{"id":66804,"date":"2025-04-28T01:20:09","date_gmt":"2025-04-28T01:20:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/66804\/"},"modified":"2025-04-28T01:20:09","modified_gmt":"2025-04-28T01:20:09","slug":"kann-kiew-auch-ohne-usa-haben-pistorius-blickt-skeptisch-auf-trump-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/66804\/","title":{"rendered":"&#8222;Kann Kiew auch ohne USA haben&#8220;: Pistorius blickt skeptisch auf Trump-Frieden"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Kann Kiew auch ohne USA haben&#8220;<br \/>\n                Pistorius blickt skeptisch auf Trump-Frieden<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.04.2025, 00:04 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Gespr\u00e4ch zwischen Selenskyj und Trump im Petersdom will Verteidigungsminister Pistorius nicht als Hoffnungsschimmer werten. Zu wechselhaft sei der Kurs der USA. Washingtons Friedensplan sei f\u00fcr Kiew kein Gewinn, sagt der SPD-Politiker. Das h\u00e4tte die Ukraine durch Kapitulation schon vor einem Jahr haben k\u00f6nnen. <\/strong><\/p>\n<p>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat die von den USA ins Spiel gebrachten Gebietsabtretungen der Ukraine f\u00fcr einen m\u00f6glichen Waffenstillstand mit Russland als zu weitgehend bezeichnet. &#8222;Die Ukraine wei\u00df nat\u00fcrlich nicht erst seit gestern, dass es m\u00f6glicherweise bei einem nachhaltigen, vertrauensw\u00fcrdigen Waffenstillstandsabkommen oder Friedensschluss auch zu Gebietsabtretungen kommen kann oder wird&#8220;, sagte der SPD-Politiker in der ARD-Sendung &#8222;Bericht aus Berlin&#8220;.<\/p>\n<p>Solche Gebietsabtretungen d\u00fcrften aber nicht so weit gehen wie in einem Vorschlag von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, sagte der Minister. &#8222;Denn das, was da drinstand, das h\u00e4tte die Ukraine auch alleine haben k\u00f6nnen schon vor einem Jahr, quasi durch eine Kapitulation. Von daher ist da kein Mehrgewinn in irgendeiner Weise zu erkennen.&#8220;<\/p>\n<p>Wie gro\u00df die ukrainischen Gebietsabtretungen ausfallen k\u00f6nnten, wollte Pistorius nicht sagen. &#8222;Ich w\u00fcrde mich nicht an den Gebietsgrenzen festmachen&#8220;, sagte der SPD-Politiker. &#8222;Ich w\u00fcrde mich daran festmachen, wieviel, also welche Gebiete sind es am Ende im Verh\u00e4ltnis auch zu den Sicherheitsgarantien, die gegeben werden.&#8220; Die Ukraine habe in der Vergangenheit schon zwei Mal die &#8222;leidvolle&#8220; Erfahrung gemacht, dass es Garantien gegeben habe, die letztlich &#8222;keinen Pfifferling&#8220; wert gewesen seien.<\/p>\n<p>&#8222;US-Signale h\u00f6chst widerspr\u00fcchlich&#8220;<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump dringt seit seinem Amtsantritt im Januar auf ein Ende der K\u00e4mpfe zwischen Russland und der Ukraine. US-Medien zufolge kommt ein von den USA vorgelegter Vorschlag f\u00fcr eine Waffenruhe den russischen Forderungen weit entgegen. Demnach k\u00f6nnten die USA die russische Besatzung der ostukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja faktisch anerkennen, ebenso die 2014 erfolgte Annexion der Halbinsel Krim durch Russland.<\/p>\n<p>Trump hatte sich in den vergangenen Monaten den russischen Positionen angen\u00e4hert. Nach einem Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande der Beisetzung von Papst Franziskus in Rom schien der US-Pr\u00e4sident allerdings auf Distanz zum russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu gehen. Die j\u00fcngsten russischen Angriffe auf die Ukraine weckten bei ihm den Verdacht, dass der russische Pr\u00e4sident den Krieg nicht wirklich beenden, sondern ihn lediglich hinhalten wolle, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.<\/p>\n<p>Im &#8222;Bericht aus Berlin&#8220; antwortete Pistorius skeptisch auf die Frage, ob dies ein &#8222;Hoffnungsschimmer&#8220; f\u00fcr die Ukraine sei. &#8222;Die Signale sind h\u00f6chst widerspr\u00fcchlich, mal sehr freundlich, mal sehr unfreundlich, mal sehr verst\u00e4ndnisvoll mit Blick auf Putin, dann wieder mit viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Ukraine&#8220;, sagte der Verteidigungsminister. &#8222;Ich bewerte das einfach gar nicht mehr und lasse, w\u00fcrde ich sagen, die Taten sprechen f\u00fcr das, was am Ende ausschlaggebend ist.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Kann Kiew auch ohne USA haben&#8220; Pistorius blickt skeptisch auf Trump-Frieden 28.04.2025, 00:04 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":66805,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,661,1179,106,13,14,15,16,12,4017,4018,4016,64,4019,4020,306,107],"class_list":{"0":"post-66804","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-boris-pistorius","12":"tag-donald-trump","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-united-states","19":"tag-united-states-of-america","20":"tag-us","21":"tag-usa","22":"tag-vereinigte-staaten","23":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","24":"tag-wladimir-putin","25":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114412966602481655","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66804"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66804\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/66805"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}