{"id":658205,"date":"2025-12-19T20:32:12","date_gmt":"2025-12-19T20:32:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/658205\/"},"modified":"2025-12-19T20:32:12","modified_gmt":"2025-12-19T20:32:12","slug":"weihnachtsmaerkte-haendler-versuchen-preise-stabil-zu-halten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/658205\/","title":{"rendered":"Weihnachtsm\u00e4rkte: H\u00e4ndler versuchen, Preise stabil zu halten"},"content":{"rendered":"<p>Viele Lebensmittel sind \u00fcber die vergangenen Jahre sp\u00fcrbar im Preis gestiegen. Inwiefern macht sich das auch bei Bratw\u00fcrsten, Gl\u00fchwein und Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt bemerkbar? <\/p>\n<p>Zu sehen ist das beispielsweise am &#8222;Mandelhans&#8220;-Stand von Markus Kaiser, der auf der Kauffinger Stra\u00dfe im M\u00fcnchner Zentrum vor allem gebrannten Mandeln verkauft. An einem fr\u00fchen Donnerstagabend bleiben immer wieder Menschen stehen und holen sich eine T\u00fcte von der S\u00fc\u00dfigkeit. Ungef\u00e4hr 30 Kilogramm an Mandeln hat Kaiser heute schon zubereitet \u2013 &#8222;ein guter Tag&#8220;, sagt er. Aber von seinen Gewinnen bliebe immer weniger \u00fcbrig. <\/p>\n<p>Mindestlohn und Zutaten als Kostentreiber<\/p>\n<p>Denn da w\u00e4ren zum einen die gestiegenen Lohnkosten. Kaiser erkl\u00e4rt, er zahle mehr als den Mindestlohn. Aber dadurch, dass dieser seit 2020 von 9,35 Euro auf bald 13,90 Euro ab Januar ansteigt, m\u00fcsse auch er mit dem Gehalt nach oben gehen, um \u00fcber dem Mindestlohn zu bleiben. Die Kostensteigerungen bei den Lebensmitteln im Einkauf sind hingegen ambivalent.  <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/plaetzchenbacken-immer-teurer-es-kommt-aufs-rezept-an,V4mVWSs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eine Auswertung des Landesamtes f\u00fcr Statistik<\/a> ergab, dass Mandeln und Kokosraspeln (beide Lebensmittel werden in der Statistik zusammen aufgef\u00fchrt) im November in Bayern rund 20 Prozent teurer waren als vergangenes Jahr. Bei anderen typischen Lebensmitteln vom Weihnachtsmarkt, konkret Rotwein und Bratw\u00fcrste, ist der Einkaufspreis laut Daten des Statistischen Bundesamtes hingegen recht \u00e4hnlich wie im vergangenen Jahr. <\/p>\n<p>Verkaufspreise bei vielen St\u00e4nden dennoch stabil<\/p>\n<p>Am Stand von Markus Kaiser ist es dennoch auch dieses Jahr dabeigeblieben, dass eine Packung gebrannte Mandel mit 100 Gramm f\u00fcnf Euro kostet. &#8222;Wir haben drei Jahre die Preise nicht erh\u00f6ht&#8220;, sagt er. Und nicht nur Kaiser versucht, mit seinen Preisen stabil zu bleiben. <\/p>\n<p>Nachgefragt beim M\u00fcnchner Christkindlmarkt, dem N\u00fcrnberger Christkindlesmarkt und dem st\u00e4dtischen Weihnachtsmarkt auf dem Neupfarrplatz in Regensburg hei\u00dft es dort, die Preise beispielsweise f\u00fcr Bratw\u00fcrste und Gl\u00fchwein h\u00e4tten sich im Vergleich zu 2024 nicht erh\u00f6ht. Lediglich der Gl\u00fchwein ist im Fall von Regensburg nun bei vier Euro ohne Pfand und damit 50 Cent teurer als vergangenes Jahr. <\/p>\n<p>Kaufzur\u00fcckhaltung macht H\u00e4ndlern Sorgen<\/p>\n<p>Harald Strebel, Zust\u00e4ndiger f\u00fcr Marktangelegenheiten in N\u00fcrnberg, erkl\u00e4rt die gleichbleibenden Preise beim dortigen Christkindlesmarkt damit, dass die H\u00e4ndler die Sorge h\u00e4tten, h\u00f6here Preise w\u00fcrden die  Kunden abschrecken. Eine Kaufzur\u00fcckhaltung sei jetzt schon zu merken. <\/p>\n<p>Genauso sieht es der Mandelstandbesitzer Markus Kaiser in M\u00fcnchen. Er sagt, bislang fange man die Mehrkosten damit auf, dass die Gewinne pro T\u00fcte gebrannte Mandeln zunehmend kleiner w\u00fcrden. Mit Blick auf das kommende Jahr hat Kaiser gro\u00dfe Zweifel, ob er weiter bei f\u00fcnf Euro je T\u00fcte bleiben kann. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Lebensmittel sind \u00fcber die vergangenen Jahre sp\u00fcrbar im Preis gestiegen. Inwiefern macht sich das auch bei Bratw\u00fcrsten,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":658206,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[772,128107,85452,3364,29,30,18851,3783,128547,8497],"class_list":{"0":"post-658205","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-bayern","9":"tag-christkindlesmarkt","10":"tag-christkindlmarkt","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-lebensmittelpreise","15":"tag-nuernberg","16":"tag-nuernberger-christkindlesmarkt","17":"tag-weihnachtsmarkt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115748139387293068","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/658205","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=658205"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/658205\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/658206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=658205"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=658205"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=658205"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}