{"id":663253,"date":"2025-12-22T00:27:20","date_gmt":"2025-12-22T00:27:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/663253\/"},"modified":"2025-12-22T00:27:20","modified_gmt":"2025-12-22T00:27:20","slug":"klinik-clowns-unterstuetzen-das-klinikum-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/663253\/","title":{"rendered":"Klinik-Clowns unterst\u00fctzen das Klinikum Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p>Es geht los. Als Sophias Bett aus dem Zimmer von den Pflegekr\u00e4ften Richtung Aufzug geschoben wird, l\u00e4uft Bubu aufgeregt nebenher, so aufgeregt, dass sie auf dem Flur gleich mal die Glast\u00fcr \u00fcbersieht und dagegen rennt. Autsch! Stephanie, Sophias Mutter, lacht lauthals und auch Sophias Mundwinkel gehen nach oben. Im Aufzug ist es eng, alle m\u00fcssen sich um Sophias Bett herumquetschen. \u201eDu hast zugenommen\u201c, meint eine der beiden Pflegerinnen und deutet grinsend auf den Bauch der Klinik-Clownin, der aus der grasgr\u00fcnen Hose ragt. Die zaubert mal kurz einen in allen Farben glitzernden Sternenhimmel an die Aufzugsdecke.<\/p>\n<p>Klinik-Clownin Bubu sorgt f\u00fcr eine entspannte Atmosph\u00e4re <\/p>\n<p>Ines Rosner, K\u00fcnstlername Bubu, arbeitet im Auftrag der <strong>Olg\u00e4le-Stiftung<\/strong> als Klinik-Clownin. Sie ist f\u00fcr den Umgang mit den kleinen Patienten im Kinderkrankenhaus speziell geschult. Heute begleitet sie die 13-j\u00e4hrige Sophia zu einer <strong>Magenspiegelung<\/strong>, hilft ihr Anspannung und Angst vor der Endoskopie zu vergessen. \u201eIch nehme die Gef\u00fchle, die da sind, ernst, spiegele sie und schaffe durch mein Spiel eine <strong>Atmosph\u00e4re, in der Emotionen losgelassen werden k\u00f6nnen<\/strong>\u201c, sagt Ines Rosner. \u201eIst das Kind aufgeregt, werden auch meine Bewegungen hippelig, bei Angst versuche ich Sicherheit zu vermitteln.\u201c<\/p>\n<p> Das Klinikum Stuttgart als Unterwasserwelt <\/p>\n<p>Sophia ist jetzt im <strong>An\u00e4sthesiebereich<\/strong> angekommen. Oberarzt Christoph Eberius erkl\u00e4rt dem M\u00e4dchen, zu was die Zaubercreme auf ihrer Hand gut ist: \u201eDu wirst den kleinen Piecks f\u00fcr den Zugang \u00fcberhaupt nicht merken.\u201c Die Fernsehserie \u201eH2O \u2013 pl\u00f6tzlich Meerjungfrau\u201c ist Sophias Lieblingssendung. Drei M\u00e4dchen sind auf einer entlegenen Insel gestrandet. Als sie bei Vollmond in einen magischen Pool waten, verwandeln sie sich in Meerjungfrauen mit Zauberkr\u00e4ften. Bubu bl\u00e4st Seifenblasen f\u00fcr die Meeresatmosph\u00e4re und meint: \u201eSo eine H\u00fcbsche wie du, k\u00f6nnte da doch auch mitspielen, aber nicht, dass du jetzt schon Flossen bekommst.\u201c Und als Sophia es ihr erlaubt, guckt Bubu gleich sicherheitshalber noch mal unter der Decke nach. \u201eAlles in Ordnung\u201c, sagt sie zur Mutter, die sich sichtlich entspannt und erz\u00e4hlt: \u201eIch habe drei M\u00e4dels zuhause, ich muss die Serie immer mitgucken.\u201c Oberarzt Eberius, die Pflegekr\u00e4fte und Bubu sind ein eingespieltes Team. W\u00e4hrend der Oberarzt dem M\u00e4dchen erkl\u00e4rt, was das alles f\u00fcr Ger\u00e4usche hier im Raum sind und Bubu Mundharmonika spielt, bekommt sie eine Manschette um den Arm gelegt und durch den Zugang an der Hand das Narkosemittel. Sophias Augen werden immer kleiner, bis sie schlie\u00dflich ganz schl\u00e4ft.<\/p>\n<p>Mit Musik und Fantasie: Bubu begleitet Kinder im Olgahospital <\/p>\n<p>Bereits seit \u00fcber <strong>25 Jahren<\/strong> bringen Klinik-Clowns im Olgahospital, dem Kinderkrankenhaus des Klinikum Stuttgart, Ablenkung und Leichtigkeit in den Klinikalltag. Seit kurzem begleiten sie auch Patienten auf ihrem Weg zur OP, MRT-Untersuchung oder Endoskopie. Finanziert werden die Clowns von der <strong>Olg\u00e4le-Stiftung f\u00fcr das kranke Kind e.V.<\/strong> Bubu, alias Ines Rosner, ist bereits seit acht Jahren als Klinik-Clownin im Olgahospital aktiv und sorgte lange Zeit auf den Stationen f\u00fcr <strong>Abwechslung<\/strong>. Inzwischen begleitet sie kleine Patienten zweimal in der Woche auf dem Weg in die An\u00e4sthesie. \u201eIch bin <strong>Emotionsregulierer, W\u00fcnscheerf\u00fcller<\/strong> und begleite Patienten und Eltern in die Fantasie\u201c, sagt Ines Rosner zum Abschied und macht sich winkend und Mundharmonika spielend auf den Weg zum n\u00e4chsten Patienten.<\/p>\n<p>Auf einen Blick: <\/p>\n<p>Der erste Klinik-Clown begann <strong>1999<\/strong> mit seiner Arbeit im Olgahospital. Inzwischen k\u00fcmmern sich <strong>zehn Clowns<\/strong> auf den Stationen und in den Ambulanzen sowie in der An\u00e4sthesie des Kinderkrankenhauses um die kleinen Patienten und ihre Eltern. Die Kosten von j\u00e4hrlich 145.000 Euro \u00fcbernimmt die Olg\u00e4le-Stiftung.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Interessierte auf der <a href=\"https:\/\/www.klinikum-stuttgart.de\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Website des Klinikum Stuttgart<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es geht los. 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