{"id":667619,"date":"2025-12-23T21:47:14","date_gmt":"2025-12-23T21:47:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/667619\/"},"modified":"2025-12-23T21:47:14","modified_gmt":"2025-12-23T21:47:14","slug":"comeback-oder-wirtschaftlicher-abstieg-wie-deutschland-2050-aussehen-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/667619\/","title":{"rendered":"Comeback oder wirtschaftlicher Abstieg? Wie Deutschland 2050 aussehen k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/dbc07261-03d0-429c-a1c0-a28a2684dcc6.jpg\" alt=\"Comeback oder wirtschaftlicher Abstieg? Wie der Standort Deutschland 2050 aussehen k\u00f6nnte\" loading=\"eager\" class=\"block h-full w-full object-cover object-center\"\/><\/p>\n<p>Illustration Sophia Kissling \/ NZZ<\/p>\n<p class=\"mb-2 max-w-[640px] font-sans text-base leading-[26px] md:mb-4 md:text-[20px] md:leading-[32px] text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950\">In diesem Jahrzehnt entscheidet sich, ob die Bundesrepublik in 25 Jahren noch ein attraktives Industrieland sein wird. Werden die Weichen falsch gestellt, drohen massive Verwerfungen.<\/p>\n<p class=\"articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25o1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Deutschland befindet sich in der l\u00e4ngsten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Das Bruttoinlandprodukt stagniert auf dem Niveau von 2019. Hohe Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten und eine wuchernde B\u00fcrokratie haben den <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/standort-deutschland-faellt-in-wirtschaftsrankings-zurueck-ld.1871589\" rel=\"noopener\">Standort im internationalen Wettbewerb zur\u00fcckgeworfen<\/a>. Viele Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland, die privaten Investitionen sind auf das Niveau von 2015 zur\u00fcckgefallen. Die B\u00fcrger machen sich Sorgen um ihre Arbeitspl\u00e4tze und halten sich beim Konsum zur\u00fcck. Der weltweite Protektionismus erschwert den Exportunternehmen das Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen<\/p>\n<p>NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. 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Die Unternehmen m\u00fcssen sich neu aufstellen, die B\u00fcrger liebgewonnene Besitzst\u00e4nde aufgeben.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25o3\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Herausforderungen, vor denen der Standort Deutschland steht, sind riesig. Wird dem Land das wirtschaftliche Comeback gelingen, oder setzt sich die wirtschaftliche Talfahrt fort? Drei Szenarien, wie die deutsche Wirtschaft 2050 aussehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Worst Case: Deutschland verliert wirtschaftlich den Anschluss<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck21sjl0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Aus Deutschland, dem ehemaligen Powerhouse Europas, ist eine Schrumpfrepublik geworden. Ob Wirtschaftsleistung, Bev\u00f6lkerung, Gesundheitsversorgung oder Einkommen \u2013 \u00fcberall geht es bergab. Und das seit Jahren. In internationalen Standortvergleichen ist Deutschland abgerutscht, belegt nur noch Pl\u00e4tze im unteren Mittelfeld, hinter Staaten wie der T\u00fcrkei, Vietnam und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Statt neuen Wohlstand zu schaffen, zehren die Deutschen von dem Verm\u00f6gen, das sie und ihre Vorfahren aufgebaut haben.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck3e6g90\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Ungleichheit der Verm\u00f6gen hat stark zugenommen. Wer geerbt hat, z\u00e4hlt zu den Gewinnern, kann von dem Erbe zumeist recht komfortabel leben. Wem hingegen ein Erbe versagt geblieben ist, hat angesichts der schrumpfenden Wirtschaft kaum noch Chancen, aus eigener Kraft zu Wohlstand zu gelangen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck75bqr1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die gesellschaftlichen Spannungen haben zugenommen, der Neid ist allgegenw\u00e4rtig und dominiert die \u00f6ffentliche Diskussion. Die Parteien \u00fcbertrumpfen sich mit Forderungen nach h\u00f6heren Steuern f\u00fcr Verm\u00f6gende. Immer mehr beg\u00fcterte Deutsche sagen ihrer Heimat deshalb Adieu, bringen sich und ihr Verm\u00f6gen in L\u00e4ndern ausserhalb Europas in Sicherheit.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck3kdmg0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Der Grund f\u00fcr die wirtschaftliche Misere: Deutschland hat das letzte Zeitfenster f\u00fcr Reformen, das sich Ende der 2020er Jahre bot, nicht genutzt, hat die Weichen nicht in Richtung Wachstum gestellt, hat nicht den Mut aufgebracht, den aufgebl\u00e4hten Sozialstaat zur\u00fcckzustutzen und auf eine nachhaltig finanzierbare Basis zu stellen. Nun zahlen die Deutschen den Preis f\u00fcr ihre Verzagtheit.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck3j2o90\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Als Anfang der 2030er Jahre die letzten Babyboomer-Jahrg\u00e4nge in Rente gingen, kamen auf 100 Personen im Erwerbsalter 33 Rentner. Heute sind es 55 Rentner je 100 Erwerbst\u00e4tige. Weniger als zwei Erwerbst\u00e4tige m\u00fcssen sich die Finanzierung eines Rentners teilen. Angesichts der Macht der Alten bei Wahlen wagt sich keine Regierung an Reformen, die die demografischen Belastungen gleichm\u00e4ssiger auf die Generationen verteilen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck4hc7o0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Beitr\u00e4ge an die Sozialversicherungen haben die Marke von 50 Prozent \u00fcberschritten. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ein grosser Teil der Babyboomer pflegebed\u00fcrftig ist. Pl\u00e4tze in Senioren- und Pflegeheimen sind Mangelware, monatelange, mitunter jahrelange Wartezeiten sind normal.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck799d31\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Dazu kommt, dass die Regierung die Steuern immer weiter anhebt, um die wachsenden Zinslasten f\u00fcr die hohen Staatsschulden zu finanzieren, mit denen sie die Renten- und Pflegeversicherung querfinanziert. Der Spitzensatz der Einkommensteuer liegt \u00fcber 50 Prozent. Der Mehrwertsteuersatz bewegt sich Richtung 25 Prozent.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck5sgj51\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Unternehmen und qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte haben Deutschland wegen der horrenden Abgabenlast den R\u00fccken gekehrt. Selbst Migranten, die vor 25 Jahren noch in Massen nach Deutschland str\u00f6mten, machen wegen der hohen Steuern und Abgaben und des wackelnden Sozialstaates einen Bogen um das Land. Die Versorgung mit basalen Dienstleistungen, vor allem im Gesundheitswesen, ist nicht mehr \u00fcberall gew\u00e4hrleistet. Auf dem Land gibt es kaum \u00c4rzte. Warteschlangen f\u00fcr Operationen sind an der Tagesordnung. Auch auf Handwerker m\u00fcssen die Bundesb\u00fcrger monatelang warten.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck427e90\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Weil gut qualifizierte Ingenieure, Mediziner, Naturwissenschafter und IT-Experten fehlen, hat das Land den Anschluss an die weltweite technologische Entwicklung verloren. Ob <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/ein-einbruch-bei-tech-aktien-wuerde-nicht-sofort-eine-rezession-ausloesen-sagt-ein-top-oekonom-der-deutschen-bank-ld.1915933\" rel=\"noopener\">bei KI, Quantencomputing oder Robotik<\/a> \u2013 Deutschland hinkt anderen L\u00e4ndern in wichtigen Zukunftstechnologien hinterher. Die Produktivit\u00e4t sinkt seit Jahren.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck427eb0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Regierung br\u00fcstet sich damit, dass sie die Wirtschaft klimaneutral umgestaltet habe. Doch sie hat dadurch eine Kostenexplosion in Gang gesetzt, die die industrielle Basis zerst\u00f6rt hat. Deutschen Unternehmen mangelt es an preislicher Wettbewerbsf\u00e4higkeit. In den ehemaligen Paradedisziplinen der deutschen Wirtschaft, dem Automobilbau, dem Maschinenbau und der Chemie, dominieren inzwischen Anbieter aus China und Indien die Weltm\u00e4rkte.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck629j61\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Selbst in den Nischen, in denen die Deutschen vor 25 Jahren noch Weltmarktf\u00fchrer waren, haben sie diese Positionen inzwischen verloren. Die Exporte sind weggebrochen, die Leistungsbilanz befindet sich in den roten Zahlen. Deutschland ist vom Export- zum Importweltmeister geworden. Um den Import\u00fcberschuss zu bezahlen, m\u00fcssen sich die Deutschen im Ausland verschulden, so wie die B\u00fcrger in Schwellenl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Best Case: Deutschland entwickelt sich zum Comeback-Kid<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck7omta0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Was die CDU im Bundestagswahlkampf 2025 versprochen hatte, ist 2050 eingetreten: Deutschlands Wirtschaft w\u00e4chst mit Raten von knapp 2\u00a0Prozent. Der Standort ist wieder wettbewerbsf\u00e4hig, die Unternehmen investieren wieder, die Exporte befinden sich im Aufwind, die Produktivit\u00e4t steigt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jckgl2e81\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Basis f\u00fcr diesen Erfolg? Ein heftiger Streit zwischen den Unionsparteien und der SPD um die Reform des Sozialstaats im Jahr 2027. An ihm zerbrach die Regierungskoalition. CDU und CSU bildeten daraufhin eine Minderheitsregierung, fassten sich ein Herz und verordneten Deutschland tiefgreifende Reformen, die sie mit wechselnden Mehrheiten durch das Parlament brachten.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck7omtd0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Regierung stoppte den kostentreibenden Ausbau der erneuerbaren Energien und hob den Beschluss zum Ausstieg aus der Kohleverstromung auf. Die heimische Braunkohle ist nun wieder eine der wichtigsten Energiequellen in Deutschland. Die bei der Verbrennung von Kohle auftretenden <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/die-bundesregierung-will-die-kohlendioxid-speicherung-erlauben-doch-ihr-vorstoss-geht-nicht-weit-genug-ld.1896654\" rel=\"noopener\">Kohlendioxidemissionen<\/a> werden abgeschieden und tief unter der Ost- und der Nordsee gespeichert.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck7omte0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Ebenso wie die meisten anderen Industriel\u00e4nder betreibt Deutschland wieder Kernkraftwerke. Alte Meiler wurden so weit wie m\u00f6glich wieder in Betrieb genommen, neue hinzugebaut. Strom in Deutschland ist nicht mehr teurer als in anderen Industriel\u00e4ndern. Die Deindustrialisierung wurde gestoppt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck7omtf0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Auch bei den Steuern ist Deutschland wieder wettbewerbsf\u00e4hig. Der H\u00f6chstsatz der Einkommensteuer betr\u00e4gt 35 Prozent, derjenige der K\u00f6rperschaft f\u00fcr Unternehmen 10 Prozent. Zur Gegenfinanzierung hat die Regierung alle Subventionen gleichm\u00e4ssig gek\u00fcrzt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck7omtg0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Im Gesundheitswesen m\u00fcssen sich die Patienten an den Kosten der von ihnen beanspruchten Leistungen beteiligen. Schwere Krankheiten sind davon ausgenommen. \u00dcberf\u00fcllte Arztpraxen und monatelange Wartezeiten f\u00fcr Termine geh\u00f6ren jetzt der Vergangenheit an.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck7omtk0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Im Schnitt gehen die Deutschen mit 67 Jahren in Rente. Das <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/deutschland-fuehrt-die-aktivrente-ein-arbeiten-im-alter-soll-sich-mehr-lohnen-ld.1907223\" rel=\"noopener\">Rentenzugangsalter ist an die steigende Lebenserwartung<\/a> gekoppelt. Wer fr\u00fcher in Rente gehen will, kann dies tun, muss aber erh\u00f6hte Abschl\u00e4ge hinnehmen. Wer l\u00e4nger als bis zum offiziellen Rentenalter arbeitet, und das tut die H\u00e4lfte der Deutschen, erh\u00e4lt sp\u00e4ter entsprechend h\u00f6here Renten. 80 Prozent der Deutschen sorgen zudem privat f\u00fcrs Alter vor. Die Regierung belohnt das durch hohe Steuervorteile.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck7omtl0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Wer Pflege ben\u00f6tigt, muss daf\u00fcr zun\u00e4chst das eigene Verm\u00f6gen heranziehen. Erst wenn dieses komplett aufgebraucht ist, gew\u00e4hrt die Pflegeversicherung finanzielle Unterst\u00fctzung. Die meisten Besch\u00e4ftigten besitzen mittlerweile eine steuerbeg\u00fcnstigte kapitalgedeckte Zusatzversicherung. Die Gesamtbeitr\u00e4ge an die Sozialversicherungen liegen wieder unter der Marke von 40 Prozent. Die gesunkenen Lohnnebenkosten haben dazu beigetragen, dass die Zahl der Arbeitslosen unter 2\u00a0Millionen gefallen ist.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jckau67t1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Dank den im internationalen Vergleich geringen Abgaben ist Deutschland f\u00fcr qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte wieder attraktiv. Unternehmen k\u00f6nnen sich aus dem wachsenden Angebot die besten Kr\u00e4fte aussuchen. Um die Einwanderung an den Bed\u00fcrfnissen der Unternehmen auszurichten, hat die Regierung ein Punktesystem nach dem Vorbild Australiens eingef\u00fchrt. Die <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/der-andere-blick\/wieder-100-000-neue-asylbewerber-die-migrationswende-ist-ein-maerchen-ld.1914939\" rel=\"noopener\">unkontrollierte Migration ist hingegen Schnee von gestern<\/a>, seit die Regierung dauerhafte und engmaschige Grenzkontrollen durchf\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck7omtm0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Weil die Regierung die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Kursgewinnen abgeschafft hat, ist Aktienbesitz in Deutschland so popul\u00e4r wie in den USA. Aus dem Land der Kleinsparer ist ein Land der Investoren geworden. Bei der Finanzierung von Startups muss sich Deutschland nicht mehr hinter Amerika verstecken. Die Abwanderung der kreativen K\u00f6pfe ins Silicon Valley ist gestoppt, Deutschland ist wieder die Heimat f\u00fcr Erfinder. Das Land gl\u00e4nzt mit Innovationen, die es auf den Weltm\u00e4rkten zu Geld macht. Die gesamtwirtschaftliche Produktivit\u00e4t w\u00e4chst.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jck7omtn0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Als Erfolgsmassstab gelten Regierung und Parlament, m\u00f6glichst wenig Gesetze zu verabschieden. Der <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/visuals\/buerokratie-kostet-milliarden-das-sind-die-10-teuersten-gesetze-ld.1892292\" rel=\"noopener\">B\u00fcrokratieaufwuchs ist gestoppt<\/a>. Zudem hat sich die Regierung von allen staatlichen Beteiligungen getrennt. Die Deutsche Bahn ist komplett in privater Hand. Die Z\u00fcge sind wieder p\u00fcnktlich und sauber. Bahnhofsviertel sind keine No-go-Areas mehr, sondern beliebte Treffpunkte mit schicken Caf\u00e9s und L\u00e4den.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jckb9afv1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Privatisierungserl\u00f6se hat die Regierung in Bildung und Forschung gesteckt. Wissenschafter werden nicht mehr durch enge staatliche Vorgaben geg\u00e4ngelt, sondern k\u00f6nnen frei an den Universit\u00e4ten forschen. Zweifel an wissenschaftlichen Thesen werden nicht mehr als H\u00e4resie verteufelt, sondern als Bereicherung des Diskurses wertgesch\u00e4tzt. Deutschland ist wieder das Mekka f\u00fcr hochkar\u00e4tige Wissenschafter aus aller Welt. In internationalen Standortvergleichen belegt das Land Toppositionen.<\/p>\n<p>Realistischer Case: Deutschland mogelt sich durch<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25p14\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Deutschland hat 2050 die Kurve gekriegt. Sp\u00e4t zwar, aber nicht zu sp\u00e4t, um den wirtschaftlichen Niedergang zu stoppen. Das heisst jedoch nicht, dass Deutschland tiefgreifende Reformen mit der n\u00f6tigen Konsequenz ins Werk gesetzt hat, deren es bedarf, um wirtschaftlich wieder durchzustarten. Javier Milei, Margaret Thatcher und Ronald Reagan w\u00fcrden die Reformen, die die Regierung in Deutschland Ende der 2020er Jahre auf den Weg gebracht hat, nur ein m\u00fcdes L\u00e4cheln abringen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jckhfsku1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Immerhin raffte sich die Regierung zu einigen wirtschafts- und sozialpolitischen Korrekturen auf. Ende der 2020er Jahre f\u00fchrte sie den Nachhaltigkeitsfaktor bei der Rente wieder ein und bremste damit den Rentenanstieg. Auch die <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/die-liberalen-wollen-die-rente-mit-63-abschaffen-die-spd-ist-strikt-dagegen-ld.1830141\" rel=\"noopener\">Rente mit 63<\/a> schaffte sie ab. Wer eine ungeschm\u00e4lerte Rente beziehen will, muss nun bis zum 67.\u00a0Lebensjahr arbeiten.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25p17\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Allerdings: Eine Koppelung des Rentenzugangsalters an die Lebenserwartung gibt es immer noch nicht. Daf\u00fcr m\u00fcssen die B\u00fcrger auf alle Eink\u00fcnfte, darunter Mieten, Zinsen und Dividenden, Rentenbeitr\u00e4ge zahlen. Das hat ihre Kaufkraft geschm\u00e4lert. Der Einzelhandel leidet schwer darunter. In vielen Einkaufsvierteln herrscht Leerstand. Auch die Bereitschaft der B\u00fcrger, privat f\u00fcrs Alter vorzusorgen, hat wegen der Rentenbeitr\u00e4ge auf Kapitalertr\u00e4ge und Mieten nachgelassen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25p18\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Immerhin ist es der Regierung gelungen, die Beitr\u00e4ge an die Sozialversicherungen unter der Marke von 50 Prozent zu halten. Dazu hat sie den Leistungskatalog der <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/milliardenloch-in-der-pflegekasse-die-deutsche-regierung-sucht-dringend-sparmoeglichkeiten-ld.1904739\" rel=\"noopener\">Kranken- und Pflegeversicherung<\/a> ausged\u00fcnnt. Die Patienten m\u00fcssen einige Leistungen, darunter Zahnbehandlungen, selbst zahlen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25p19\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Um die Abwanderung von Unternehmen aus Deutschland zu stoppen, haben die Gewerkschaften l\u00e4ngeren Arbeitszeiten zugestimmt und sich bei den Lohnforderungen zur\u00fcckgehalten. Das hat die Besch\u00e4ftigung stabilisiert. Der Abw\u00e4rtstrend bei den Investitionen ist gestoppt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25p20\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Den Satz f\u00fcr die K\u00f6rperschaftsteuer hat die Regierung auf ein international wettbewerbsf\u00e4higes Niveau von 10 Prozent gesenkt. Bei der Einkommensteuer aber kassiert der Staat die B\u00fcrger nach wie vor mit hohen Steuers\u00e4tzen ab.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25p21\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Energiepreise in Deutschland sind noch immer hoch. Das schreckt Investoren ab. W\u00e4hrend andere L\u00e4nder seit Jahren auf Kernenergie und Kohlekraftwerke setzen, gewinnt Deutschland seinen Strom ausschliesslich durch <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/die-energiewende-treibt-deutschland-in-die-deindustrialisierung-ld.1909589\" rel=\"noopener\">erneuerbare Energien<\/a> und Gaskraftwerke. Weil der Import von fl\u00fcssigem Gas und der Netzausbau viel Geld verschlingen, ist Strom in Deutschland teuer wie eh und je. Die energieintensive Industrie hat daher bis auf wenige Nischenanbieter den Standort Deutschland verlassen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25p22\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Auch wenn sich Deutschland in Sachen Reformen etwas bewegt hat \u2013 ein fulminantes wirtschaftliches Comeback ist ausgeblieben. In internationalen Vergleichen zur Standortqualit\u00e4t kommt Deutschland \u00fcber Pl\u00e4tze im unteren Mittelfeld nicht hinaus. Andere L\u00e4nder waren reformfreudiger, haben ihre Sozialsysteme schneller auf die Alterung umgestellt, haben auf g\u00fcnstigen Strom und niedrigere Steuern gesetzt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25p23\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte, die f\u00fcr das Wachstum der Wirtschaft unerl\u00e4sslich sind, machen weiterhin einen Bogen um Deutschland. Zu hoch sind die Abgaben im internationalen Vergleich, als dass Deutschland als Arbeitsort f\u00fcr die globale Leistungselite infrage k\u00e4me.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcjse25p24\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Auch bei der <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/die-zukunft-ist-auch-nicht-mehr-das-was-sie-einmal-war-tech-optimisten-und-tech-pessimisten-massen-sich-wissen-an-ld.1839868\" rel=\"noopener\">Produktivit\u00e4t, dem wichtigsten Motor f\u00fcr den Wohlstand<\/a>, kommt Deutschland nicht vom Fleck. Wegen der hohen Staatsschulden fliesst immer mehr Steuergeld in den Zinsdienst. Auch f\u00fcr die Ausstattung der Bundeswehr geht mehr Geld drauf als fr\u00fcher. Daher spart die Regierung an den Ausgaben f\u00fcr Bildung und Forschung. Das schl\u00e4gt sich in nachlassenden Innovationen und einer anhaltenden Produktivit\u00e4tsschw\u00e4che nieder.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jcki57ff1\" componenttype=\"p\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" data-team-paragraph=\"true\">Mehr Wohlstand f\u00fcr alle ist in Deutschland zu einem Slogan geworden, der Erinnerungen, aber keine Hoffnung auf die Zukunft weckt. Die Deutschen sind bescheiden geworden \u2013 und sind froh, wenn sie ihren Wohlstand mit ein wenig Gl\u00fcck halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Illustration Sophia Kissling \/ NZZ In diesem Jahrzehnt entscheidet sich, ob die Bundesrepublik in 25 Jahren noch ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":667620,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,12],"class_list":{"0":"post-667619","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nachrichten-aus-deutschland","18":"tag-news","19":"tag-news-aus-deutschland","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115771084443594233","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/667619","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=667619"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/667619\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/667620"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=667619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=667619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=667619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}