{"id":666038,"date":"2025-12-23T05:43:19","date_gmt":"2025-12-23T05:43:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666038\/"},"modified":"2025-12-23T05:43:19","modified_gmt":"2025-12-23T05:43:19","slug":"woelfe-reissen-finnlands-rentiere-fressorgie-wegen-putins-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666038\/","title":{"rendered":"W\u00f6lfe rei\u00dfen Finnlands Rentiere \u2013 Fressorgie wegen Putins Krieg?"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/finnland\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1657722981\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Finnlands<\/a> Rentiere sind in Gefahr. In den letzten Jahren t\u00f6teten W\u00f6lfe immer mehr der in gigantischen Herden lebenden Tiere. In der n\u00f6rdlichen Region Lappland, dem selbsternannten \u201eoffiziellen Wohnort des <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/weihnachten\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1701339544\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weihnachtsmanns<\/a>\u201c, beschweren sich Rentier-Halter \u00fcber eine bisher nie dagewesene Fressorgie. Doch viele Finnen geben nicht der Natur oder den W\u00f6lfen die Schuld an der Lage \u2013 sondern vor allem <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/wladimir-putin\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1642507179\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wladimir Putin<\/a> und seinem <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/ukraine-krieg\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1642507034\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Angriffskrieg<\/a> in der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/ukraine\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1642507080\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a>. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Denn bei den W\u00f6lfen soll es sich aus <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/russland\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1642506816\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> eingewanderte Tiere handeln, die \u00fcber die mehr als 1300 Kilometer lange finnisch-russische Grenze kommen. Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte der Mangel an J\u00e4gern in Russland sein, wie finnische <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/wissenschaft\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1681811356\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wissenschaftler<\/a> vermuten. Weil Putin viele Soldaten f\u00fcr den Krieg in der Ukraine braucht, werden wahrscheinlich auch viele J\u00e4ger als bereits erfahrene Sch\u00fctzen eingezogen. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Das l\u00e4sst die Zahl von Raubtieren wie W\u00f6lfen, B\u00e4ren oder Luchsen explodieren, die auch nicht vor der finnischen Grenze Halt machen. Rentiere sind eines der bevorzugten Beutetiere von W\u00f6lfen. \u201eJetzt da sie Menschen in der Ukraine jagen, gibt es niemanden mehr, der die W\u00f6lfe jagt\u201c, kommentiert der Besitzer einer Rentier-Farm, Juha Kujala, gegen\u00fcber \u201eCNN\u201c. <\/p>\n<p>              Aktuelle News zum Ukraine-Krieg<\/p>\n<p>  W\u00f6lfe in Finnland: DNA-Analysen beweisen Herkunft aus Russland <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">\u201eEs ist wirklich traurig. Sehr, sehr traurig\u201c, zitiert \u201eCNN\u201c Kujala. \u201eDas Gleichgewicht ist gest\u00f6rt. Es gibt so viele W\u00f6lfe, dass sie das gesamte \u00d6kosystem hier bedrohen. \u2026 Sie t\u00f6ten einfach immer weiter.\u201c Er bef\u00fcrchtet, dass es in ein paar Jahren in ganzen Regionen keine Rentiere mehr geben werde und wodurch die \u00e4lteste Tradition in Finnland sterben w\u00fcrde: das H\u00fcten von Rentieren. <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/410778499_1766462960_v16_9_1200.jpeg\" class=\"relative z-10 block w-full object-cover aspect-[16\/9] md:aspect-[16\/9] lg:aspect-[16\/9]\" alt=\"W\u00f6lfe in Finnland\" title=\"Ein wilder Wolf in freier Wildbahn an der Grenze zwischen Finnland und Russland. (Archivbild) \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Ein wilder Wolf in freier Wildbahn an der Grenze zwischen Finnland und Russland. (Archivbild)<br \/>\n      \u00a9 DPA Images | Jussi Nukari\n    <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Unterst\u00fctzt wird die Theorie von den russischen W\u00f6lfen durch Daten des finnischen Instituts f\u00fcr nat\u00fcrliche Ressourcen. Die Forscher analysieren regelm\u00e4\u00dfig die vielen Wolfsspuren aus dem ganzen Land, meistens Kot oder Urin. Anhand von DNA-Analysen konnten die Experten die Herkunft der neuen W\u00f6lfe bestimmen, die demnach h\u00f6chstwahrscheinlich aus Russland stammen. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Laut dem finnischen Ministerium f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft habe es 2025 \u00fcber 2000 aufgezeichnete Attacken von W\u00f6lfen auf Rentiere gegeben \u2013 das ist der h\u00f6chste Wert seit Aufzeichnungsbeginn und 70 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Vor zehn Jahren waren es noch nur gut 500 Angriffe im Jahr. Das Ministerium rechnet mit einem Schaden von \u00fcber 1500 Euro f\u00fcr ein get\u00f6tetes Rentier. Laut \u201eCNN\u201c w\u00fcrden die Halter von Rentieren nun viel Zeit damit verbringen, Kompensationszahlungen f\u00fcr die get\u00f6teten Tiere von der finnischen Regierung zu beantragen. <\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/242500806_1717563862_v16_9_1200.jpeg\" class=\"relative z-10 block w-full object-cover aspect-[4\/3]\" alt=\"Die S\u00e1mi leben als indigenes Volk in Norwegen, Schweden, Finnland und Russland. Die Rentierhaltung ist ein zentrales Element ihrer Kultur.\" title=\"Die S\u00e1mi leben als indigenes Volk in Norwegen, Schweden, Finnland und Russland. Die Rentierhaltung ist ein zentrales Element ihrer Kultur.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>  W\u00f6lfe kommen auch aus Schweden und Norwegen <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Im finnischen J\u00e4germagazin \u201eJathi\u201c erkl\u00e4rt der Wolfsforscher Ilpo Kojola, dass die meisten der \u00fcber die Grenze kommenden W\u00f6lfe Jungtiere im Alter von ein bis zwei Jahren sind, die auf der Suche nach einem eigenen Revier sind. Neben diesen \u201eReviersuchern\u201c gebe es auch weitere durchwandernde W\u00f6lfe und manchmal ganze Jungwolfsrudel, die sowohl aus Russland im Osten als auch zunehmend aus den skandinavischen Nachbarl\u00e4ndern <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/norwegen\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1657724719\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Norwegen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/schweden\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1656497105\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schweden<\/a> nach Finnland kommen. So habe auch Norwegen einen Anstieg der Wofszahlen festgestellt, den man mit Russland in Verbindung bringe. <\/p>\n<p>   Hauptstadt Inside von J\u00f6rg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hinter den Kulissen der Politik &#8211; meinungsstark, exklusiv, relevant.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Kojola beschreibt, dass Finnland f\u00fcr W\u00f6lfe \u201eeine gedeckte Tafel\u201c sei: reichlich Nahrung, vor allem in Form von Rentieren und anderem Wild, was die W\u00f6lfe sich schneller vermehren und l\u00e4nger bleiben l\u00e4sst. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Obwohl W\u00f6lfe in Finnland als gef\u00e4hrdete Tierart gelten, ist die finnische Regierung nun auf dem Weg, die Regeln f\u00fcr den Abschuss der Tiere zu lockern. Auch seien bereits spezielle Jagdlizenzen in Rentier-Gebieten ausgegeben worden. <\/p>\n<p>  Indigene Bev\u00f6lkerung ist auf Rentiere angewiesen<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">In Finnland hat das Rentier eine besondere kulturelle, wirtschaftliche und \u00f6kologische Bedeutung. Es gilt als Symbol des Nordens und pr\u00e4gt vor allem das Bild Lapplands, der n\u00f6rdlichsten Region des Landes. Dort leben die Tiere \u00fcberwiegend halbwild in weiten Wald- und Tundragebieten, ziehen saisonal umher und passen sich dem rauen Klima mit langen, kalten Wintern an. Rentiere liefern Fleisch, Fell und Leder und spielen auch im Tourismus eine wichtige Rolle \u2013 etwa bei traditionellen Schlittenfahrten oder als Teil des finnischen Weihnachtsmythos rund um den Weihnachtsmann.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Eng mit dem Rentier verbunden ist das Leben der Samen, der indigenen Bev\u00f6lkerung Nordfinnlands. F\u00fcr sie ist die Rentierhaltung seit Jahrhunderten ein zentraler Bestandteil ihrer Lebensweise, Kultur und Identit\u00e4t. Die Tiere werden von Rentierhaltern betreut, markiert und gemeinsam genutzt, wobei Weidefl\u00e4chen und Wanderwege \u00fcber gro\u00dfe Gebiete verteilt sind. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Finnlands Rentiere sind in Gefahr. In den letzten Jahren t\u00f6teten W\u00f6lfe immer mehr der in gigantischen Herden lebenden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":666039,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-666038","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115767295049521383","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666038","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=666038"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666038\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/666039"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=666038"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=666038"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=666038"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}