{"id":670094,"date":"2025-12-25T04:05:30","date_gmt":"2025-12-25T04:05:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/670094\/"},"modified":"2025-12-25T04:05:30","modified_gmt":"2025-12-25T04:05:30","slug":"kuenstliche-intelligenz-wie-sich-der-uebersetzerberuf-neu-erfinden-muss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/670094\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz: Wie sich der \u00dcbersetzerberuf neu erfinden muss"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Es ist eine d\u00fcstere Prognose, die der Job-Futuromat des <a data-rtr-index=\"0\" title=\"IAB\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/iab\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung<\/a> (IAB) liefert: F\u00fcr \u00dcbersetzungsdienste soll die menschliche Arbeitskraft in Zukunft bis zu 100 Prozent ersetzbar sein. Noch ist Deutschland aber nach den USA der zweitgr\u00f6\u00dfte Markt f\u00fcr \u00dcbersetzungsdienstleistungen. Im Jahr 2023 generierte die Branche hierzulande einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro, wie der Language Industry Market Report des Branchendienstes Slator ermittelte.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Doch was bleibt in Zukunft davon? Wird es bald keine menschlichen \u00dcbersetzer mehr geben? Und wie bewerten Fachleute aus der Branche die Chancen und Herausforderungen von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI)? \u201eWir sind nach wie vor die Sprachexperten\u201c, sagt Lisa R\u00fcth, \u00dcbersetzerin f\u00fcr Englisch und Spanisch. \u201eWir wissen nicht nur, was Worte bedeuten. Wir wissen auch, wie sie wirken und an welcher Stelle im Text sie stehen sollten.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">R\u00fcth arbeitet f\u00fcr eine \u00dcbersetzungsagentur in Frankfurt, die Dienstleistungen im Bereich der Finanzmarktkommunikation anbietet. Zu den Leistungen der Agentur geh\u00f6ren das \u00dcbersetzen, Schreiben und Lektorieren von Gesch\u00e4ftsberichten, Imagetexten, Fachartikeln und Portfolioanalysen. R\u00fcths Fachgebiete sind nachhaltige Anlagestrategien und die Vorstands- und Krisenkommunikation. Gerade in solchen Texten sind die korrekte Verwendung von Fachbegriffen und der Stil der Publikation besonders wichtig.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">\u201eReden w\u00fcrde ich nicht mit KI schreiben. Das muss zu der Person passen und die Pers\u00f6nlichkeit widerspiegeln\u201c, sagt R\u00fcth. \u201eWenn ich f\u00fcr einen deutschen Manager eine Rede auf Englisch verfasse oder \u00fcbersetze, muss ich darauf achten, welche Worte der Kunde gut aussprechen kann und womit er sich wohlf\u00fchlt.\u201c<\/p>\n<p>Der Einsatz von \u00dcbersetzungstools ist seit langem Standard<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Auch die Rechtssicherheit der Texte und den Schutz sensibler Daten k\u00f6nnen KI-Systeme momentan noch nicht gew\u00e4hrleisten. Translationswissenschaftlerin Zahra Samareh vom Bundesverband der Dolmetscher und \u00dcbersetzer (BD\u00dc) hat Einblicek darin, in welchen Bereichen KI-Tools gar nicht oder nur sehr eingeschr\u00e4nkt eingesetzt werden d\u00fcrfen, etwa bei Ministerien, der Polizei oder in der Wirtschaft, wenn es um Patente oder sensible Unternehmensdaten geht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Will die KI-Kompetenz ihrer Studenten st\u00e4rken: Zahra Samareh\" height=\"3000\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/will-die-ki-kompetenz-ihrer.webp.webp\" width=\"2185\" class=\"sm:w-content-xs w-full\" tabindex=\"0\"\/>Will die KI-Kompetenz ihrer Studenten st\u00e4rken: Zahra SamarehPrivat<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">\u201eHier sind weiterhin \u00dcbersetzer gefragt, die ihre Aufgaben ohne die Nutzung von KI-Tools erledigen k\u00f6nnen und sollen\u201c, sagt Samareh. \u201eTrotzdem lassen sich manche, vor allem routinem\u00e4\u00dfige, Arbeitsabl\u00e4ufe mit technischen Tools effizienter gestalten. Das ist auch im Sinne der Berufspraxis.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Technische Hilfsmittel gab es in der Branche schon lange, bevor der Hype um KI entstanden ist. Der Einsatz von Translationstechnologien, darunter die sogenannten CAT-Tools (Computer-aided Translations), ist seit mehr als 30 Jahren Standard. Bei CAT-Tools handelt es sich um Editoren, die auf einen Korpus an schon bestehenden \u00dcbersetzungen und auf Terminologie-Datenbanken zur\u00fcckgreifen, um einen vom Menschen \u00fcbersetzten Text zu \u00fcberpr\u00fcfen und Formulierungsvorschl\u00e4ge zu liefern.<\/p>\n<p>Mithilfe von Technologien schneller \u00fcbersetzen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Maschinelle \u00dcbersetzungssysteme (M\u00dc) wie DeepL \u00fcbersetzen einen Text automatisch von einer Ausgangs- in eine Zielsprache. Deren Vorl\u00e4ufer wurden in den F\u00fcnfzigerjahren entwickelt. \u201eAls die ersten maschinellen \u00dcbersetzungssysteme aufkamen, wurde schon gesagt, bald br\u00e4uchte man keine \u00dcbersetzer mehr. Das war nat\u00fcrlich nicht so\u201c, sagt Ekaterina Lapshinova-Koltunski, Professorin f\u00fcr mehrsprachige technische Fachkommunikation an der Universit\u00e4t Hildesheim. \u201eDer Beruf selbst und die Aufgaben ver\u00e4ndern sich einfach. Man muss mit der Technologie mitgehen und schauen, wie man sie einsetzen kann.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Lisa R\u00fcth ist auf die Finanzmarktkommunikation spezialisiert.\" height=\"3000\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/lisa-rueth-ist-auf-die.webp.webp\" width=\"1999\" class=\"sm:w-content-xs w-full\" tabindex=\"0\"\/>Lisa R\u00fcth ist auf die Finanzmarktkommunikation spezialisiert.Alexander Klotz | Orange Production<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">F\u00fcr eine aktuelle Umfrage hat der Bundesverband 1250 \u00dcbersetzer und Dolmetscher zum Einsatz derartiger Hilfsmittel befragt. Ein Gro\u00dfteil gab an, CAT-Tools (74 Prozent) und maschinelle \u00dcbersetzungstools (83 Prozent) zu nutzen, wobei CAT-Tools h\u00e4ufiger eingesetzt werden. Large Language Models (LLMs), also KI-Systeme zur Textgenerierung, wie etwa ChatGPT, werden von der H\u00e4lfte der Befragten verwendet, jedoch deutlich seltener als andere Hilfsmittel. 72 Prozent f\u00fchrten an, ihre Arbeit durch die oben genannten Tools schneller durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Agentur, in der Lisa R\u00fcth arbeitet, nutzt ebenfalls seit Jahren CAT-Tools und maschinelle \u00dcbersetzungssysteme. Mittlerweile greifen einige Kollegen auch auf KI-Anwendungen zur\u00fcck. \u201eManche lassen sich eine erste Rohfassung einer \u00dcbersetzung per KI generieren, andere \u00fcbersetzen weiterhin vollst\u00e4ndig selbst\u201c, sagt R\u00fcth. In der Nachbereitung kann KI f\u00fcr die Korrektur, zum K\u00fcrzen oder zur \u00dcbertragung in einfache oder leichte Sprache verwendet werden.<\/p>\n<p>Auf die Sprache kommt es an<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Doch wie gut ist die KI beim \u00dcbersetzen wirklich? Noch nicht gut genug, um fachspezifische Texte angemessen \u00fcbersetzen zu k\u00f6nnen, findet Ekaterina Lap\u00adshinova-Koltunski: \u201eDie Texte sind im Vergleich zu den menschlichen \u00dcbersetzungen immer noch sehr w\u00f6rtlich, also sehr nah am Ausgangstext.\u201c Bei generativer KI, wie den Large Language Models, m\u00fcsse man aufpassen, dass keine Halluzinationen in die Texte eingebaut werden, also Inhalte, die die KI einfach dazudichtet.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ein KI-System wird mit riesigen Datenmengen trainiert und berechnet auf dieser Basis eine bestimmte Wahrscheinlichkeit, wie eine Textsequenz \u00fcbersetzt werden k\u00f6nnte. Das bedeutet auch, dass KI-Systeme Stereotype und Biases, die in den Trainingsdaten vorhanden sind, reproduzieren. Umso wichtiger ist es, die Texte vor der Ver\u00f6ffentlichung zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Schwierig wird das KI-gest\u00fctzte \u00dcbersetzen vor allem im Fall seltener Sprachpaare. \u201eBei sogenannten Low Resource Languages gibt es nicht gen\u00fcgend Trainingsdaten, um einen Text gut \u00fcbersetzen zu k\u00f6nnen\u201c, sagt Lapshinova-Koltunski. \u201eNat\u00fcrlich sind die \u00dcbersetzungen bei Sprachen besser, zu denen es mehr Trainingsdaten gibt.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Bei der BD\u00dc-Umfrage sch\u00e4tzten Berufsschaffende mit seltenen Sprachen ihre Situation besser ein als solche, die h\u00e4ufig vertretene Sprachen, wie Franz\u00f6sisch oder Spanisch, anbieten. Lisa R\u00fcth bemerkt angesichts der technologischen Entwicklungen durchaus einen R\u00fcckgang an Auftr\u00e4gen, das komme jedoch stark auf das Produkt an. Bei Gesch\u00e4ftsberichten und Halbjahresberichten sei die Agentur \u201eimmer noch gut gefragt\u201c.<\/p>\n<p>Auftragsr\u00fcckg\u00e4nge machen Freiberuflern zu schaffen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Anders sieht es laut R\u00fcth bei Kollegen aus der Branche aus: \u201eIch glaube, dass das f\u00fcr viele, die nicht so hoch spezialisiert sind, wirklich existenzbedrohend ist. Wir merken das auch, aber bislang sch\u00fctzt uns unsere Spezialisierung.\u201c Besonders prek\u00e4r sei die Lage freiberuflicher Kollegen. Wenn weniger Auftr\u00e4ge von Unternehmen hereinkommen, geben auch \u00dcbersetzungsdienstleister weniger an Freiberufler heraus.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nach Angaben des Bundesverbands ist der gr\u00f6\u00dfte Teil der \u00dcbersetzer in Deutschland selbst\u00e4ndig. Der BD\u00dc ist mit rund 7000 Mitgliedern der gr\u00f6\u00dfte Berufsverband der Branche.\u00a0 In seiner Umfrage gab mehr als die H\u00e4lfte der selbst\u00e4ndig t\u00e4tigen \u00dcbersetzer an, dass sich die eigene wirtschaftliche Lage in den vergangenen drei Jahren verschlechtert habe. Diese Entwicklung f\u00fchren die Befragten vor allem auf den Einfluss von KI und maschinellen \u00dcbersetzungstools zur\u00fcck. Die meistgenannten Gr\u00fcnde f\u00fcr den Abw\u00e4rtstrend: Auftragsr\u00fcckg\u00e4nge sowie ein verst\u00e4rkter Preisdruck.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zahra Samareh beobachtet, dass viele Unternehmen eigene KI-Systeme f\u00fcr \u00dcbersetzungen entwickeln, die auf die betriebseigene Terminologie zugeschnitten sind. Trotzdem sei die Expertise von \u00dcbersetzern weiterhin gefragt, da sie zum Einsatz dieser KI-Tools beraten, Abl\u00e4ufe gestalten und Datenbanken optimieren. \u201eWir d\u00fcrfen auch nicht vergessen, dass Sprachen keine feststehenden Einheiten sind, weder r\u00e4umlich noch zeitlich gesehen, und sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndern\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Arbeitet seit langem mit maschinellen \u00dcbersetzungstools: Ekaterina Lapshinova-Koltunski\" height=\"2778\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/arbeitet-seit-langem-mit.webp.webp\" width=\"2083\" class=\"sm:w-content-xs w-full\" tabindex=\"0\"\/>Arbeitet seit langem mit maschinellen \u00dcbersetzungstools: Ekaterina Lapshinova-KoltunskiPrivat<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ekaterina Lapshinova-Koltunski glaubt, dass vor allem f\u00fcr die Kontrolle von KI-Anwendungen und die Endabnahme der Texte auch in Zukunft Sprachexperten gebraucht werden. \u201eKI-Systeme werden mit sprachlichen Daten trainiert, die wir Menschen produziert haben. Es gibt auch synthetische Daten, die eingespeist werden. Dadurch werden die Systeme aber schlechter\u201c, erkl\u00e4rt sie. \u201eWenn alles nur von KI geschrieben und produziert wird, leidet auch die Qualit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs bringt nichts, wie der Strau\u00df den Kopf in den Sand zu stecken\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Laut Zahra Samareh wird K\u00fcnstliche Intelligenz im Lehrplan f\u00fcr Translationswissenschaft immer st\u00e4rker verankert, etwa in den Themenbereichen Recherche- und Datenqualit\u00e4t, Datenschutz und bei Haftungsfragen. Ihr geht es vor allem darum, die KI-Literacy der Studenten zu st\u00e4rken, also die Kompetenz, KI-Systeme zu \u00adnutzen und kritisch zu hinterfragen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Um sich im Berufsleben gut aufzustellen, empfiehlt Samareh eine Kombination aus inhaltlicher Spezialisierung und Wissen \u00fcber \u00adKI-Anwendungen sowie die Bereitschaft, ver\u00e4nderten Arbeitsabl\u00e4ufen offen entgegenzutreten.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Auch Lisa R\u00fcth pl\u00e4diert daf\u00fcr, sich als \u00dcbersetzer auf ein Fachthema zu spezialisieren und sich Kompetenzen im Umgang mit KI-Systemen anzueignen: \u201eWie kann ich die KI nutzen, dass sie f\u00fcr meine Kunden und mich gewinnbringend ist? Wo kann sie mich unterst\u00fctzen? Es bringt nichts, wie der Strau\u00df den Kopf in den Sand zu stecken und so zu tun, als w\u00fcrde die KI vor\u00fcberziehen. Das wird sie nicht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist eine d\u00fcstere Prognose, die der Job-Futuromat des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liefert: F\u00fcr \u00dcbersetzungsdienste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":670095,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-670094","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115778233291348005","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/670094","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=670094"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/670094\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/670095"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=670094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=670094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=670094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}