{"id":663321,"date":"2025-12-22T01:09:19","date_gmt":"2025-12-22T01:09:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/663321\/"},"modified":"2025-12-22T01:09:19","modified_gmt":"2025-12-22T01:09:19","slug":"rhein-neckar-loewen-gegen-hamburg-selbst-in-blau-laeufts-daheim-rund-sport-aus-der-region-nachrichten-und-aktuelles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/663321\/","title":{"rendered":"Rhein-Neckar L\u00f6wen gegen Hamburg: Selbst in Blau l\u00e4uft\u2019s daheim rund &#8211; Sport aus der Region &#8211; Nachrichten und Aktuelles"},"content":{"rendered":"<p class=\"autor\">Von Tillmann Bauer<\/p>\n<p>Mannheim. Das gab\u2019s in der Geschichte der Rhein-Neckar L\u00f6wen noch nie! Erstmals \u00fcberhaupt und v\u00f6llig \u00fcberraschend lief der zweifache Handball-Meister am Sonntagnachmittag in einem Heimspiel in den Ausw\u00e4rtstrikots auf. <\/p>\n<p>Blau statt Gelb \u2013 und dann auch noch beim Jahresheimspielabschluss bei gro\u00dfartiger Kulisse vor \u00fcber 12.000 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung: In dieser Saison gibt\u2019s auf Ausw\u00e4rts- und Heim-Trikots zwei verschiedene Brust-Sponsoren. In fremder Halle hat man aber schon drei Mal in Gelb gespielt. Und um nun f\u00fcr ausgleichende Gerechtigkeit zu sorgen, sollte es diesmal eben die blaue Farbe sein. <\/p>\n<p>Aus dem Konzept hat\u2019s zum Gl\u00fcck niemanden gebracht\u2005&#8230;<\/p>\n<p>Im Gegenteil! Die Rhein-Neckar L\u00f6wen feiern den vierten Sieg aus den letzten f\u00fcnf Spielen. 35:29 (14:12) gegen den HSV Hamburg: Die Formkurve zeigt weiter nach oben. Es war mittlerweile der siebte Heim-Sieg im zehnten Auftritt vor eigenen Fans.<\/p>\n<p>&#8222;Man sieht, was m\u00f6glich ist&#8220;<\/p>\n<p>L\u00f6wen-Trainer Maik Machulla sagte zu den Pressevertretern: &#8222;Weihnachten kann kommen. Das waren f\u00fcr uns zwei extrem wichtige Punkte. Die Leute sehen, was wir machen und respektieren das. Dann sieht man, was in dieser Arena m\u00f6glich ist, wenn sie voll ist. Jetzt k\u00f6nnen wir zumindest ein paar ruhigere Tage genie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>Vor dem Jahresabschluss am Samstag beim SC DHfK Leipzig (19 Uhr\/Dyn) steht man nun mit 20:16-Punkten in der Bundesliga-Tabelle auf Platz sieben.<\/p>\n<p>Diesmal \u00fcberragte ein Trio: Kreisl\u00e4ufer Jannik Kohlbacher (10 Tore bei 12 Versuchen), Haukur Thrastarson (7\/10) und Edwin Aspenb\u00e4ck (7\/9) machten mehr als zwei Drittel aller L\u00f6wen-Tore.<\/p>\n<p>Nach dem Raketen-Start (5:1\/8. Minute) gab\u2019s viel zu viele Technische Fehler (14) und Fehlw\u00fcrfe (Abschlussquote von 78 Prozent). Die L\u00f6wen deckten anfangs super, machten aber zu wenig aus ihrer \u00dcberlegenheit. Der HSV schlug mehrfach zur\u00fcck (6:5\/15. und 9:8\/20.), verpasste aber immer den Ausgleich. <\/p>\n<p>Coach Machulla wurde in seiner ersten Auszeit deutlich und sagte: &#8222;Immer wenn wir den Ball laufen lassen und Druck machen, bekommen wir eine gute M\u00f6glichkeit. Wenn wir weniger investieren: Schei\u00dfdreck!&#8220;<\/p>\n<p>Man kann getrost sagen: Danach investierten die L\u00f6wen mehr. Der Vier-Tore-Vorsprung wurde minutenlang verteidigt (18:14\/35. bis 24:20\/43.) \u2013 in der Schlussviertelstunde war das Polster dann noch deutlicher (28:21\/46.) und die Leistung eine vorweihnachtliche Demonstration der eigenen St\u00e4rke. <\/p>\n<p>HSV-Trainer Torsten Jansen und 2007-Weltmeister sagte bei der Pressekonferenz gewohnt trocken: &#8222;Gl\u00fcckwunsch an die Rhein-Neckar L\u00f6wen zum verdienten Sieg. Damit ist eigentlich schon alles gesagt.&#8220; Was er meinte: Seine Hamburger waren \u2013 ganz anders als im Hinspiel (30:33) \u2013 \u00fcberhaupt nicht bereit und hatten keine Chance. <\/p>\n<p>R\u00fcckraum-Linksh\u00e4nder Aspenb\u00e4ck sagte: &#8222;Wir machen insgesamt zu viele Technische Fehler \u2013 aber am Ende ist die Hauptsache, dass wir gewinnen.&#8220;<\/p>\n<p>Der Schwede feiert Weihnachten \u00fcbrigens in Heidelberg gemeinsam mit einigen Mitarbeitern aus der Gesch\u00e4ftsstelle. Die Familie bleibt in Schweden. Geschenke hat er noch keine.<\/p>\n<p>Unser Vorschlag: Vielleicht ein neues L\u00f6wen-Trikot \u2013 ein blaues. <\/p>\n<p class=\"spo_kleintext \">L\u00f6wen: Thrastarson 7\/2, Aspenb\u00e4ck 7, Kohlbacher 10, Heymann 2, Groetzki 1, Baijens 4, Jaganjac 1, Nothdurft 1, Larson 1, Steenaerts 1. <\/p>\n<p class=\"spo_kleintext \">Hamburg: Lassen 6, Kofler 2, Weller 2, Sauter 3, Andersen 6\/1, Mortensen 3\/1, J\u00f8rgensen 4\/1, Botta 1, Norlyk 1, Gadza 1. <\/p>\n<p class=\"spo_kleintext \">Strafminuten: Plucnar 2, Heymann 2, Aspenb\u00e4ck 2, Thrastarson 4 \u2013 Sauter 4, Kofler 2. <\/p>\n<p class=\"spo_kleintext \">Stenogramm: 4:0 (5.), 5:1 (10.), 6:5 (15.), 9:8 (20.), 13:11 (25.), 14:12 (30.), 18:15 (35.), 22:18 (40.), 26:21 (45.), 31:24 (50.), 34:26 (55.), 35:29 (60.). <\/p>\n<p class=\"spo_kleintext \">Zuschauer: 12.124<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Tillmann Bauer Mannheim. Das gab\u2019s in der Geschichte der Rhein-Neckar L\u00f6wen noch nie! 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