{"id":667322,"date":"2025-12-23T18:51:21","date_gmt":"2025-12-23T18:51:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/667322\/"},"modified":"2025-12-23T18:51:21","modified_gmt":"2025-12-23T18:51:21","slug":"trump-legt-venezuelas-praesident-maduro-ruecktritt-nahe-dw-23-12-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/667322\/","title":{"rendered":"Trump legt Venezuelas Pr\u00e4sident Maduro R\u00fccktritt nahe \u2013 DW \u2013 23.12.2025"},"content":{"rendered":"<p>Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> reagierte auf die Frage eines Journalisten, ob die US-Regierung mit ihrem Druck auf <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/venezuela\/t-17477267\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Venezuela<\/a> Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nicol\u00e1s-maduro\/t-47264148\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicol\u00e1s Maduro<\/a> zum R\u00fccktritt zwingen wolle. &#8222;Es liegt ganz bei ihm, was er tun will. Ich denke, es w\u00e4re klug von ihm, das zu tun&#8220;, sagte der US-Pr\u00e4sident. Zugleich f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Wenn er etwas unternehmen will &#8211; wenn er sich hart zeigt, wird es das letzte Mal sein, dass er sich jemals hart zeigen kann.&#8220;<\/p>\n<p>Kurz zuvor hatte bereits US-Heimatschutzministerin Kristi Noem Maduros R\u00fccktritt gefordert. &#8222;Wir beschr\u00e4nken uns nicht darauf, diese Schiffe abzufangen, sondern senden auch die Botschaft an die Welt, dass die illegalen Aktivit\u00e4ten Maduros nicht tolerierbar sind und er gehen muss&#8220;, sagte Noem dem Fernsehsender Fox News. Maduro sei am Schmuggel von Drogen beteiligt, &#8222;die die n\u00e4chste Generation Amerikaner t\u00f6ten&#8220;, erkl\u00e4rte Noem weiter. &#8222;Es handelt sich um einen Feind der Vereinigten Staaten, gegen den wir entschlossen handeln.&#8220;<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"75278810\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/75278810_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"US-Heimatschutzministerin Kristi Noem bei Rundtischgespr\u00e4ch zur Nordgrenzpolitik\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>US-Heimatschutzministerin Kristi Noem (Archivbild)Bild: Paul Sancya\/AP Photo\/picture alliance<\/p>\n<p>Mitte Dezember hatte US-Pr\u00e4sident Trump eine <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump-k\u00fcndigt-seeblockade-f\u00fcr-\u00f6ltanker-vor-venezuela-an-nicolas-maduro-\u00f6l-blockade\/a-75194267\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blockade sanktionierter \u00d6ltanker<\/a> angek\u00fcndigt, die Venezuela ansteuern oder das Land verlassen. Zuletzt beschlagnahmten die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> zwei \u00d6ltanker. Am Sonntag verlautete aus US-Regierungskreisen, dass <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/medien-usa-verfolgen-weiteren-oeltanker-vor-venezuela-seeblockade-donald-trump-nicolas-maduro\/a-75264429\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein dritter Tanker verfolgt werde<\/a>. Der Verkauf von Roh\u00f6l ist f\u00fcr den venezolanischen Staat die wichtigste Devisen- und Einnahmequelle.<\/p>\n<p>50 Millionen US-Dollar Kopfgeld auf Maduro<\/p>\n<p>Der venezolanische Pr\u00e4sident antwortete Trump in einer im Staatsfernsehen \u00fcbertragenen Rede. &#8222;Ich denke, Pr\u00e4sident Trump k\u00f6nnte in seinem Land und in der Welt Besseres leisten&#8220;, sagte Maduro. Er erinnerte an das &#8222;herzliche&#8220; Telefonat, das er im November mit Trump gef\u00fchrt habe.\u00a0<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"75276108\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/75276108_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Nicol\u00e1s Maduro \" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Venezuelas Staatschef Nicol\u00e1s Maduro setzt nun auf den UN-Sicherheitsrat (Archivbild) Bild: Pedro Rances Mattey\/Anadolu\/picture alliance<\/p>\n<p>Trump beschuldigt den linksnationalistischen venezolanischen Pr\u00e4sidenten Maduro, Drogenbanden zu kontrollieren und gezielt gegen die USA einzusetzen. Er wirft ihm vor, die ber\u00fcchtigte Drogenbande Cartel de los Soles (Kartell der Sonnen) anzuf\u00fchren, die Washington offiziell als ausl\u00e4ndische Terrororganisation eingestuft hat. Im August verdoppelten die USA die Belohnung f\u00fcr die Festnahme Maduros auf 50 Millionen Dollar (rund 42 Millionen Euro). Zudem stationierten die Vereinigten Staaten Kriegsschiffe in der Karibik, darunter den gr\u00f6\u00dften Flugzeugtr\u00e4ger der Welt.<\/p>\n<p>Neuer Angriff auf angeblichen Drogenschmuggler<\/p>\n<p>Die USA greifen seit September zudem <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-venezuela-drogenboote-terrorismus-donald-trump-nicolas-maduro-ant\u00f3nio-guterres-un-sicherheitsrat\/a-75214038\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mutma\u00dfliche Drogenschiffe<\/a> vor der K\u00fcste Venezuelas und im Pazifik an und verst\u00e4rken damit den Druck auf Caracas weiter. Bei den Angriffen wurden bislang mehr als 100 Menschen get\u00f6tet. Beweise daf\u00fcr, dass es sich tats\u00e4chlich um Drogenschmuggler handelte, wurden nicht vorgelegt. Nach Angaben von Angeh\u00f6rigen und Regierungen waren unter den Get\u00f6teten auch Fischer.<\/p>\n<p>Trump ordnet Seeblockade f\u00fcr \u00d6ltanker vor Venezuela an<video id=\"video-75207234\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"75207234\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/75227051_605.webp\" data-duration=\"03:19\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Die US-Armee gab am Montag (Ortszeit) die T\u00f6tung eines weiteren mutma\u00dflichen Drogenschmugglers bei einem Einsatz im Pazifik bekannt. &#8222;Ein m\u00e4nnlicher Drogenterrorist wurde bei dieser Aktion get\u00f6tet. Es gab keine Verluste auf Seiten der US-Streitkr\u00e4fte&#8220;, erkl\u00e4rte das f\u00fcr S\u00fcdamerika zust\u00e4ndige S\u00fcdkommando der Streitkr\u00e4fte im Onlinedienst X.<\/p>\n<p>Das Milit\u00e4r ver\u00f6ffentlichte, wie auch in fr\u00fcheren F\u00e4llen, einen kurzen Videoclip, der den Angriff aus der Vogelperspektive zeigen soll. Darauf ist zu sehen, wie zahlreiche Sch\u00fcsse auf ein Boot abgefeuert werden. Bei den meisten bisherigen Angriffen hatte es hingegen eher so ausgesehen, als seien die Boote von einer Rakete getroffen worden. Weder die Angaben des Milit\u00e4rs noch die Authentizit\u00e4t des Videos lie\u00dfen sich zun\u00e4chst unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Venezuela sucht Schulterschluss mit China und Russland<\/p>\n<p>An diesem Dienstag ber\u00e4t der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/un-sicherheitsrat\/t-60959702\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UN-Sicherheitsrat<\/a> in New York in einer Dringlichkeitssitzung \u00fcber die Spannungen zwischen den USA und Venezuela. Die Regierung in Caracas hatte die Sitzung mit Unterst\u00fctzung <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russlands<\/a> und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/china\/t-17281386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chinas<\/a> beantragt.<\/p>\n<p>Der Kreml in Moskau sicherte der Regierung in Caracas im Vorfeld seine Unterst\u00fctzung zu. Die Au\u00dfenminister beider L\u00e4nder, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/sergej-lawrow\/t-71674552\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sergej Lawrow<\/a> und Yv\u00e1n Gil, telefonierten am Montag miteinander. Das russische Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rte im Anschluss, die beiden Minister h\u00e4tten &#8222;ihre tiefe Besorgnis angesichts der Eskalation der Handlungen Washingtons in der Karibik&#8220; zum Ausdruck gebracht. Diese k\u00f6nne &#8222;schwerwiegende Folgen f\u00fcr die Region haben und den internationalen Schiffsverkehr gef\u00e4hrden&#8220;. Gil erkl\u00e4rte im Onlinedienst Telegram, Lawrow habe Venezuela Russlands &#8222;uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung angesichts der Feindseligkeiten gegen unser Land&#8220; zugesichert.<\/p>\n<p>pgr\/se (dpa, afp, rtr)<\/p>\n<p>Redaktionsschluss 17.00\u00a0Uhr (MEZ). Dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pr\u00e4sident Donald Trump reagierte auf die Frage eines Journalisten, ob die US-Regierung mit ihrem Druck auf Venezuela Pr\u00e4sident&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":667323,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-667322","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115770391599079986","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/667322","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=667322"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/667322\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/667323"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=667322"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=667322"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=667322"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}