{"id":668668,"date":"2025-12-24T08:44:18","date_gmt":"2025-12-24T08:44:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/668668\/"},"modified":"2025-12-24T08:44:18","modified_gmt":"2025-12-24T08:44:18","slug":"studie-enthuellt-pupsen-koennte-ihr-alzheimer-risiko-reduzieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/668668\/","title":{"rendered":"Studie enth\u00fcllt: Pupsen k\u00f6nnte Ihr Alzheimer-Risiko reduzieren"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" data-hk=\"00932120a10040101002010\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766565858_491_4c493771-1f0f-45cc-b8c2-945bbb9eb2ce.534013cb-ac55-4a3f-ac07-396bf9cee9e7.jpg\" alt=\"CHIP\" width=\"48\" height=\"48\"\/>Judith Braun24.12.202509:10<\/p>\n<p>Genieren Sie sich in Zukunft nicht mehr, zu pupsen. Denn damit k\u00f6nnten Sie Ihrem Gehirn etwas Gutes tun, wie Forschende vermuten. \u00dcbelriechende Faulgase sollen vor dem Abbau von Nervenzellen sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Pupsen gilt \u2013 insbesondere in der \u00d6ffentlichkeit \u2013 als schlechte Angewohnheit. Allerdings hat das Entweichen von Gasen f\u00fcr den K\u00f6rper viele Vorteile: So kann sich Druck im Darm abbauen, was wiederum \u00a0Bl\u00e4hungen verhindert. Zudem ist Pupsen ein Indikator f\u00fcr einen gut funktionierenden Stoffwechsel und eine gesunde Darmflora. Wie Forscher vermuten, soll das Flatulieren \u2013 genauer gesagt das Riechen von F\u00fcrzen \u2013 aber auch positive Effekte auf die Gehirngesundheit haben und <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/news\/gesundheit\/diese-taetigkeit-senkt-demenz-risiko-deutlich-ohne-sich-bewegen-zu-muessen_f2e5a4f5-2fe0-47d4-98de-9e496caf952c.html\" rel=\"follow noopener\" target=\"_self\">m\u00f6glicherweise das Alzheimer-Risiko senken<\/a>. Der Grund daf\u00fcr sind \u00fcbelriechende Faulgase.<\/p>\n<p>ANZEIGEWie Pupsen das Risiko f\u00fcr Alzheimer senken k\u00f6nnte<\/p>\n<p>Pupsen ist eine ganz nat\u00fcrliche K\u00f6rperfunktion. Laut Informationen der <a rel=\"nofollow\" target=\"_blank\" class=\"aff-link\" title=\"Was bedeutet der Einkaufswagen?\" data-cpx-submit=\"aHR0cHMlM0ElMkYlMkZ4LmNoaXAuZGUlMkZ4JTJGNzQ3NzhiNzRlNzc5ODAwMjY2YzEzZGI1Njg2ZmE5YjBhMmU0MDYyY2ZiNjY2ZTU2ODc0Y2YyZjVhY2QwMGFjNiUyRiUzRmEwMTElM0RuJTI1MkZhJTI2YTAxMiUzRHRleHQlMjZhMDE0JTNEY29udGVudGJsb2NrXzIlMjZhMDA0JTNEY3RmLTZmNjgxZTgzLTEwNDktNDU1MC1iYmU0LTRlMjAzYWI0NGQwZSUyQiUyNTdDJTJCU3R1ZGllJTJCemVpZ3QlMjUzQSUyQldpZSUyQlB1cHNlbiUyQmRhcyUyQkFsemhlaW1lci1SaXNpa28lMkJzZW5rZW4lMkJrJTI1QzMlMjVCNm5udGUlMjZhMDAxJTNEY2hpcF93ZWItcHJvZCUyNmEwMDIlM0RjaGlwJTI2YTAwNSUzRGN0Zi02ZjY4MWU4My0xMDQ5LTQ1NTAtYmJlNC00ZTIwM2FiNDRkMGUlMjZhMDAzJTNEd3d3LmNoaXAuZGUlMjZhMDA3JTNEbmV3cyUyNmEwMDglM0RhcnRpY2xlJTI2YTAxMCUzRFAwMDAwJTI2YTAwNiUzRHJlc3BvbnNpdmUlMjZhMDA5JTNEMDAxMSUyNnVybCUzRGFIUjBjSE02THk5M2QzY3VZVzlyTG1SbEwzQnJMMjFoWjJGNmFXNHZhMjlsY25CbGNpMXdjM2xqYUdVdmRtVnlaR0YxZFc1bmMzTjVjM1JsYlM5M1lYTXRhR2xzWm5RdFoyVm5aVzR0WW14aFpXaDFibWRsYmk4\">AOK<\/a> weist Flatulieren daraufhin, dass der Darm gerade auf Hochtouren arbeitet. Beim Schlucken von Nahrung gelangt n\u00e4mlich auch Luft in den Magen, der dann \u00fcber R\u00fclpsen entweicht. Wandert sie jedoch weiter in den Darm, trifft die Luft dort auf Gase, die von den Darmbakterien w\u00e4hrend des Verdauungsvorgangs erzeugt werden, unter anderem Schwefelwasserstoff. Dieser spielt auch bei den Ergebnissen einer <a href=\"https:\/\/www.hopkinsmedicine.org\/news\/newsroom\/news-releases\/2021\/01\/rotten-egg-gas-could-guard-against-alzheimers-disease\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Studie<\/a> der Johns Hopkins University School of Medicine eine wichtige Rolle, wie <a href=\"https:\/\/www.uniladtech.com\/science\/news\/alzheimers-reduce-37-percent-smell-egg-fart-748595-20251201\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Uniladtech.com<\/a> berichtet.\u00a0<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler:innen fanden in einer Untersuchung an M\u00e4usen heraus, dass der in Bl\u00e4hungen vorkommende, nach faulen Eier riechende Schwefelwasserstoff m\u00f6glicherweise alternde Gehirnzellen vor einer Alzheimer-Erkrankung sch\u00fctzen kann. Im Gehirn werden bestimmte Eiwei\u00dfe durch Schwefelwasserstoff leicht ver\u00e4ndert, sodass sie ihre Aufgaben anders erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Mit zunehmendem Alter nimmt dieser sch\u00fctzende Effekt ab \u2013 bei Menschen mit Alzheimer sogar noch st\u00e4rker. F\u00fcr die Studie wurden M\u00e4usen, die gentechnisch so ver\u00e4ndert worden waren, dass sie die menschliche Alzheimer-Krankheit nachahmten, \u00fcber zw\u00f6lf Wochen eine schwefelwasserstoffhaltige Verbindung namens NaGYY injiziiert. Die Schwefelwasserstoffmolek\u00fcle wurden dabei langsam freigesetzt, um sich im K\u00f6rper zu verteilen.<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Meistgelesene Artikel der WocheUntersuchung an M\u00e4usen zeigt: Schwefelwasserstoff verbessert kognitive F\u00e4higkeiten\u00a0<\/p>\n<p>Verhaltenstests an den M\u00e4usen ergaben, dass die mit Schwefelwasserstoff injizierten Tiere um bis zu 50 % verbesserte kognitive und motorische F\u00e4higkeiten aufwiesen \u2013 im Vergleich zu denjenigen, die kein NaGYY erhalten hatten. Erstere schienen im Gegensatz zu ihren unbehandelten Artgenossen nicht nur k\u00f6rperlich aktiver zu sein, sondern konnten sich offenbar die Standorte von Bahnsteigausg\u00e4ngen \u00a0besser merken. Die Forschenden vermuten deshalb, dass die Verhaltensauswirkungen der Alzheimer-Krankheit durch Schwefelwasserstoff r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden k\u00f6nnten. Sie beobachteten au\u00dferdem die chemische Reaktion im Gehirn auf das gasf\u00f6rmige Molek\u00fcl.<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Dabei zeigte sich eine Ver\u00e4nderung des h\u00e4ufig vorkommenden Enzyms Glykogensynthase \u03b2 (GSK3\u03b2). Dieses fungiert bei gesunden Schwefelwasserstoffkonzentrationen in der Regel als Signalmolek\u00fcl, indem es andere Proteine \u200b\u200bmit chemischen Markern versieht und ihre Funktion ver\u00e4ndert. Ist kein Schwefelwasserstoff vorhanden, bindet sich GSK3\u03b2 vermehrt an ein anderes Protein im Gehirn \u2013 das sogenannte Tau-Protein. Bei einer Interaktion von GSK3\u03b2 und dem Tau-Protein ver\u00e4ndert sich letzteres in eine Form, die sich in Nervenzellen verkn\u00e4uelt und verklumpt. Mit zunehmender Gr\u00f6\u00dfe dieser Tau-Klumpen blockieren diese \u200b\u200bdie Kommunikation zwischen den Nervenzellen und f\u00fchren schlie\u00dflich zu deren Absterben. Dieser Abbau der Nervenzellen ist charakteristisch f\u00fcr \u00a0Alzheimer-Demenz und f\u00fchrt letztendlich zum Verlust von Ged\u00e4chtnis, Motorik und kognitiver Leistungen.\u00a0<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>ANZEIGEErgebnisse k\u00f6nnen bei Entwicklung von Medikamenten gegen Alzheimer helfen<\/p>\n<p>Laut Matt Whiteman, Ph.D., Professor an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Exeter und Mitautor, zeigt die Studie, &#8222;dass wir durch die Korrektur des Schwefelwasserstoffspiegels im Gehirn einige Aspekte der Alzheimer-Krankheit erfolgreich umkehren k\u00f6nnten&#8220;. Die Entdeckung der biochemischen Reaktionen er\u00f6ffnet damit neue Wege zur Entwicklung von Medikamenten gegen neurodegenerative Erkrankungen. Die Forschenden planen deshalb, die Wechselwirkungen von Schwefelgruppen mit GSK3\u03b2 und anderen Proteinen, die an der Pathogenese der Alzheimer-Krankheit beteiligt sind, in weiteren Zell- und Organsystemen zu untersuchen.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Judith Braun24.12.202509:10 Genieren Sie sich in Zukunft nicht mehr, zu pupsen. 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