{"id":664836,"date":"2025-12-22T17:24:20","date_gmt":"2025-12-22T17:24:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/664836\/"},"modified":"2025-12-22T17:24:20","modified_gmt":"2025-12-22T17:24:20","slug":"polit-talk-bei-ard-und-zdf-zdf-journalist-thevessen-ist-talkshow-koenig-2025-afd-im-oerr-unterrepraesentiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/664836\/","title":{"rendered":"Polit-Talk bei ARD und ZDF: ZDF-Journalist Theve\u00dfen ist \u201eTalkshow-K\u00f6nig\u201c 2025 \u2013 AfD im \u00d6RR unterrepr\u00e4sentiert"},"content":{"rendered":"<p>Eine Analyse blickt auf das Talkshow-Jahr 2025 zur\u00fcck. Die Sicherheitspolitik dominierte die Formate von Lanz bis Maischberger. Auf dem Treppchen der h\u00e4ufigsten G\u00e4ste stehen mit Elmar Theve\u00dfen, Robin Alexander und Kerstin M\u00fcnstermann drei Journalisten.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Politische Talkshows pr\u00e4gen hierzulande nach wie vor den Diskurs. Allein die Sendung von Markus Lanz erreichte in der ersten Jahresh\u00e4lfte durchschnittlich 1,5 Millionen Zuschauer pro Ausgabe. Datenjournalistin Sabine Gurol hat sich <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.rnd.de\/medien\/talkshow-rueckblick-2025-wer-bei-lanz-miosga-maischberger-und-co-am-haeufigsten-war-IWLEQE6QPJAFFPT7NELNAZBAA4.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.rnd.de\/medien\/talkshow-rueckblick-2025-wer-bei-lanz-miosga-maischberger-und-co-am-haeufigsten-war-IWLEQE6QPJAFFPT7NELNAZBAA4.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">f\u00fcr das Redaktionsnetzwerk Deutschland<\/a> genauer mit den \u00f6ffentlich-rechtlichen Formaten von Caren Miosga, Maybrit Illner, Louis Klamroth, Sandra Maischberger und dem erw\u00e4hnten ZDF-Moderator auseinandergesetzt. Welche G\u00e4ste dominierten die Talkshows? Welche Parteien waren in welchem Format besonders oft vertreten? Und welche Themen standen im Fokus? <\/p>\n<p>Abz\u00fcglich der Jahresr\u00fcckblicke von Markus Lanz und \u201eHart aber fair\u201c wertete die Journalistin 285 Sendungen inhaltlich aus. Die Sicherheitspolitik stand in 179 Ausgaben im Zentrum der Debatte, wobei neben der Nato oder die Lage in Nahost die russische Invasion in der Ukraine mit 52 Diskussionen zu Buche schlug. 157 Mal drehte sich der Meinungsaustausch um aktuelle Wahlen und parteipolitische Fragen. Die Vereinigten Staaten unter US-Pr\u00e4sident Donald Trump besch\u00e4ftige die \u00f6ffentlich-rechtlichen in 61 Sendungen. Mit Sozialreformen besch\u00e4ftigten sich 55 Runden.<\/p>\n<p>Ein Alltagsthema wie Wohnen, das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69480fd9ba368aa01269fe57\/insa-umfrage-beliebtheit-von-merz-sinkt-weiter-nur-gruene-legen-zu.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69480fd9ba368aa01269fe57\/insa-umfrage-beliebtheit-von-merz-sinkt-weiter-nur-gruene-legen-zu.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in der j\u00fcngsten Insa-Erhebung<\/a> nach der Sicherung des Rentensystems zum zweitdringendsten Anliegen f\u00fcr das Jahr 2026 gew\u00e4hlt worden ist, kam hingegen nur in zwei \u00f6ffentlich-rechtlichen Talkshows vor. Ebenfalls hinten runtergefallen sind die Themen Bildung mit vier Sendungen, Klima sowie Digitalisierung und Social Media mit jeweils sechs Sendungen und Gesundheit mit zehn Sendungen. <\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Auswertung z\u00e4hlte Gurol s\u00e4mtliche Auftritte in den \u00f6ffentlich-rechtlichen Runden. In den insgesamt 287 Sendungen sa\u00dfen in Summe 1284 G\u00e4ste, wovon einige naturgem\u00e4\u00df h\u00e4ufiger vertreten waren. Zum \u201eTalkshow-K\u00f6nig\u201c des Jahres brachte es ZDF-Journalist Elmar Theve\u00dfen. Er nahm an 30 Sendungen teil, wobei 24 Auftritte im Format von Markus Lanz erfolgten. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6942c99011416590a630e5e2\/in-eigener-sache-robin-alexander-ist-der-einflussreichste-politische-journalist-deutschlands.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6942c99011416590a630e5e2\/in-eigener-sache-robin-alexander-ist-der-einflussreichste-politische-journalist-deutschlands.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WELT-Journalist Robin Alexander<\/a> landete mit 18 Auftritten auf Rang 2, Kerstin M\u00fcnstermann von der \u201eRheinischen Post\u201c erreichte mit 16 Besuchen Platz 3. Hinter dem Treppchen folgen mit Eva Quadbeck und Melanie Amann (je 15 Auftritte) sowie Michael Br\u00f6cker von \u201eTable Media\u201c (14 Auftritte) drei weitere Journalisten. <\/p>\n<p>Bezogen auf parteipolitische Vertreter trat der CDU-Au\u00dfenpolitiker <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/norbert-roettgen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/norbert-roettgen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Norbert R\u00f6ttgen<\/a> mit vierzehn Sendungen am h\u00e4ufigsten auf. Vor allem Maybrit Illner lud ihn mehrfach ein. Seine CDU-Kollegen Jens Spahn und Thorsten Frei kommen direkt dahinter mit jeweils 13 Auftritten. Von der SPD erfreute sich Ralf Stegner gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit. Er brachte es auf zw\u00f6lf Talkshows. In elf Sendungen waren Jan van Aken (Linke), Carsten Linnemann (CDU) und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/karl-lauterbach\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/karl-lauterbach\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karl Lauterbach<\/a> (SPD) zu sehen.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die meistgebuchten G\u00e4ste des Jahres liegt es nahe, dass nach Beruf geordnet die meisten Einladungen an Journalisten und Politiker gegangen sind. Von den 1284 Talkshow-Teilnehmern geh\u00f6rten 71 Prozent einer dieser beiden Berufsgruppen an. 17 Prozent waren als Experte geladen, nur 12 Prozent geh\u00f6rten keiner der drei Kategorien an. Am beliebtesten waren Politiker bei \u201eHart aber fair\u201c gesehen (46 Prozent), Journalisten dominierten die Panels bei Sandra Maischberger (46 Prozent). Menschen, die sich abseits des politischen Kernbetriebs bewegen, waren am st\u00e4rksten bei Louis Klamroth pr\u00e4sent (25 Prozent).<\/p>\n<p>Die Union dominiert bei Miosga und Illner<\/p>\n<p>Bezogen auf ihre Parteizugeh\u00f6rigkeit waren Vertreter der schwarz-roten Parteien der Bundesregierung \u00fcberrepr\u00e4sentiert. W\u00e4hrend die Union bei der Bundestagswahl im Februar auf einen Wert von 28,5 Prozent gekommen war, dominierte sie mit 38,2 Prozent die Talkshow-Runden. Die SPD wiederum kam trotz eines Wahlergebnisses von 16,4 Prozent auf 23,9 Prozent aller Auftritte. Dem gegen\u00fcber steht die AfD. Sie ist mit 20,8 Prozent als zweitst\u00e4rkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen. In den \u00f6ffentlich-rechtlichen Formaten sa\u00df sie aber nur zu 2,6 Prozent.<\/p>\n<p>Heruntergebrochen auf die einzelnen Formate zeigten vor allem Illner (47,2 Prozent) und Miosga (51,4 Prozent) eine Vorliebe f\u00fcr CDU und CSU. Die SPD kam besonders h\u00e4ufig bei Lanz zu Wort (26,2 Prozent), die Gr\u00fcnen bei Miosga (21,6 Prozent) und die Linke bei \u201eHart aber fair\u201c (12,3 Prozent). Markus Lanz (3,7 Prozent) und Louis Klamroth (3,5 Prozent) haben zudem vergleichsweise h\u00e4ufig Vertreter der AfD eingeladen. Bei Maybrit Illner belief sich der Wert f\u00fcr die Partei hingegen auf null Prozent.<\/p>\n<p>Neben Profession und Parteizugeh\u00f6rigkeit warf Datenjournalistin Sabine Gurol einen Blick auf das Geschlechterverh\u00e4ltnis der G\u00e4ste. \u00dcber alle Formate betrachtet, waren die Talkshow-Teilnehmer zu 64,3 Prozent m\u00e4nnlich und zu 35,7 Prozent weiblich. Die Frauenquote ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozentpunkte gesunken. Von Lanz bis Maischberger machten M\u00e4nner etwa zwei Drittel der Einladungen aus. Das ausgeglichenste Geschlechterverh\u00e4ltnis gelang Louis Klamroth. Bei \u201eHart aber fair\u201c belief sich der Frauen-Anteil auf 44,8 Prozent. <\/p>\n<p>Die Jugend sitzt bei \u201eHart aber fair\u201c, Senioren bei Maischberger<\/p>\n<p>Aufgrund der zulasten junger Menschen gehenden Reformen in den Bereichen Rente und Verteidigung stieg der Anteil jener Gruppe in den Talkshow-Runden. 13,2 Prozent aller G\u00e4ste bewegten sich im Alter zwischen 26 und 40 Jahren. Nur 0,5 Prozent hatten maximal das Alter von 25 Jahren erreicht. \u00dcberdurchschnittlich war die Jugend bei \u201eHart aber fair\u201c repr\u00e4sentiert. 2,5 Prozent der Einladungen gingen an Menschen, die h\u00f6chstens 25 Jahre alt waren, 28,3 Prozent an jene, die zwischen 26 und 40 Jahren alt waren.<\/p>\n<p>Als dominant stellte sich die Altersgruppe von 41 bis 65 Jahren heraus. Insgesamt machte sie 72,5 Prozent aller Besucher aus. Den Spitzenwert lieferte Caren Miosga, die zu 80,2 Prozent Menschen aus dieser Alterskohorte begr\u00fc\u00dfte. 13,9 Prozent aller G\u00e4ste hatten bereits das 65. Lebensjahr passiert. Sandra Maischberger stach bei den Senioren heraus. 20,3 Prozent ihrer Diskussionspartner waren bereits im h\u00f6heren Alter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Analyse blickt auf das Talkshow-Jahr 2025 zur\u00fcck. Die Sicherheitspolitik dominierte die Formate von Lanz bis Maischberger. 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