{"id":660250,"date":"2025-12-20T17:54:19","date_gmt":"2025-12-20T17:54:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/660250\/"},"modified":"2025-12-20T17:54:19","modified_gmt":"2025-12-20T17:54:19","slug":"wochenmarkt-in-adventszeit-beschicker-in-stuttgart-kaempfen-mit-umsatzeinbussen-kritik-an-standvergabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/660250\/","title":{"rendered":"Wochenmarkt in Adventszeit: Beschicker in Stuttgart k\u00e4mpfen mit Umsatzeinbu\u00dfen \u2013 Kritik an Standvergabe"},"content":{"rendered":"<p>\u201eEs ist frustrierend f\u00fcr uns\u201c, sagt Thomas Weber. Der G\u00e4rtner und Beschicker aus <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a>-Uhlbach ist seit vielen Jahren auf dem Stuttgarter Wochenmarkt dabei. In der Adventszeit bietet er an seinem Stand auf der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe\" title=\"K\u00f6nigstra\u00dfe\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00f6nigstra\u00dfe<\/a>, der unter dem Jahr auf dem Schillerplatz steht, auch Adventskr\u00e4nze und weihnachtliche Dekoration an \u2013 in der Vorweihnachtszeit sehr gefragte Artikel, k\u00f6nnte man meinen.<\/p>\n<p>Seit diesem Jahr hat sich der \u00dcbergangsstandort des Weberschen Stands auf der K\u00f6nigstra\u00dfe jedoch ge\u00e4ndert \u2013 sein vielf\u00e4ltiges Schmuck-Gr\u00fcn und die Adventskr\u00e4nze verkauft Thomas Weber anstatt, wie in vorigen Jahren am Standort nahe des Buchladens Thalia\/Wittwer am Schlossplatz, nun auf einer anderen, kleineren Fl\u00e4che am oberen Ende der K\u00f6nigstra\u00dfe, in Richtung Roteb\u00fchlplatz. Festgelegt wurde die neue Standordnung wie in jedem Jahr durch die M\u00e4rkte Stuttgart GmbH. <\/p>\n<p>An diesem neuen Standort kommen weniger Kunden vorbei als in der exponierten Lage am Schlossplatz. Eine Tatsache, die sich auf den <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Umsatz\" title=\"Umsatz\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Umsatz<\/a> des Marktbeschickers auswirkt. <\/p>\n<p>Beschicker verlieren Stammkunden \u2013 hohe Umsatzeinbu\u00dfen sind die Folge <\/p>\n<p>\u201eGerade durch die Adventskr\u00e4nze habe ich seit Jahrzehnten Stammkunden. Durch die Standverlegung finden diese Kunden unseren Stand jetzt aber nicht mehr\u201c, erz\u00e4hlt Thomas Weber. Das Ergebnis: strenge Umsatzeinbu\u00dfen. Der Beschicker spricht von 50 Prozent weniger Umsatz als in anderen Jahren, mit einem Stand an anderer Position. Auch ein Hinweis-Wagen, den Weber extra am Schlossplatz aufgestellt hat, um Kundschaft auf die neue Standposition hinzuweisen, helfe nicht gro\u00dfartig, erz\u00e4hlt er.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/media.media.a70bb32d-6488-42f4-afb5-fe48788f0606.original1024.media.jpeg\"\/>     Mit seinem Stand steht Thomas Weber in diesem Jahr fast am oberen Ende der K\u00f6nigstra\u00dfe \u2013 bis dorthin kommen viele Marktbesucher nicht mehr.    Foto: Scheffel\/StZN    <\/p>\n<p>\u201eViele Kunden wollen dann nicht lange rumschauen und suchen sich andere St\u00e4nde in ihrer N\u00e4he\u201c, so Weber. \u201eDas merken wir nicht nur dieses Jahr, sondern auch auf die n\u00e4chsten Jahre hat das Auswirkungen. Wenn man in einem Jahr nicht da ist, orientieren sich die Leute langfristig um.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWenn man in einem Jahr nicht da ist, orientieren sich die Leute um\u201c <\/p>\n<p>In diesem Jahr bleibt Thomas Weber aufgrund der neuen Lage seines Standes voraussichtlich auf hunderten von Adventskr\u00e4nzen sitzen. Denn diese hatte er f\u00fcr eine rechtzeitige Lieferung bereits im Sommer bei seinem Lieferanten vorbestellen m\u00fcssen. Damals wusste der Beschicker noch nichts von der neuen Lage seines Standes. Das f\u00e4llt ihm nun auf die F\u00fc\u00dfe. Durch die nicht verkauften Kr\u00e4nze schreibt er mehrere tausend Euro Verlust. \u201eWas nicht bis zum ersten Advent verkauft wurde, verkauft man so gut wie nicht mehr\u201c, so Weber.<\/p>\n<p>In seiner Not hatte sich Thomas Weber mit dem Anliegen bereits im November in Form eines vierseitigen Briefs an den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der M\u00e4rkte Stuttgart GmbH, Thomas Lehmann und den Marktleiter gewandt \u2013 ohne Erfolg. Das Hauptargument des Marktleiters: Thomas Webers Lkw habe unten am Schlossplatz keinen Platz.<\/p>\n<p>Trotz der Bitte um eine andere Standposition und konstruktive Vorschl\u00e4ge, wie diese zu erreichen sein k\u00f6nnten \u2013 \u201eZur Not h\u00e4tte ich meinen LKW nach dem Entladen wieder irgendwohin weggefahren\u201c, sagt Thomas Weber \u2013 wurde dem Beschicker ein Stand am oberen Ende der K\u00f6nigstra\u00dfe zugewiesen, fernab der Kollegen des Schillerplatzes und vor allem fern der Stelle, an dem ihn seine Kunden mehr als ein Jahrzehnt lang fanden.<\/p>\n<p>Anderen Beschickern auf dem Interims-Wochenmarkt auf der K\u00f6nigstra\u00dfe befinden sich in einer \u00e4hnlichen Lage. Sie beklagen teils weniger Kundschaft und damit einhergehende Umsatzeinbu\u00dfen. In vielen F\u00e4llen sind es vor allem Stammkunden, die durch die Standverlegungen in Richtung obere K\u00f6nigstra\u00dfe ihren Weg nicht mehr zu den Beschickern ihres Vertrauens finden. \u201eGerade \u00e4ltere Stammkunden k\u00f6nnen den Weg die K\u00f6nigstra\u00dfe hoch zum Teil einfach nicht mehr auf sich nehmen\u201c, hei\u00dft es seitens anderer Beschicker. \u201eKlar steht unser neuer Standort auf unserer Internetseite \u2013 aber sagen Sie mal einem \u00fcber 80-J\u00e4hrigen, er soll auf der Webseite nachschauen. Es ist traurig, dass die Kundschaft entt\u00e4uscht wird und unzufrieden ist und dann einfach nicht mehr zu uns kommt.\u201c <\/p>\n<p>Auch bei ihnen gehen so Einnahmen fl\u00f6ten \u2013 teils k\u00e4me am Ende des Markts nur noch ein Drittel des eigentlichen Umsatzes heraus. \u201eDas macht nat\u00fcrlich einiges aus in der Adventszeit \u2013 eigentlich ist das n\u00e4mlich unsere beste Zeit.\u201c<\/p>\n<p> Sicherheitskonzept in der Innenstadt \u2013 Poller verschieben Wochenmarkt <\/p>\n<p>Doch was steckt hinter der Verlegung der St\u00e4nde in die teils doch sehr dezentrale Lage? Thomas Lehmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der M\u00e4rkte Stuttgart GmbH verweist auf eine neue Regelung des Amts f\u00fcr \u00f6ffentliche Ordnung, die die Sicherheitsma\u00dfnahmen in der Innenstadt betreffen. <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/media.media.c0806cb3-c23e-4af5-82a1-7891403c1b22.original1024.media.jpeg\"\/>     Thomas Lehmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der M\u00e4rkte Stuttgart GmbH.    Foto: M\u00e4rkte Stuttgart    <\/p>\n<p>\u201eFr\u00fcher konnten die Marktst\u00e4nde bis hinunter zur Commerzbank aufgebaut werden, zum diesj\u00e4hrigen Weihnachtsmarkt d\u00fcrfen sie nur bis zu den Sicherheitspollern, etwa auf H\u00f6he von Thalia stehen\u201c, so Lehmann. Das Marktamt ist damit in der Not, auf rund 100 Metern weniger L\u00e4nge die selben St\u00e4nde unterzubringen. Diese m\u00fcssen entsprechend \u201enach oben\u201c in Richtung Roteb\u00fchlplatz und damit fernab vom trubeligen und kundenstarken Schlossplatz rutschen, wo die Beschicker sich sonst zum Teil die auch internationale, Kundschaft mit den Weihnachtsmarktbeschickern geteilt haben. <\/p>\n<p>Das habe sich in diesem Jahr mit den vorherrschenden Sicherheitsma\u00dfnahmen nicht mehr abstimmen lassen, so der M\u00e4rkte-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. \u201eWir sind aber mit dem Amt f\u00fcr \u00f6ffentliche Ordnung im Gespr\u00e4ch dar\u00fcber, wie man das Thema kl\u00e4ren kann.\u201c<\/p>\n<p>Das Amt f\u00fcr \u00f6ffentliche Ordnung selbst verweist \u00fcber einen Sprecher der Stadt Stuttgart ebenfalls auf das \u201e mit allen Sicherheitspartnern abgestimmte Zufahrtschutzkonzept\u201c. Ein effektiver Zufahrtschutz lasse sich an der Stelle am Schlossplatz nur gew\u00e4hrleisten, wenn die Durchfahrten konsequent geschlossen bleiben\u201c, so Sprecher Oliver Hillinger. Hierbei seien auch die Belange der Marktbeschicker ber\u00fccksichtigt worden. \u201eEin reibungsloser Auf- und Abbau der Marktst\u00e4nde konnte unter dem aktiven Zufahrtschutz nur eingeschr\u00e4nkt erm\u00f6glicht werden\u201c, so Hillinger. <\/p>\n<p> M\u00e4rkte-Chef Lehmann: \u201eWir suchen nach einer L\u00f6sung\u201c <\/p>\n<p>Das Problem: Fahrzeuge etwa, die die Beschicker nutzen, um ihre Waren an die St\u00e4nde zu transportieren, d\u00fcrfen auf der Fl\u00e4che hinter den Pollern nicht stehen. \u201eWir suchen aber nach einer L\u00f6sung, damit zumindest die St\u00e4nde wieder davor aufgebaut werden k\u00f6nnen, damit wir unsere alte Struktur wiederfinden\u201c, so Thomas Lehmann. <\/p>\n<p>Zudem seien die St\u00e4nde aufgrund von Baustellen auf der K\u00f6nigstra\u00dfe weiter in Richtung Roteb\u00fchlplatz verlagert worden. Als Beispiel f\u00fcr diese Baustellen nennt der M\u00e4rkte-Chef die Baugrube an der Ecke Schul-\/K\u00f6nigstra\u00dfe, in Stuttgart auch bekannt als das \u201eBenko-Loch\u201c, wo k\u00fcnftig Thalia\/Wittwer einziehen soll. \u201eDer Platz reicht da aktuell wegen des Bauzauns nicht so aus, wie es urspr\u00fcnglich einmal war. Da m\u00fcssen wir Kompromisse finden.\u201c<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/media.media.261c239e-bf03-4492-a811-676e9a43736c.original1024.media.jpeg\"\/>     Baustellen wie hier an der Ecke K\u00f6nig-\/Schulstra\u00dfe sorgen f\u00fcr weniger Platz auf dem Wochenmarkt.    Foto: Scheffel\/StZN    <\/p>\n<p>Doch wie sollen diese aussehen? Das steht noch in den Sternen. Thomas Lehmann und das Amt f\u00fcr \u00f6ffentliche Ordnung verweisen auf ein Gespr\u00e4ch mit Vertretenden der Marktbeschicker und Oberb\u00fcrgermeister Frank Nopper, das bereits stattgefunden habe. Bis zum Stuttgarter Weindorf, dem n\u00e4chsten Event, bei dem der Wochenmarkt weichen muss, soll eine L\u00f6sung vorliegen, sodass der untere Bereich der K\u00f6nigstra\u00dfe zwischen Thalia\/Wittwer und Commerzbank wieder mitgenutzt werden k\u00f6nne. Man nehme die Beschwerden und Sorgen der Marktbeschicker ernst, so der M\u00e4rkte-Chef. \u201eLeider haben wir in diesem Jahr keine andere M\u00f6glichkeit.\u201c <\/p>\n<p>F\u00fcr das Fr\u00fchjahr 2026 sei bereits ein gemeinsamer Termin mit dem Amt f\u00fcr \u00f6ffentliche Ordnung anberaumt worden. Aktuell werde das Sicherheitskonzept umfassend \u00fcberarbeitet und gepr\u00fcft, in wie weit eine R\u00fcckkehr zur urspr\u00fcnglichen Nutzung m\u00f6glich ist, so der Sprecher der Stadt, Oliver Hillinger auf Anfrage. Diese Pr\u00fcfung sei noch nicht abgeschlossen, eine Entscheidung daher noch nicht getroffen worden.<\/p>\n<p> Markt-Beschicker: Kriterien f\u00fcr Standvergabe teils nicht nachvollziehbar <\/p>\n<p>Doch auch, wenn das gelingt \u2013 f\u00fcr die Beschicker auf dem Wochenmarkt l\u00f6st es nicht das ganze Problem. Denn in Gespr\u00e4chen mit Standbetreiberinnen- und Betreibern wird zudem Unmut \u00fcber die Art und Weise der Standvergabe laut.<\/p>\n<p> Zum Teil herrscht Unklarheit dar\u00fcber, nach welchem Prinzip die Pl\u00e4tze unter den Beschickern vergeben werden. Man wolle sich damit keineswegs untereinander Pl\u00e4tze in guter Lage streitig machen \u2013 denn ein positives Miteinander sei wichtig \u2013 doch es m\u00fcsse eine rote Linie und klar definierte Kriterien f\u00fcr die Vergabe vorliegen, so der Tenor unter den Beschickern. Diese sei bislang f\u00fcr viele nicht zu erkennen. \u201eEs ist Aufgabe des Marktamts die St\u00e4nde so einzuteilen, dass es sich ausgeht\u201c, hei\u00dft es. <\/p>\n<p>Auch deshalb gibt es Beschicker, die nur noch samstags auf dem Wochenmarkt vertreten sind. An alle drei Tagen \u2013 n\u00e4mlich am Dienstag, Donnerstag und Samstag \u2013 vor Ort zu sein, lohnt sich f\u00fcr viele aufgrund der schlechten Kundenlage schlichtweg nicht.<\/p>\n<p> Beschicker kommen teils nur einmal die Woche \u2013 statt dreimal  <\/p>\n<p>Fatal f\u00fcr Beschicker, die ihr Jahr nach dem Wochenmarkt \u00fcber Weihnachten ausrichten. \u201eEs ist schon klar, dass die Marktpl\u00e4tze rar sind und irgendjemand eben auch weiter oben an der K\u00f6nigstra\u00dfe stehen muss\u201c, hei\u00dft es aus dem Kreis der Beschicker. Dennoch hoffen sie auf eine L\u00f6sung f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr, bei der auch diese St\u00e4nde mitbedacht werden. \u201eWenn die St\u00e4nde an der K\u00f6nigstra\u00dfe wieder unterhalb der Poller nahe Thalia\/Wittwer stehen k\u00f6nnten, w\u00e4re das Problem gel\u00f6st.\u201c<\/p>\n<p> M\u00e4rkte Stuttgart GmbH: Probleme auf der K\u00f6nigstra\u00dfe sind bewusst <\/p>\n<p>Was sagt die M\u00e4rkte Stuttgart GmbH Stuttgart, die f\u00fcr die Anordnung der St\u00e4nde verantwortlich ist, dazu? In den letzten Jahren seien die St\u00e4nde je nach vorigem Standort auf dem Schiller- oder dem Marktplatz entsprechend auf der K\u00f6nigstra\u00dfe strukturiert worden, so der M\u00e4rkte-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Lehmann auf Anfrage. Doch in diesem Jahr ist das bei manchen St\u00e4nden anders. Warum? Auch das f\u00fchrt Lehmann auf die neuen Sicherheitsregelungen und die oben genannten Gr\u00fcnde wie Baustellen zur\u00fcck. \u201eIn diesem Jahr war uns das aber aus den genannten Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich\u201c, sagt er.<\/p>\n<p>Er r\u00e4umt ein: \u201eGrunds\u00e4tzlich ist es nat\u00fcrlich ein Problem, dass Stammkundschaft, die normalerweise an den St\u00e4nden am Schiller- oder Marktplatz einkauft, auf der K\u00f6nigstra\u00dfe zum Teil wegbleibt. Die Kundenstruktur ist dort eine andere als auf dem Marktplatz \u2013 das merkt man dann auch am Umsatz.\u201c Dieses Problem sei ihm bewusst.<\/p>\n<p> Wochenmarkt-Beschickern fehlt teils eine Lobby <\/p>\n<p>Marktbeschicker, die mit unserer Zeitung gesprochen haben, w\u00fcnschen sich nicht nur eine transparente Standvergabe und eine Verbesserung der aktuellen Lage \u2013 auch die Kommunikation zwischen Marktaufsehern und Beschickern habe in den letzten Jahren nachgelassen. <\/p>\n<p>Gerade was die Aufbautage des Weihnachtsmarkts oder auch des Weindorfs angeht, f\u00fchlen sich viele Wochenmarkt-Beschicker nicht immer gut vertreten \u2013 etwa wenn ein Aufbautag auf einem Samstag f\u00e4llt \u2013 ein Tag, an dem auch der Wochenmarkt noch auf Markt- und Schillerplatz vertreten ist. Man habe durch das Ausweichen auf die K\u00f6nigstra\u00dfe ohnehin Nachteile und wolle durch den Aufbau des Weihnachtsmarkts nicht noch weiter zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden, so der Tenor.<\/p>\n<p>Auf Nachfrage spricht Stefanie Hirrle, Sprecherin der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart, die den Stuttgarter Weihnachtsmarkt organisiert, von einer \u201egro\u00dfen Herausforderung\u201c an den Weihnachtsmarkt-Aufbautagen \u2013 \u201esowohl f\u00fcr die Seite der Wochenmarkt-Beschicker als auch f\u00fcr die Seite der Weihnachtsmarkt-Beschicker\u201c. Es seien \u201eeinfach unheimlich viele St\u00e4nde, die gleichzeitig auf dem Markt aufbauen.\u201c Hinzu k\u00e4men die Passanten Besucher und Einkaufende, die alle in der City unterwegs sind. Denoch gebe es eine Regelung: \u201eDie Weihnachtsmarktbeschicker beginnen mit dem Aufbau, sobald die Wochenmarktbeschicker abgebaut haben und abgefahren sind.\u201c Am Samstag beginnt der Weihnachtsmarkt um 14 Uhr. Die Zusammenarbeit mit dem zust\u00e4ndigen Wochenmarktverantwortlichen klappe bestens.<\/p>\n<p>Auch M\u00e4rkte-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lehmann verweist auf Vorgaben. \u201eDa gibt es abgestimmte Regelungen. Am Samstag vor der Weihnachtsmarkt-Er\u00f6ffnung geht der Wochenmarkt bis 13.30 Uhr, dann wird er eine halbe Stunde fr\u00fcher abgebaut als sonst. Dann kann der Weihnachtsmarkt aufgebaut werden.\u201c Es gebe zwar den Wunsch seitens der Weihnachtsmarkt-Beschicker den Wochenmarkt an diesem Tag fr\u00fcher zu beenden, doch die Regelung stehe und daran werde seitens der M\u00e4rkte Stuttgart GmbH auch nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die Beschicker des Wochenmarkts hoffen zwar auf eine solche, starke Lobby f\u00fcr den Wochenmarkt, glauben wollen sie daran aber erst, wenn \u2013 auch beim Thema K\u00f6nigstra\u00dfe \u2013 tats\u00e4chlich Taten folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eEs ist frustrierend f\u00fcr uns\u201c, sagt Thomas Weber. 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