{"id":666464,"date":"2025-12-23T10:13:13","date_gmt":"2025-12-23T10:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666464\/"},"modified":"2025-12-23T10:13:13","modified_gmt":"2025-12-23T10:13:13","slug":"verschaerfter-handelskonflikt-china-verhaengt-zoelle-auf-milchprodukte-der-eu-lebensmittelpraxis-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666464\/","title":{"rendered":"Versch\u00e4rfter Handelskonflikt &#8211; China verh\u00e4ngt Z\u00f6lle auf Milchprodukte der EU \u2013 Lebensmittelpraxis.de"},"content":{"rendered":"<p>                Beitrag teilen<\/p>\n<p>China lastet der Europ\u00e4ischen Union massive Subventionen ihrer Milchwirtschaft vor und hatte vor geraumer Zeit ein Pr\u00fcfverfahren gestartet. Seit dem heutigen Tag reagiert Peking mit vorl\u00e4ufigen Strafz\u00f6llen auf bestimmte Milchprodukte aus der EU.<\/p>\n<p>\n                                            Dienstag, 23. Dezember 2025, 10:51 Uhr\n                                    <\/p>\n<p>\n                    Thomas Klaus                <\/p>\n<p>                      Negative Entwicklung: China hat vorl\u00e4ufige Anti-Subventionsz\u00f6lle auf bestimmte Milchprodukte der Europ\u00e4ischen Union verh\u00e4ngt und damit den Handelskonflikt mit der EU versch\u00e4rft.                     <\/p>\n<p>                      Bildquelle: Adobe Stock\n                            <\/p>\n<p>China hat vorl\u00e4ufige Anti-Subventionsz\u00f6lle auf bestimmte Milchprodukte der Europ\u00e4ischen Union verh\u00e4ngt und damit den Handelskonflikt mit der EU versch\u00e4rft. Die vorl\u00e4ufigen Zolls\u00e4tze liegen zwischen 21,9 und 42,7 Prozent.<\/p>\n<p>Nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums beruhen die Ma\u00dfnahmen auf einer vorl\u00e4ufigen Entscheidung in einem Subventionsverfahren. Dieses Verfahren l\u00e4uft seit August 2024.<\/p>\n<p>Z\u00f6lle als Sicherheitsleistung beim Import<\/p>\n<p>Die Z\u00f6lle sollen ab dem heutigen 23. Dezember g\u00fcltig sein. Zun\u00e4chst werden sie als Sicherheitsleistung beim Import verlangt. Die bisherigen Untersuchungen h\u00e4tten gezeigt, dass europ\u00e4ische Subventionen die heimische chinesische Industrie deutlich beeintr\u00e4chtigt h\u00e4tten. So argumentiert die chinesische Seite.\u00a0<\/p>\n<p>Die Entscheidung f\u00e4llt in eine Phase zunehmender handelspolitischer Spannungen zwischen China und der EU. Diese hatten sich versch\u00e4rft, nachdem die EU 2023 eine Anti-Subventionsuntersuchung gegen chinesische Elektroautos eingeleitet hatte. Die chinesische Regierung konterte seinerzeit neben eigenen Pr\u00fcfverfahren mit Z\u00f6llen auf verschiedene EU-Produkte. Darunter waren Branntwein und Schweinefleisch.<\/p>\n<p>EU weist chinesische Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck<\/p>\n<p>Die EU-Kommission kritisierte die chinesischen Vorw\u00fcrfe als unbegr\u00fcndet und schlecht belegt. Die Ma\u00dfnahmen seien aus Sicht der EU weder gerechtfertigt noch nachvollziehbar. Man werde alles tun, um europ\u00e4ische Landwirte, Exporteure und die Gemeinsame Agrarpolitik gegen aus Sicht der EU missbr\u00e4uchliche handelspolitische Instrumente Chinas zu sch\u00fctzen. Zudem habe man bereits Schritte bei der Welthandelsorganisation eingeleitet.<\/p>\n<p>Der Fall werde derzeit gepr\u00fcft, und die EU wolle Peking zeitnah Stellungnahmen zukommen lassen. Die Untersuchung in China soll bis sp\u00e4testens 21. Februar 2026 abgeschlossen sein. Die Kommission bezeichnete die chinesische Ank\u00fcndigung als \u201esehr negative Entwicklung\u201c und verwies auf das insgesamt komplexe Verh\u00e4ltnis zwischen beiden Seiten.<\/p>\n<p>China wiederum hob hervor, das Land gehe mit handelspolitischen Schutzma\u00dfnahmen zur\u00fcckhaltend um. Seit 2025 habe Peking keine neuen Verfahren gegen die EU gestartet, sondern lediglich drei laufende Anti-Dumping-Untersuchungen beendet. Die EU hingegen habe im gleichen Zeitraum zahlreiche Verfahren gegen China gef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beitrag teilen China lastet der Europ\u00e4ischen Union massive Subventionen ihrer Milchwirtschaft vor und hatte vor geraumer Zeit ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":666465,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,227,548,663,158,3934,3935,13,1564,14,15,12],"class_list":{"0":"post-666464","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-china","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-milchprodukte","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115768354777729757","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=666464"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666464\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/666465"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=666464"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=666464"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=666464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}