\u00f6herer Anteil an Fett im K\u00f6rper hilft beim Kinderkriegen.<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Paprika\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/paprika.jpg\" width=\"480\" height=\"672\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122839_848_paprika.jpg\" alt=\"Paprika\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Um die Faktoren zu erkennen, die das eigene, allt\u00e4gliche Essverhalten bestimmen, sollte man sich einige Zeit selbst beobachten. Neigt man zum Beispiel dazu, aus Langeweile zu naschen, oder bestellt man immer dann eine Pizza, wenn der Stress \u00fcberhandzunehmen droht?<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Psychologen raten in derartigen F\u00e4llen, Alternativstrategien zu entwickeln. Tritt der Impuls auf, k\u00f6nne man auch eine Runde spazieren gehen oder eine Plauderei im B\u00fcro oder am Gartenzaun beginnen. Oder man h\u00f6rt sich endlich wieder einmal eines seiner liebsten Musikst\u00fccke an. \u201eWer entspannt ist, isst bewusster\u201c, merkt Endokrinologin Roser dazu in ihrem Buch \u201eDie neue Wissenschaft vom Sattsein\u201c (GU Verlag) an.<\/p>\n<p>3. H\u00fcten Sie sich vor dem, was wirklich schadet<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">G\u00e4nzlich schlecht sind wenige Lebensmittel \u2013 und das meist auch nur, wenn man sie \u00f6fter konsumiert. Alles, was den Blutzuckerspiegel rasant emporschnellen l\u00e4sst, z\u00e4hlt zu den wenig empfehlenswerten Produkten. Diese Eigenschaft besitzen viele der Schokoriegel, wie man sie aus Snack-Automaten ziehen kann. Der Blutzuckerspiegel f\u00e4llt nach ihrem Genuss rasch wieder ab, das Verlangen nach mehr kehrt bald zur\u00fcck. Auf Dauer \u00fcberlastet der schnelle S\u00fc\u00df-Schock durch das Auf und Ab den Stoffwechsel. Insulin kommt kaum mit seiner Arbeit nach, die darin besteht, die Zuckermolek\u00fcle in die Zellen zu transportieren. Diabetesforscher des Universit\u00e4tsklinikums T\u00fcbingen folgern aus einer aktuellen Studie, dass weniger Blutzucker besser vor Herzkrankheit sch\u00fctzt als blo\u00df weniger Gewicht.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Sehr kohlenhydratreiche Essgewohnheiten, wom\u00f6glich noch bei wenig Bewegung, k\u00f6nnen im K\u00f6rper anhaltende Entz\u00fcndungen hervorrufen. Sie sch\u00e4digen dann oft nicht nur die Blutgef\u00e4\u00dfe des Herzens, sondern f\u00f6rdern auch Krebs. Vor allem das typisch m\u00e4nnliche Bauchfett kann Botenstoffe herstellen, die derartige Prozesse ansto\u00dfen. \u201eEs gibt keinen st\u00e4rkeren Faktor f\u00fcr Entz\u00fcndungen als die Ern\u00e4hrung\u201c, sagt die Kieler Allgemein\u00e4rztin Silja Sch\u00e4fer, die als einer von vier \u201eErn\u00e4hrungs-Docs\u201c im NDR auftritt.<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Kuchen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/kuchen.jpg\" width=\"480\" height=\"291\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122843_733_kuchen.jpg\" alt=\"Kuchen\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Das Quartett hat soeben seine \u201eAnti-Entz\u00fcndungs-Formel\u201c als Buch herausgegeben. Zu den entz\u00fcndungshemmenden Lebensmitteln z\u00e4hlt Sch\u00e4fer zwei, die eigentlich viel Energie liefern und mancherorts als Dickmacher gelten, N\u00fcsse und pflanzliche Fette. Aber sie machten eher satt als etwa eine Scheibe Toastbrot, die vielleicht in einer Kalorientabelle weiter unten stehe und doch nur bald den Hunger zur\u00fcckkehren lasse.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Betrachtet man andere Organe, erh\u00e4lt selbst fetter K\u00e4se Pluspunkte. Brie, Gouda und Cheddar, die mehr als 20 Prozent aufweisen, sch\u00fctzen einer soeben ver\u00f6ffentlichten Studie zufolge vor Alzheimer-Demenz. Die Forscher der Universit\u00e4t Lund st\u00fctzten sich auf Gesundheitsdaten von 28 000 Menschen in Schweden, die 25 Jahre lang beobachtet wurden und \u00fcber ihr Essen Auskunft gaben.<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Ei\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ei.jpg\" width=\"480\" height=\"672\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122846_67_ei.jpg\" alt=\"Ei\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Wie \u00fcblich bei derartigen Erhebungen, liefert die Studie keinen wasserdichten Beweis. Schlie\u00dflich beruhten die Angaben auf Selbstausk\u00fcnften der Probanden, und diese sind fehleranf\u00e4llig. Sie gibt aber einen starken Hinweis, dass fetter K\u00e4se dem Gehirn n\u00fctzen kann, m\u00f6glicherweise durch eine antientz\u00fcndliche Wirkung.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">H\u00e4ufig durchzieht Streit die Ern\u00e4hrungswissenschaft. Eine aktuelle Auseinandersetzung dreht sich um hoch verarbeitete Lebensmittel, nach ihrem englischen Namen kurz UPFs genannt. Darunter fallen stark ges\u00fc\u00dfte Limonaden, Wurst und andere Produkte aus rotem Fleisch, Knabbereien und alles, was viel Zucker, Salz, Fett und chemische Zusatzstoffe wie etwa Geschmacksverst\u00e4rker enth\u00e4lt. Die Lebensmittelindustrie verwendet die Zus\u00e4tze oft, um ihre Produkte zu normieren und Kosten zu sparen.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">M\u00f6glicherweise verfolgen die Hersteller dabei eine Art Kundenbindungsstrategie. Mathias Fasshauer, Professor f\u00fcr Ern\u00e4hrungsmedizin an der Universit\u00e4t Gie\u00dfen: \u201eLebensmittel mit zus\u00e4tzlichen Aromen schmecken intensiver und f\u00f6rdern so das hedonische Essen, also das Essen aus Lust, was zu \u00dcberessen f\u00fchrt, selbst wenn der Energiebedarf l\u00e4ngst gedeckt ist.\u201c Gegen derartige Zumutungen f\u00fcr den menschlichen Stoffwechsel fordern Verbraucherorganisationen wie \u201eFoodwatch\u201c Ma\u00dfnahmen, etwa eine deutlichere Deklaration von Inhaltsstoffen, Werbeverbote und eine Extrasteuer auf Zucker.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Kritiker der Warnungen vor UPFs stehen im Verdacht, industrienah zu sein. Sie geben zum Beispiel zu bedenken, dass keine einheitliche Definition f\u00fcr \u201ehoch verarbeitet\u201c existiere. Das verwendete Klassifikationssystem \u201eNova\u201c, das die UN-Organisation f\u00fcr Ern\u00e4hrung unterst\u00fctzt, weise L\u00fccken und Ungereimtheiten auf. So kann Brot offenbar bereits dann als stark verarbeitet gelten, wenn es verpackt ist. Au\u00dferdem muss der Zweck der Verarbeitung nicht in jedem Fall verwerflich sein. Ein Zusatzstoff kann auch der mikrobiologischen Sicherheit dienen, also dem Schutz vor Lebensmittelinfektionen.<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Wurst\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/letzte_seite.jpg\" width=\"480\" height=\"291\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122849_267_letzte_seite.jpg\" alt=\"Wurst\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Einer Studie zufolge soll ein gutes Viertel, exakt 27,2 Prozent, der t\u00e4glichen Energieaufnahme eines Durchschnittseurop\u00e4ers von UPFs stammen. Der Anteil sinkt bei Menschen, die h\u00e4ufiger selbst kochen. Schlie\u00dflich gibt es zahlreiche M\u00f6glichkeiten, frische Produkte zu kaufen, auf M\u00e4rkten, aber auch in Superm\u00e4rkten und selbst bei den Discountern. Wer sie nutzt, entgeht der Gefahr, zu oft Hochverarbeitetes zu essen.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Eine geschmackvolle und weitgehend naturbelassene Kochschule ist die mediterrane K\u00fcche, fr\u00fcher als Mittelmeerdi\u00e4t bezeichnet. Sie genie\u00dft unter Medizinern einen guten Ruf. So glaubt die Deutsche Herzstiftung, ein Verein mit rund 100 000 Mitgliedern, fest an ihre segensreiche Wirkung. Mit Experten wie dem Kardiologen D\u00fcrschmied hat die Stiftung soeben den Ern\u00e4hrungs- und Kochf\u00fchrer \u201eKochen f\u00fcrs Herz\u201c herausgegeben (28 Euro plus Versandkosten).<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Enthalten sind 80 Rezepte des Kemptener Fernseh- und Sternekochs Christian Henze.\u00a0<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Lachs\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/lachs_zahlen.jpg\" width=\"480\" height=\"672\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122855_669_lachs_zahlen.jpg\" alt=\"Lachs\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Selbstverst\u00e4ndlich z\u00e4hlen Gem\u00fcse und Obst zur mediterranen Kost, aber auch frischer, eher fetter Fisch. \u201eMakrele und Lachs haben eine wahnsinnig gute Zusammensetzung an Fetts\u00e4uren\u201c, sagt Henze. Auch Fleisch lassen er und die \u00e4rztlichen Berater zu, wenn auch in kleineren Portionen. In einem sehr engen Rahmen verwendet Henze den \u201eHerzkiller\u201c Salz. Ihn, so empfiehlt er, k\u00f6nne man in vielen F\u00e4llen durch Aroma-Kreationen aus Zitrone, Knoblauch, Oliven\u00f6l, Kr\u00e4utern und passenden Gew\u00fcrzen ersetzen.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Apropos Oliven\u00f6l: F\u00fcr Henze ist das \u201eextra native\u201c die bevorzugte Quelle. \u201eTierische Fette und Butter werden nur in Ausnahmef\u00e4llen verwendet.\u201c Der K\u00fcchenchef setzt das Oliven\u00f6l sparsam ein \u2013 weil es viele Kalorien hat und teuer ist. Er hat stets zwei Flaschen zu Hause, jene mit der exakten Herkunftsbezeichnung zum Dr\u00fcbergie\u00dfen und die billigere zum Kochen.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Den UPF-Konflikt l\u00f6st Henze mit einer eigenen Formel: \u201eStehen in der Zutatenliste Dinge, die in einer Haushaltsk\u00fcche nicht zu finden sind, handelt es sich um ein hoch verarbeitetes Lebensmittel.\u201c<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">\u201eWer normgewichtig ist, muss sich um seine Ern\u00e4hrung im Grunde nicht besonders k\u00fcmmern\u201c, sagt Stephan Martin, Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums in D\u00fcsseldorf. Martin arbeitet mit Menschen, die oft nur durch falsche Ern\u00e4hrung und zu wenig Bewegung an der Stoffwechselst\u00f6rung erkrankt sind. Im Idealfall verhilft er ihnen dazu, dass sie nach einer Ern\u00e4hrungsumstellung ohne Medikamente ihr Gewicht und ihre Blutwerte so weit verbessern, dass alles wieder in den Normbereich rutscht.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Martins Strategie besteht haupts\u00e4chlich darin, den Konsum von kohlenhydratreichen Speisen auf ein gerade noch vertr\u00e4gliches Minimum zu reduzieren. Fisch, Fleisch, Eier und viele Sorten Gem\u00fcse sind gestattet. Genussfeindlich ist das nicht.Zwar warnt Martin seine Patienten wegen der Glukose vor frischem Obst, aber gesunde Menschen d\u00fcrfen und sollen ruhig zugreifen. S\u00e4fte hingegen enthalten zwar Vitamine, aber auch jede Menge Zucker. Sie l\u00f6sen auch kein S\u00e4ttigungsgef\u00fchl aus.<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Chart Genuss\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/chart.jpg\" width=\"480\" height=\"672\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122860_73_chart.jpg\" alt=\"Chart Genuss\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Wer einmal erlebt hat, wie schnell eine Chipst\u00fcte leer gefuttert war, hat eine Ahnung davon: Vieles, was man sich f\u00fcr den kleinen Hunger zwischendurch aus dem Regal schnappt, ist durch geschickte Zugabe von Salz und Zucker und mehr darauf ausgerichtet, den Appetit aufrechtzuerhalten. Man sollte den \u2013 oft kleinen \u2013 Aufwand nicht scheuen und besser zum Original greifen, anstelle der Chips zu ein paar Kartoffeln und anstelle des Saftes zum Apfel.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Die Originale liefern eher die wichtigen Ballaststoffe. Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile meist pflanzlicher Lebensmittel. Sie verl\u00e4ngern die Aufenthaltsdauer des Nahrungsbreis im Magen, saugen Wasser an, lassen den Stuhl quellen, machen ihn weich und regen die Darmbewegung an. Man f\u00fchlt sich schneller satt. Au\u00dferdem sind Ballaststoffe in der Lage, Gifte und Krankheitserreger zu binden und abzutransportieren.<\/p>\n<p>6. Vegan, vegetarisch oder doch viel Fleisch? Am besten lebt es sich flexitarisch<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Die EU hegt Pl\u00e4ne, Bezeichnungen wie \u201eVleisch\u201c und \u201eVeggie-Schnitzel \u201c zu verbieten. Eigenartigerweise opponieren unter anderem jene Kr\u00e4fte dagegen, die sonst f\u00fcr eine ehrliche Lebensmitteldeklaration eintreten und jeden verklagen, der etwa Erdbeeren auf die Verpackung druckt, obwohl nur Erdbeeraroma im Produkt ist.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Aber nicht nur die Benennung der veganen Supermarktware ist umstritten, sondern auch ihr Inhalt. Manch ein Hersteller verfremdet Erbsen und Bohnen mithilfe von maschinellen Prozessen und Zusatzstoffen sehr stark. Er will damit Textur und Geschmack so hinbekommen, dass sie m\u00f6glichst fleisch\u00e4hnlich wirken. Derartige vegane Produkte m\u00f6gen in ihrer Umweltbilanz klimafreundlicher sein, die Anzahl der verwendeten Zusatzstoffe aber erinnert manchmal an hoch verarbeitete Lebensmittel.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Dass \u201evegan\u201c nicht automatisch gesund bedeutet, zeigt sich nebenbei darin, dass kr\u00e4ftig gesalzene Pommes frites in diese Kategorie fallen.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Man kann sich jedenfalls ohne Fleischimitate vegan, aber m\u00f6glicherweise ges\u00fcnder ern\u00e4hren. Tofu zum Beispiel wird seltener verfremdet, sondern eher mit Gew\u00fcrzen aufgepeppt. Dar\u00fcber hinaus bieten heimische und mediterrane Gem\u00fcsesorten von der Paprika bis zur Aubergine viele M\u00f6glichkeiten, ein schmackhaftes veganes Essen zuzubereiten.<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Gem\u00fcse\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_ds.jpg\" width=\"480\" height=\"291\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122865_808_3_ds.jpg\" alt=\"Gem\u00fcse\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Allerdings fehlt in Pflanzen ein wichtiger Mikron\u00e4hrstoff fast v\u00f6llig, das Vitamin Cobalamin (B12). Er unterst\u00fctzt die Nerven. So wird Veganern h\u00e4ufig empfohlen, B12 zu supplementieren, also entsprechende Nahrungserg\u00e4nzungsmittel einzunehmen. Fleisch hingegen ist eine hervorragende Quelle f\u00fcr Vitamin B12. Nicht-Veganer erhalten auch anderweitig wichtige N\u00e4hrstoffe, etwa Omega-3-Fetts\u00e4uren aus Fischen und Eiern.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">In den USA l\u00e4uft derzeit eine politische Initiative mit dem Ziel, die bislang verfemten ges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren zu rehabilitieren. Sie sind etwa in Butter oder fettem Fleisch enthalten. Das Vorhaben d\u00fcrfte medizinisch eher nicht gerechtfertigt sein. Dennoch unterst\u00fctzt es Donald Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. offenbar. Seine Verfechter argumentieren im Wesentlichen, der Mensch nehme seit Jahrtausenden ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren zu sich. Er habe sich dabei \u2013 oder sogar dadurch \u2013 gut entwickelt, hei\u00dft es aus dem Trump-Lager. Dar\u00fcber hinaus spricht f\u00fcr Fleisch, dass es sehr n\u00e4hrstoffreich ist. Eisen nimmt der K\u00f6rper aus karnivoren Quellen leichter auf als aus pflanzlichen.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Dem Rehabilitierungsversuch f\u00fcr ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren stehen allerdings Studien gegen\u00fcber, die zu dem Schluss kamen, ein hoher Konsum dieser tierischen Fette erh\u00f6he die Wahrscheinlichkeit, an Herz und Kreislauf zu erkranken. Manche sprechen gar von einem zus\u00e4tzlichen Darmkrebsrisiko. Bei rotem Fleisch, also etwa Rind, Wild und Lamm, zeigte sich dieser Zusammenhang. Bei vegetarischen Quellen ges\u00e4ttigter Fetts\u00e4uren wie Joghurt und K\u00e4se scheint ein anderer Mechanismus zu wirken, denn f\u00fcr sie ist keine Risikoerh\u00f6hung nachweisbar.<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Brokkoli\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/brokkoli.jpg\" width=\"480\" height=\"672\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122873_566_brokkoli.jpg\" alt=\"Brokkoli\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">So d\u00fcrfte der Rat der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) zum Fleischkonsum ein guter Kompromiss zu sein. Die DGE empfiehlt, nicht mehr als 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche zu essen, also zwei bis drei Portionen. Der Rest des Bedarfs l\u00e4sst sich aus Fisch, Gem\u00fcse und so weiter bestreiten, \u201eflexitarisch\u201c eben.<\/p>\n<p>7. Und wie ist das jetzt mit dem Alkohol?<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Gab es fr\u00fcher Stimmen, die dem t\u00e4glichen Glas Rotwein einen herzsch\u00fctzenden Effekt zustanden, herrscht seit einigen Monaten Prohibitionsstimmung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will, dass Menschen \u00fcberhaupt keinen Alkohol mehr trinken. In einem vor knapp einem Jahr erschienenen Bericht fordert sie eine Kennzeichnung auf den Flaschen. Diese solle \u201eeine konkrete Krebswarnung enthalten\u201c, so der Schwede Hans Kluge, Regionaldirektor f\u00fcr Europa der WHO.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Dass Alkohol ein Zellgift ist, wei\u00df die Wissenschaft schon lange. Nun kommen Belege hinzu, wonach bereits geringe Mengen Krebs \u2013 darunter Brustkrebs \u2013 ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Die meisten Mediziner bestreiten mittlerweile die Existenz einer \u201eerlaubten\u201c Dosis, wie sie die Promillegrenzen f\u00fcrs Autofahren suggerieren.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Welche Rolle spielt es angesichts dessen noch, dass Alkohol in ma\u00dfvollen Mengen die Stimmung hebt und \u00c4ngste verjagt? Von langer Dauer ist die Freude am Alkoholgenuss bei vielen Menschen ohnedies nicht. Jenseits ihres 50. oder 60. Geburtstags machen sie die Erfahrung, dass sie Alkohol schlechter vertragen. Wie alles im K\u00f6rper arbeitet auch die Entgiftungszentrale Leber mit den Jahren nicht mehr so flink. Ein weiterer Grund f\u00fcr die sp\u00e4te Neigung zum fr\u00fchen Kater ist, dass Muskeln zu bis zu 80 Prozent aus Wasser bestehen, Fett zu nicht einmal einem Drittel. Weil im Alter die Muskelmasse zugunsten des Fetts schwindet, Alkohol aber wasserl\u00f6slich ist, verbleibt mehr davon im Blut.<\/p>\n<p><img class=\"ThumborPicture_image__404Vg\" alt=\"Ingwer\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ingwer.jpg\" width=\"480\" height=\"686\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766122877_313_ingwer.jpg\" alt=\"Ingwer\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Andererseits wei\u00df die Menschheit im Gro\u00dfen und Ganzen mit Alkohol umzugehen. Schlie\u00dflich kultiviert sie ihn und seine verbindende Funktion seit mindestens 8000 Jahren. Prost und Prosit, Sant\u00e9 und Zum Wohl geh\u00f6ren in diesen Tagen einfach dazu.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Der eingangs erw\u00e4hnte Dichter Oscar Wilde mochte Absinth, eine wegen ihrer angeblichen halluzinogenen Wirkung in vielen L\u00e4ndern zeitweise verbotene Spirituose mit bis zu 90 Prozent Alkoholgehalt. Er nannte den Absinth \u201egr\u00fcne Fee\u201c. Wilde wurde nur 46 Jahre alt. Er soll allerdings an der Syphilis gestorben sein. Laut WHO verlieren in Europa j\u00e4hrlich 800 000 Menschen wegen Alkoholkonsums ihr Leben.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Vor Alkohol muss man also warnen. Wer dennoch in diesen Tagen nicht davon lassen will: Hinweise zum risikoarmen Trinken beinhalten, das Glas nicht zu schnell zu leeren und nach jedem geistigen Getr\u00e4nk zu Mineralwasser zu greifen.<\/p>\n<p class=\"sc-17d8dcc2-0 fyvFMm\">Im neuen Jahr kann man dann endlich den Rat beherzigen, mindestens drei Tage in der Woche alkoholfrei zu bleiben und es an den anderen Tagen bei einem, h\u00f6chstens zwei Drinks bewenden zu lassen. Oder man legt einen Dry January ein und, wer wei\u00df, verl\u00e4ngert ihn f\u00fcr eine ungewisse Zeit.<\/p>\n<p><a class=\"Article_homeBtn__kEoMA Button_secondary__PNkAv Button_base__GoPte Tokens_buttonLabel__UEWx8\" href=\"https:\/\/www.focusplus.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Er k\u00f6nne allem widerstehen, \u201enur nicht der Versuchung\u201c, sagte Oscar Wilde. 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