{"id":659758,"date":"2025-12-20T12:44:16","date_gmt":"2025-12-20T12:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/659758\/"},"modified":"2025-12-20T12:44:16","modified_gmt":"2025-12-20T12:44:16","slug":"erdgas-russland-warnt-europa-vor-wettbewerbsnachteilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/659758\/","title":{"rendered":"Erdgas: Russland warnt Europa vor Wettbewerbsnachteilen"},"content":{"rendered":"\n<p>Europa kehrt russischem <strong>Erdgas <\/strong>endg\u00fcltig den R\u00fccken. Sp\u00e4testens Ende 2027 sollen weder Pipeline- noch Fl\u00fcssigerdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) auf dem europ\u00e4ischen Markt verbleiben. Der politische Beschluss ist gefasst, die rechtliche Umsetzung ist f\u00fcr 2026 vorgesehen. Damit markiert die Europ\u00e4ische Union einen historischen Einschnitt: Das Kapitel g\u00fcnstiger, zugleich geopolitisch riskanter Energieimporte aus Russland endet.<\/p>\n<p> Europas Erdgas ist neu sortiert <\/p>\n<p>Kremlsprecher Dmitri Peskow reagierte mit Warnungen auf die Entscheidung der EU. Europa werde von Erdgas abh\u00e4ngig sein, \u201edas teurer und teilweise deutlich teurer ist als russisches Gas\u201c, <a href=\"https:\/\/tass.com\/politics\/2053005\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zitiert<\/a> ihn die staatliche Nachrichtenagentur TASS. \u201eEuropa verurteilt sich damit zu wesentlich teureren Energiequellen, was unweigerlich Folgen f\u00fcr die europ\u00e4ische Wirtschaft und einen R\u00fcckgang der Wettbewerbsf\u00e4higkeit Europas haben wird.\u201c Doch die Fakten zeigen, dass Europa l\u00e4ngst auf einem neuen Kurs ist \u2013 zwar teurer, aber auch stabiler und unabh\u00e4ngiger.<\/p>\n<p>Vor dem Angriff auf die Ukraine stammten fast 45 Prozent des EU-Erdgases aus Russland. Heute liegt der Anteil <a href=\"https:\/\/www.consilium.europa.eu\/de\/infographics\/where-does-the-eu-s-gas-come-from\/#0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">laut<\/a> Rat der Europ\u00e4ischen Union bei weniger als 19 Prozent \u2013 nur noch 11 Prozent davon als Pipelinegas. Norwegen ist mit 33,4 Prozent Marktf\u00fchrer, gefolgt von den USA und Algerien. Der R\u00fcckgang russischer Lieferungen von \u00fcber 150 Milliarden Kubikmetern im Jahr 2021 auf 52 Milliarden im Jahr 2024 wurde durch wachsende LNG-Importe und sinkenden Verbrauch ausgeglichen.<\/p>\n<p>Auch Deutschlands Importdaten zeigen den Bruch: Die Bundesnetzagentur <a href=\"https:\/\/www.bundesnetzagentur.de\/DE\/Gasversorgung\/aktuelle_gasversorgung\/_svg\/Gasimporte\/Gasimporte.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">registrierte<\/a> ab 2022 den Einbruch russischer Gasfl\u00fcsse \u00fcber Nord Stream 1, w\u00e4hrend Zufl\u00fcsse aus Norwegen, Belgien und den Niederlanden stiegen. Seit Anfang 2023 weist die Bundesnetzagentur keine russischen Pipeline-Mengen mehr aus, und am 1. Januar 2025 endete auch der letzte Transit \u00fcber die Ukraine.<\/p>\n<p>Mit dem neuen Beschluss folgt auch die restliche EU dem Beispiel Deutschlands. \u201eHeute treten wir in eine \u00c4ra der vollst\u00e4ndigen Energieunabh\u00e4ngigkeit Europas von Russland ein\u201c, <a href=\"https:\/\/germany.representation.ec.europa.eu\/news\/eu-einigt-sich-auf-ausstieg-aus-russischen-gasimporten-2025-12-03_de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">konstatierte<\/a> Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch. \u201eREPowerEU hat geliefert. Es hat uns vor der schlimmsten Energiekrise seit Jahrzehnten bewahrt und uns dabei geholfen, in Rekordzeit von russischen fossilen Brennstoffen wegzukommen. Heute stellen wir diese Importe endg\u00fcltig ein.\u201c<\/p>\n<p> Teurer, aber stabiler <\/p>\n<p>Der Preis f\u00fcr diese Unabh\u00e4ngigkeit ist sp\u00fcrbar. Importiertes Erdgas kostete 2024 <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/EN\/Themes\/Economy\/Foreign-Trade\/Tables\/natural-gas-yearly.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">laut<\/a> Statistischem Bundesamt im Durchschnitt rund 37 Euro pro Megawattstunde \u2013 gut 40 Prozent mehr als 2021, aber deutlich unter den Extremwerten des Krisenjahres 2022, als die Importpreise zeitweise \u00fcber 80 Euro pro Megawattstunde lagen. Parallel dazu bewegt sich der Gro\u00dfhandel an der europ\u00e4ischen Title Transfer Facility (TTF) aktuell bei etwa 28 Euro pro Megawattstunde.<\/p>\n<p>Laut einer <a href=\"https:\/\/www.oxfordenergy.org\/wpcms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/OIES-Quarterly-Gas-Review-Issue-25-2024-07-22-Final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Analyse<\/a> des Oxford Institute for Energy Studies (OIES) unter Leitung von James Henderson erkl\u00e4rt die globale Knappheit an LNG-Kapazit\u00e4ten den Preisschock 2022 \u2013 nicht prim\u00e4r der R\u00fcckgang russischer Gaslieferungen. Die Internationale Energieagentur (IEA) <a href=\"https:\/\/iea.blob.core.windows.net\/assets\/db3d568d-b985-4cc2-bb1a-119517f118ac\/Gas2025.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">prognostiziert<\/a> zudem, dass sich das globale Angebot bis Ende des Jahrzehnts deutlich erh\u00f6hen wird und damit mittelfristig Preisdruck erzeugen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p> Simulationen zeigen: Europa h\u00e4lt stand <\/p>\n<p>Ein Modell des Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) hat untersucht, was passiert, wenn Russland seine Gaslieferungen an die EU komplett einstellt. Bereits 2024 kamen die Autor*innen im Rahmen ihrer in den Energy Strategy Reviews ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/pdf.sciencedirectassets.com\/280851\/1-s2.0-S2211467X23X00054\/1-s2.0-S2211467X24001573\/main.pdf?X-Amz-Security-Token=IQoJb3JpZ2luX2VjEH4aCXVzLWVhc3QtMSJHMEUCIBY3gxP%2B%2BYLmQp55n8sEQYYP3Fuv7LmiD7Dbt864FfjWAiEA%2B2feo%2FkkxAWEevUZZi%2BGUgtMMwQ2zhQzxwnFCXeaEiAqswUIRhAFGgwwNTkwMDM1NDY4NjUiDPyT7N2VRzpZPYLezSqQBZvnUc%2Bw7Xtbt3LQlGrXuWLLnnSCW4CvwgdfRM3vdf2z4zr%2Fky%2FCBB4Byx6EXhQrTRhRNtLf2O6Z%2F5V9sfCDvZcPWcw37T5uphpd9D%2FYNFG19mo7QRe3uoJMW0f8qx3N5m21fw3q8I4qPo1DsvY5jJ3XLsb6T4CYx7dYnjiAPLI3InXwttut%2FZ7cpDJ%2BZzzvRumNdnyYuYtX7Md0eEcodJFRlELPgYFjdCSuNBGWOTzeSEr7appKI6qiehJQP3UvSLs3iuzmyFdgNxidSlWBpqkj5XyJXZs3DXNqCbKAMqWy1v5DRRcpx7J9URUDyf9EocBt58k9ndhRCeLUTbUQFriO4KsmxA8W5WOltYidqaRM8bVykuaeMSqTXnxDRTz0hNduaqLwY3ee5PJbCt3qclV6bIFjJvHFuln0kJlf9afTCYEk3dmj3oEAJx0f9qxwbau2c3x%2BmSf47c7rDAfSO0rWiccZ067BK51IIPBGU0lB2p9%2FrBl88VcQ6zB9eiL4oUg4CVriZtO7eT29F%2BbMo7POf22jaJElo8FXvYvp97XovwQUTWQqHwrblr5rPWGEJUI0rvNWK3w16mSmS0%2FSR7iT4ik0t4IDbOfQx0aY4wSm0mBPH7CzkWnM8BU7ruXXeRKnC2wPM%2B8xsAWwkrAtEJQyyMUtOWw2Ho0y5osISJpIeedwGNgEYKNdrlhKOpH8jEcCaUsuFZiDU9LHhmnOKknYyICsSolT2370J1ymPmo85Qr7BxyVPmMkiI0yAor5viKgYpNhsQWYlgx71NY6udbTXDdWyJhULz6Mq5AiPCzqPgHkRId5qCiz9G2tUW72dapRdSo3WBfciRMmKcm49gDRyKcrt%2BliaTdAbLMR72rzMOOQxskGOrEBHT5dISvyucunAdf2eLW51WRpWYb%2FwZjs5HnWOKmgGPerceOK4Haj91ZVHgCVmHAHdzpCHjUk9sZx%2BtSTAq1%2B0L9Vx3K5PVCaDbK3j%2FYmY0HF2GA8vrIF5pjtA1r%2FEuApy9YwUZipWwMMlYwif9TeEKhUAMVjT4UUKOq6jONDJCy2Po7h1RG5J1T1iFcMwvfZoSNAIqXp4pSCCyjHexaiVe3BCHfnUoiY%2BJOq6pj3%2FsDy&amp;X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&amp;X-Amz-Date=20251204T132603Z&amp;X-Amz-SignedHeaders=host&amp;X-Amz-Expires=300&amp;X-Amz-Credential=ASIAQ3PHCVTYTYKRHAZ2%2F20251204%2Fus-east-1%2Fs3%2Faws4_request&amp;X-Amz-Signature=8adb2f862bc5a6364ee14e9dfa13a237b121204bc94647f6d8864b59a12e37cc&amp;hash=c86d146c371a478d6ac214c3443c9138a7a91bc707a583ecdb4a9f7fcbf8965b&amp;host=68042c943591013ac2b2430a89b270f6af2c76d8dfd086a07176afe7c76c2c61&amp;pii=S2211467X24001573&amp;tid=spdf-0749f01f-3a26-4744-8646-b52ea9bf2305&amp;sid=e63452867d5ff94c6c781d228919b4397d3fgxrqb&amp;type=client&amp;tsoh=d3d3LnNjaWVuY2VkaXJlY3QuY29t&amp;rh=d3d3LnNjaWVuY2VkaXJlY3QuY29t&amp;ua=1e035f055a0101545503&amp;rr=9a8ba21f9c816a77&amp;cc=de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studie<\/a> zu dem Schluss, dass die EU durch reduzierte Gasnachfrage, Ausbau erneuerbarer Energien und verteilte LNG-Infrastruktur einen dauerhaften Lieferstopp weitgehend verkraften kann.<\/p>\n<p>Vor allem Nordwesteuropa zeigt sich in den Modellrechnungen widerstandsf\u00e4hig, weil die Region bereits heute \u00fcber dichte Importstrukturen verf\u00fcgt: mehrere gro\u00dfe Fl\u00fcssigerdgas-Terminals, gut ausgebaute Pipelineverbindungen nach Norwegen sowie leistungsf\u00e4hige Speicher. Diese Kombination erlaubt es, fehlende russische Mengen flexibel zu ersetzen und Lastspitzen abzufedern.<\/p>\n<p>Das Modell macht jedoch ferner deutlich, dass diese Robustheit kein Selbstl\u00e4ufer ist. Kritisch wird es dann, wenn politische Entscheidungen \u2013 etwa langwierige Genehmigungsverfahren, stockende Netzausbauten oder nationale Vetos gegen Infrastrukturprojekte \u2013 den Ausbau erneuerbarer Energien und die notwendige Effizienzsteigerung bremsen. In solchen Szenarien steigen die Kosten nicht, weil Europa zu wenig Gas beschaffen k\u00f6nnte, sondern weil der strukturelle Umbau des Energiesystems zu langsam vorankommt und damit der Bedarf an fossilen Energietr\u00e4gern k\u00fcnstlich hoch bleibt.<\/p>\n<p><strong>Das hei\u00dft:<\/strong> Die gr\u00f6\u00dfte Gefahr liegt weniger im fehlenden Molek\u00fcl, sondern im mangelnden Fortschritt beim \u00dcbergang zu einem weniger gasabh\u00e4ngigen Energiemix.<\/p>\n<p>  Drei m\u00f6gliche Wege f\u00fcr Deutschland <\/p>\n<p>Wie sich der deutsche Erdgasmarkt in den kommenden Jahren entwickelt, h\u00e4ngt weniger von einer einzigen Entscheidung ab als von einer Kombination aus Wetter, Infrastruktur, globalen LNG-Str\u00f6men und dem Tempo der Energiewende. Aus diesen Faktoren ergeben sich mehrere realistische Pfade, die jeweils unterschiedliche Risiken und Chancen f\u00fcr Preise, Versorgungssicherheit und Industrie mit sich bringen. Drei Szenarien zeigen, welche Bandbreite an Entwicklungen Deutschland bis 2027 erwarten kann:<\/p>\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Geordneter Ausstieg<\/strong><br \/>Setzt die EU ihren Plan um und bleiben die Winter mild, k\u00f6nnten sich die Preise zwischen <strong>30 und 50 \u20ac\/MWh<\/strong> stabilisieren. Die Versorgung gilt als sicher.<\/li>\n<li><strong>Stressszenario<\/strong><br \/>Ein kalter Winter oder Ausf\u00e4lle gro\u00dfer LNG-Anlagen k\u00f6nnten kurzfristig Preisspitzen \u00fcber <strong>100 \u20ac\/MWh<\/strong> ausl\u00f6sen. Doch volle Speicher und geringerer Verbrauch federn ab.<\/li>\n<li><strong>Beschleunigter Wandel<\/strong><br \/>L\u00e4uft der Ausbau von Effizienz und erneuerbaren Energien schneller als geplant, sinkt der Gasbedarf weiter. Dann verschiebt sich der Kostendruck \u2013 von Erdgas zu Strom.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Welches dieser Szenarien eintritt, entscheidet sich nicht am Gasmarkt allein. Je schneller Deutschland und die EU Effizienz steigern, erneuerbare Energien ausbauen und Abh\u00e4ngigkeiten reduzieren, desto geringer f\u00e4llt der Preisdruck aus \u2013 selbst in Belastungslagen wie einem kalten Winter oder globalen Angebotsengp\u00e4ssen. F\u00fcr die Politik bedeutet das: Versorgungssicherheit entsteht heute weniger durch \u201ebillige Molek\u00fcle\u201c als durch Tempo, Planung und Umsetzungskraft.<\/p>\n<p> \u201eGro\u00dfer Erfolg f\u00fcr uns und f\u00fcr ganz Europa\u201c <\/p>\n<p>Kremlsprecher Peskow ist der Meinung, die j\u00fcngste Entscheidung werde \u201eden Prozess, der sich in den letzten Jahren abgezeichnet hat, dass die europ\u00e4ische Wirtschaft ihr F\u00fchrungspotenzial verliert, nur noch beschleunigen\u201c. Der d\u00e4nische Minister f\u00fcr Klima, Energie und Versorgung zeigt sich in seinem <a href=\"https:\/\/www.consilium.europa.eu\/en\/press\/press-releases\/2025\/12\/03\/council-and-parliament-strike-a-deal-on-rules-to-phase-out-russian-gas-imports-for-an-energy-secure-and-independent-europe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Statement<\/a> hingegen zuversichtlicher:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-normal-font-size\">\u201eDies ist ein gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr uns und f\u00fcr ganz Europa. Wir m\u00fcssen die Abh\u00e4ngigkeit der EU von russischem Gas beenden, und ein dauerhaftes Verbot in der EU ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ich bin sehr froh und stolz, dass wir so schnell eine Einigung mit dem Europ\u00e4ischen Parlament erzielen konnten. Dies zeigt, dass wir entschlossen sind, unsere Sicherheit zu st\u00e4rken und unsere Energieversorgung zu sichern.\u201c<br \/>Lars Aagaard<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Europa reduziert seinen Bezug von russischem Erdgas Schritt f\u00fcr Schritt und macht sich damit unabh\u00e4ngiger von einem einzelnen Lieferanten. Die Kosten steigen, doch gleichzeitig w\u00e4chst die strategische Handlungsf\u00e4higkeit. Russland verliert Marktanteile, w\u00e4hrend die Europ\u00e4ische Union ihre Versorgung breiter aufstellt und Risiken verteilt. Peskows Warnung trifft daher nur teilweise zu: Energie verteuert sich, wird durch Diversifizierung und klarere Rahmenbedingungen jedoch zugleich berechenbarer und sicherer.<\/p>\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Topaktuell<\/strong><\/p>\n<p>Quellen: TASS; Rat der Europ\u00e4ischen Union; Bundesnetzagentur; Europ\u00e4ische Kommission; Statistisches Bundesamt; \u201eQuarterly Gas Market Review: Prices defy European fundamentals\u201c (OIES, 2024); \u201eGas 2025: Analysis and forecasts to 2030\u201c (IEA, 2025); \u201eEnergy system analysis of cutting off Russian gas supply to the European Union\u201c (Energy Strategy Reviews, 2024)<\/p>\n<p> <strong>Hinweis: Ukraine-Hilfe<\/strong><\/p>\n<p class=\"has-small-font-size\">Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. <a href=\"https:\/\/www.futurezone.de\/digital-life\/article281984\/online-spenden-fuer-die-ukraine-wie-du-den-menschen-helfen-kannst.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a> kannst du den Betroffenen helfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europa kehrt russischem Erdgas endg\u00fcltig den R\u00fccken. 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