{"id":66785,"date":"2025-04-28T01:08:15","date_gmt":"2025-04-28T01:08:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/66785\/"},"modified":"2025-04-28T01:08:15","modified_gmt":"2025-04-28T01:08:15","slug":"hsv-verliert-gegen-karlsruhe-nerven-im-aufstiegskampf-blank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/66785\/","title":{"rendered":"HSV verliert gegen Karlsruhe: Nerven im Aufstiegskampf blank?"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Das Volksparkstadion sei kein Ort f\u00fcr Zweifel, hatte HSV-Coach Merlin Polzin das Motto vor dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC ausgerufen. Nach der 1:2-Niederlage gegen die G\u00e4ste aus Baden-W\u00fcrttemberg muss festgehalten werden: Die Heimspielst\u00e4tte der Hamburger ist aktuell aus Sicht der Rothosen auch kein Ort f\u00fcr erfolgreichen Fu\u00dfball. Die verdiente Pleite gegen das Team von Christian Eichner war bereits die zweite Heimniederlage in Folge, nachdem die Hamburger zuvor knapp ein Jahr ohne Pflichtspielniederlage geblieben waren.\n            <\/p>\n<p>            HSV verpasst Big Points im Aufstiegsrennen<\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eHeute f\u00e4llt es mir schwer, die richtigen Worte zu finden\u201c, erkl\u00e4rte Davie Selke, der mit seinem 20. Saisontreffer per Elfmeter f\u00fcr den einzigen sportlichen Lichtblick an einem gebrauchten Hamburger Tag sorgte. Dabei h\u00e4tten die Rothosen durch die Patzer der Verfolger und der zeitgleichen Niederlage des Tabellenf\u00fchrers aus K\u00f6ln als gro\u00dfer Gewinner aus dem Spieltag hervorgehen k\u00f6nnen: \u201eEs war heute eine gro\u00dfe Chance, da brauchen wir nicht drumherum reden \u2013 es war alles angerichtet.\u201c\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Mit einem Heimsieg h\u00e4tte der Abstand auf den Relegationsrang von drei auf sechs Punkte anwachsen k\u00f6nnen, bei noch maximal neun zu vergebenden Z\u00e4hlern. Ein Szenario, das bei den Hamburgern offensichtlich zus\u00e4tzlichen Druck verursachte. Statt einen vorentscheidenden Schritt in Richtung Bundesliga zu gehen, geraten die Hanseaten auf der Zielgeraden der Saison mal wieder ins Stolpern. So konsequent die Profis und ihr Trainer ihre \u00dcberzeugung in die eigenen St\u00e4rken aktuell Woche f\u00fcr Woche auch verbalisieren \u2013 auf dem Rasen ist davon momentan wenig zu sehen. Dass gegen den KSC sogar die ballsicheren Profis wie Jonas Meffert und Daniel Elfadli vermehrt durch unsaubere Abspiele und Ballverluste auffielen, sorgte unter den Anh\u00e4ngern mit Blick auf den Saisonendspurt f\u00fcr zus\u00e4tzlichen Angstschwei\u00df. Wird mal wieder der eigene Kopf zum anspruchsvollsten Gegner im Aufstiegskampf?\n            <\/p>\n<p>            HSV-Profis wehren sich gegen Vorwurf des Nervenflattern<\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eNat\u00fcrlich ist uns auch bewusst\u201c, erkl\u00e4rte Polzin angesprochene auf die mentale Komponente im Endspurt, \u201edass es zum Ende einer Saison nicht nur darum geht, sch\u00f6nen und attraktiven Fu\u00dfball zu spielen, sondern vor allem klar zu bleiben. Das haben wir heute, gerade was das Verteidigen angeht, in vielen Aktionen nicht geschafft.\u201c Es sei keineswegs so, dass die Mannschaft weniger investiere, betonte auch Vizekapit\u00e4n Ludovit Reis. Und stellte sich sogleich energisch gegen die wieder aufbl\u00fchenden Erz\u00e4hlungen vom Nervenflattern im Saisonfinale: \u201eWir haben kein Kopfproblem.\u201c\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Es ist eine Aussage, an dessen Wahrheitsgehalt nach der schwachen ersten Halbzeit durchaus Zweifel aufkamen. Dabei begann der Sonntag zun\u00e4chst mit einer positiven \u00dcberraschung. Noch vor dem Anpfiff verk\u00fcndeten die Hamburger die Vertragsverl\u00e4ngerung mit Jean-Luc Domp\u00e9 und brachten damit das ausverkaufte Volksparkstadion zum Kochen. Doch die Euphorie unter den 57.000 Zuschauern sollte schneller abebben, als es den Hausherren lieb war. Die Hamburger gl\u00e4nzten zwar von Beginn an durch h\u00f6here Spielanteile, mit Ausnahme eines harmlosen Abschlusses von Emir Sahiti (12.) tauchten die Hausherren allerdings nicht gef\u00e4hrlich vor dem KSC-Geh\u00e4use auf.\n            <\/p>\n<p>            Ausgleich von Davie Selke sorgt nur kurz f\u00fcr Hoffnung<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Deutlich effizienter pr\u00e4sentierten sich die G\u00e4ste. Louey Ben Farhat leitete mit einer Balleroberung gegen Dennis Hadzikadunic den ersten gef\u00e4hrlichen Angriff des KSC selbst ein und vollendete h\u00f6chstpers\u00f6nlich mit einem satten Schuss ins linke Eck zum 0:1 (30.). Ein diskutabler Elfmeterpfiff nach einem Zweikampf zwischen Adam Karabec und Christoph Kobald brachte die Hausherren zur\u00fcck in die Partie \u2013 Davie Selke \u00fcbernahm Verantwortung und stellte mit seinem 20. Saisontreffer auf 1:1 (42.). Ein Ergebnis, mit dem Polzin und seine Profis zur Halbzeit durchaus h\u00e4tten leben k\u00f6nnen. In der dritten Minute der Nachspielzeit zerst\u00f6rte Marvin Wanitzek mit seinem Solo-Lauf \u00fcber den halben Platz den Hamburger Wunsch. Seine Hereingabe prallte ungewollt \u00fcber mehrere Hamburger Beine zur\u00fcck zu Karlsruhes Top-Scorer, der mit dem 1:2 (45.+3) das Stadion in eine Schockstarre versetzte.\n            <\/p>\n<p>\n                                Davie Selke erzielte per Elfmeter bereits seinen 20. Saisontreffer, die Niederlage konnte der Angreifer damit nicht verhindern.<br \/>\n                            Foto: imago \/\u00a0Jan Huebner<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/selke.jpg\" title=\"Davie Selke erzielte per Elfmeter bereits seinen 20. Saisontreffer, die Niederlage konnte der Angreifer damit nicht verhindern.\" alt=\"Davie Selke erzielte per Elfmeter bereits seinen 20. Saisontreffer, die Niederlage konnte der Angreifer damit nicht verhindern.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"250\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Wer im zweiten Abschnitt ein Aufb\u00e4umen der Hausherren erwartet hatte, wurde zun\u00e4chst entt\u00e4uscht. Statt eines Hamburger Sturmlaufs verhinderte zun\u00e4chst Daniel Heuer Fernandes mit einer starken Parade gegen Bambas\u00e9 Cont\u00e9 und nur Augenblicke sp\u00e4ter der rechte Innenpfosten beim Abschluss von Ben Farhat das 1:3. Polzin brachte schlie\u00dflich im Laufe der zweiten Halbzeit seine gesamten Offensiv-Optionen auf den Rasen. Mehr als ein Pfostenkracher von Robert Glatzel (81.) und einem Kopfball auf das Tornetz durch Youngster Otto Stange in der Nachspielzeit sprang jedoch nicht mehr dabei heraus.\n            <\/p>\n<p>            HSV-Spieler mit Durchhalteparolen <\/p>\n<p class=\"\">\n                     \u201ePositiv gesehen\u201c, war Glatzel nach der Partie um Optimismus bem\u00fcht, \u201ehaben wir immer noch alles selbst in der Hand. Klar war das heute ein R\u00fcckschlag, aber wir d\u00fcrfen jetzt nicht den Kopf verlieren.\u201c \u00c4hnliche Durchhalteparolen schlug auch Vizekapit\u00e4n Reis an, allerdings nicht ohne noch einen klaren Auftrag an die Mannschaft zu formulieren: \u201eWenn wir n\u00e4chste Woche nach Darmstadt fahren, m\u00fcssen wir drei Punkte machen.\u201c F\u00fcr die Tabelle, aber vor allem gegen die aufkommenden Zweifel \u2013 im Umfeld und im eigenen Kopf.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Volksparkstadion sei kein Ort f\u00fcr Zweifel, hatte HSV-Coach Merlin Polzin das Motto vor dem Heimspiel gegen den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":66786,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[1634,16611,16785,3364,26996,29,30,29738,8903,3850,1420,26997,26998],"class_list":{"0":"post-66785","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-christian-eichner","10":"tag-darmstadt","11":"tag-de","12":"tag-deutsche-meisterschaften","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-hamburger-sportverein-hsv","16":"tag-karlsruhe","17":"tag-karlsruher-sc","18":"tag-koeln","19":"tag-pokalwettbewerb","20":"tag-sportergebnis"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114412919604157302","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66785"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66785\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/66786"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}