{"id":6578,"date":"2025-04-04T02:53:09","date_gmt":"2025-04-04T02:53:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/6578\/"},"modified":"2025-04-04T02:53:09","modified_gmt":"2025-04-04T02:53:09","slug":"fuer-welche-laender-und-waren-sie-ab-wann-gelten-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/6578\/","title":{"rendered":"F\u00fcr welche L\u00e4nder und Waren sie ab wann gelten \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Ab 5. April tritt ein Mindestzoll f\u00fcr US-Handelspartner weltweit in Kraft. \u201eReziproke Z\u00f6lle\u201c f\u00fcr einzelne Staaten belaufen sich auf bis zu 50 Prozent. Unabh\u00e4ngig davon treten Z\u00f6lle f\u00fcr Autoimporte in Kraft.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat seine aggressive Zollpolitik fortgesetzt:<a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/19541626\/trump-gibt-zoelle-von-20-prozent-gegen-die-eu-bekannt?ref=home_aufmacher\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Am Mittwoch folgten weitere Zoll-Ank\u00fcndigungen. <\/a>Trump bezeichnete den 2. April als \u201eBefreiungstag\u201c f\u00fcr die US-Wirtschaft. Er warf selbst engen Handelspartnern vor, die USA bisher mit ihrer Zollpolitik \u201egepl\u00fcndert und vergewaltigt\u201c zu haben. \u00dcber die Europ\u00e4er sagte er erneut, sie z\u00f6gen die USA \u201e\u00fcber den Tisch\u201c. Die Einzelheiten der j\u00fcngsten Zoll-Ank\u00fcndigungen.<\/p>\n<p>Mindestzoll ab 5. April  <\/p>\n<p>Am 5. April tritt um 12.01 Uhr (Ortszeit, 6.01 MESZ) f\u00fcr Handelspartner weltweit ein \u201eMindestzoll\u201c in H\u00f6he von zehn Prozent in Kraft. H\u00f6here Z\u00f6lle f\u00fcr die nach Ansicht des Wei\u00dfen Hauses \u201eschlimmsten \u00dcbelt\u00e4ter\u201c sollen am 9. April um 12.01 Uhr (Ortszeit, 06.01 Uhr MESZ) in Kraft treten.<\/p>\n<p>Die h\u00f6heren Zusatzz\u00f6lle betreffen wichtige Handelspartner der USA, darunter auch enge Verb\u00fcndete wie die <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/eu?ref=article_a\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" eventaction=\"\" click=\"\" article=\"\" verh=\"\" neue=\"\" z=\"\" f=\"\" welche=\"\" l=\"\" und=\"\" waren=\"\" sie=\"\" ab=\"\" wann=\"\" gelten=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europ\u00e4ische Union<\/a>. Importe aus der EU werden mit Aufschl\u00e4gen von 20 Prozent belegt.<\/p>\n<p>Auch weitere wichtige Handelspartner sind betroffen: Indien wird mit Aufschl\u00e4gen von 26 Prozent belegt, S\u00fcdkorea mit 25 Prozent und Japan mit 24 Prozent.<\/p>\n<p>China muss mit zus\u00e4ztlichen Aufschl\u00e4gen von 34 Prozent rechnen<\/p>\n<p>Besonders hart d\u00fcrften die neuen Z\u00f6lle China treffen &#8211; das Land, mit dem die USA das gr\u00f6\u00dfte Handelsdefizit haben. China muss mit neuen Aufschl\u00e4gen von 34 Prozent rechnen. Diese Aufschl\u00e4ge gelten zus\u00e4tzlich zu bereits erhobenen Z\u00f6llen: Seit dem 4. M\u00e4rz gelten zus\u00e4tzlich Z\u00f6lle von 20 Prozent auf chinesische Importe in die USA. Der neue Zusatzzoll auf chinesische Importe bel\u00e4uft sich damit auf insgesamt 54 Prozent.<\/p>\n<p>Trump nannte die H\u00f6he der vorgesehenen Z\u00f6lle f\u00fcr die jeweiligen L\u00e4nder \u201eungef\u00e4hr die H\u00e4lfte von dem, was sie von uns verlangen und verlangt haben\u201c.<\/p>\n<p>Einige Waren und Staaten ausgenommen<\/p>\n<p>Einige Waren wie Kupfer, Arzneimittel, Halbleiter, Holz, Gold und \u201ebestimmte Mineralien\u201c werden nach Informationen des Wei\u00dfen Hauses nicht von den am Mittwoch vorgestellten gegenseitigen Z\u00f6llen betroffen sein. Auch die wichtigen US-Partner Kanada und Mexiko sind US-Regierungsvertretern zufolge von den neuen Z\u00f6llen ausgenommen.<\/p>\n<p>Trump hatte zuvor Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf Einfuhren aus beiden L\u00e4ndern verh\u00e4ngt, diese gelten weiterhin.<\/p>\n<p>Auch Kuba, Belarus, Nordkorea und Russland sind von Trumps neuen reziproken Z\u00f6llen nicht betroffen, da sie bereits mit Sanktionen belegt seien, die \u201ejeden sinnvollen Handel ausschlie\u00dfen\u201c, erkl\u00e4rte das Wei\u00dfe Haus.<\/p>\n<p>  Weitere Z\u00f6lle auf Autoimporte<\/p>\n<p>Am Donnerstag treten zudem neue Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf Autoimporte in Kraft. Zuvor hatte Trump bereits Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte verh\u00e4ngt, die ab Freitag auch auf Bierkonserven und leere Aluminiumdosen ausgeweitet werden. Mitarbeiter des Wei\u00dfen Hauses sagten am Mittwoch, dass Trump \u00e4hnliche Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Halbleiter, Arzneimittel und m\u00f6glicherweise wichtige Mineralien in Betracht zieht.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon kann seit dem 2. April ein drastischer Strafzoll in H\u00f6he von 25 Prozent f\u00fcr L\u00e4nder gelten, die \u00d6l und Gas aus Venezuela beziehen. Diese Ma\u00dfnahme k\u00f6nnte insbesondere China und Indien hart treffen, wohin das s\u00fcdamerikanische Land unter dem Druck von US-Sanktionen einen Teil seiner Exporte verlagert hatte.<\/p>\n<p>Trump hat einen \u00e4hnlichen Strafzoll f\u00fcr K\u00e4ufer von russischem Erd\u00f6l angedroht f\u00fcr den Fall, dass es keine Einigung f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Krieges gibt.<\/p>\n<p>Wieder Z\u00f6lle f\u00fcr P\u00e4ckchen aus China<\/p>\n<p>In einer separaten Anordnung wies Trump am Mittwoch die Abschaffung der Zollbefreiung f\u00fcr kleinere Pakete aus China ab dem 2. Mai an. Von dieser Regelung profitierten vor allem die in China gegr\u00fcndeten Online-Plattformen Shein und Temu.<\/p>\n<p>Auf Produkte, die im Rahmen des bisherigen \u201eSchlupflochs\u201c f\u00fcr Einfuhren aus China in die USA versandt werden, wird nun ein Zollsatz von entweder 30 Prozent ihres Wertes oder 25 Dollar pro Artikel erhoben. Nach dem 1. Juni ist eine Erh\u00f6hung des Betrag auf 50 Dollar pro Artikel vorgesehen.<\/p>\n<p>L\u00e4nderliste mit \u201ereziproken Z\u00f6llen\u201c<\/p>\n<p>Hier noch ein \u00dcberblick \u00fcber die \u201ereziproken Z\u00f6lle\u201c f\u00fcr einzelne L\u00e4nder, in der Spitze von bis zu 50 Prozent:<\/p>\n<p>Algerien 30%<br \/>Oman 10%<br \/>Uruguay 10%<br \/>Bahamas 10%<br \/>Lesotho 50%<br \/>Ukraine 10%<br \/>Bahrain 10%<br \/>Katar 10%<br \/>Mauritius 40%<br \/>Fiji 32%<br \/>Island 10%<br \/>Kenia 10%<br \/>Liechtenstein 37%<br \/>Guyana 38%<br \/>Haiti 10%<br \/>Bosnien und Herzegowina 35%<br \/>Nigeria 14%<br \/>Namibia 21%<br \/>Brunei 24%<br \/>Bolivien 10%<br \/>Panama 10%<br \/>Venezuela 15%<br \/>Nordmazedonien 33%<br \/>\u00c4thiopien 10%<br \/>Ghana 10%<br \/>China 34%<br \/>Europ\u00e4ische Union 20%<br \/>Vietnam 46%<br \/>Taiwan 32%<br \/>Japan 24%<br \/>Indien 26%<br \/>S\u00fcdkorea 25%<br \/>Thailand 36%<br \/>Schweiz 31%<br \/>Indonesien 32%<br \/>Malaysia 24%<br \/>Kambodscha 49%<br \/>Gro\u00dfbritannien 10%<br \/>S\u00fcdafrika 30%<br \/>Brasilien 10%<br \/>Bangladesh 37%<br \/>Singapur 10%<br \/>Israel 17%<br \/>Philippinen 17%<br \/>Chile 10%<br \/>Australien 10%<br \/>Pakistan 29%<br \/>T\u00fcrkei 10%<br \/>Sri Lanka 44%<br \/>Kolumbien 10%<br \/>Peru 10%<br \/>Nicaragua 18%<br \/>Norwegen 15%<br \/>Costa Rica 10%<br \/>Jordanien 20%<br \/>Dominikanische Republik 10%<br \/>Vereinigte Arabische Emirate 10%<br \/>Neuseeland 10%<br \/>Argentinien 10%<br \/>Ecuador 10%<br \/>Guatemala 10%<br \/>Honduras 10%<br \/>Madagaskar 47%<br \/>Myanmar (Burma) 44%<br \/>Tunesien 28%<br \/>Kasachstan 27%<br \/>Serbien 37%<br \/>\u00c4gypten 10%<br \/>Saudiarabien 10%<br \/>El Salvador 10%<br \/>C\u00f4te d\u2018Ivoire 21%<br \/>Laos 48%<br \/>Botsuana 37%<br \/>Trinidad and Tobago 10%<br \/>Marokko 10%<\/p>\n<p>(APA\/Reuters)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ab 5. 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