{"id":65846,"date":"2025-04-27T16:37:08","date_gmt":"2025-04-27T16:37:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/65846\/"},"modified":"2025-04-27T16:37:08","modified_gmt":"2025-04-27T16:37:08","slug":"siena-the-rise-of-painting-der-beginn-der-malerei-wie-wir-sie-kennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/65846\/","title":{"rendered":"\u201eSiena \u2013 The Rise of Painting\u201c: Der Beginn der Malerei, wie wir sie kennen"},"content":{"rendered":"<p>Selten hat eine Ausstellung christlicher Kunst die Kritiker so einhellig begeistert wie \u201eSiena \u2013 The Rise of Painting\u201c in der National Gallery London. Das hat Gr\u00fcnde, denn so gut wie her verstand man fast noch nie, was zur Kunst der Renaissance f\u00fchrte.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die ganze Welt schaut dieser Tage nach Rom. Den Papst zu beerdigen und seine Nachfolge zu regeln ist ein Schauspiel, dessen Rituale nicht nur 1,4 Milliarden Katholiken in seinen Bann ziehen. Wenn sich 134 Kardin\u00e4le zum <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/afxline\/topthemen\/article256018800\/Nach-Abschied-von-Papst-Franziskus-Konklave-rueckt-in-Fokus.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/newsticker\/dpa_nt\/afxline\/topthemen\/article256018800\/Nach-Abschied-von-Papst-Franziskus-Konklave-rueckt-in-Fokus.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konklave<\/a> treffen, um den neuen Papst zu w\u00e4hlen, dann tun sie das unter einem der ber\u00fchmtesten Kunstwerke der Menschheit, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus249428042\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus249428042&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Michelangelos <\/a>Deckengem\u00e4lde in der Sixtinischen Kapelle. <\/p>\n<p>Dass herausragende religi\u00f6se Kunst selbst bei Atheisten eine starke Wirkung entfaltet, kann man gerade auch im eher protestantischen London erleben. Selten hat eine Ausstellung christlicher Kunst die Kritiker so einhellig begeistert wie \u201eSiena \u2013 The Rise of Painting\u201c. Der linksliberale \u201eGuardian\u201c <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/artanddesign\/2025\/mar\/05\/siena-the-rise-of-painting-review-national-gallery\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.theguardian.com\/artanddesign\/2025\/mar\/05\/siena-the-rise-of-painting-review-national-gallery&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">nannte sie atemberaubend <\/a>und die \u201eNew York Times\u201c sprach von <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2024\/10\/17\/arts\/design\/met-siena-italian-paintings-ducchio-review.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.nytimes.com\/2024\/10\/17\/arts\/design\/met-siena-italian-paintings-ducchio-review.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">der Ausstellung der Saison<\/a> \u2013 zuvor war \u201eSiena\u201c im Metropolitan Museum in New York zu sehen gewesen. Der Kritiker der \u201eTimes\u201c, Holland Cotter, hob die \u201ebesondere emotionalen Intensit\u00e4t der Bilder\u201c hervor, die zweihundert Jahre vor den Werken Michelangelo, Raffael und Leonardo da Vincis gemalt wurde, und zu einer Zeit, als die P\u00e4pste gerade in Avignon residierten. <\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist \u201eSiena \u2013 Der Aufstieg der Malerei\u201c eine \u00fcberw\u00e4ltigende und ber\u00fchrende Schau \u2013 und ein kleines Wunder. Die kleine Stadt in der Toskana war im 14. Jahrhundert, dem Trecento, die Kapitale der Kunst. Sp\u00e4teren Zeitgenossen galt der Sieneser Stil als zu gotisch, zu flach und zu dekorativ \u2013 der Geschmack der Kunstgeschichte orientierte sich lange an der Hochrenaissance und damit an Rom und Florenz. <\/p>\n<p>Die K\u00fcnstler des fr\u00fchen 14. Jahrhunderts erzeugten keine plausiblen Bildr\u00e4ume, spielten aber schon mit perspektivischen Effekten. Statt mit Ausblicken auf Landschaften hinterlegten sie ihre Darstellungen religi\u00f6ser Szenen mit Blattgold, und bei der Wiedergabe kostbarer Stoffe machte ihnen keiner etwas vor. Auch Elfenbein, Marmor und Silber kamen zum Einsatz. Die Materialien und Einfl\u00fcsse fanden ihren Weg wie die Pilger, denn Siena lag an der Via Francigena, die von England durch Frankreich und die Schweiz nach Rom f\u00fchrte. <\/p>\n<p>Unter den Eliten des 14. Jahrhunderts waren Werke aus Siena hochgesch\u00e4tzt. Die damals schon sehr mobilen K\u00f6nige, Kirchenf\u00fcrsten und Hochadligen lie\u00dfen sich in der toskanischen Stadt zusammenklappbare, in Leder gebundene Bildertafeln aus Holz anfertigen \u2013 Triptychen oder gar Polyptychen, also aus drei oder noch mehr Tafeln bestehende Gem\u00e4lde, die oft mit Scharnieren verbunden waren. So zirkulierten die Meisterwerke von Duccio di Buoninsegna, Simone Martini, Pietro und Ambrogio Lorenzetti durch ganz Europa und stifteten Nachahmer. Am Hof des englischen K\u00f6nigs Richard II. etwa wurde um 1396 ein Diptychon f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Gebrauch des Herrschers in Auftrag gegeben. <\/p>\n<p>Die Eleganz des \u201eWilton Diptych\u201c und die geschickte Verwendung von Pigment auf Blattgold sprechen f\u00fcr Sienas Einfluss, so die Kuratoren. Man glaubt es ihnen. Gerade diese Begehrlichkeit und Beweglichkeit der Sieneser Kunst rettete sie aber nicht vor der Fragmentierung \u2013 so wurde das Hauptwerk der Ausstellung im 18. Jahrhundert in Dutzende Teile zers\u00e4gt. Nach 250 Jahren der Versprengung ist Duccio di Buoninsegnas (1278-1319) \u00fcber zehn Sammlungen in f\u00fcnf L\u00e4ndern verstreute \u201eMaest\u00e0\u201c f\u00fcr den Hochaltar des Doms von Siena wieder vereint \u2013 soweit es eben geht. F\u00fcnf mal f\u00fcnf Meter ma\u00df das Werk einst. Die thronende Madonna von Duccio ist eine gro\u00dfartige, komplexe Kunsterfahrung aus Tempera, Blattgold und geschnitztem Holz selbst als in Fragmenten. Eine k\u00fcnstlerische Neuheit war damals die Predella, also der flache Sockel, auf dem der Altaraufbau ruht und von dem in den Auftragsunterlagen nirgends die Rede ist \u2013 wahrscheinlich hat Duccio, der Lehrmeister Giottos, diese L\u00f6sung allein erfunden. <\/p>\n<p> Die erhaltenen Predellentafeln werden in der National Gallery und vor schwarzem Stoff gezeigt, von dem sich die vom vielen Gold leuchtenden Szenen abheben. Direkt vor oder hinter dem Altar betenden Priester h\u00e4tten diesen untersten Teil der Maest\u00e0 unmittelbar vor Augen gehabt \u2013 und auf der R\u00fcckseite etwa einen schwarzh\u00e4utigen, b\u00e4rtigen und gefl\u00fcgelten Teufel gesehen, der Jesus in einer Felslandschaft sowie auf dem Dach des Tempels in Versuchung f\u00fchrt. Durch eine offene T\u00fcr blickt man in das Innere des von S\u00e4ulen geschm\u00fcckten Tempels, dessen Mosaikboden wiederum an die Kathedrale von Siena erinnert. Die Details sind umwerfend, die Farbgebung kr\u00e4ftig und doch subtil. Gemalt wurde vor allem nach Vorlagen, nicht nach der Natur, die Zentralperspektive war noch nicht erfunden. Dennoch war Duccio um 1310 bereits in der Lage, auch psychologisch anspruchsvolle und komplexe Handlungen \u00fcber mehrere Bilder hinweg zu erz\u00e4hlen. <\/p>\n<p>Drei verschiedene Blickpositionen <\/p>\n<p>So etwa auf der R\u00fcckseite der Haupttafel: Die von Jesus beim Letzten Abendmahl vorhergesagten drei Verleugnungen durch Petrus noch vor Tagesanbruch sind sowohl simultan als auch in zeitlicher Reihenfolge dargestellt. Episode eins: Der Hohepriester Hannas befragt Jesus nach dessen Verhaftung in seinem Palast. Episode zwei: Petrus erreicht den Palast mit Verz\u00f6gerung und w\u00e4rmt sich gem\u00fctlich mit anderen Wartenden im Hof an einem offenen Feuer. Eine Dienerin des Palastes identifiziert ihn als Anh\u00e4nger Jesu, doch Petrus verleugnet. Es sind also zwei Episoden aus unterschiedlichen Evangelien, die Duccio hier auf zwei Ebenen \u00fcbereinander anordnet, doch es ist dasselbe Haus, in dem sich beides zugleich ereignet: Die denunzierende Dienerin deutet das Treppengel\u00e4nder entlang nach oben, wo gerade Jesus verh\u00f6rt wird \u2013 die perspektivisch dargestellte Architektur rahmt beide Szenen ein. <\/p>\n<p>Gleich daneben ist derselbe Raum auf zwei Bildtafeln zweimal dargestellt, aber die Handlung wechselt, denn es ist eine Sequenz: unten verh\u00f6rt Kajaphas Jesus, oben wird Jesus mit verbundenen Augen vor diesem gegei\u00dfelt. Petrus steht beide Male vor der T\u00fcr. Er verleugnet Jesus ein zweites und dann ein drittes Mal. Der Verrat wird wirksamer inszeniert als in einer reinen Repr\u00e4sentation. Wie die Maest\u00e0 im 14. Jahrhundert gewirkt haben mag, kann man in London zum ersten Mal seit 250 Jahren ansatzweise nachvollziehen. Damals, so die Co-Kuratorin der Schau, Joanna Cannon, \u201emusste ein Gl\u00e4ubiger nahe an einem Altarbild stehen, das fast f\u00fcnf Meter breit war, und um die ganze Bandbreite der Szenen erfassen zu k\u00f6nnen, war er gezwungen, sich zwischen mindestens drei verschiedenen Blickpositionen zu bewegen.\u201c <\/p>\n<p>Qualit\u00e4t und Komplexit\u00e4t machen dieses Werk einzigartig, doch die Form der Anerkennung wechselte mit der Zeit. Als Duccio seinen Auftrag im Jahr 1311 ausgef\u00fchrt hatte, wurde das Kunstwerk in einer Art Prozession aus seiner Werkstatt und durch die Stra\u00dfen von Siena getragen, begleitet von allen ehrbaren B\u00fcrgern der Stadt. Im 16. Jahrhundert wanderte die Maest\u00e0 in eine Nebenkapelle ab um dann im 18. zerlegt zu werden. Dabei gingen mit der Zeit einige Tafeln verloren, andere landeten in Museen und Sammlungen. <\/p>\n<p>Ein weiteres Highlight der Ausstellung sind die gotischen Elfenbeinschnitzereien, die um 1300 aus Frankreich und dem Rheinland nach Italien kamen und dort wiederum die Kunst beeinflussten. Man glaubt kaum, wie genial Gestik, Mimik und K\u00f6rpersprache von Menschen in diesem spr\u00f6den Medium eingefangen wurden \u2013 die Elfenbeinschnitzerei scheint der Malerei um 1300 an Naturn\u00e4he voraus zu sein. <\/p>\n<p>Ein elfenbeinerner Christus am Kreuz ist wohl, wie der substanzielle Ausstellungskatalog nachweisen kann, zur Inspiration f\u00fcr Duccios Kreuzigungsszene auf der R\u00fcckseite seiner Maest\u00e0 geworden. Die Arme, die Beugung der \u00fcbereinandergeschlagenen Beine, \u00fcberhaupt die ganze Ausf\u00fchrung der Kreuzigungsszene auf der R\u00fcckseite der Maest\u00e0 \u00e4hnelt einer Kreuzigung, die zwischen 1296 und 1303 in Frankreich aus Elfenbein geschnitzt wurde und die den Mittelteil des Saint-Sulpice-Triptychons bildet (heute in Paris, Mus\u00e9e Cluny).<\/p>\n<p> Wie man das wissen kann? Das hier ausgestellte Triptychon taucht 1311 in einem Inventar des Papstes auf. Und als Duccio nach einem Bild f\u00fcr die Dominikaner in Perugia arbeitete, befanden sich die p\u00e4pstlichen Sammlungen wahrscheinlich gerade dort, wo Benedikt XI. 1304 begraben worden war \u2013 in Perugia. Hat sich die fr\u00fche italienische Malerei bei ihrem ersten H\u00f6henflug von Mitteleuropa anstiften lassen? Vieles spricht daf\u00fcr. Schon im Mittelalter wurden die Sammlungen der Kirche zum Motor f\u00fcr weitere Entwicklungen, die schlie\u00dflich zur Renaissance f\u00fchrten.<\/p>\n<p>\u201eSiena. The Rise of Painting\u201c, National Gallery London, bis 22. Juni, der fundierte Katalog kostet ca. 50 Euro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Selten hat eine Ausstellung christlicher Kunst die Kritiker so einhellig begeistert wie \u201eSiena \u2013 The Rise of Painting\u201c&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":65847,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,2704,16076,29,214,30,29387,355,1794,3910,4036,2705,29389,29386,29388,45,215],"class_list":{"0":"post-65846","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-ausstellungen","10":"tag-bildende-kunst","11":"tag-deutschland","12":"tag-entertainment","13":"tag-germany","14":"tag-gotik","15":"tag-italien","16":"tag-kunst-und-design","17":"tag-kuenstler","18":"tag-london","19":"tag-malerei","20":"tag-michelangelo","21":"tag-renaissancere","22":"tag-siena","23":"tag-texttospeech","24":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114410910086073835","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65846"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65846\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65847"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}