{"id":66427,"date":"2025-04-27T21:55:15","date_gmt":"2025-04-27T21:55:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/66427\/"},"modified":"2025-04-27T21:55:15","modified_gmt":"2025-04-27T21:55:15","slug":"cdu-politiker-frei-zum-afd-hoch-diese-umfragen-sind-bitter-fuer-uns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/66427\/","title":{"rendered":"CDU-Politiker Frei zum AfD-Hoch: &#8222;Diese Umfragen sind bitter f\u00fcr uns&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 06.04.2025 19:02 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>In Umfragen liegen Union und AfD fast gleichauf. Deshalb brauche es schnell einen Koalitionsvertrag, sagt der Merz-Vertraute Frei im Bericht aus Berlin. Kritik aus den eigenen Reihen an den Verhandlungen mit der SPD weist er zur\u00fcck.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Unionsfraktion, Thorsten Frei, hat mit Best\u00fcrzung auf den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-3470.html\" title=\"ARD-DeutschlandTrend: Union und AfD fast gleichauf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neuesten ARD-DeutschlandTrend<\/a> reagiert, demzufolge die Union und die AfD fast gleichauf liegen. &#8222;Diese Meinungsumfragen sind bitter f\u00fcr uns. Das ist \u00fcberhaupt gar keine Frage&#8220;, sagte Frei im Bericht aus Berlin. &#8222;Ich bin aber davon \u00fcberzeugt, dass man dem nur mit guter praktischer Politik begegnen kann.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut dem am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten DeutschlandTrend liegt die Union in der Sonntagsfrage mittlerweile bei 26 Prozent und damit nur noch zwei Prozentpunkte vor der AfD, die auf 24 Prozent kommt. W\u00e4hrend die Union auf den tiefsten Wert seit Oktober 2022 f\u00e4llt, erreicht die AfD einen neuen H\u00f6chststand in der ARD-Umfrage.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir brauchen jetzt <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/koalitionsverhandungen-fortsetzung-union-spd-100.html\" title=\"Koalitionsverhandlungen: Die &quot;dicken Klopper&quot; stehen auf dem Zettel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">z\u00fcgig einen Koalitionsvertrag<\/a>, der auch ein sehr guter Koalitionsvertrag ist&#8220;, sagte Frei zu dem Umfragetief. Anschlie\u00dfend m\u00fcsse man gute Politik machen, aus der Rezessionsspirale rauskommen, Wirtschaftswachstum erzielen und mehr Sicherheit schaffen. &#8222;Und dann werden wir das Vertrauen der Menschen zur\u00fcckgewinnen. Denn eines ist doch vollkommen klar: In der Demokratie kann man nicht Politik machen, ohne das Vertrauen der Menschen zu haben.&#8220;<\/p>\n<p>    Jungen Union droht mit Nein zu Koalitionsvertrag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nInformationen aus Parteikreisen, wonach CDU-Chef Friedrich Merz Anfang Mai zum Kanzler gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnte, wollte Frei im Bericht aus Berlin nicht best\u00e4tigen. &#8222;Wir setzen uns bewusst kein zeitliches Limit&#8220;, sagte der Fraktionsmanager. Es gehe darum, so schnell wie m\u00f6glich, aber auch so gr\u00fcndlich wie m\u00f6glich zu arbeiten. Er sei jedoch zuversichtlich, dass eine Regierungsbildung bis Ostern gelingen werde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFrei wehrte sich zugleich gegen Kritik an den Koalitionsverhandlungen aus den eigenen Reihen. Diese Kritik basiere auf durchgestochenen veralteten Papieren. &#8222;Wir m\u00fcssen doch Ergebnisse erst abwarten, bevor man sie bewerten kann&#8220;, sagte Frei. Die Junge Union K\u00f6ln hatte in einem Offenen Brief scharfe Kritik an der Politik von CDU-Chef Merz ge\u00fcbt: &#8222;Wir haben den Menschen im Wahlkampf klare Botschaften vermittelt. Wenn davon nichts umgesetzt wird, stehen wir vor Ort als L\u00fcgner da&#8220;, hei\u00dft es in dem Brief.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Bundesvorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), drohte sogar mit einem Nein zu einem Koalitionsvertrag, in dem der von Merz versprochene Politikwechsel nicht verankert ist. &#8222;Die CDU ist kein Kanzlerwahlverein mehr&#8220;, sagte Winkel der S\u00fcddeutschen Zeitung und erg\u00e4nzte: &#8222;Die Zeiten, in denen das Motto galt, wir bekommen das Kanzleramt und die Sozialdemokraten die Inhalte, die sind tats\u00e4chlich vorbei.&#8220;<\/p>\n<p>    Frei verteidigt Kehrtwende bei Neuverschuldung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngesprochen auf die Wende der Union beim Thema Schuldenbremse, erkl\u00e4rte Frei, Ereignisse wie <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/vance-sicherheitskonferenz-102.html\" title=\"Vance erhebt schwere Vorw\u00fcrfe gegen\u00fcber europ\u00e4ischen Partnern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die vorwurfsvolle Rede von US-Vizepr\u00e4sident JD Vance<\/a> auf der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz oder die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-selenskyj-104.html\" title=\"Eklat im Wei\u00dfen Haus: Trump und Selenskyj brechen Treffen ab\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Begegnung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj<\/a> im Wei\u00dfen Haus h\u00e4tten die Lage ver\u00e4ndert. Es sei deutlich geworden, dass Deutschland sehr schnell starke Verteidigungsf\u00e4higkeiten aufbauen m\u00fcsse.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnion und SPD hatten Mitte M\u00e4rz ein <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bundestag-finanzpaket-100.html\" title=\"Bundestag billigt Grundgesetz\u00e4nderung f\u00fcr Finanzpaket\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gewaltiges Schuldenpaket in den Bundestag eingebracht<\/a>. Beschlossen wurde ein 500 Milliarden Euro schweres Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr Infrastrukturausgaben. Au\u00dferdem verabschiedeten die Abgeordneten eine Grundgesetz\u00e4nderung, nach der Ausgaben f\u00fcr Verteidigung und Sicherheit ab einer bestimmten H\u00f6he von der Schuldenbremse ausgenommen werden. Im Wahlkampf hatte sich die Union noch deutlich gegen eine Lockerung der Schuldenbremse ausgesprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.04.2025 19:02 Uhr In Umfragen liegen Union und AfD fast gleichauf. 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