{"id":666994,"date":"2025-12-23T15:27:16","date_gmt":"2025-12-23T15:27:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666994\/"},"modified":"2025-12-23T15:27:16","modified_gmt":"2025-12-23T15:27:16","slug":"us-praesident-trump-schickt-windkraft-aktien-in-den-keller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/666994\/","title":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump schickt Windkraft-Aktien in den Keller"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/orsted-102.jpg\" alt=\"USA Flagge vor einem Offshore Windpark des Energieentwicklers \u00d8rsted vor Rhode Island.\" title=\"USA Flagge vor einem Offshore Windpark des Energieentwicklers \u00d8rsted vor Rhode Island. | picture alliance \/ ASSOCIATED PR\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 23.12.2025 14:57 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Die US-Regierung stoppt mehrere Offshore-Projekte vor der Ostk\u00fcste. Die Aktienkurse gro\u00dfer Windkraft-Anlagenbauer st\u00fcrzen ab. Die Politik k\u00f6nnte Folgen f\u00fcr die Planungssicherheit der Unternehmen haben.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/bianca-von-der-au-102.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Bianca von der Au\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/bianca-von-der-au-100.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist erkl\u00e4rter Windkraft-Gegner. Bereits vor zehn Jahren, als er noch Pr\u00e4sidentschafts-Kandidat der Republikaner war, klagte er gegen einen geplanten Windpark in der N\u00e4he seines Golfresorts in Schottland. Die Windkraftanlagen ruinierten seine Aussicht, hie\u00df es. Einen Rechtsstreit verlor er damals. Nun, als Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten, hat er andere Mittel. So setzte seine Regierung kurzerhand die Pachtvertr\u00e4ge f\u00fcr mehrere im Bau befindliche Offshore-Projekte, also Windparks auf dem Meer, vor der Ostk\u00fcste der USA aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Reaktion an der B\u00f6rse folgte prompt: Aktien des d\u00e4nischen Energiekonzerns \u00d8rsted rutschten in der Spitze um \u00fcber 12 Prozent ab. \u00d8rsted ist nach eigenen Angaben Weltmarktf\u00fchrer im Bereich Offshore-Windenergie. Neben dem d\u00e4nischen Konzern sind Projekte des US-Konzerns Dominion Energy und des norwegischen Energie-Unternehmens Equinor von der 90-t\u00e4gigen Aussetzung betroffen. Es handelt sich um insgesamt f\u00fcnf gro\u00dfe Offshore-Windparkprojekte.<\/p>\n<p>    Genehmigungen waren bereits erteilt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Begr\u00fcndet hat die US-Regierung den Schritt dies mit Bedenken f\u00fcr die nationale Sicherheit. Das US-Innenministerium teilte am Montag mit, der Schritt sei eine Reaktion auf Beschwerden des Verteidigungsministeriums. Die Bewegung der gro\u00dfen Rotorbl\u00e4tter sowie die stark reflektierenden T\u00fcrme der Anlagen verursachten Radarst\u00f6rungen. Das k\u00f6nne die Lokalisierung und Erkennung von Bedrohungen erschweren. Die Aussetzung gebe den Bundesbeh\u00f6rden Zeit, mit den P\u00e4chtern und den Bundesstaaten zusammenzuarbeiten, um die Risiken zu bewerten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das nimmt Zeit in Anspruch, was die Unternehmen Geld kostet. Denn die Projekte sind teilweise in einem sehr weit fortgeschrittenen Bau-Stadium. So schreibt Projektentwickler \u00d8rsted \u00fcber die beiden Windfarmen &#8222;Revolution Wind&#8220; und &#8222;Sunrise Wind&#8220;, die Rhode Island, Connecticut und New York mit Strom aus Windkraft versorgen sollen, das sie &#8222;bereits ab 2026 zuverl\u00e4ssigen und bezahlbaren Strom f\u00fcr amerikanische Haushalte liefern werden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Revolution Wind werde voraussichtlich im Januar mit der Stromerzeugung beginnen. Die Projekte verf\u00fcgten demnach &#8222;\u00fcber alle erforderlichen Genehmigungen auf Bundes- und Landesebene, die nach jahrelangen, umfassenden Pr\u00fcfungen erteilt wurden&#8220;. \u00d8rsted pr\u00fcfe nun gemeinsam mit seinen Partnern alle Optionen, um die Angelegenheit z\u00fcgig zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>    Gift f\u00fcr Investitionen?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im August hatte die Regierung bereits den fortgeschrittenen Bau des Projekts Revolution Wind von \u00d8rsted gestoppt, ein Bundesrichter hob das Verbot jedoch sp\u00e4ter auf. Diese kurzfristigen Einmischungen der US-Regierung in l\u00e4ngst verhandelte Vertr\u00e4ge f\u00fchrten zu gro\u00dfer Unsicherheit bei Unternehmen, urteilt ING-Bank Chefvolkswirt Carsten Brzeski. Wenn von langer Hand geplante, millardenschwere Projekte so leicht gestoppt werden k\u00f6nnten, \u00fcberlegten sich Unternehmen k\u00fcnftig zweimal, ob sie in den USA investieren wollen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Das ist ein deutliches Signal an Investoren, sehr zur\u00fcckhaltend zu sein mit ihren Investitionen,&#8220; so Brzeski gegen\u00fcber tagesschau.de. Vor allem wenn es sich um Investitionen handle, die langfristig angelegt seien. &#8222;Ein Windpark braucht Jahre, bis man ihn gebaut hat, bis sich die Investition am Ende auch auszahlt.&#8220; Nicht zuletzt sch\u00fcre das willk\u00fcrliche Verhalten der US-Regierung Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit der Vereinigten Staaten, so Volkswirt Brzeski.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Vertreter von Bundesstaaten, Windkraft-Unternehmen und Branchenverb\u00e4nde kritisierten den Schritt als ungerechtfertigt. &#8222;Die Trump-Regierung sucht nach jeder Ausrede, um ihren Angriff auf saubere Energie fortzusetzen&#8220;, sagte die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul. &#8222;F\u00fcr diesen Stopp gibt es jedoch keine glaubw\u00fcrdige Rechtfertigung.&#8220;<\/p>\n<p>    Siemens Energy weniger betroffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Aktien des deutschen Energietechnik-Konzerns Siemens Energy waren zun\u00e4chst kaum betroffen, drehten im Handelsverlauf jedoch leicht ins Minus. Der M\u00fcnchner Konzern ist nach eigenen Angaben nur Zulieferer f\u00fcr die betroffenen Offshore-Windparks von \u00d8rsted &#8211; steht also nicht so stark im Risiko wie der Projektentwickler selbst.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Ein Gro\u00dfteil der Turbinen f\u00fcr die US-Offshore-Projekte ist bereits produziert&#8220;, hei\u00dft es in einem Statement von Siemens Energy. &#8222;Die bestehenden Vertr\u00e4ge behalten ihre G\u00fcltigkeit.&#8220; Mit Blick auf die USA mache das Offshore-Gesch\u00e4ft von Siemens Energy mittlerweile nur noch einen kleineren Teil des globalen Gesch\u00e4fts aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 23.12.2025 14:57 Uhr Die US-Regierung stoppt mehrere Offshore-Projekte vor der Ostk\u00fcste. 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