{"id":664238,"date":"2025-12-22T10:59:12","date_gmt":"2025-12-22T10:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/664238\/"},"modified":"2025-12-22T10:59:12","modified_gmt":"2025-12-22T10:59:12","slug":"bilanz-2025-rund-360-tonnen-kampfmittel-in-brandenburg-gefunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/664238\/","title":{"rendered":"Bilanz 2025: Rund 360 Tonnen Kampfmittel in Brandenburg gefunden"},"content":{"rendered":"<p data-start=\"0\" data-end=\"746\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\"><strong>In Brandenburg sind in diesem Jahr rund 360 Tonnen Kampfmittel gefunden worden. Wie das Brandenburger Innenministerium in einer vorl\u00e4ufigen Bilanz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mitteilte, konnten bis Ende November insgesamt 897 Hektar Landesfl\u00e4che aus dem Kampfmittelverdacht entlassen werden, was etwa einem Drittel mehr Fl\u00e4che als im Vorjahr entspricht. Im Vergleich zu 2024 wurden zudem rund 20 Tonnen Kampfmittel mehr entdeckt. Unter den geborgenen Funden befanden sich unter anderem mehrere tausend Minen und Granaten, zahlreiche Brand- und Sprengbomben, Panzerabwehrraketen, Waffen und Waffenteile sowie mehrere hunderttausend Schuss Handwaffenmunition.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Brandenburger Innenministerium teilte dazu mit:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wilke: \u201eMit jeder entsch\u00e4rften Bombe, jedem vernichteten Kampfmittel und jedem erfolgreichen Modellversuch wird Brandenburg ein St\u00fcck sicherer\u201c\u00a0 \u00a0In Brandenburg sind in diesem Jahr rund 360 Tonnen Kampfmittel gefunden worden. Insgesamt konnten 897 Hektar Landesfl\u00e4che bis Ende November aus dem Kampfmittelverdacht entlassen werden, das entspricht zirka einem Drittel mehr Fl\u00e4che als im vergangenen Jahr. Au\u00dferdem sind im Vergleich zum Jahr 2024 rund 20 Tonnen Kampfmittel mehr gefunden worden. Das teilte das Innenministerium in Potsdam in einer vorl\u00e4ufigen Bilanz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) heute mit.<\/p>\n<p>Innenminister Ren\u00e9 Wilke: \u201eVon der Modell- zur Kompetenzregion f\u00fcr die Sicherheit in Brandenburg \u2013 aktuell liegt ein Schwerpunkt des Kampfmittelbeseitigungsdienstes auf der Stadt Oranienburg. Bundesweit ist keine Region bekannt, wo die Folgen des zweiten Weltkrieges bis heute derart stark im Boden liegen. Die hohe Konzentration an amerikanischen Bomben mit chemischen Langzeitz\u00fcndern machten eine besondere Befassung erforderlich. 2019 wurde die Stadt zur Modellregion, in diesem Jahr wurde der Weg bereitet, sie in eine Kompetenzregion f\u00fcr Kampfmittelbeseitigung zu \u00fcberf\u00fchren. Das ist ein weiterer wichtiger und verantwortungsvoller Schritt im Umgang mit einem explosiven Erbe. Und so kann die Arbeit der Fachleute nicht hoch genug gew\u00fcrdigt werden. Mit jeder entsch\u00e4rften Bombe, jedem vernichteten Kampfmittel und jedem erfolgreichen Modellversuch wird Brandenburg ein St\u00fcck sicherer.\u201c<\/p>\n<p>Der KMBD hat mit Stand 30.11.2025 in den zur\u00fcckliegenden elf Monaten \u00fcber 4.800 Anfragen von Grundst\u00fcckseigent\u00fcmern auf Kampfmittelbelastung bearbeitet und wurde zudem zu fast 1.750 Zufallsfunden im Rahmen der Gefahrenabwehr gerufen. Au\u00dferdem beauftragte er \u00fcber 200 Kampfmittelr\u00e4umma\u00dfnahmen auf landeseigenen, kommunalen und privaten Liegenschaften und wurde auch als Gesch\u00e4ftsbesorger f\u00fcr Dritte t\u00e4tig. Insgesamt hat der KMBD zirka 400 Tonnen Kampfmittel und -teile im vergangenen Jahr fachgerecht vernichtet.<\/p>\n<p>Unter den rund 360 Tonnen gefundenen Kampfmitteln und -teilen befanden sich zirka 1.900 St\u00fcck Nahkampfmittel, 650 St\u00fcck Minen, 24.000 St\u00fcck Granaten, 700 St\u00fcck Brandbomben, 100 St\u00fcck Sprengbomben \u00fcber 5 kg, 1.800 St\u00fcck Panzerabwehrraketen\/Raketen, 1.500 St\u00fcck Waffen\/Waffenteile sowie 370.000 St\u00fcck Handwaffenmunition.<\/p>\n<p>Brandenburg musste f\u00fcr die Kampfmittelr\u00e4umung bis Ende November 2025 insgesamt 11,9 Millionen Euro aufwenden. Noch immer stehen zirka 580.000 Hektar der Fl\u00e4che des Landes unter Kampfmittelverdacht. Schwerpunkt der Kampfmittelsuche war im Jahr 2025 erneut die Region um Oranienburg (Landkreis Oberhavel). Unter anderem wurden dort drei Bombenfunde verzeichnet. Lokale Schwerpunkte sind dar\u00fcber hinaus auch Potsdam, die Oder-Nei\u00dfe-Linie und der Bereich s\u00fcdlich Berlins.<\/p>\n<p><strong>Heute in der Lausitz \u2013 Unser t\u00e4glicher News\u00fcberblick<\/strong><\/p>\n<p>Mehr Infos und News aus der Lausitzer und S\u00fcdbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tages\u00fcbersicht \u2013&gt;&gt;<a href=\"https:\/\/www.niederlausitz-aktuell.de\/main-artikel\/230749\/heute-in-der-lausitz-unser-taeglicher-news-und-contentueberblick-56.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>\u00a0Hier zur \u00dcbersicht<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Red. \/ Presseinfo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Brandenburg sind in diesem Jahr rund 360 Tonnen Kampfmittel gefunden worden. Wie das Brandenburger Innenministerium in einer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":664239,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,2217,1890,29,30,27270,154962],"class_list":{"0":"post-664238","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-bilanz","14":"tag-brandenburg","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-kampfmittel","18":"tag-kmbd"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115762873586256399","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/664238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=664238"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/664238\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/664239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=664238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=664238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=664238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}