{"id":668069,"date":"2025-12-24T02:21:49","date_gmt":"2025-12-24T02:21:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/668069\/"},"modified":"2025-12-24T02:21:49","modified_gmt":"2025-12-24T02:21:49","slug":"auf-diesen-routen-kann-man-neonlichter-und-streetart-entdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/668069\/","title":{"rendered":"Auf diesen Routen kann man Neonlichter und Streetart entdecken"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wer mit offenen Augen durch Leipzig geht, entdeckt viel Neues. Warum also nicht den t\u00e4glichen Spaziergang mit Kultur und Bildung verbinden? Info-Plaketten, historische \u00dcberbleibsel und Stra\u00dfenkunstwerke laden zum Schlendern ein. Die LVZ stellt drei Spazierg\u00e4nge durch Leipzig mit dem gewissen Extra f\u00fcr Auge und Kopf vor.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Street-Art im Leipziger S\u00fcden<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die H\u00e4userw\u00e4nde im s\u00fcdlichen Leipzig k\u00f6nnten auch eine Kunstgalerie sein: Auf dem Weg vom Zentrum-S\u00fcd \u00fcber die S\u00fcdvorstadt bis nach Connewitz sind viele Geb\u00e4ude mit Graffiti und Wandbildern verziert. Manche der Malereien sind geschichtstr\u00e4chtig oder weit bekannt, andere spiegeln die Seele ihres Viertels wider.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Leipzig: Die Fassade des Hauses in der Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe 43 wurde 2004 komplett vom K\u00fcnstler Michael Fischer-Art gestaltet.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/VNHSQPLLFBGG5NEOB2SHEJRGHI.jpg\" \/><\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Tour beginnt mit einem St\u00fcck Graffiti-Geschichte: Die \u201eMadonna mit Kind\u201c am Haus in der Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe 7 wurde 1991 vom \u201eVater des Schablonengraffito\u201c Blek le Rat geschaffen. Nach einer Restaurierung durch den K\u00fcnstler selbst wurde es 2012 unter Denkmalschutz gestellt, als eines von wenigen Graffiti im deutschsprachigen Raum.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auch die n\u00e4chste Station ist ein Grundpfeiler der Stra\u00dfenkunstszene in der Messestadt: Als Teil seiner internationalen \u201eKunst am Bau\u201c-Serie gestaltete der Leipziger K\u00fcnstler Michael Fischer-Art 2004 die gesamte Fassade der heutigen Bar \u201aLa Boum\u201c in der Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe 43.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Politische Stellungnahmen, niedliche Kindheitserinnerungen und spannende Mischungen an Auftragswerken und unerlaubten Graffiti an den Fassaden: Die Stationen der Street-Art Tour laden zum Entdecken ein. Bespr\u00fcht und bemalt werden sowohl Zentren des Leipziger Stadtlebens wie das Kulturhaus naTo, als auch die meisten Wohnh\u00e4user der s\u00fcdlichen Viertel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Das Wandbild des K\u00fcnstlers Uwe Arnold transportiert eine Botschaft, die  die politische Seele des Stadtteils Leipzig-Connewitz widerspiegelt.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/24JUUNTT7BB4RBXW5E2I3LI3PU.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Aufmerksamkeit beim Spaziergang wird daher belohnt, denn die elf ausgew\u00e4hlten Kunstwerke sind nicht die einzigen Bilder, die es auf der Strecke zu sehen gibt. Wer Lust auf noch mehr Stra\u00dfenkunst hat, schaut sich am besten in Plagwitz um. Ausf\u00fchrliche \u00dcbersichten zu Wandbildern in verschiedenen Leipziger Vierteln gibt es auch im Petersbogen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Mehr Details zu den einzelnen Stationen gibt es auf der Karte zur Route:<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Leipziger Leuchtreklamen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Nach Feierabend noch durch die Stadt schlendern lohnt sich nicht, wenn es schon dunkel ist? Der Neonlicht-Spaziergang beweist das Gegenteil. Gerade nach Sonnenuntergang entfalten die leuchtenden Bilder und Schriftz\u00fcge entlang der Strecke ihren Charme. Schon zu DDR-Zeiten war die Messestadt in die bunten Neonlichter unz\u00e4hliger Leuchtreklamen getaucht.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Sie sind nicht nur h\u00fcbsch anzusehen, sondern auch ein wichtiger Teil der Leipziger Identit\u00e4t, wie Oberb\u00fcrgermeister Burkhard Jung (SPD) etwa \u00fcber das ber\u00fchmte Goethe-Zitat \u201eMein Leipzig lob\u2018 ich mir\u201c auf den H\u00f6fen am Br\u00fchl sagte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Einweihung der historischen Leuchtreklame \u201eMein Leipzig lob\u2019 ich mir\u201c und \u201eWillkommen in Leipzig\u201c auf dem Dach der H\u00f6fe am Br\u00fchl.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y4KLR6A3GSKSPGQZNK2CI6HNTE.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Von den DDR-Neonr\u00f6hren sind heute nur noch ein Bruchteil erhalten. Die erhellen Leipzig aber weiter \u2013 dank schrittweiser Sanierung und Umstieg auf energiesparenderes LED-Licht. Verteilt sind die Leuchten im gesamten Stadtgebiet. So k\u00f6nnen Spazierg\u00e4nger auch auf den Stationen der Neonlicht-Route w\u00e4hlen, ob sie diese lieber am Stadthafen ausklingen lassen m\u00f6chten oder einen Abstecher ins s\u00fcdliche Leipzig machen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Denn die leuchtenden Bilder und Schriftz\u00fcge verraten viel \u00fcber die Leipziger Geschichte. So strahlt etwa die \u201eL\u00f6ffelfamilie\u201c schon seit 1973 an ihrer Hauswand, urspr\u00fcnglich als Reklame f\u00fcr den dortigen VEB Feinkost. Heute ist die Werbeleuchte ein Kulturdenkmal, das jeder per Handy f\u00fcr 3 Euro selbst ein paar Minuten zum Strahlen bringen kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Die Leuchtwerbung an der Milchbar Pinguin im Leipziger Zentrum wurde erst 2023 erneuert. (Archivbild)\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/LYDHJGMQ5JCMJKEBDTZTOMXMQY.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auch die Leuchten an der Milchbar Pinguin laden auf eine Zeitreise ein: Sie geh\u00f6ren zu den wenigen erhaltenen Neon-Reklamen aus den 1960er-Jahren. Erst 2023 wurden der Schriftzug und die Pinguin-Lichter von der Traditionsfirma Neonlicht Elektroanlagen Leipzig saniert. Seitdem lockt er wieder Besucher mit gl\u00fchenden LEDs ins Eiscaf\u00e9.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Noch mehr Neonlicht-Geschichte gibt es an neun Spaziergangs-Stationen, quer durch Leipzig. Wer genau hinsieht, entdeckt beim Laufen auch DDR-Reklamen, die heutzutage dunkel bleiben.<\/p>\n<p>Historische Sportroute durch die Messestadt Leipzig<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dass die Sportstadt Leipzig eine reiche, sportliche Geschichte hat, d\u00fcrfte wenige \u00fcberraschen. Wer mehr dar\u00fcber lernen und sich gleichzeitig selbst die Beine vertreten m\u00f6chte, kann dies dank eines Projekts des Stadtgeschichtlichen Museums auf einer Sportroute tun. 22 Aufsteller und Infotafeln sollen in Zukunft im gesamten Stadtgebiet \u00fcber die 200-j\u00e4hrige Sportgeschichte Leipzigs informieren. Sechs davon zieren bereits W\u00e4nde und Pl\u00e4tze an bedeutsamen Orten.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dazu geh\u00f6rt etwa das erste Leipziger Turnhaus nahe der Station in der Leplaystra\u00dfe. 1947 entstand in der heutigen Sternwartenstra\u00dfe eine Halle f\u00fcr den zwei Jahre zuvor gegr\u00fcndeten Allgemeinen Turnverein zu Leipzig, der zu den bedeutungsvollsten im deutschen Reich z\u00e4hlte. Noch heute wird die Nachfolgehalle Leplaystra\u00dfe vor allem f\u00fcr Ball- und Kampfsportarten genutzt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Die Sportroute des Stadtgeschichtlichen Museums informiert zu historischen Orten des Leipziger Sports.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/VADDBVUXSJETVC4VZZW2PVNUK4.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Als Startpunkt des geschichtstr\u00e4chtigen Spaziergangs bietet sich eine weitere Leipziger Sportpremiere an: Im Leipziger Norden befindet sich die Station zum ersten j\u00fcdischen Sportverein der Stadt. Etwa 600 Mitglieder \u00fcbten sich seit 1919 im Verein \u201eBar Kochba\u201c etwa in Boxen, Schwimmen oder Turnen. Drei Jahre sp\u00e4ter bekam der Verein seinen eigenen Sportplatz f\u00fcr Fu\u00dfball und Handball an der Delitzscher Landstra\u00dfe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Die Sportroute des Stadtgeschichtlichen Museums informiert zu historischen Orten des Leipziger Sports.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/AXPHOZ3IZRBRJB74K7RK6QR7FE.jpg\" \/><\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Verteilt sind die Stationen in der gesamten Stadt. Ganz im Sinne des Sports bieten sich hier also ein extra langer Spaziergang oder gar eine Radtour durch Leipzig an. Auch Abstecher zu weiteren Orten nah der Strecke lohnen sich. So etwa zum historischen Geb\u00e4ude der Galopprennbahn Scheibenholz, das in Zukunft ebenfalls eine Infotafel vom Stadtgeschichtlichen Museum bekommen soll.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Alle bereits eingeweihten Stationen finden sich auf der Karte zur Sport-Route durch Leipzig.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer mit offenen Augen durch Leipzig geht, entdeckt viel Neues. 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