{"id":665337,"date":"2025-12-22T22:28:18","date_gmt":"2025-12-22T22:28:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/665337\/"},"modified":"2025-12-22T22:28:18","modified_gmt":"2025-12-22T22:28:18","slug":"macron-spricht-von-letzten-verhandlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/665337\/","title":{"rendered":"Macron spricht von &#8222;letzten Verhandlungen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Notstandsgesetz in Frankreich <\/p>\n<p>Macron spricht von &#8222;letzten Verhandlungen&#8220;<\/p>\n<p>22.12.2025 &#8211; 23:02 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/11\/c1R0cQtVLt6v\/0x209:4000x2250\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/da-strahlte-er-noch-mittlerweile-hat-emmanuel-macron-seinen-glanz-verloren.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/da-strahlte-er-noch-mittlerweile-hat-emmanuel-macron-seinen-glanz-verloren.jpg\" alt=\"Da strahlte er noch: Mittlerweile hat Emmanuel Macron seinen Glanz verloren.\" title=\"Da strahlte er noch: Mittlerweile hat Emmanuel Macron seinen Glanz verloren.\" width=\"4000\" height=\"2250\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>2017 strahlte er noch: Mittlerweile hat Emmanuel Macron seinen politischen Glanz verloren. (Quelle:  imago images)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Frankreichs Regierung will mit einem Notgesetz einen Stillstand der Verwaltung abwenden. Pr\u00e4sident Macron hat seit dem Verlust der absoluten Mehrheit kaum noch Spielraum.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Nach dem Scheitern der Haushaltsverhandlungen im franz\u00f6sischen Parlament will die Regierung den aktuellen Haushalt in das kommende Jahr hinein verl\u00e4ngern. Ein entsprechendes Sondergesetz wurde am Montagabend in der Kabinettssitzung vorgestellt. &#8222;Wir m\u00fcssen der Nation so schnell wie m\u00f6glich, noch im Januar, einen Haushalt vorlegen&#8220;, erkl\u00e4rte Frankreichs Pr\u00e4sident <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/emmanuel-macron\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Emmanuel Macron<\/a> nach Angaben seiner Regierungssprecherin Maud Bregeon am Montag bei der Sitzung. Das Gesetz soll bereits am Dienstag von beiden Kammern des Parlaments verabschiedet werden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Dieser Haushalt m\u00fcsse &#8222;das Defizitziel von f\u00fcnf Prozent einhalten und unsere Priorit\u00e4ten finanzieren&#8220;, erkl\u00e4rte Macron nach Angaben der Sprecherin. Das Sondergesetz bekr\u00e4ftige somit &#8222;den Willen der Regierung, letzten Verhandlungen eine Chance zu geben&#8220;. Premierminister S\u00e9bastien Lecornu hatte zuvor mit Vertretern mehrerer Parteien \u00fcber das Vorgehen beraten.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Haushaltsministerin Am\u00e9lie de Montchalin mahnte die Abgeordneten, bis Ende Januar einen Kompromiss f\u00fcr den Haushalt 2026 zu finden, der auch Steuererh\u00f6hungen umfasse. Ziel sei es, &#8222;einen echten Haushalt zu haben, nicht nur einen Minimalhaushalt&#8220;, sagte sie am Sonntagabend dem Sender BFM. Montchalin und Wirtschaftsminister Roland Lescure wollten sich Montagabend und Dienstag Fragen der Abgeordneten in den zust\u00e4ndigen Aussch\u00fcssen stellen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Unterdessen mehrten sich Stimmen, die vom Premierminister den Einsatz des umstrittenen Artikels 49.3 verlangen, der eine Verabschiedung des Haushalts ohne abschlie\u00dfende Abstimmung erm\u00f6glichen w\u00fcrde. Dazu m\u00fcsste die Regierung eine anschlie\u00dfende Vertrauensabstimmung \u00fcberstehen. Lecornu hatte sich jedoch verpflichtet, diesen Artikel nicht einzusetzen. Mit dessen Hilfe war der Haushalt der vergangenen beiden Jahre durch das Parlament gebracht worden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Chef der franz\u00f6sischen Zentralbank, Fran\u00e7ois Villeroy de Galhau, hatte die \u00dcbertragung des Haushalts auf 2026 als eine &#8222;sehr kurzfristige L\u00f6sung&#8220; kritisiert. Sie berge das Risiko, das Defizit weiter zu vergr\u00f6\u00dfern. &#8222;Mit einem Defizit von mehr als f\u00fcnf Prozent (des Bruttoinlandsprodukts) wird es f\u00fcr <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/frankreich\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> gef\u00e4hrlich&#8220;, warnte er in der vergangenen Woche.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Montchalin hatte die Kosten f\u00fcr eine Verschiebung des Haushalts um bis zu zwei Monate auf etwa zw\u00f6lf Milliarden Euro beziffert.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Frankreich steht unter Druck, seine Staatsfinanzen zu sanieren. Lecornu hatte Mitte Oktober seinen ersten Haushaltsentwurf vorgestellt, mit dem er das Defizit auf 4,7 Prozent des BIP senken wollte. In seiner j\u00fcngsten Fassung w\u00e4re es auf ein Defizit von 5,3 Prozent hinausgelaufen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Frankreich verzeichnet derzeit eine Rekordverschuldung in H\u00f6he von 3,5 Billionen Euro, das entspricht 117 Prozent des BIP. F\u00fcr 2025 wird mit einem Defizit von 5,4 Prozent gerechnet. Zwei Rating-Agenturen hatten die Kreditw\u00fcrdigkeit Frankreichs zuletzt herabgestuft.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Im Streit um den Haushalt sind in Frankreich bereits zwei Regierungschefs gest\u00fcrzt worden. Lecornu hatte aus demselben Grund seinen R\u00fccktritt eingereicht, wurde dann aber wieder von Macron ernannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Notstandsgesetz in Frankreich Macron spricht von &#8222;letzten Verhandlungen&#8220; 22.12.2025 &#8211; 23:02 UhrLesedauer: 2 Min. 2017 strahlte er noch:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":665338,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[1217,331,332,1356,548,663,3934,3980,156,1109,13,14,15,155127,155126,12,120897,2066],"class_list":{"0":"post-665337","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-1217","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-emmanuel-macron","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-france","16":"tag-frankreich","17":"tag-haushalt","18":"tag-headlines","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-notgesetz","22":"tag-notstandsgesetz","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-sebastien-lecornu","25":"tag-verhandlung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115765584793222366","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/665337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=665337"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/665337\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/665338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=665337"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=665337"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=665337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}