{"id":667667,"date":"2025-12-23T22:17:11","date_gmt":"2025-12-23T22:17:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/667667\/"},"modified":"2025-12-23T22:17:11","modified_gmt":"2025-12-23T22:17:11","slug":"so-teuer-wird-2026-die-krankenkasse-in-mv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/667667\/","title":{"rendered":"So teuer wird 2026 die Krankenkasse in MV"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Steigt er oder steigt er nicht? Allj\u00e4hrlich kurz vor Weihnachten entscheiden die Verwaltungsr\u00e4te der gesetzlichen <a data-li-document-ref=\"4173145\" href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/wirtschaft\/krankenkassenbeitraege-steigen-weiter-wer-schliesst-endlich-das-fass-ohne-boden-4173145\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krankenkassen<\/a> \u00fcber den Haushalt und damit auch dar\u00fcber, ob und in welcher H\u00f6he im Folgejahr ein Zusatzbeitrag erforderlich ist. Was folgt: Millionen Versicherte erhalten Post mit den Beitragsinfos \u2013 so auch in diesem Jahr.<\/p>\n<p>TK und DAK Gesundheit\u00a0werden teurer<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Versicherte sowohl der Techniker Krankenkasse (TK) als auch der DAK-Gesundheit m\u00fcssen sich demnach 2026 auf Mehrbelastungen einstellen. Die TK erh\u00f6ht ihren Zusatzbeitrag von 2,45 Prozent auf 2,69 Prozent, die DAK von 2,8 Prozent auf 3,2 Prozent. Den Zusatzbeitrag teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer \u2013 f\u00fcr Versicherte macht der Anstieg demnach bei der TK 0,12 und bei der DAK 0,2 Prozentpunkte aus.<\/p>\n<p class=\"tw-text-neutral-10 tw-py-2 tw-border-t tw-mb-0 tw-text-title-md tw-font-medium tw-border-solid tw-border-b-neutral-10 tw-font-primary\">Empfohlene Artikel<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Mit dem Zusatzbeitrag, der zus\u00e4tzlich zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent erhoben wird, k\u00f6nnen Krankenkassen ihren Finanzbedarf decken, wenn die regul\u00e4ren Beitragseinnahmen nicht ausreichen, um die laufenden Ausgaben f\u00fcr Leistungen und Selbstverwaltung zu tragen. Richtwert ist dabei der durchschnittliche Zusatzbeitrag, den das Bundesgesundheitsministerium f\u00fcr 2026 auf 2,9 Prozent festgelegt hat &#8211; 2025 lag er noch bei 2,5 Prozent, ein Jahr zuvor bei 1,7 Prozent. Die einzelnen Kassen k\u00f6nnen von dieser rechnerischen Gr\u00f6\u00dfe jedoch abweichen, und sie tun das in der Regel auch.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Auch etliche andere der insgesamt noch 94 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland verlangen 2026 einen h\u00f6heren Zusatzbeitrag. Auf die h\u00f6chste Steigerung unter den bundesweit verf\u00fcgbaren Kassen \u2013 plus 1,1 Prozent \u2013 bringt es die Energie BKK, deren Zusatzbeitrag ab Januar 2026 bei 3,98 Prozent liegt. Mit einem Beitragssatz von dann 18,58 Prozent liegt sie aber dennoch deutlich hinter der BKK 24, die mit 18,99 Prozent \u2013 ihr Zusatzbeitrag von 4,39 Prozent bleibt unver\u00e4ndert \u2013 im kommenden Jahr die voraussichtlich teuerste gesetzliche Krankenkasse sein wird. Sie l\u00f6st damit die Knappschaft ab, die als einzige Kasse ihren Zusatzbeitrag moderat senkt \u2013 um 0,1 auf 18,9 Prozent. Den geringsten Beitrag unter den bundesweit ge\u00f6ffneten und somit auch in <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/regional\/mecklenburg-vorpommern\/\" rel=\"noopener\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a> w\u00e4hlbaren Kassen erhebt mit 16,78 Prozent (2,18 Prozent Zusatzbeitrag) die BKK firmus.<\/p>\n<p>Barmer, KKH, AOK Nordost halten Beitrag stabil<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Rund drei Dutzend Kassen k\u00f6nnen ihren Zusatzbeitrag im kommenden Jahr stabil halten. Dazu geh\u00f6ren die Barmer (Zusatzbeitrag 3,29 Prozent, Gesamtbeitrag 17,89 Prozent), die Kaufm\u00e4nnische Krankenkasse KKH (3,78 bzw. 18,38 Prozent) und die IKK \u2013 Die Innovationskasse (4,3 bzw.\u00a0 18,9\u00a0 Prozent). Aufatmen k\u00f6nnen auch die Versicherten der mitgliederst\u00e4rksten Kasse in Mecklenburg-Vorpommern: \u201eTrotz der geplanten Steigerung der Ausgaben um rund drei Prozent bleibt unser kassenindividueller Zusatzbeitrag f\u00fcr 2026 stabil\u201c, betont der alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK Nordost, Daniel Kostetzko. Versicherte der in MV, Berlin und Brandenburg vertretenen Kasse k\u00f6nnen also auch im kommenden Jahr mit einem Zusatzbeitrag in H\u00f6he von 3,5 Prozent ihres beitragspflichtigen Einkommens rechnen (Gesamtbeitrag 18,1 Prozent) \u2013 das sei ein Ergebnis intensiver Sparbem\u00fchungen der Kasse, so Kostetzko.<\/p>\n<p>Kassen erwarten von der Bundespolitik Reformen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Versichertenvertreter im AOK Nordost-Verwaltungsrat,\u00a0Knut Lambertin, betont allerdings auch: \u201eDie Tatsache, dass der Zusatzbeitrag stabil bleibt, bedeutet keinesfalls eine Entwarnung f\u00fcr die Gesamtlage der Gesetzlichen Krankenversicherung. Denn noch l\u00e4uft bei der schwarz-roten Regierung gesundheitspolitisch kaum etwas besser als bei der Vorg\u00e4ngerregierung. Im Gegenteil: Eine in der Ausrichtung verfehlte Gesundheitspolitik f\u00fchrt bei den gesetzlichen Krankenkassen weiterhin zu einem enormen Kostendruck.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Bundesregierung habe in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass sie die klaffende Finanzierungsl\u00fccke schlie\u00dfen will. \u201eDas muss zeitnah und nachhaltig geschehen und nicht endlos hinausgez\u00f6gert werden\u201c, fordert Lambertin. Dringend n\u00f6tig sei auch, dass der Staat sich vollumf\u00e4nglich an den Gesundheitskosten f\u00fcr B\u00fcrgergeldbezieher beteiligt, erg\u00e4nzt Daniel Kostetzko: \u201eDas ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die keinesfalls ausschlie\u00dflich von den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen und deren Arbeitgebern getragen werden kann.\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"tw-m-0 tw-italic tw-flex tw-items-start before:tw-hidden\">\n<p class=\"tw-text-secondary tw-mb-0 tw-text-base sm:tw-text-base\">Die Menschen und die Wirtschaft d\u00fcrfen nicht weiter belastet werden.\u201c<\/p>\n<p>Dieter F. M\u00e4rtens, alternierender Vorsitzender und Versichertenvertreter der TK<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Auch andere Krankenkassen fordern von der Bundesregierung Strukturreformen. \u201eDass die Beitr\u00e4ge steigen, liegt nicht an den Kassen, sondern daran, dass die Politik nichts gegen die explodierenden Leistungsausgaben unternimmt\u201c, beklagt beispielsweise\u00a0Dieter F. M\u00e4rtens, alternierender Vorsitzender und Versichertenvertreter der TK,\u00a0 der betont: \u201eDas muss sich \u00e4ndern. Die Menschen und die Wirtschaft d\u00fcrfen nicht weiter belastet werden.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Service: Die Erh\u00f6hung des Zusatzbeitrags berechtigt Versicherte zur au\u00dferordentlichen K\u00fcndigung ihrer Krankenkasse. Um das Sonderk\u00fcndigungsrecht zu nutzen, reicht ein Antrag auf Mitgliedschaft bei einer anderen Kasse bis Ende Januar. Eine \u00dcbersicht \u00fcber aktuelle und k\u00fcnftige Beitr\u00e4ge aller gesetzlichen Krankenkassen gibt die Internetseite <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.krankenkassen.de\/gesetzliche-krankenkassen\/krankenkasse-beitrag\/zusatzbeitrag\/\" rel=\"noopener\">krankenkassen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Steigt er oder steigt er nicht? 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