{"id":664168,"date":"2025-12-22T10:14:22","date_gmt":"2025-12-22T10:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/664168\/"},"modified":"2025-12-22T10:14:22","modified_gmt":"2025-12-22T10:14:22","slug":"hilfe-fuer-bakhtullah-im-elisabeth-krankenhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/664168\/","title":{"rendered":"Hilfe f\u00fcr Bakhtullah im Elisabeth-Krankenhaus"},"content":{"rendered":"<p>    <a href=\"https:\/\/www.recklinghaeuser-zeitung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/19\/15\/630_0900_5497298_-1648x824.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/630_0900_5497174_-640x428.jpg\" width=\"640\" height=\"428\"  alt=\"\"\/><\/p>\n<p>    <\/a><br \/>\n    So viel Besuch am Krankenbett: Bakhtullah (10) aus Afghanistan freut sich, dass Chefarzt Dr. Ulrich Schneider (vorne r.), Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ulrike Much (hinten l.) und Gesundheits- und Krankenpflegerin Sarah Idokeit (vorne l.) aus dem Elisabeth-Krankenhaus gemeinsam mit Constanze von Gerkan und Jens Gro\u00dfe-Weischede vom Friedensdorf vorbeischauen. \u00a9 Foto: Elisabeth-Krankenhaus RE<\/p>\n<p class=\"article__teaser-text\">Ein schwerkrankes Kind aus Afghanistan findet Hilfe im Elisabeth-Krankenhaus Recklinghausen. Die Friedensdorf-Kooperation besteht seit 20 Jahren.<\/p>\n<p>2 Min Lesezeit<\/p>\n<p>Als Bakhtullah (Name ge\u00e4ndert) den Arzt erblickt, der sein Zimmer im Elisabeth-Krankenhaus <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.recklinghaeuser-zeitung.de\/recklinghausen\/\" data-imported=\"1\" rel=\"noopener\">Recklinghausen<\/a> betritt, l\u00e4chelt er strahlend. Der Zehnj\u00e4hrige aus Afghanistan versteht kein Deutsch, doch er kennt Dr. Ulrich Schneider, Chefarzt der Unfallchirurgie, inzwischen gut genug, um ihm zu vertrauen.<\/p>\n<p>Vor zwei Jahren begann alles mit einer kleinen Wunde am Bein, aus der eine schwere Knochenentz\u00fcndung wurde. In Kandahar, Bakhtullahs Heimatregion, gab es keine M\u00f6glichkeit, sie zu behandeln. Die Amputation und damit ein Leben mit Einschr\u00e4nkungen, wenn nicht gar der Weg in v\u00f6llige Perspektivlosigkeit, drohten dem Kind.<\/p>\n<p>Seit 20 Jahren enge Zusammenarbeit<\/p>\n<p>Das Friedensdorf Deutschland holt jedes Jahr rund 180 schwerkranke Kinder aus Krisenregionen in deutsche Partnerkliniken \u2013 Bakhtullah ist eines von ihnen. Das Elisabeth-Krankenhaus Recklinghausen arbeitet seit 20 Jahren mit dem Friedensdorf zusammen. Viele Eingriffe, die dort durchgef\u00fchrt werden, entscheiden dar\u00fcber, ob ein Kind sp\u00e4ter selbstst\u00e4ndig leben kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/630_0863_1122807_KI_Beruehre_Kind_aus_Friedensdorf_im_El630_0900_5497055_.jpg\" alt=\"\"\/>Kostenlose, medizinische Behandlung von Kindern aus Krisenregion: Das ist die Mission des Friedensdorfs Deutschland (Symbolbild).\u00a9 picture alliance\/dpa<\/p>\n<p>Dr. Schneider, Chefarzt der Unfallchirurgie, operiert die Kinder unentgeltlich. F\u00fcr ihn ist diese Arbeit Routine und gleichzeitig ein Auftrag, den er bewusst wahrnimmt. \u201eWenn man sieht, welche Folgen eine nicht behandelte Verletzung haben kann, wird schnell klar, warum man helfen m\u00f6chte\u201c, sagt er. Die Operation bei Bakhtullah verlief erfolgreich. Die Behandlung f\u00fchrt er unentgeltlich durch, als Pr\u00e4sident des Rotary-Clubs Recklinghausen-Vest hat er das Friedensdorf in diesem Jahr auch zum Schwerpunkt der Clubspenden gemacht.<\/p>\n<p>\t\t<a href=\"https:\/\/www.recklinghaeuser-zeitung.de\/recklinghausen\/sponsorenlauf-kinderwagen-recklinghausen-muetter-spendenaktion-kinderhospizdienst-januar-w1122600-6001171487\/\" rel=\"nofollow noopener\" aria-hidden=\"true\" tabindex=\"-1\" title=\"M\u00fctter machen Meter f\u00fcr den Hospizdienst Sponsorenlauf mit Kinderwagen in Recklinghausen\" aria-label=\"M\u00fctter machen Meter f\u00fcr den Hospizdienst Sponsorenlauf mit Kinderwagen in Recklinghausen\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/630_0900_5491838_-160x160.jpg\"  width=\"160\" height=\"160\" alt=\"Kim Kramer tr\u00e4gt ihre Tochter Lilli auf dem Arm und steht mit Heike Kruner und Christina Kramer vor der Musikschule in Recklinghausen.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\t\t<\/a><\/p>\n<p>Jens Gro\u00dfe-Weischede vom Friedensdorf koordiniert die Einzelfallhilfe und kennt die Lebensbedingungen der Kinder genau. \u201eAuf Bakhtullah h\u00e4tte ohne die Operation ein Leben in Elend gewartet\u201c, sagt er. \u201eEr h\u00e4tte von Almosen leben m\u00fcssen \u2013 eher schlecht als recht. Jetzt geht er zwar in ein Land zur\u00fcck, das weiterhin von Armut und schwierigen Bedingungen gepr\u00e4gt ist, aber er hat wenigstens die Chance auf Teilhabe, auf ein Leben, das mehr ist als t\u00e4glicher Schmerz.\u201c<\/p>\n<p>Autorennen im Krankenzimmer<\/p>\n<p>Nach zwei Wochen im Elisabeth-Krankenhaus wechselte Bakhtullah zur\u00fcck ins Friedensdorf nach Oberhausen, wo er mit Kindern aus neun L\u00e4ndern zusammenlebt. Der Alltag dort ist einfach gehalten, bewusst ohne viele Eindr\u00fccke aus Deutschland, denn alle Kinder kehren nach der Behandlung zur\u00fcck in ihre Heimat. Der Kontakt zur Familie l\u00e4uft \u00fcber Briefe, Smartphones besitzen die Kinder nicht.<\/p>\n<p>Auf der Station in Recklinghausen hat Bakhtullah Spuren hinterlassen. Pflegende erz\u00e4hlen von einem Jungen, der zwischen ruhigem Beobachten und ausgelassenem Spielen wechselt. Ein paar gespendete Spielzeugautos reichten, um sein Zimmer f\u00fcr kurze Zeit in eine kleine Rennbahn zu verwandeln. Diese Momente, sagt Dr. Schneider, zeigen dem Team, warum sein Einsatz wichtig ist.<\/p>\n<p>Bakhtullah wird noch zu Kontrollterminen nach Recklinghausen kommen. Doch eines steht bereits fest: Er wird wieder auf eigenen Beinen laufen.<\/p>\n<p>\t\t<a href=\"https:\/\/www.recklinghaeuser-zeitung.de\/recklinghausen\/schutzinsel-kinder-recklinghausen-wilma-basko-hilfe-sicherheit-not-w1121365-6001170570\/\" rel=\"nofollow noopener\" aria-hidden=\"true\" tabindex=\"-1\" title=\"Neue Schutzinsel f\u00fcr Kinder in Not in Recklinghausen WiLmA macht mit\" aria-label=\"Neue Schutzinsel f\u00fcr Kinder in Not in Recklinghausen WiLmA macht mit\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/630_0900_5480916_-160x160.jpg\"  width=\"160\" height=\"160\" alt=\"Ein Mensch im Kost\u00fcm eines Hundes in Polizei-Unform steht in der Einrichtung WiLmA in Recklinghausen inmitten mehrerer Kinder.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\t\t<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"So viel Besuch am Krankenbett: Bakhtullah (10) aus Afghanistan freut sich, dass Chefarzt Dr. Ulrich Schneider (vorne r.),&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":664169,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1839],"tags":[7507,3364,29,7754,79831,30,1209],"class_list":{"0":"post-664168","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bochum","8":"tag-bochum","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-familie-kinder","12":"tag-friedensdorf","13":"tag-germany","14":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115762697883478001","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/664168","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=664168"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/664168\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/664169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=664168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=664168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=664168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}