{"id":661198,"date":"2025-12-21T03:51:13","date_gmt":"2025-12-21T03:51:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/661198\/"},"modified":"2025-12-21T03:51:13","modified_gmt":"2025-12-21T03:51:13","slug":"ukraine-krieg-usa-wollen-kiew-und-moskau-an-einen-tisch-bringen-putin-berater-lobt-gespraechsfortschritt-in-miami","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/661198\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg ++ USA wollen Kiew und Moskau an einen Tisch bringen \u2013 Putin-Berater lobt Gespr\u00e4chsfortschritt in Miami +++"},"content":{"rendered":"<p>In Florida sprechen US-Amerikaner und Russen \u00fcber eine L\u00f6sung des Ukraine-Kriegs. Nach ukrainischen Angaben wollen die USA, dass Russland und Ukraine erstmals seit Monaten wieder direkt miteinander verhandeln. Ein Vertreter Russlands \u00e4u\u00dfert sich positiv. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Verhandlungen \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung in der Ukraine nach fast vier Jahren des russischen Angriffskriegs gehen in die n\u00e4chste Runde. Nach den Gespr\u00e4chen zwischen f\u00fchrenden europ\u00e4ischen Staaten, den USA und der Ukraine in Berlin am vergangenen Sonntag und Montag wollen die amerikanischen Unterh\u00e4ndler die Ergebnisse nun mit Vertretern Russlands in Miami im US-Bundesstaat Florida r\u00fcckkoppeln. <\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker: <\/p>\n<p>03:33 Uhr \u2013 Putin zu Gespr\u00e4ch mit Macron bereit <\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin ist zu Gespr\u00e4chen mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron bereit. Voraussetzung sei jedoch ein gegenseitiger politischer Wille, meldet die \u2060Nachrichtenagentur RIA unter \u2060Berufung auf Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. \u201eWenn es einen gegenseitigen politischen Willen gibt, dann kann das nur positiv gesehen werden\u201c, zitierte die Agentur den Sprecher.<\/p>\n<p>03:05 Uhr \u2013 US-Geheimdienstlerin h\u00e4lt Bedrohung Europas durch Putin f\u00fcr begrenzt <\/p>\n<p>Die Nationale Geheimdienstdirektorin der USA, Tulsi Gabbard erkl\u00e4rte im Gegensatz zu anderen bekannt gewordenen gegenteiligen US-Geheimdiensteinsch\u00e4tzungen auf der \u200dPlattform X, Russland wolle \u2060einen \u200cgr\u00f6\u00dferen Krieg \u200cmit Europa \u200cvermeiden. <\/p>\n<p>Im Wortlaut schrieb Gabbard: \u201eDie Kriegstreiber des Deep State und ihre Propagandamedien versuchen erneut, die Bem\u00fchungen von Pr\u00e4sident Trump um Frieden in der Ukraine \u2013 und damit auch in Europa \u2013 zu untergraben, indem sie f\u00e4lschlicherweise behaupten, dass die \u201aUS-Geheimdienste\u2018 die Sichtweise der EU\/NATO teilen und unterst\u00fctzen, wonach Russland die Absicht habe, Europa zu erobern (um Unterst\u00fctzung f\u00fcr ihre kriegsbef\u00fcrwortende Politik zu gewinnen). Die Wahrheit ist, dass die \u201aUS-Geheimdienste\u2018 davon ausgehen, dass Russland nicht einmal in der Lage ist, die Ukraine zu erobern und zu besetzen, geschweige denn Europa zu \u201aerobern und zu besetzen\u2018.\u201c<\/p>\n<p>02:34 Uhr \u2013 Putin-Berater lobt US-Verhandlungen  <\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4che in den USA \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung f\u00fcr den Ukraine-Krieg sind nach Angaben des russischen Unterh\u00e4ndlers Kirill Dmitrijew bislang konstruktiv verlaufen. Die noch andauernden Gespr\u00e4che mit der US-Seite h\u00e4tten am Samstag begonnen und sollten auch am heutigen Sonntag weitergef\u00fchrt werden, sagte der Berater von Kremlchef Wladimir Putin laut der russischen Staatsagentur Tass vor Reportern. \u201eDie Diskussionen werden konstruktiv gef\u00fchrt\u201c, so Dmitrijew demnach weiter. <\/p>\n<p>Samstag, 20. Dezember: 21:06 Uhr \u2013\u00a0Russen und Amerikaner verhandeln in Miami<\/p>\n<p>Vertreter der USA und Russlands sind am Samstag in Florida zu \u2060neuen Gespr\u00e4chen zusammengekommen. Der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew traf sich in Miami mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Trump, Jared Kushner, wie ein russischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagte.<\/p>\n<p>20:56 Uhr \u2013\u00a0Russische Fahne fliegt \u00fcber Kiew<\/p>\n<p> Unbekannte haben \u00fcber Kiew eine Drohne gestartet, an der eine russische Flagge befestigt war. Entsprechende Berichte best\u00e4tigte die Polizei Kiews auf ihrem Telegramkanal, nachdem die Beh\u00f6rde zun\u00e4chst von einer Falschmeldung gesprochen hatte. Der Vorfall werde nun gepr\u00fcft.  Videos von der Drohne waren bereits zuvor online kursiert. In der Ukraine ist die Demonstration russischer Symbolik verboten.<\/p>\n<p>19:30 Uhr \u2013 Ukraine: USA wollen Kiew und Moskau an einen Tisch bringen<\/p>\n<p>Bei den Verhandlungen in Miami zur Beendigung des Ukraine-Kriegs schl\u00e4gt die US-Regierung nach ukrainischen Angaben vor, dass Vertreter Kiews und Moskaus erstmals seit Monaten wieder direkt miteinander sprechen. Amerika schlage ein trilaterales Treffen der nationalen Sicherheitsberater Amerikas, der Ukraine und Russlands vor, sagte Wolodymyr Selenskyj der staatlichen Nachrichtenagentur Ukrinform \u2013 und bezog sich dabei auf Angaben des Sekret\u00e4rs des ukrainischen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, der f\u00fcr Kiew Verhandlungsf\u00fchrer in den USA ist.<\/p>\n<p>Laut Selenskyj k\u00f6nnten bei dem Treffen auch europ\u00e4ische Vertreter anwesend sein. Ein solches Treffen w\u00e4re logisch, sobald Ergebnisse der aktuellen Gespr\u00e4che ersichtlich w\u00e4ren, f\u00fcgte Selenskyj hinzu. Zuletzt hatten sich russische und ukrainische Unterh\u00e4ndler <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256117240\/Ukraine-Verhandlungen-Putin-und-Trump-nehmen-nicht-an-Gespraechen-in-Istanbul-teil-Moskau-schickt-fuehrenden-Ideologen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256117240\/Ukraine-Verhandlungen-Putin-und-Trump-nehmen-nicht-an-Gespraechen-in-Istanbul-teil-Moskau-schickt-fuehrenden-Ideologen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">im Sommer in der T\u00fcrkei<\/a> direkt getroffen. Die Verhandlungen damals h\u00e4tten nur wenig von dem gebracht, was man sich erhofft habe, auch wenn er die damals vereinbarten Gefangenenaustausche begr\u00fc\u00dfe, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>14:27 Uhr \u2013 Selenskyj schlie\u00dft Wahlen in besetzten Gebieten aus<\/p>\n<p>Wolodymyr Selenskyj schlie\u00dft Wahlen in den von Russland besetzten Teilen seines Landes aus. Zudem m\u00fcsse die Sicherheit f\u00fcr den Wahlvorgang gew\u00e4hrleistet \u200dsein, sagt er. \u201eEs ist nicht an Putin, zu entscheiden, wann und in welchem Format Wahlen in der Ukraine stattfinden\u201c, sagte er auf einer Pressekonferenz in Kiew zum Besuch des portugiesischen Regierungschefs Luis Montenegro.<\/p>\n<p>12:40 Uhr \u2013 Ukraine und Portugal vereinbaren Co-Produktion von Seedrohnen<\/p>\n<p>Die Ukraine und Portugal wollen k\u00fcnftig gemeinsam ukrainische Seedrohnen herstellen. \u201eWir haben bewiesen, dass unsere USV (unbemannte \u00dcberwasserfahrzeuge) hervorragend \u200dgegen russische Kriegsschiffe und U-Boote funktionieren\u201c, schreibt der Berater von Pr\u00e4sident Selenskyj, Oleksandr Kamyschin, auf X. \u201eJetzt werden sie Portugal helfen, Europa vom Meer aus zu verteidigen.\u201c<\/p>\n<p>Selenskyj dr\u00fcckte gegen\u00fcber Portugal seine Dankbarkeit aus. \u201eDies ist derzeit einer der vielversprechendsten Bereiche unserer Verteidigungsbem\u00fchungen\u201c, schrieb er auf X. \u201eEs ist wichtig, Ergebnisse zu liefern. Und in ganz Europa muss ausreichend St\u00e4rke vorhanden sein, um jeglichen Bedrohungen zu begegnen, und moderne Drohnen sind ein wirksames Verteidigungsinstrument.\u201c<\/p>\n<p>10:50 Uhr \u2013 Ukraine: Russischer Angriff auf Hafen Piwdennyj<\/p>\n<p>Bei einem russischen Angriff sind nach ukrainischen Angaben Reservoirs \u200dim Hafen Piwdennyj am Schwarzen Meer getroffen worden. Dies teilt der stellvertretende Ministerpr\u00e4sident Oleksij Kuleba mit. Die russischen Truppen zielten absichtlich auf zivile Logistikrouten in der Region Odessa, erkl\u00e4rt er auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Am Freitag waren bei einem Raketenangriff dort acht Menschen get\u00f6tet worden. Eine \u2060russische Stellungnahme liegt zun\u00e4chst nicht \u2060vor.<\/p>\n<p>10:14 Uhr \u2013 Kreml-Berater Dmitrijew reist zu neuen Ukraine-Verhandlungen nach Miami<\/p>\n<p>Russland wird bei den neuen Ukraine-Verhandlungen im US-Bundesstaat Florida von dem Kreml-Berater Kirill Dmitrijew vertreten. \u201eAuf dem Weg nach Miami\u201c, schrieb Dmitrijew auf X und f\u00fcgte ein Tauben-Emoji hinzu. Er h\u00e4ngte zudem ein Video an, das durch Wolken brechende Sonnenstrahlen \u00fcber einem Strand mit Palmen zeigt.<\/p>\n<p>\u201eW\u00e4hrend die Kriegstreiber unerm\u00fcdlich daran arbeiten, den US-Friedensplan f\u00fcr die Ukraine zu untergraben, erinnerte ich mich an dieses Video von meinem vorherigen Besuch \u2013 Licht, das durch Gewitterwolken bricht\u201c, schrieb Dmitrijew dazu.<\/p>\n<p>Am Freitag waren in Miami bereits Vertreter der Ukraine sowie Deutschlands, Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens mit dem US-Sondergesandten Steven Witkoff und dem Pr\u00e4sidentenberater Jared Kushner zusammengekommen. Direkte Gespr\u00e4che zwischen der ukrainischen und der russischen Delegation werden allerdings nicht erwartet.<\/p>\n<p>Moskau kritisiert die Beteiligung der Europ\u00e4er an den Gespr\u00e4chen und wirft den Verb\u00fcndeten der Ukraine vor, nicht an einer Beendigung des Krieges interessiert zu sein und die Verhandlungen daher in die L\u00e4nge zu ziehen. Kreml-Chef Wladimir Putin hatte bei einer Pressekonferenz am Freitag eine Fortsetzung des Krieges angek\u00fcndigt. <\/p>\n<p>08:33 Uhr \u2013 Kiew berichtet von Angriff auf Ziele im Kaspischen Meer<\/p>\n<p>Das ukrainische Milit\u00e4r hat nach eigener Darstellung ein russisches Kriegsschiff im Kaspischen Meer mit Drohnen angegriffen und besch\u00e4digt. Das Schiff \u201eOchotnik\u201c (J\u00e4ger) habe sich auf einer Patrouillenfahrt in der N\u00e4he einer \u00d6l- und Gasf\u00f6rderplattform befunden, teilte der Generalstab in Kiew auf Telegram mit. Zudem sei eine \u00d6lbohrplattform getroffen worden. <\/p>\n<p>Die Angaben konnten nicht unabh\u00e4ngig gepr\u00fcft werden. Von russischer Seite gab es dazu keine Angaben. Das Kaspische Meer ist gut 1.800 Kilometer von der ukrainischen K\u00fcste entfernt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben bereits Kampfdrohnen mit einer Reichweite von \u00fcber 2.000 Kilometern entwickelt.<\/p>\n<p>08:22 Uhr \u2013 Bus bei Angriff getroffen \u2013 Tote in Odessa<\/p>\n<p>Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa sind in der Nacht mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Weitere 27 Menschen seien teils schwer verletzt worden, teilte der staatliche Zivilschutz auf Facebook mit. Bei dem Angriff auf eine Hafenanlage sei auch ein mit Passagieren besetzter Bus getroffen worden. Zudem seien Lastwagen und Autos auf einem Parkplatz in Brand geraten. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. <\/p>\n<p>00:53 Uhr \u2013 Putin-Berater reist nach Miami, Ukraine au\u00dfen vor <\/p>\n<p>\u2060Der russische Sonderbeauftragte Kirill Dmitrijew reist nach Miami. Dort trifft er den Trump-Vertrauten Steve Witkoff und \u200ddessen Schwiegersohn Jared \u200dKushner. Das \u2060erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einem russischen \u200dInsider. Dreiergespr\u00e4che mit \u2060Beteiligung \u200cder \u200cUkraine \u200cseien nicht geplant, hei\u00dft \u200bes. <\/p>\n<p>Freitag, 19. Dezember: 23:01 Uhr \u2013 Gouverneur: Mindestens sieben Tote bei russischem Raketenangriff in Region Odessa<\/p>\n<p>Bei einem russischen Raketenangriff sind in der Region der ukrainischen Hafenstadt Odessa nach Beh\u00f6rdenangaben mindestens sieben Menschen get\u00f6tet worden. Weitere 15 Menschen seien bei dem Angriff auf \u201eEinrichtungen der Hafeninfrastruktur\u201c verletzt worden, erkl\u00e4rte Regionalgouverneur Oleh Kiper in Online-Netzwerken. Demnach griff die russische Armee mit einer ballistischen Rakete an. Kiper zufolge verursachte der Angriff einen Brand in einem Lkw-Parkplatz. <\/p>\n<p>22:49 Uhr \u2013 Insider: US-Geheimdienste zweifeln an Putins Friedensabsichten<\/p>\n<p>US-Geheimdienste gehen mehreren Berichten zufolge weiterhin davon aus, dass Wladimir Putin die gesamte Ukraine erobern und Gebiete \u2060des ehemaligen Sowjetimperiums beanspruchen will. Der j\u00fcngste der Geheimdienstberichte stamme vom September, sagte eine der insgesamt sechs mit den \u200dEinsch\u00e4tzungen vertrauten Personen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.<\/p>\n<p>Demnach stimmen die US-Erkenntnisse mit den Ansichten europ\u00e4ischer Regierungen \u00fcberein. \u201eDie Geheimdienste sind schon immer davon ausgegangen, dass Putin mehr will\u201c, sagte der demokratische Abgeordnete Mike Quigley aus dem Geheimdienstausschuss des Repr\u00e4sentantenhauses. Die Darstellung steht im Widerspruch zu den Friedensbem\u00fchungen der US-Regierung von Donald Trump, der erkl\u00e4rt hat, dass Putin den Krieg beenden wolle.<\/p>\n<p>21:25 Uhr \u2013 Merz zu Ukraine-Kredit: \u201eDiese L\u00f6sung ist sogar besser\u201c<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz wertet den EU-Kompromiss zur Milliarden-Finanzhilfe f\u00fcr die Ukraine als Erfolg. Diese L\u00f6sung sei \u201esogar besser als die, die ich vorgeschlagen habe\u201c, sagte Merz in einem Interview der ARD-\u201eTagesthemen\u201c. Sie sei einfacher und erfordere keine Haushaltsbeschl\u00fcsse in einzelnen EU-Mitgliedstaaten, und trotzdem werde das in der EU eingefrorene russische Verm\u00f6gen genutzt.<\/p>\n<p>Der Plan sieht vor, der Ukraine ein zinsloses Darlehen \u00fcber 90 Milliarden Euro zu gew\u00e4hren, um den Land die Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland zu erm\u00f6glichen. Die EU will das Geld am Kapitalmarkt aufnehmen, die Absicherung soll \u00fcber den Gemeinschaftshaushalt erfolgen. Kiew soll das Geld nur zur\u00fcckzahlen m\u00fcssen, wenn Russland nach einem Ende seines Angriffskrieges Entsch\u00e4digungszahlungen leistet. Andernfalls sollen in der EU eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte f\u00fcr die R\u00fcckzahlung herangezogen werden. <\/p>\n<p>20:22 Uhr \u2013 Neuer Ukraine-Kredit d\u00fcrfte Deutschland Milliarden kosten<\/p>\n<p>Die Finanzierung des geplanten neuen Unterst\u00fctzungspakets f\u00fcr die Ukraine wird die beteiligten EU-Staaten sch\u00e4tzungsweise etwa drei Milliarden Euro pro Jahr kosten \u2013 auf unabsehbare Zeit. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf eine ranghohe EU-Beamtin in Br\u00fcssel. F\u00fcr Deutschland k\u00f6nnte das nach Berechnungen der Agentur langfristig j\u00e4hrliche Zusatzausgaben in H\u00f6he von etwa 700 Millionen Euro bedeuten.<\/p>\n<p>Grund ist, dass sich der nationale Beitrag nach der Wirtschaftskraft richtet und Ungarn, Tschechien und die Slowakei ausgehandelt haben, dass sie sich nicht an der Finanzierung des neuen Unterst\u00fctzungspakets beteiligen m\u00fcssen. Der in der Nacht zum Freitag bei einem EU-Gipfel vereinbarte Plan sieht vor, der Ukraine ein zinsloses Darlehen \u00fcber 90 Milliarden Euro zu gew\u00e4hren. Er soll den dringendsten Finanzbedarf des Landes in den kommenden zwei Jahren decken und dem Land eine Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>19:19 Uhr \u2013 Wadephul trifft freigelassene Belarus-Oppositionelle<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul hat sich mit den beiden freigelassenen belarussischen Oppositionellen Maria Kalesnikava und Wiktar Babaryka getroffen und sie in Deutschland willkommen gehei\u00dfen. \u201eEure Freilassung nach Jahren politischer Gefangenschaft gibt Hoffnung\u201c, schreibt Wadephul auf X. \u201eEuer mutiger Einsatz f\u00fcr Freiheit und Demokratie in Belarus inspiriert so viele in Belarus und weit dar\u00fcber hinaus.\u201c<\/p>\n<p>19:00 Uhr \u2013 Rubio: Wollen kein Abkommen aufzwingen<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio beteuert vor den Gespr\u00e4chen mit Moskau an diesem Wochenende, weder die Ukraine noch Russland zu einer L\u00f6sung im Ukraine-Krieg zwingen zu wollen. \u201eEs geht nicht darum, irgendjemandem ein Abkommen aufzuzwingen\u201c, sagt er vor Journalisten. Stattdessen solle er\u00f6rtert werden, was beide Kriegsparteien \u201ebereit sind zu geben und ob sich diese beiden Punkte \u00fcberschneiden\u201c. <\/p>\n<p>Rubio betont: \u201eEs kann kein Friedensabkommen geben, wenn die Ukraine nicht zustimmt. Und nat\u00fcrlich kann es kein Friedensabkommen geben, wenn Russland nicht zustimmt.\u201c Die USA h\u00e4tten dr\u00e4ngendere Probleme als den Krieg in der Ukraine. \u201eWenn Sie mich nach Priorit\u00e4ten fragen w\u00fcrden, w\u00fcrde ich argumentieren, dass etwas in unserer Hemisph\u00e4re, das unseren nationalen Interessen dient, wichtiger ist als etwas auf einem anderen Kontinent.\u201c Das mache die Ukraine und Russland jedoch nicht unwichtig, deshalb k\u00fcmmerten sich die USA darum, so Rubio.<\/p>\n<p>17:04 Uhr \u2013 Merz\u2018 Unterh\u00e4ndler reist zu Ukraine-Gespr\u00e4chen nach Florida<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seinen Ukraine-Unterh\u00e4ndler G\u00fcnter Sautter zu den f\u00fcr das Wochenende geplanten Gespr\u00e4chen zwischen den USA und Russland \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung nach Florida geschickt. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, brach der au\u00dfenpolitische Berater des Kanzlers am Freitag nach Miami auf, wo er \u201einformelle Gespr\u00e4che mit der US-Regierung\u201c f\u00fchren werde. <\/p>\n<p>Medienberichten zufolge ist ein Gespr\u00e4ch mit dem Ukraine-Sonderbeauftragten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Steve Witkoff, geplant, an dem auch Vertreter von Gro\u00dfbritannien und Frankreich teilnehmen sollen. Gespr\u00e4che der deutschen und russischen Seite sind nicht geplant.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/AP\/Reuters\/gub\/jac\/kami\/sebe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Florida sprechen US-Amerikaner und Russen \u00fcber eine L\u00f6sung des Ukraine-Kriegs. 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