{"id":665465,"date":"2025-12-22T23:45:14","date_gmt":"2025-12-22T23:45:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/665465\/"},"modified":"2025-12-22T23:45:14","modified_gmt":"2025-12-22T23:45:14","slug":"berlin-bielefeld-neujahrsvorsaetze-im-job-so-wird-2026-zum-erfolgsjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/665465\/","title":{"rendered":"Berlin\/Bielefeld | Neujahrsvors\u00e4tze im Job \u2013 so wird 2026 zum Erfolgsjahr"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/Bielefeld (dpa\/tmn) &#8211; Genervt oder frustriert vom Joballtag? Viele stellen zum Jahresende r\u00fcckblickend fest, dass im Beruf l\u00e4ngst nicht alles optimal gelaufen ist. Und nicht wenige nehmen sich f\u00fcrs neue Jahr vor, voll durchzustarten. Aber: Ist ein Stichtag f\u00fcr Ver\u00e4nderung \u00fcberhaupt sinnvoll? Und wie vermeide ich eine Bruchlandung? Zwei Experten geben Rat.<\/p>\n<p>Warum genau jetzt?<\/p>\n<p>\u00abNeujahr ist durchaus ein besonderes Datum\u00bb, sagt der Berliner Bewerbungs- und Karrierecoach J\u00fcrgen Hesse. Das alte Jahr liegt hinter einem, ein neues f\u00e4ngt an \u2013 es beginnt automatisch ein neues Kapitel. Zukunft, die gestaltet werden will.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abNeujahrsvors\u00e4tze aktivieren den sogenannten Fresh-Start-Effekt\u00bb, so Ute Gietzen-Wieland, Business- und Mentalcoach in Bielefeld. Die Frischer-Wind-Energie steigere die Bereitschaft, an sich zu arbeiten &#8211; an Kompetenzen, Arbeitsweisen oder Grenzen, zum Beispiel. Das ist gut f\u00fcr die pers\u00f6nliche Weiterentwicklung, Work-Life-Balance und Zufriedenheit. Wer sich Ziele im Beruflichen setzt, sorgt au\u00dferdem f\u00fcr mehr Klarheit und Fokus.<\/p>\n<p>Der perfekte Vorsatz: konkrete Ziele definieren\u00a0<\/p>\n<p>Und so geht`s: \u00abWichtig ist, ein konkretes Entwicklungsziel zu definieren\u00bb, r\u00e4t Gietzen-Wieland. Das k\u00f6nne etwa mehr Gelassenheit im Job sein oder ein besseres Zeitmanagement. Oder aber: h\u00f6here Sozialkompetenz. Steht das Entwicklungsziel fest, lassen sich die n\u00e4chsten Schritte konkret planen.<\/p>\n<p>Ein Vorsatz k\u00f6nnte etwa sein, f\u00fcr ein freundlicheres Umfeld am Arbeitsplatz zu sorgen. \u00abBeispielsweise k\u00f6nnte man auf die Kollegin, mit der man aus welchen Gr\u00fcnden auch immer nicht mehr spricht, zugehen und mit ihr Frieden schlie\u00dfen\u00bb, sagt J\u00fcrgen Hesse. Auch k\u00f6nne man sich vornehmen, f\u00fcr eine bessere Kommunikation durch mehr Feedback zu sorgen.\u00a0<\/p>\n<p>Weitere lohnende Neujahrsvors\u00e4tze:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Weniger Stress<\/li>\n<li>Mehr Gesundheit am Arbeitsplatz, etwa durch mehr Bewegung bei einer sitzenden T\u00e4tigkeit<\/li>\n<li>Grenzen setzen, um Belastungen zu reduzieren und um sich Erholungszeiten zu g\u00f6nnen<\/li>\n<li>Ausbau von F\u00e4higkeiten durch Weiterbildungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Oder Sie feilen am Masterplan: \u00abEin Neujahrsvorsatz kann auch sein, noch einmal die eigene Laufbahn oder die Karriereplanung unter die Lupe zu nehmen\u00bb, sagt Ute Gietzen-Wieland. Dazu geh\u00f6re, sich zu fragen, wie zufrieden man noch ist mit dem Job und sich dann zu \u00fcberlegen, wie eine f\u00fcr einen selbst interessante Weiterentwicklung aussehen k\u00f6nnte. Wie kann ich dazu passend ein Netzwerk aufbauen? Was k\u00f6nnen konkrete Schritte, etwa im Hinblick auf das Thema Bewerbung, sein?<\/p>\n<p>Kennen Sie schon die SMART-Methode?<\/p>\n<p>Masterplan ja, aber bitte kleinteilig: \u00abKeinesfalls sollte man sich zu viel auf einmal vornehmen\u00bb, r\u00e4t Karrierecoach J\u00fcrgen Hesse. Besser sei es, in kleinen Schritten vorzugehen.\u00a0<\/p>\n<p>Um sich realistische Ziele zu setzen, kann man laut Hesse auch die sogenannte SMART-Methode nutzen. Ein Ziel gilt als \u00abSMART\u00bb, wenn es spezifisch (eindeutig), messbar (\u00fcberpr\u00fcfbar), attraktiv (motivierend), realistisch (machbar) und terminiert (zeitlich festgelegt) ist.\u00a0<\/p>\n<p>Ein Beispiel macht es deutlich. Aus dem unspezifischen Ziel \u00abIch m\u00f6chte besser in meinem Job werden\u00bb wird \u00abSMART\u00bb formuliert: \u00abIch werde bis zum 30. Juni meine Bearbeitungszeit von Kundenanfragen um 20 Prozent reduzieren, indem ich jede Woche eine Stunde in die Optimierung meiner Arbeitsabl\u00e4ufe und die Nutzung von Vorlagen investiere.\u00bb<\/p>\n<p>Die SMART-Aufschl\u00fcsselung dahinter:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Spezifisch: schnellere Bearbeitung von Kundenanfragen<\/li>\n<li>Messbar: 20 Prozent Zeitersparnis<\/li>\n<li>Attraktiv: verbessert Leistung und Anerkennung<\/li>\n<li>Realistisch: durch gezielte Optimierung erreichbar<\/li>\n<li>Terminiert: bis zum 30. Juni<\/li>\n<\/ul>\n<p>Welche Rolle Selbstreflexion und Erfolgskontrolle spielen<\/p>\n<p>Sie haben schon l\u00e4nger ein Ziel, erreichen es aber nicht? Unter Umst\u00e4nden sollten Sie zun\u00e4chst einmal in der Vergangenheit nach Hindernissen suchen. Selbstreflexion kann laut J\u00fcrgen Hesse dazu beitragen, dass man erkennt, welche Hindernisse einem im Weg stehen, um ein gesetztes Ziel zu erreichen.<\/p>\n<p>\u00abSelbstreflexion hilft aber auch dabei, auszuloten, ob die selbstgesteckten Ziele noch zu den eigenen Werten, St\u00e4rken oder Rahmenbedingungen passen\u00bb, sagt Ute Gietzen-Wieland. Wom\u00f6glich liege es auch an inneren Blockaden wie etwa Perfektionismus, die einen daran hindern, Ziele zu erreichen.<\/p>\n<p>Erfolgskontrollen in Form von Checks einmal die Woche sorgen daf\u00fcr, dass man schnell Fortschritte beim Erreichen der selbstgesteckten Ziele wahrnimmt oder auch Hemmnisse realisiert. Wer sich selbst noch etwas mehr in die Pflicht nehmen will, kann noch eine zweite Person einbeziehen \u2013 quasi als Kontrollinstanz. Das kann der Partner, eine Bekannte oder ein Coach sein.<\/p>\n<p>\u00abVon Vorteil kann auch sein, ein Erfolgstagebuch oder ein Lerntagebuch zu f\u00fchren\u00bb, so Gietzen-Wieland. Auf diese Weise mache man sich Fortschritte auf dem Weg zum selbstgesteckten Ziel sichtbar.<\/p>\n<p>Nehmen Sie sich ein Beispiel an Nelson Mandela<\/p>\n<p>Machen wir uns nichts vor \u2013 es wird nicht nur Fortschritte geben: \u00abWichtig ist, sich klarzumachen, dass R\u00fcckschl\u00e4ge nichts Ungew\u00f6hnliches sind\u00bb, sagt J\u00fcrgen Hesse. Das Risiko hierf\u00fcr lasse sich aber senken, wenn Ziele realistisch gesetzt sind und man bei der Verfolgung der Ziele in kleineren Etappen vorgeht.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abMan sollte sich auch verinnerlichen, dass man nicht scheitert, wenn man eine Etappe eines Ziels verfehlt\u00bb, betont Ute Gietzen-Wieland. Entweder man habe Erfolg oder man lerne gerade, so die Coachin in Anlehnung an das ber\u00fchmte Zitat \u00abIch verliere nie. Entweder gewinne ich oder ich lerne\u00bb. Gesagt hat das einst Nelson Mandela.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin\/Bielefeld (dpa\/tmn) &#8211; Genervt oder frustriert vom Joballtag? Viele stellen zum Jahresende r\u00fcckblickend fest, dass im Beruf l\u00e4ngst&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":665466,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1140,630,1605,4941,3364,29,30,50899,155161,1209,624,137402],"class_list":{"0":"post-665465","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-arbeit","9":"tag-beruf","10":"tag-bielefeld","11":"tag-cjab","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-neujahr","16":"tag-neujahrsvorsaetze","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-ratgeber","19":"tag-tmn2701"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/665465","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=665465"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/665465\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/665466"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=665465"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=665465"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=665465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}