{"id":657298,"date":"2025-12-19T11:36:31","date_gmt":"2025-12-19T11:36:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/657298\/"},"modified":"2025-12-19T11:36:31","modified_gmt":"2025-12-19T11:36:31","slug":"milliarden-fuer-kampf-gegen-putin-die-eu-bewahrt-die-ukraine-und-sich-selbst-vor-dem-allerschlimmsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/657298\/","title":{"rendered":"Milliarden f\u00fcr Kampf gegen Putin: Die EU bewahrt die Ukraine und sich selbst vor dem Allerschlimmsten"},"content":{"rendered":"<p>Milliarden f\u00fcr Kampf gegen PutinDie EU bewahrt die Ukraine und sich selbst vor dem Allerschlimmsten19.12.2025, 12:18 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Lea-Verstl-article23006163.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/verstl.webp.webp\" alt=\"verstl\"\/>Ein Kommentar von Lea Verstl<\/a><\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:28 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/German-Chancellor-Friedrich-Merz-welcomes-President-of-the-European-Commission-Ursula-von-der-Leyen-.webp\" alt=\"German-Chancellor-Friedrich-Merz-welcomes-President-of-the-European-Commission-Ursula-von-der-Leyen-at-the-Chancellery-in-Berlin-Germany-Monday-Dec-15-2025\"\/>Merz und von der Leyen konnten nicht alle ihre Vorstellungen von den Hilfszahlungen durchsetzen, waren aber treibende Kr\u00e4fte hinter einer Einigung auf dem EU-Gipfel. (Foto: AP)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Es ist ein guter Tag f\u00fcr Br\u00fcssel und Kiew. Es h\u00e4tte leicht ihr schlimmster werden k\u00f6nnen. Die Zukunft des ukrainischen Staats stand beim EU-Gipfel auf dem Spiel. Den europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs gelingt aber ein Tritt gegen Putins Schienbein, wenn auch nicht so kr\u00e4ftig wie von Berlin erhofft.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es gibt Grund zum Aufatmen in Kiew: Schon Ende Januar wird der Regierung dort frisches Geld von der Europ\u00e4ischen Union \u00fcberwiesen. Die Ukraine bekommt insgesamt 90 Milliarden Euro an zinslosen Krediten f\u00fcr ihren Kampf gegen den russischen Angriffskrieg in den kommenden zwei Jahren. Auch in Berlin geht jetzt die Erleichterung um, konnte Kanzler Friedrich Merz doch noch einen Teilerfolg nach den Verhandlungen in Br\u00fcssel vorweisen &#8211; und einige seiner Vorstellung von der Haftung f\u00fcr den Kredit durchsetzen. In Kiew ging es jedoch um viel mehr. Ohne das Geld w\u00e4re die ukrainische Regierung im kommenden Jahr auf den Staatsbankrott zugesteuert &#8211; und damit einer Kapitulation n\u00e4her gewesen. Die EU bewahrt aber nicht nur die Ukraine vor dem Allerschlimmsten, sondern auch sich selbst.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Denn die ukrainischen Truppen, das werden EU-Vertreter nicht m\u00fcde zu betonen, verteidigen ganz Europa gegen die imperialistischen Zarenfantasien und den Napoleonkomplex Wladimir Putins. Die baltischen Staaten k\u00f6nnte der russische Machthaber als n\u00e4chstes ins Auge fassen; offenbar lie\u00df er am Donnerstag seine Grenzsch\u00fctzer in der estnischen Stadt Narva schon einmal vorf\u00fchlen. L\u00e4nder\u00fcbergreifend warnen Sicherheitsexperten vor dem sogenannten &#8222;Narva-Szenario&#8220;, in dem Moskau durch einen \u00dcberfall auf die Stadt die Beistandspflicht der Nato testen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eines ist v\u00f6llig klar: Die Hilfszahlungen der Europ\u00e4er dienen auch dem Selbstschutz der Mitgliedstaaten. Denn solange die Front in der Ukraine verl\u00e4uft, verschiebt sie sich nicht in die baltischen Staaten. Ein Aufatmen geht also auch durch all jene europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dte, die sich m\u00f6glicherweise als n\u00e4chstes Gericht auf Putins Speiseplan w\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Putin kommt nicht an sein Geld<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Und in Moskau? Bem\u00fcht sich die L\u00fcgen-Maschinerie des Kremls mal wieder, eine Niederlage zu einem Sieg umzudeuten. Aber der Br\u00fcsseler Beschluss f\u00fcr die Finanzierung der Ukraine ist eben kein gewaltiger Schlag &#8222;f\u00fcr die Kriegstreiber&#8220;, wie der russische Chefunterh\u00e4ndler Kirill Dmitrijew behauptet. Im Gegenteil.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zugegeben, die eingefrorenen Verm\u00f6genswerte der russischen Zentralbank werden nicht so direkt f\u00fcr den Kredit genutzt, wie Merz und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sich das gew\u00fcnscht h\u00e4tten. Und ja, das Ringen um die Kl\u00e4rung der Haftungsfragen hat sowohl Zeit als auch Nerven gekostet. Und sicherlich, ein noch gr\u00f6\u00dferes Finanzpaket, flankiert von bereitwillig zur Verf\u00fcgung gestellten direkten Hilfszahlungen aus den Mitgliedstaaten, w\u00e4re das bessere Signal gewesen. Denn eines trat w\u00e4hrend der z\u00e4hen Verhandlungen offen zutage: Die Bereitschaft der europ\u00e4ischen L\u00e4nder, f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Ukraine immer tiefer in die eigene Tasche zu greifen, sinkt. Nur deshalb werden die russischen Milliarden f\u00fcr die Haftung herangezogen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dass diese in Europa dauerhaft beschlagnahmten Milliarden nun aber tats\u00e4chlich genutzt werden, um den aufgenommenen Kredit am Ende zu tilgen, ist ein voller Erfolg und ein Tritt vor Putins Schienbein. F\u00fcr Putin tritt das Allerschlimmste ein: Er kommt nicht an das Geld, das er f\u00fcr die Kriegswirtschaft dringend br\u00e4uchte. Stattdessen flie\u00dfen hohe Summen an seinen Gegner.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Freitag nach dem Gipfeltreffen ist also ein guter Tag f\u00fcr die EU. Dabei h\u00e4tte es ihr schlimmster werden k\u00f6nnen. H\u00e4tten die Staats- und Regierungschefs sich auf keine Finanzierung f\u00fcr die Ukraine einigen k\u00f6nnen, h\u00e4tten sie dem Druck des Kremls einfach nachgegeben, h\u00e4tte die ukrainische Regierung n\u00e4chstes Jahr ihren Bankrott anmelden m\u00fcssen, dann w\u00e4re auch die EU politisch pleite gewesen. Niemand h\u00e4tte die Europ\u00e4er mehr ernst genommen, weder in Kiew noch in Moskau &#8211; und schon gar nicht in Washington.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Milliarden f\u00fcr Kampf gegen PutinDie EU bewahrt die Ukraine und sich selbst vor dem Allerschlimmsten19.12.2025, 12:18 Uhr Ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":657299,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,106,548,41358,942,13,14,15,307,12,317,3081,64,306],"class_list":{"0":"post-657298","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-donald-trump","12":"tag-eu","13":"tag-eu-gipfel","14":"tag-eu-kommission","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-russland","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-ukraine","21":"tag-ukraine-konflikt","22":"tag-usa","23":"tag-wladimir-putin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115746032988851404","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/657298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=657298"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/657298\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/657299"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=657298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=657298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=657298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}