{"id":666900,"date":"2025-12-23T14:30:31","date_gmt":"2025-12-23T14:30:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666900\/"},"modified":"2025-12-23T14:30:31","modified_gmt":"2025-12-23T14:30:31","slug":"europaeer-fangen-einbruch-auf-china-ist-nur-noch-sechstgroesster-exportpartner-fuer-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666900\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4er fangen Einbruch auf: China ist nur noch sechstgr\u00f6\u00dfter Exportpartner f\u00fcr Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Europ\u00e4er fangen Einbruch aufChina ist nur noch sechstgr\u00f6\u00dfter Exportpartner f\u00fcr Deutschland<\/p>\n<p>23.12.2025, 14:54 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:00 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Ein-am-14-November-2025-aufgenommenes-Drohnenfoto-zeigt-Schiffe-die-an-einem-Containerterminal-im-Ji.webp\" alt=\"Ein-am-14-November-2025-aufgenommenes-Drohnenfoto-zeigt-Schiffe-die-an-einem-Containerterminal-im-Jingtang-Bereich-des-Tangshan-Hafens-in-der-nordchinesischen-Provinz-Hebei-festgemacht-haben\"\/>In chinesischen H\u00e4fen kommen weniger Waren aus Deutschland an. (Foto: picture alliance\/dpa\/XinHua)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Deutsche Unternehmen exportieren in diesem Jahr deutlich weniger nach China als in der Vergangenheit. Dank L\u00e4ndern wie Spanien sind die Exporte ins Ausland aber insgesamt stabil. Angesichts der globalen Handelskonflikte verweisen Experten auf ungenutztes Potenzial innerhalb der EU.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die deutschen Warenexporte nach China sind einer Untersuchung zufolge deutlich zur\u00fcckgegangen. Die Ausfuhren sanken in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 12 Prozent auf 61,4 Milliarden Euro, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) berichtet. Seit 2022 sind die Exporte damit um ein Viertel eingebrochen. In der Rangliste der gr\u00f6\u00dften deutschen Exportpartner rutschte China vom zweiten auf den sechsten Platz ab.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">IW-Handelsexperte J\u00fcrgen Matthes sieht mehrere Gr\u00fcnde daf\u00fcr. Chinesische Anbieter haben demnach in wichtigen Industriezweigen aufgeholt, hinzu k\u00e4men staatliche Subventionen und ein gegen\u00fcber dem Euro unterbewerteter Yuan. Diese Wettbewerbsverzerrungen verschlechterten die Absatzchancen deutscher Unternehmen sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch die Warenexporte in die USA sanken zuletzt deutlich. In den ersten drei Quartalen 2025 lagen sie fast acht Prozent unter dem Vorjahreswert. Dies f\u00fchren die Forscher vor allem auf die Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zur\u00fcck. &#8222;Es spricht nur wenig daf\u00fcr, dass sich der Wind in Washington oder Peking bald wieder dreht&#8220;, sagt Matthes. Es zeige sich jedoch, dass die Exportabh\u00e4ngigkeit von beiden &#8222;Riesen&#8220; nicht so gro\u00df sei wie teils bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Spanien r\u00fcckt in Top 10 vor<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Insgesamt legten die deutschen Exporte zwischen Januar und September laut IW trotzdem um 0,25 Prozent zu. Besonders Polen, die Schweiz und Spanien konnten einen Gro\u00dfteil der R\u00fcckg\u00e4nge ausgleichen. Auf Handelspartner in Europa entfallen inzwischen knapp 70 Prozent der Ausfuhren. &#8222;Europa bleibt der Stabilisator f\u00fcr die deutsche Exportwirtschaft&#8220;, so IW-Fachmann Matthes. Um dieses Potenzial st\u00e4rker zu nutzen, sollte der Abbau von Handelsbarrieren im EU-Binnenmarkt vorangetrieben werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Spanien wird nach Prognose der bundeseigenen Wirtschaftsf\u00f6rdergesellschaft Germany Trade &amp; Invest (GTAI) im zu Ende gehenden Jahr unter die Top 10 der wichtigsten Kunden aufr\u00fccken &#8211; zum ersten Mal seit 2009. Demnach werden die Ausfuhren nach Spanien 2025 um 8,5 Prozent auf 58,8 Milliarden Euro wachsen, hei\u00dft es. Das reicht f\u00fcr Platz zehn. In keinem anderen Land aus der Gruppe der zehn wichtigsten Abnehmerl\u00e4nder w\u00e4chst das Gesch\u00e4ft st\u00e4rker.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die deutsche Industrie profitiert damit von dem seit Jahren anhaltenden Wirtschaftsboom in Spanien. Dort d\u00fcrfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nach Prognose der Industriestaaten-Organisation OECD um 2,9 Prozent wachsen, w\u00e4hrend f\u00fcr Deutschland nur ein mageres Plus von 0,3 Prozent vorausgesagt wird. &#8222;Aktuell profitieren deutsche Unternehmen definitiv von der guten wirtschaftlichen Entwicklung in Spanien&#8220;, sagte GTAI-Experte Friedrich Henle.<\/p>\n<p>Potenzial bei europ\u00e4ischer Inlandsnachfrage<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Ein Haupttreiber der aktuell guten Konjunktur ist die private Nachfrage, unterst\u00fctzt durch den Tourismusboom und eine verst\u00e4rkte Zuwanderung.&#8220; Aber auch Unternehmen investierten zunehmend, um die verst\u00e4rkte Nachfrage bedienen zu k\u00f6nnen. Gefragt sind dadurch vor allem Maschinen und Ausr\u00fcstungen aus Deutschland, aber auch chemische Erzeugnisse sowie Fahrzeuge und Kfz-Teile.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Die Importe von Investitionsg\u00fctern wachsen in Spanien in diesem Jahr sehr stark&#8220;, sagte auch der Europa-Chefvolkswirt vom Beratungsunternehmen Oxford Economics, Angel Talavera. Die Bundesrepublik biete daf\u00fcr den passenden Exportmix. Deutschland sollte deshalb auf eine St\u00e4rkung des europ\u00e4ischen Binnenmarktes dr\u00e4ngen. &#8222;Die europ\u00e4ischen Exporte k\u00f6nnen die schw\u00e4chelnden Verk\u00e4ufe in die USA und nach China ausgleichen&#8220;, sagte Talavera. Ein R\u00fcckgang der Ausfuhren in die beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt um zehn Prozent k\u00f6nne durch ein Wachstum von drei Prozent in die EU-Staaten ausgeglichen werden. &#8222;Das Problem ist, dass die Schw\u00e4che der europ\u00e4ischen Inlandsnachfrage derzeit dazu f\u00fchrt, dass selbst relativ moderate Exportzuw\u00e4chse schwer zu erreichen sind.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, dsc\/dpa\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europ\u00e4er fangen Einbruch aufChina ist nur noch sechstgr\u00f6\u00dfter Exportpartner f\u00fcr Deutschland 23.12.2025, 14:54 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:00 min) In&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":666901,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,227,3364,85397,29,663,303,30,3986,213,13,14,3923,15,3921,12,4026,64,55],"class_list":{"0":"post-666900","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-china","13":"tag-de","14":"tag-deutscher-export","15":"tag-deutschland","16":"tag-europa","17":"tag-exporte","18":"tag-germany","19":"tag-handel","20":"tag-handelsbeziehungen","21":"tag-headlines","22":"tag-nachrichten","23":"tag-nachrichten-aus-deutschland","24":"tag-news","25":"tag-news-aus-deutschland","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-spanien","28":"tag-usa","29":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115769366226232729","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666900","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=666900"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666900\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/666901"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=666900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=666900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=666900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}