{"id":662020,"date":"2025-12-21T12:14:12","date_gmt":"2025-12-21T12:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/662020\/"},"modified":"2025-12-21T12:14:12","modified_gmt":"2025-12-21T12:14:12","slug":"jugendtreff-aus-in-maximiliansau-beschlossene-sache-woerth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/662020\/","title":{"rendered":"Jugendtreff-Aus in Maximiliansau beschlossene Sache &#8211; W\u00f6rth"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\"><b>Der Jugendtreff wird geschlossen. Und auch sonst wird es kein st\u00e4dtisches Angebot f\u00fcr Jugendliche in Maximiliansau geben. Die Entscheidung daf\u00fcr fiel \u00e4u\u00dferst knapp aus.<\/b><\/p>\n<p> Schon im <a href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/lokal\/kreis-germersheim_artikel,-stadt-will-jugendtreff-in-maximiliansau-schlie%C3%9Fen-_arid,5839001.html\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\">Ortsbeirat wurde die Schlie\u00dfung des Jugendtreffs in Maximiliansau kontrovers diskutiert<\/a>. Am Ende stimmten 7 Ortsbeiratsmitglieder von CDU und <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Freie W\u00e4hler\" data-rtr-id=\"86e5f3edc0fa470be64a1b3f919b834d248c7111\" data-rtr-score=\"83.85898407884761\" data-rtr-etype=\"organisation\" data-rtr-index=\"47\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/fw\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FWG<\/a> f\u00fcr die Schlie\u00dfung, die 5 Vertreter der SPD waren dagegen. Die endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber die Zukunft der Einrichtung musste aber der Stadtrat treffen, und dort fiel das Ergebnis denkbar knapp aus. Die SPD-Fraktion hatte beantragt, sich zwar von dem st\u00e4dtischen Geb\u00e4ude an der Ecke K\u00f6nigsberger Stra\u00dfe\/Im R\u00fcsten, in dem der Jugendtreff seit Jahrzehnten untergebracht ist, zu trennen, aber die Institution als solche zu erhalten. An einem Tag pro Woche sollte es demnach an einem anderen Ort im Ortsbezirk ein Angebot f\u00fcr Kinder und Jugendliche geben. Mit diesem Vorschlag konnten sich auch die Fraktionen von B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen und FPD\/PBS anfreunden. Zusammen waren es damit 14 Ja-Stimmen. Die Koalition von CDU und FWG stimmte geschlossen mit Nein, was in diesem Fall 13 Stimmen waren. Aber auch B\u00fcrgermeister Steffen Wei\u00df (FWG) stimmte mit Nein. Mit der B\u00fcrgermeisterstimme gilt der Antrag als nicht angenommen.<\/p>\n<p>Die Stadt hat mit dem Internationalen Bund (IB), der seit Jahrzehnten in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"W\u00f6rth\" data-rtr-id=\"c68b4afdf45a0ab361d35b4a6813e0800f76b867\" data-rtr-score=\"55.63874147081122\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"39\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/woerth-am-rhein?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">W\u00f6rth<\/a> die Bereiche Kinder- und Jugendarbeit sowie aufsuchende Jugendsozialarbeit betreut, einen neuen Vertrag ausgehandelt. Bisher gab es eine Vielzahl an Vereinbarungen, mit denen man in der Summe nicht mehr zufrieden war, wie die Debatte in der Stadtratssitzung Anfang Juli zeigte. Wei\u00df lobte die gute Atmosph\u00e4re, in der die Gespr\u00e4che mit dem IB stattgefunden h\u00e4tten. Nun gibt es einen neuen Kooperationsvertrag, in dem die Regeln f\u00fcr die offene Kinder- und Jugendarbeit neu festgelegt wurden. <\/p>\n<p>Stadt will 50.000 Euro einsparen<\/p>\n<p>Der IB wird in Zukunft das Kinder- und Jugendzentrum im Mehrgenerationenhaus in W\u00f6rth sowie die Jugendtreffs in Schaidt und B\u00fcchelberg betreuen. Wei\u00df erinnerte daran, dass es die vom Stadtrat aufgrund der mehr als schwierigen Finanzlage beschlossene Haushaltskonsolidierung vorsieht, dass im Bereich der Jugendarbeit rund 50.000 Euro eingespart werden sollen. Das gelingt unter anderem dank der Schlie\u00dfung des Jugendtreffs in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Maximiliansau\" data-rtr-id=\"8de774a49689c19fea1a090da5cfe95bbdaaa010\" data-rtr-score=\"242.14366944655043\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"5\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/maximiliansau?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Maximiliansau<\/a>. Ein weiterer Grund, warum das Angebot in dem Ortsbezirk nicht weiter aufrecht erhalten soll, ist die geringe Nachfrage. Die Angebote richten sich an Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren und Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren. Laut den von der Verwaltung vorgelegten Zahlen nahmen in den Jahren 2021 bis 2024 zwischen einem und 21 Jugendliche die jeweiligen Angebote an. Die offenen Kindernachmittage erreichten zwischen 2 und 34 Teilnehmer. Kinder und Jugendliche aus Maximiliansau sollen k\u00fcnftig ins Mehrgenerationenhaus nach W\u00f6rth fahren, um in den Genuss der IB-Angebote zu kommen.<\/p>\n<p>Nicht das Ende der Jugendarbeit in Maximiliansau<\/p>\n<p>Ihr fehle die Pr\u00e4ventionsarbeit, sagte Ulrike Werling (SPD). \u201eWir k\u00f6nnen nicht davon ausgehen, dass sich Grundschulkinder in Bus oder Stra\u00dfenbahn setzen, um nach W\u00f6rth zu fahren. Wir m\u00fcssen die Kinder dort abholen, wo sie sind\u201c, meinte Werling.  Von der SPD kam deshalb der Vorschlag f\u00fcr ein niederschwelliges Angebot an einem Tag in der Woche. \u201eEs gibt ja in Maximiliansau genug st\u00e4dtischen Einrichtungen, in denen wir das machen k\u00f6nnen. Die 50.000 Euro k\u00f6nnen wir im Mehrgenerationenhaus einsparen\u201c, schlug SPD-Fraktionsvorsitzender Marion Daum vor.<\/p>\n<p>\u201eDas Ende des Jugendtreffs bedeutet nicht das Ende der Jugendarbeit in Maximiliansau\u201c, betonte Beigeordneter Tim Walter (FWG), in dessen Zust\u00e4ndigkeitsbereich auch die Kinder- und Jugendarbeit f\u00e4llt. \u201eWir werden das im Auge behalten und wenn wir das Gef\u00fchl haben, dass Bedarf besteht, dann k\u00f6nnen wir schnell reagieren und etwas f\u00fcr Kinder und Jugendliche anbieten\u201c, so Walter, der auch stellvertretender Ortsvorsteher von Maximiliansau ist. Au\u00dferdem gebe es die aufsuchende Jugendsozialarbeit auch weiterhin in Maximiliansau. Nachdem der erw\u00e4hnte SPD-Antrag abgelehnt worden war, stimmte der Stadtrat mit 17 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen und 9 Nein-Stimmen dem neuen Vertrag mit dem Internationalen Bund zu.<\/p>\n<p>\u201eErschreckendes Ma\u00df an Unkenntnis\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die Sozialdemokraten ist die Angelegenheit aber noch nicht erledigt. Im Nachgang gab die SPD-Fraktion eine Pressemitteilung heraus, in der sie die Blockade von CDU und FWG kritisiert. Demnach seien CDU und FWG ganz offensichtlich nicht an einer offenen Kinder- und Jugendarbeit im zweitgr\u00f6\u00dften Ortsbezirk der Stadt interessiert. \u201eDass ein solch wichtiges Angebot offensichtlich aus politischen Gr\u00fcnden blockiert wird, ist ein fatales Signal\u201c, meint Mario Daum. Besonders bitter sei aus SPD-Sicht, dass sowohl der Maximiliansauer Ortsvorsteher als auch sein Stellvertreter der Meinung seien, dass eine offene Kinder- und Jugendarbeit in ihrem Ortsbezirk derzeit nicht notwendig sei. \u201eDie Haltung offenbart ein erschreckendes Ma\u00df an Unkenntnis \u00fcber die Bedeutung von moderner, offener Jugendarbeit\u201c, kritisiert Daum. Wer Kinder- und Jugendarbeit allein nach Zahlen, Kosten und vermeintlicher Notwendigkeit bewerte, verkenne deren gesellschaftlichen Wert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Jugendtreff wird geschlossen. Und auch sonst wird es kein st\u00e4dtisches Angebot f\u00fcr Jugendliche in Maximiliansau geben. 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