{"id":665900,"date":"2025-12-23T04:20:16","date_gmt":"2025-12-23T04:20:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/665900\/"},"modified":"2025-12-23T04:20:16","modified_gmt":"2025-12-23T04:20:16","slug":"aussenminister-wadephul-sicherheit-in-europa-nur-als-sicherheit-vor-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/665900\/","title":{"rendered":"Au\u00dfenminister Wadephul: \u201eSicherheit in Europa nur als Sicherheit vor Russland\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Au\u00dfenminister Johann Wadephul h\u00e4lt es f\u00fcr denkbar, dass Wladimir Putin nach einer Waffenruhe in der Ukraine die Nato angreift. Er stellt die B\u00fcrger auf lange anhaltende st\u00e4rkere Verteidigungsbem\u00fchungen ein. Die Unterst\u00fctzung der Ukraine sei auch im deutschen Interesse.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Au\u00dfenminister Johann Wadephul warnt davor, sich bei einem Erfolg der Bem\u00fchungen um einen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6945a3faf6fc544dba9ae1da\/ukraine-krieg-nach-fleischangriffen-ukrainische-armee-trifft-auf-berittene-russische-soldaten.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6945a3faf6fc544dba9ae1da\/ukraine-krieg-nach-fleischangriffen-ukrainische-armee-trifft-auf-berittene-russische-soldaten.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Waffenstillstand in der Ukraine<\/a> in Sicherheit zu wiegen. \u201eUnsere Analyse ist und wird auf absehbare Zeit bleiben, dass wir Sicherheit in Europa nur als Sicherheit vor Russland bekommen\u201c, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Sicherheit sei \u201enur aus einer Position der St\u00e4rke, der Geschlossenheit im B\u00fcndnis und einer verteidigungsf\u00e4higen Bundeswehr\u201c zu erreichen.<\/p>\n<p>Er wolle nicht dar\u00fcber spekulieren, wie gro\u00df die Gefahr sei, dass Kremlchef Wladimir Putin eine Waffenruhe daf\u00fcr nutzen werde, sich noch schneller in die Lage zu versetzen, Nato-Gebiet anzugreifen. \u201eIch kann uns nur raten, dass wir uns darauf einstellen, dass diese M\u00f6glichkeit besteht\u201c, f\u00fcgte Wadephul hinzu. Dies geschehe mit einem Aufbau von Nato-Sicherheitsstrukturen und dem personellen und materiellen Umbau der Bundeswehr zu einer Armee, die wieder vollst\u00e4ndig zur Landes- und B\u00fcndnisverteidigung f\u00e4hig sei.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt keinen Anlass, dass wir unsere Anstrengungen reduzieren k\u00f6nnten. Ganz im Gegenteil\u201c, sagte der Au\u00dfenminister. \u201eIch kann nur dringend raten, bei all diesen Vorhaben und Pl\u00e4nen keinerlei Abstriche zu machen, weil nur eine Position der St\u00e4rke f\u00fcr uns in der Nato und auch f\u00fcr uns in Deutschland zu mehr Sicherheit f\u00fchren wird.\u201c<\/p>\n<p>Wenn die russische Armee in der Ukraine milit\u00e4risch nachhaltig erfolgreich w\u00e4re, \u201eist das eine starke Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Nato\u201c, sagte der Minister. Allein deshalb bleibe es dabei, dass die Unterst\u00fctzung der Ukraine im ureigensten sicherheitspolitischen Interesse liege. \u201eJe stabiler die Friedenssituation in der Ukraine ist, je eher die Ukraine in der Lage ist, eigene Interessen zu wahren, desto besser ist es f\u00fcr ganz Europa\u201c, erkl\u00e4rte Wadephul.<\/p>\n<p>Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte Mitte November gesagt, dass Russland nach Wiederherstellung seiner Streitkr\u00e4fte in der Lage w\u00e4re, einen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus256158828\/nato-das-ist-die-letzte-uebung-vor-dem-krieg-wo-sich-die-nato-auf-den-ernstfall-vorbereitet.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus256158828\/nato-das-ist-die-letzte-uebung-vor-dem-krieg-wo-sich-die-nato-auf-den-ernstfall-vorbereitet.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Angriff auf ein Nato-Mitgliedsland<\/a> im Osten zu f\u00fchren. \u201eWir haben immer gesagt, das k\u00f6nnte ab 2029 der Fall sein\u201c, so Pistorius. Andere sagten, dies sei schon ab 2028 denkbar. Derzeit gibt es immer wieder Verhandlungen der Chefunterh\u00e4ndler der USA, der Ukraine und Russlands \u00fcber ein Ende des Ukraine-Kriegs. Ein Waffenstillstand ist allerdings nicht absehbar.<\/p>\n<p>Wadephul: Sicherheitsgarantien ohne US-Zusage nichts wert<\/p>\n<p>Wadephul betonte die Bedeutung ernsthafter Sicherheitsgarantien f\u00fcr Kiew, allen voran durch die USA. \u201eDas bedeutet nat\u00fcrlich eine Zusage und eine wirkliche Bereitschaft auch der Versprechensgeber, einzutreten an der Seite der Ukraine, sollte sie von Russland erneut \u00fcberfallen werden.\u201c Die Ukraine k\u00f6nne nur dann zu Zugest\u00e4ndnissen bereit sein \u2013 auch was m\u00f6gliche Gebietsabtretungen betreffe \u2013, wenn dies begleitet werde von belastbaren Sicherheitszusagen des Westens, an allererster Stelle der USA.<\/p>\n<p>Gleichzeitig w\u00fcrden auch die Europ\u00e4er dazu Beitr\u00e4ge zu leisten haben. Wie man diese ausgestalte, \u201edar\u00fcber reden wir dann vertieft, wenn wir einen Waffenstillstand haben und wenn wir ernsthaft sehen, dass Russland \u00fcberhaupt bereit ist, \u00fcber Frieden ernsthaft nachzudenken\u201c, f\u00fcgte Wadephul hinzu.<\/p>\n<p>Zum Vorsto\u00df des Vorsitzenden des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses des Bundestags, Armin Laschet (CDU), der sich f\u00fcr die Einsetzung eines EU-Sondergesandten f\u00fcr Russland ausgesprochen hatte, \u00e4u\u00dferte sich Wadephul zur\u00fcckhaltend. \u201eIch bin grunds\u00e4tzlich gegen Denkverbote. Aber wenn es je eine Hoch-Zeit der Diplomatie gegeben hat, dann erleben wir die gerade.\u201c<\/p>\n<p>Er sei vielmehr daf\u00fcr offen, alle Strukturen in Europa in Verhandlungen einzubeziehen. Aber wer genau die Personen und Strukturen sein w\u00fcrden, m\u00fcsse abgewartet werden. In der Vergangenheit habe die sogenannte Koalition der Willigen, zu denen neben wichtigen europ\u00e4ischen Staaten etwa auch Kanada und Japan geh\u00f6rten, eine wichtige Rolle gespielt. \u201eIch bin der \u00dcberzeugung, dass diejenigen, die bisher sich stark engagiert haben, auch in der Zukunft eine starke Rolle spielen sollten\u201c, forderte der Minister.<\/p>\n<p>dpa\/sebe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Au\u00dfenminister Johann Wadephul h\u00e4lt es f\u00fcr denkbar, dass Wladimir Putin nach einer Waffenruhe in der Ukraine die Nato&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":665901,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,685,13,32329,14,76701,15,110,111,4043,4044,850,307,115,12,30616,112],"class_list":{"0":"post-665900","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bundeswehr","11":"tag-headlines","12":"tag-johann","13":"tag-nachrichten","14":"tag-nato-ks","15":"tag-news","16":"tag-newsteam","17":"tag-putin","18":"tag-russia","19":"tag-russian-federation","20":"tag-russische-foederation","21":"tag-russland","22":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-wadephul","25":"tag-wladimir"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115766966738025883","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/665900","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=665900"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/665900\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/665901"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=665900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=665900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=665900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}