{"id":66761,"date":"2025-04-28T00:56:10","date_gmt":"2025-04-28T00:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/66761\/"},"modified":"2025-04-28T00:56:10","modified_gmt":"2025-04-28T00:56:10","slug":"sipri-bericht-rasanter-anstieg-der-ruestungsausgaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/66761\/","title":{"rendered":"SIPRI-Bericht: Rasanter Anstieg der R\u00fcstungsausgaben"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 28.04.2025 00:05 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Ausgaben f\u00fcr das Milit\u00e4r sind 2024 weltweit stark gestiegen. Laut dem Friedensforschungsinstitut SIPRI investierten die Staaten mehr als 2,7 Billionen US-Dollar und damit 9,4 Prozent mehr als im Vorjahr &#8211; Tendenz steigend. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/sofie-donges-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Sofie Donges\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donges-100.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Zustand der Welt: Unsicher, gef\u00e4hrlich, angespannt. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gab es nicht mehr so viele Konflikte, viele L\u00e4nder r\u00fcsten auf.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas zeigen auch die neusten SIPRI-Zahlen: Die Stockholmer Friedensforschenden haben die Verteidigungsausgaben weltweit zusammengerechnet und dabei kam ein neuer Rekordwert heraus. 2,718 Billionen US-Dollar (etwa 2,4 Billionen Euro) haben Staaten im vergangenen Jahr ausgegeben, sagt Diego Lopes da Silva von SIPRI.<\/p>\n<p>    H\u00f6chster Anstieg seit dem Kalten Krieg<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas sei der h\u00f6chste Anstieg seit Ende des Kalten Krieges, so Lopes da Silva. &#8222;Seit Jahren steigen die Milit\u00e4rausgaben, vor allem seit dem Krieg in der Ukraine. Doch der jetzige Sprung ist bei weitem der gr\u00f6\u00dfte und spiegelt die verschlechterte Sicherheitslage weltweit wider.&#8220;<\/p>\n<p>    Deutsches Sonderverm\u00f6gen zeigt Wirkung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDeutschland r\u00fcckt im Ranking der L\u00e4nder weltweit von Platz 7 auf Platz 4 vor. Nur die USA, China und Russland haben h\u00f6here Ausgaben, sch\u00e4tzt SIPRI. Grund daf\u00fcr ist das Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr die Bundeswehr in H\u00f6he von 100 Milliarden Euro.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDieses Geld diene dazu, Deutschland milit\u00e4risch auf den neusten Stand zu bringen, erkl\u00e4rt Lopes da Silva. &#8222;Nach Ende des Kalten Krieges wurden Verteidigungsausgaben heruntergefahren. Doch nun denkt man, dass die milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten nicht mehr ausreichen mit Blick auf m\u00f6gliche Drohungen beispielsweise aus Russland.&#8220;<\/p>\n<p>    Fast alle europ\u00e4ischen L\u00e4nder r\u00fcsten auf<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn West- und Zentraleuropa liegt Deutschland inzwischen an der Spitze in Bezug auf Milit\u00e4rausgaben. Doch auch viele anderen europ\u00e4ische Staaten r\u00fcsten verst\u00e4rkt auf, berichtet SIRPI. Nach Beginn des Krieges in der Ukraine h\u00e4tten das vor allem die L\u00e4nder mit geografischer N\u00e4he zu Russland gemacht. Inzwischen zeige sich dieser Trend in allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern &#8211; nur Malta sei eine Ausnahme.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Interessant ist, dass Russland seine Milit\u00e4rausgaben im Jahr 2024 erneut erh\u00f6ht hat &#8211; um \u00fcber 30 Prozent. Die Ukraine wiederum konnte ihre Ausgaben nur um zwei Prozent steigern&#8220;, sagt der Friedensforscher. &#8222;Das ist ein erheblicher Unterschied.&#8220;<\/p>\n<p>    Auswirkungen auch auf andere Sektoren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeltweit haben rund 100 Staaten im vergangenen Jahr ihre Verteidigungsausgaben gesteigert. Dieses Geld fehlt letztendlich in anderen Bereichen. Der SIPRI-Friedensforscher sagt, die gestiegenen Milit\u00e4rausgaben werden Auswirkungen haben: &#8222;Gro\u00dfbritannien beispielsweise k\u00fcrzt in der Entwicklungshilfe zugunsten der Verteidigung. Andere L\u00e4nder drucken mehr Geld, was die Inflation beeinflussen kann. Die Konsequenzen werden vielf\u00e4ltig sein und \u00fcber den milit\u00e4rischen Bereich hinausgehen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine Trendumkehr sei nicht absehbar, hei\u00dft es im SIPRI-Bericht. Viele Staaten h\u00e4tten bereits weitere Erh\u00f6hungen ihrer Milit\u00e4rausgaben angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-215212.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Sofie Donges, ARD Stockholm, tagesschau, 27.04.2025 16:07 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.04.2025 00:05 Uhr Die Ausgaben f\u00fcr das Milit\u00e4r sind 2024 weltweit stark gestiegen. 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