{"id":659743,"date":"2025-12-20T12:33:17","date_gmt":"2025-12-20T12:33:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/659743\/"},"modified":"2025-12-20T12:33:17","modified_gmt":"2025-12-20T12:33:17","slug":"mosaikkunst-gegen-den-angstraum-schultoilette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/659743\/","title":{"rendered":"Mosaikkunst gegen den Angstraum Schultoilette"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Seit Ende Oktober arbeiten Kunstlehrerin Stephanie Rolf und K\u00fcnstlerin Ute Scholl-Halbach gemeinsam mit den Schulklassen 10.1 und 10.6 daran, die Toilettenanlagen im Bereich der Mensa k\u00fcnstlerisch neu zu gestalten. Ziel ist es, eine freundlichere und einladendere Atmosph\u00e4re zu schaffen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Angesto\u00dfen wurde das Projekt bereits im August von Schulleiterin Heike Flowerday, die das Thema an Rolf herantrug. \u201eDas Problem ist kein neues\u201c, betont Scholl-Halbach, sondern ziehe sich \u00fcber Generationen hinweg. Ob rauchen auf den Toiletten, Verschmieren von F\u00e4kalien oder abwertende Spr\u00fcche, die an den Kabinenw\u00e4nden stehen \u2013 das Image der Schultoiletten ist kein Positives. Vor allem j\u00fcngere Sch\u00fcler w\u00fcrden die Toiletten als Angstraum wahrnehmen und sie meiden. Auch die Reinigungskr\u00e4fte k\u00f6nnten dem Zustand kaum entgegenwirken. Als Reaktion darauf wurde an der EFG eine Toiletten-AG gegr\u00fcndet, in der Rolf die kreative Leitung \u00fcbernimmt. Gemeinsam habe man \u00fcberlegt, wie sich die gefliesten W\u00e4nde dauerhaft aufwerten lie\u00dfen. Da Rolf und Scholl-Halbach bereits beim Erasmus-Projekt der Schule zusammengearbeitet hatten, fiel die Entscheidung auf Mosaikkunstwerke, die k\u00fcnftig die Toilettenw\u00e4nde zieren sollen.<\/p>\n<p>Motive und Ideen: Sch\u00fcler gestalten ihre Schule mit      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">W\u00e4hrend Organisation und Planung bei den Erwachsenen liegen, stammen Motive und Ideen vollst\u00e4ndig von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. K\u00fcnstlerische Zensur gab es nicht \u2013 lediglich zeitlos sollten die Motive sein und einen Bezug zu Wuppertal haben. So wurden unter anderem der Gaskessel, die Figuren auf dem Bandwirkerplatz, verschiedene Kirchen oder auch Tiere aus dem Zoo als Motive entwickelt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass das Projekt in diesem Umfang realisiert werden kann, liege daran, dass Rolf aktuell nur Kunst unterrichte und tatkr\u00e4ftig von der Schulleitung und den Klassenlehrern unterst\u00fctzt werde. Inhaltlich decke das Projekt zentrale Kompetenzen der Jahrgangsstufe zehn ab. Gearbeitet werde stark prozessorientiert: Zun\u00e4chst werden die Entw\u00fcrfe per Beamer vergr\u00f6\u00dfert und auf Papier \u00fcbertragen. Anschlie\u00dfend entstehen die Mosaike auf Netzen, die an die W\u00e4nde angebracht und verspachtelt werden sollen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei den beteiligten Sch\u00fclern komme das Projekt gut an: \u201eDie involvierten Sch\u00fcler verewigen sich in dem Projekt und in der Schule\u201c, sagt Rolf. Viele andere w\u00fcssten noch gar nicht, was dort entstehe, bek\u00e4men es aber nach und nach mit. Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung sei es nicht im Zeitplan zu bleiben, sondern die involvierten Sch\u00fcler weitestgehend zu unterst\u00fctzen und zu motivieren. Bei der Umsetzung der Mosaike g\u00e4be es verschiedene Schwierigkeitsstufen, da bei derartigen Projekten der Wiedererkennungswert eine bedeutende Rolle spielt. \u201eEinige Kinder haben sich recht komplizierte Motive ausgesucht\u201c, so Scholl-Halbach. Unter anderem sei der Hauptbahnhof geplant. Ihre Aufgabe sei, \u201edie Sch\u00fcler vor der Verzweiflung zu retten.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am 23. Januar soll das erste Motiv in Form einer Schwebebahn an der Wand zwischen den Anlagen angebracht, das gesamte k\u00fcnstlerische Projekt in der ersten Februarwoche abgeschlossen werden. Doch damit sei die Arbeit laut Rolf nicht getan. Entscheidend sei, auch k\u00fcnftige Jahrg\u00e4nge f\u00fcr einen respektvollen Umgang mit den Toiletten zu sensibilisieren \u2013 nur dann k\u00f6nne das Projekt langfristig Wirkung zeigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit Ende Oktober arbeiten Kunstlehrerin Stephanie Rolf und K\u00fcnstlerin Ute Scholl-Halbach gemeinsam mit den Schulklassen 10.1 und 10.6&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":659744,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[18119,154139,14723,3364,29,30,36245,52868,2075,55103,11310,1209,2202,16986,78769,1978,11184,23198,32832,154140,4418,12922],"class_list":{"0":"post-659743","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-schultoiletten","9":"tag-angstraum","10":"tag-anlagen","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-gestalten","15":"tag-halbach","16":"tag-kunst","17":"tag-kunstprojekt","18":"tag-motiv","19":"tag-nordrhein-westfalen","20":"tag-projekt","21":"tag-rolf","22":"tag-scholl","23":"tag-schueler","24":"tag-schuelerinnen","25":"tag-toiletten","26":"tag-toilettenanlagen","27":"tag-toilettenwaende","28":"tag-wuppertal","29":"tag-zustand"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115751918367374522","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/659743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=659743"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/659743\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/659744"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=659743"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=659743"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=659743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}