{"id":666147,"date":"2025-12-23T06:46:27","date_gmt":"2025-12-23T06:46:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666147\/"},"modified":"2025-12-23T06:46:27","modified_gmt":"2025-12-23T06:46:27","slug":"die-meisten-mini-jobber-in-halle-haben-zum-jahreswechsel-mehr-im-portemonnaie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666147\/","title":{"rendered":"Die meisten Mini-Jobber in Halle haben zum Jahreswechsel mehr im Portemonnaie"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/geldscheine7-678x381.jpg\" alt=\"Geldscheine\" title=\"geldscheine7\"\/><br \/>\n\u00a9 H@llAnzeiger<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hallanzeiger.de\/ein-geschenk-fuer-jeden-anlass\" target=\"_blank\" aria-label=\"juwelier_anzeige\" rel=\"nofollow noopener\"><img class=\"lazy lazy-hidden\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" data-lazy-type=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/juwelier_anzeige.jpg\" alt=\"\"   width=\"690\" height=\"296\"\/><\/a><\/p>\n<p>Halle\/NGG. Mini-Jobber mit dickeren Portemonnaies: Rund 14.500 Mini-Jobber gibt es in Halle. Sie k\u00f6nnen ab Januar 603 Euro pro Monat verdienen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) hingewiesen. \u201eDie meisten Mini-Jobber bekommen nur den gesetzlichen Mindestlohn. Und der steigt ab Januar um 1,08 Euro auf dann 13,90 Euro pro Stunde. F\u00fcr die Mini-Jobber bedeutet das: Wenn sie 10 Stunden pro Woche arbeiten, m\u00fcssen sie ab dem Jahreswechsel 47 Euro pro Monat mehr auf dem Konto haben\u201c, erkl\u00e4rt Christian Ullmann.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der NGG Leipzig-Halle-Dessau appelliert an die geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigten, das \u201eLohn-Plus\u201c im Blick zu haben. Und Christian Ullmann st\u00e4rkt ihnen den R\u00fccken: \u201eMini-Jobber sind keine Besch\u00e4ftigten 2. Klasse \u2013 und sie d\u00fcrfen auch nicht so behandelt werden.\u201c Konkret kritisiert die NGG Leipzig-Halle-Dessau, dass Mini-Jobber \u201eh\u00e4ufig als Aushilfen mit weniger Rechten behandelt werden\u201c.<\/p>\n<p>Dabei gehe es auch um den Lohn: \u201eWenn ein Mini-Jobber bei gleicher Qualifikation die gleiche Arbeit wie eine Vollzeitkraft leistet, dann hat er daf\u00fcr auch den gleichen Stundenlohn verdient. Denn Mini-Job bedeutet nicht immer gleich Mindestlohn. Au\u00dferdem steht auch Mini-Jobbern Urlaub zu\u201c, so Christian Ullmann. Wer geringf\u00fcgig besch\u00e4ftigt sei und f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit krank werde, habe zudem \u2013 genauso wie jeder andere Besch\u00e4ftigte im Betrieb auch \u2013 Anspruch auf Lohnfortzahlung.<\/p>\n<p>\u201eWenn es im Unternehmen Zuschl\u00e4ge bei Wochenend- oder Nachtarbeit gibt, dann d\u00fcrfen Mini-Jobber auch dabei nicht leer ausgehen. Genauso wie beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld\u201c, macht NGG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christian Ullmann deutlich. Er r\u00fcckt dabei gerade auch Restaurants, Gastst\u00e4tten und Hotels in den Fokus: \u201e1.830 Mini-Jobber arbeiten allein in der Gastronomie in Halle. Das ist eine Branche, die stark auf Mini-Jobs setzt.\u201c Der Gewerkschafter beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.<\/p>\n<p>\u201eEgal, ob jetzt auf dem Weihnachtsmarkt oder im Sommer im Biergarten \u2013 ob in der Restaurantk\u00fcche, in der Kantine, an der B\u00e4ckerei- oder Fleischtheke: Unternehmen nutzen Mini-Jobs, um es wirtschaftlich in Halle rundlaufen zu lassen\u201c, sagt Christian Ullmann.<\/p>\n<p>Die NGG Leipzig-Halle-Dessau sieht die hohe Zahl der Mini-Jobs dabei allerdings kritisch: \u201eMini-Jobs verdr\u00e4ngen Vollzeitstellen. Dabei bieten nur die regul\u00e4ren Jobs den Besch\u00e4ftigten einen kompletten Sozialversicherungsschutz \u2013 von der Rente \u00fcber die Pflege bis zur Arbeitslosigkeit\u201c, so Christian Ullmann.<\/p>\n<p>Die Gewerkschaft spricht sich daf\u00fcr aus, Mini-Jobs in ihrer bisherigen Form abzuschaffen. \u201eAuch f\u00fcr Jobs mit geringer Wochenarbeitszeit muss gelten: Wer arbeitet, muss ab der ersten Stunde auch komplett sozialversichert sein\u201c, fordert NGG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ullmann.<\/p>\n<p>Die NGG kritisiert besonders die Folgen, die Mini-Jobs f\u00fcr Frauen haben k\u00f6nnen. \u201eOft machen gerade junge M\u00fctter den Mini-Job anfangs nebenbei, um sp\u00e4ter wieder voll in den Beruf einzusteigen. Genau das gelingt vielen aber nicht. Gerade dann, wenn der Betrieb nicht mitzieht und ihnen keine Jobs mit mehr Wochenstunden anbietet. Der Mini-Job wird so zur beruflichen Sackgasse \u2013 mit allen Folgen, die das dann hat. Bis hin zur deutlich geringeren Rente\u201c, warnt Christian Ullmann.<\/p>\n<p>Informationen rund um Mini-Jobs erhalten Besch\u00e4ftigte der Ern\u00e4hrungswirtschaft und der Gastronomie bei der NGG Leipzig-Halle-Dessau: (0341) 688 43 240 | <a href=\"https:\/\/www.hallanzeiger.de\/aktuelle_lokale_nachrichten\/mailto:Region.leipzig-halle-dessau@ngg.net\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Region.leipzig-halle-dessau@ngg.net<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a9 H@llAnzeiger Halle\/NGG. Mini-Jobber mit dickeren Portemonnaies: Rund 14.500 Mini-Jobber gibt es in Halle. 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