{"id":660766,"date":"2025-12-20T23:22:48","date_gmt":"2025-12-20T23:22:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/660766\/"},"modified":"2025-12-20T23:22:48","modified_gmt":"2025-12-20T23:22:48","slug":"bergische-diakonie-geht-in-berufung-zu-urteil-tierschutzzentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/660766\/","title":{"rendered":"Bergische Diakonie geht in Berufung zu Urteil Tierschutzzentrum"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Das Ringen um die Er\u00f6ffnung eines m\u00f6glichen Tierschutzzentrums <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wuppertal\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wuppertal<\/a> auf dem Gel\u00e4nde der Bergischen Diakonie Aprath geht weiter. Am 13. November hatte zwar das Landgericht Wuppertal \u2013 nachdem ein Mediationsverfahren gescheitert war \u2013 dem Wuppertaler Tierschutzverein \u201ePechpfoten\u201c das volle Recht zugesprochen, doch bislang haben Verein und Diakonie noch keine gemeinsame Basis gefunden, wie es weitergehen soll. Nun nutzt die Diakonie ihr Recht auf Berufung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWenig \u00fcberraschend hat die Diakonie die Berufungsfrist des Landgerichts bis zum letzten Tag ausgesch\u00f6pft, um am Ende Berufung einzulegen\u201c, erkl\u00e4ren die Pechpfoten um die Vorsitzende Anke S\u00fcper in einer Pressemitteilung. Als \u201eZerm\u00fcrbungstaktik der Diakonie gegen die Pechpfoten\u201c empfinden das die Tiersch\u00fctzer, die nun auch die \u201eErnsthaftigkeit konstruktiver Gespr\u00e4che aufseiten der Diakonie\u201c bezweifeln und von \u201efehlendem Interesse an den vonseiten der Pechpfoten angebotenen Kompromissvorschl\u00e4gen\u201c sprechen. \u201eEs ist so traurig und v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich, dass eine kirchliche Organisation wie die Diakonie sich hier gegen die Menschen, gegen die Tiere, gegen ein soziales Projekt und gegen ehrenamtliches Engagement stellt \u2013 und eben auch gegen gemeinsame, rechtsg\u00fcltige Vertr\u00e4ge\u201c, sagt S\u00fcper.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Renate Zanjani, Unternehmenssprecherin der Diakonie, erkl\u00e4rt auf Nachfrage der Redaktion, dass die Gespr\u00e4che im Mediationsverfahren im Oktober und seit dem Urteilsspruch sehr gut gewesen seien, bislang jedoch noch keine Einigung habe erzielt werden k\u00f6nnen. Weil nun am 15. Dezember die Frist f\u00fcr eine Berufung ablief, habe die Diakonie diese eingelegt, um sich auch alle rechtlichen M\u00f6glichkeiten offenzuhalten, ein \u201enotwendiger rechtlicher Verfahrensschritt\u201c, so Zanjani. Aber das \u201ebedeutet ausdr\u00fccklich nicht, dass wir nicht weiterhin gemeinsam mit Pechpfoten an einer L\u00f6sung arbeiten wollen.\u201c <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bj\u00f6rn Ne\u00dfler, Vorstand der Bergischen Diakonie, betont in einer Stellungnahme: \u201eWir sind ebenso wie Pechpfoten an einer guten Einigung interessiert und setzen uns mit vollem Engagement daf\u00fcr ein. Dabei ist der inklusive Charakter des Tierschutzzentrums f\u00fcr uns keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Die Menschen, die bei uns leben, haben oft einen langen und schwierigen Weg hinter sich. Ein Tierschutzzentrum, das ihnen echte Teilhabe erm\u00f6glicht und nicht nur in ihrer Nachbarschaft steht, sondern Teil ihres Lebensraums wird, das kann eine wertvolle Bereicherung f\u00fcr ihren Alltag sein. Genau daf\u00fcr setzen wir uns ein.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es gebe noch einige Kernpunkte in der Kooperationsvereinbarung, bei denen sich beide Parteien bislang nicht h\u00e4tten einigen k\u00f6nnen, so Zanjani. Ins Detail geht sie aber nicht. Die Gesch\u00e4ftsbereichsleitung des Sozialtherapeutischen Verbundes, Diane Kollenberg-Ewald, betont: \u201eEin Tierschutzzentrum kann nur dann gelingen, wenn es als gemeinsamer, bereichernder Sozialraum gestaltet wird, nicht als etwas, das au\u00dferhalb ihrer Lebenswelt stattfindet. An dieser L\u00f6sung arbeiten wir.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein Aufgeben komme f\u00fcr die Pechpforten nicht infrage, dazu steckten bereits seit Jahren zu viel Engagement und Herzblut in dem Projekt, das Ende 2022 mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages begann, jedoch mit der Aufk\u00fcndung dieses Vertrages seitens der Diakonie 2024 ins Stocken geriet. \u201eEs muss m\u00f6glich sein, sich auf rechtsg\u00fcltige Vertr\u00e4ge verlassen zu k\u00f6nnen und nicht von der Willk\u00fcr nach einem F\u00fchrungswechsel beim Vertragspartners abh\u00e4ngig zu sein. Es bleibt ein anstrengender Weg, aber f\u00fcr ein Umkehren ist es zu sp\u00e4t. Ich bin nach wie vor fest davon \u00fcberzeugt, dass die Realisierung eine gro\u00dfe Bereicherung ist f\u00fcr die Region, die Menschen und die Tiere und auch f\u00fcr die Diakonie\u201c, betonte Anke S\u00fcper.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Ringen um die Er\u00f6ffnung eines m\u00f6glichen Tierschutzzentrums Wuppertal auf dem Gel\u00e4nde der Bergischen Diakonie Aprath geht weiter.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":660767,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[23208,16314,20967,154272,3364,29,15250,49284,19525,154273,30,154271,1209,28077,49714,28076,4418],"class_list":{"0":"post-660766","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-anke","9":"tag-bergischen","10":"tag-berufung","11":"tag-berufungsfrist","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-diakonie","15":"tag-frist","16":"tag-gemeinsame","17":"tag-gemeinsamer","18":"tag-germany","19":"tag-mediationsverfahren","20":"tag-nordrhein-westfalen","21":"tag-pechpfoten","22":"tag-super","23":"tag-tierschutzzentrum","24":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115754474221612784","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/660766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=660766"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/660766\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/660767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=660766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=660766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=660766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}