{"id":670272,"date":"2025-12-25T06:28:20","date_gmt":"2025-12-25T06:28:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/670272\/"},"modified":"2025-12-25T06:28:20","modified_gmt":"2025-12-25T06:28:20","slug":"ukraine-krieg-putin-preist-unbesiegbare-freundschaft-mit-nordkorea-russen-rechnen-mit-baldigem-kriegsende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/670272\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg ++ Putin preist \u201eunbesiegbare Freundschaft\u201c mit Nordkorea \u2013 Russen rechnen mit baldigem Kriegsende +++"},"content":{"rendered":"<p>Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat den Entwurf eines 20-Punkte-Friedensplans vorgestellt. Eine Mehrheit der Russen erwartet dabei einer offiziellen Umfrage zufolge ein Ende des Krieges in der \u2060Ukraine im neuen Jahr. Putin betont die Partnerschaft mit Nordkorea. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Ukraine und die USA haben sich nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bei mehreren zentralen Punkten f\u00fcr ein Ende des russischen Angriffskrieges geeinigt. Einige Fragen sind jedoch noch ungekl\u00e4rt. Der ukrainische Staatschef erwartet noch heute eine russische Antwort auf den Entwurf eines Friedensplans.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker: <\/p>\n<p>04:54 Uhr \u2013 Putin preist \u201eunbesiegbare Freundschaft\u201c mit Nordkorea<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat in einem Neujahrsbrief an Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die enge Verbindung zwischen beiden L\u00e4ndern gepriesen. In seinem vergangene Woche eingetroffenen Brief habe Putin die Beteiligung nordkoreanischer Soldaten an Moskaus Offensive gegen die Ukraine gelobt, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag. Der \u201eheldenhafte Einsatz\u201c der nordkoreanischen Soldaten habe \u201edie unbesiegbare Freundschaft\u201c zwischen beiden L\u00e4ndern \u201eeindeutig bewiesen\u201c.<\/p>\n<p>Konkret nannte Putin demnach die \u201eK\u00e4mpfe zur Befreiung der Region Kursk von den Besatzern und die anschlie\u00dfenden Aktivit\u00e4ten koreanischer Ingenieure auf russischem Boden\u201c. Nach Erkenntnissen s\u00fcdkoreanischer und westlicher Geheimdienste hatte Nordkorea im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Soldaten nach Russland entsandt, die vor allem in der Grenzregion Kursk eingesetzt wurden. Demnach kamen dabei auch Artilleriegeschosse, Raketen und Langstreckenraketensysteme zum Einsatz. Nordkorea best\u00e4tigte im April erstmals, Soldaten nach Russland geschickt zu haben.<\/p>\n<p>Mittwoch, 24. Dezember: 18:35 Uhr \u2013 Staatliche Umfrage: Mehrheit der Russen erwartet Kriegsende 2026<\/p>\n<p>Eine Mehrheit der Russen erwartet einer offiziellen Umfrage zufolge ein Ende des Krieges in der \u2060Ukraine im neuen Jahr. Das staatliche Meinungsforschungsinstitut WZIOM teilte am Mittwoch mit, 70 Prozent der \u200d1600 Befragten s\u00e4hen 2026 als ein f\u00fcr Russland erfolgreicheres Jahr als das laufende. F\u00fcr 55 Prozent sei diese Hoffnung mit einem Ende des Krieges verbunden. \u201eDer Hauptgrund f\u00fcr den Optimismus ist der m\u00f6gliche Abschluss des milit\u00e4rischen Sondereinsatzes und das Erreichen der Ziele, die der Pr\u00e4sident im \u2060Einklang mit den nationalen Interessen \u2060umrissen hat\u201c, sagte der stellvertretende WZIOM-Leiter Michail Mamonow. Die russische Regierung bezeichnet den Konflikt offiziell als Sondereinsatz des Milit\u00e4rs.<\/p>\n<p>Mamonow nannte die laufende russische Offensive in der Ukraine, die Zur\u00fcckhaltung der USA bei der Finanzierung der Regierung in Kiew und die Unf\u00e4higkeit der EU, die USA finanziell und milit\u00e4risch vollst\u00e4ndig zu ersetzen, als Hauptfaktoren f\u00fcr die Aussicht \u200dauf ein Abkommen. In fr\u00fcheren Umfragen zum Jahresende \u200dhatte WZIOM die Geschlossenheit der russischen Gesellschaft hinter Pr\u00e4sident Wladimir Putin und seinen milit\u00e4rischen Zielen in der \u2060Ukraine betont. Dabei nannte das staatliche Institut keinen Prozentsatz der B\u00fcrger, die von einem Kriegsende ausgingen.<\/p>\n<p>15:23 Uhr \u2013 Bericht: Russland vereitelt Anschlag auf Transneft-\u00d6lanlage<\/p>\n<p>Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einem Medienbericht zufolge einen Terroranschlag auf \u2060eine \u00d6lanlage des Konzerns Transneft in der Region Tjumen vereitelt. Ein Verd\u00e4chtiger habe sich bei der Festnahme widersetzt und sei bei einem Schusswechsel get\u00f6tet worden, meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter \u200dBerufung auf den FSB.<\/p>\n<p>13:44 Uhr \u2013 Ukraine meldet Drohnenangriff auf russische Sprengstofffabrik<\/p>\n<p>Die ukrainische Armee hat n\u00e4chtliche Angriffe gemeldet auf die \u2060Kunststofffabrik Jefremow in der russischen Region Tula und ein Lager f\u00fcr Marinedrohnen auf der von Russland besetzten Krim. Die Fabrik in Jefremow sei auf die \u200dHerstellung von Komponenten f\u00fcr Plastiksprengstoff und Festtreibstoff f\u00fcr Raketen spezialisiert, teilte das ukrainische Milit\u00e4r auf Telegram mit. Auf dem Produktionsgel\u00e4nde seien Explosionen und ein Gro\u00dfbrand gemeldet worden, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>13:38 Uhr \u2013 Kreml: Moskau diskutiert Friedensplan nicht \u00f6ffentlich<\/p>\n<p>Moskau will seine Position zum Stand der Dinge laut Kreml zeitnah an Washington \u00fcbermitteln. Pr\u00e4sident Wladimir Putin habe sich von seinem Unterh\u00e4ndler Kirill Dmitrijew nach dessen R\u00fcckkehr aus Miami \u00fcber die Ergebnisse vom Wochenende in allen Nuancen unterrichten lassen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Nun formuliere Russland seine Position und setze die Kontakte mit den USA in n\u00e4chster Zeit fort. Zugleich betonte Peskow, dass Russland \u00fcber die unfertigen Punkte nicht in der \u00d6ffentlichkeit spreche. Er sagte aber auch, dass Russlands Positionen in den USA hinl\u00e4nglich bekannt seien. <\/p>\n<p>11:37 Uhr \u2013 Selenskyj will Trump treffen<\/p>\n<p>Im Ringen um ein Friedensabkommen dringt Wolodymyr Selenskyj auf ein Treffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Dabei m\u00f6chte er die heikelsten Fragen eines k\u00fcnftigen \u200dAbkommens kl\u00e4ren. Offen ist insbesondere die russische Forderung nach umfangreichen Gebietsabtretungen. \u201eFragen wie die territorialen Fragen m\u00fcssen auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs er\u00f6rtert werden\u201c, erkl\u00e4rte Selenskyj nach Angaben seines B\u00fcros.<\/p>\n<p>9:33 Uhr \u2013 Selenskyj pr\u00e4sentiert 20-Punkte-Friedensplan \u2013 und erwartet russische Antwort noch heute<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat erstmals \u00f6ffentlich den 20-Punkte-Friedensplan ausgebreitet, den die Ukraine und die USA in den vergangenen Tagen in Florida erarbeitet hatten. Laut dem Entwurf sind etwa Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine nach dem Vorbild von Artikel 5 der Nato \u2013 das ist die Beistandsklausel \u2013 und eine St\u00e4rke der Armee von 800.000 Soldaten vorgesehen, wie Selenskyj ukrainischen Medien zufolge vor Journalisten in Kiew erkl\u00e4rte. <\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident selbst sprach von einem Entwurf f\u00fcr ein Rahmendokument und wiederholte seine \u00c4u\u00dferungen vom Vortag, nach denen es weiter Kl\u00e4rungs- und Gespr\u00e4chsbedarf gebe. Ungekl\u00e4rt ist etwa weiter die Frage um die von Russland geforderten Gebietsabtretungen vor allem im Gebiet Donezk, das die Ukraine noch zu einem Teil kontrolliert. Demnach sind in dem Papier neben ukrainischen auch russische und US-Positionen enthalten.<\/p>\n<p>Selenskyj hatte Journalisten bereits am Dienstag zu jedem einzelnen Punkt des Plans informiert \u2013 die Ver\u00f6ffentlichung seiner \u00c4u\u00dferungen war mit einer Sperrfrist bis zum heutigen Mittwochmorgen versehen. Er erwarte bis heute eine russische Antwort auf Entwurf. Das Dokument werde derzeit von Moskau gepr\u00fcft, \u201ewir werden eine russische Reaktion erhalten, nachdem die Amerikaner mit ihnen gesprochen haben\u201c, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>7:34 Uhr \u2013 Zwei Polizisten bei Explosion in Moskau get\u00f6tet<\/p>\n<p>In Moskau sind nach russischen Angaben bei einer Explosion zwei Verkehrspolizisten ums Leben gekommen. Wie der russische Ermittlungsausschuss f\u00fcr schwere Straftaten meldete, wurde \u201eein Sprengk\u00f6rper gez\u00fcndet\u201c, als sich die Beamten in den fr\u00fchen Morgenstunden einer verd\u00e4chtigen Person nahe ihres Dienstfahrzeugs n\u00e4herten. Eine dritte Person \u2060sei ebenfalls get\u00f6tet worden. Um \u2060wen es sich dabei handelte, wurde nicht mitgeteilt. Inoffiziellen russischen Nachrichtenkan\u00e4len auf Telegram zufolge war der Bombenleger einer der Get\u00f6teten. Er habe den Sprengsatz gez\u00fcndet, als sich die Beamten n\u00e4herten.<\/p>\n<p>Der \u201eVorfall\u201c habe sich nahe dem Ort in der russischen Hauptstadt ereignet, an dem am Montag ein hochrangiges Mitglied des russischen Generalstabs durch eine Autobombe get\u00f6tet wurde. Seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 wurden bereits mehrere mit dem Milit\u00e4reinsatz in Verbindung stehende Russen bei Sprengstoffanschl\u00e4gen in Russland get\u00f6tet. Kiew hat sich zu einigen der Anschl\u00e4ge bekannt.<\/p>\n<p>6:34 Uhr \u2013 Russland: Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt<\/p>\n<p>Die Ukraine hat Moskau und die s\u00fcdlich davon gelegene Region Tula mit Drohnen angegriffen. In Tula brach nach Angaben des Gouverneurs durch die Tr\u00fcmmer \u2060einer abgeschossenen Drohne ein \u2060Feuer in einem Industriebetrieb aus. \u00dcber Moskau wurden B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin zufolge mindestens drei Drohnen abgeschossen. Zwei der vier Flugh\u00e4fen der Hauptstadt schr\u00e4nkten vor\u00fcbergehend ihren Betrieb ein. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, landesweit seien 172 ukrainische \u200dDrohnen zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p>4:01 Uhr \u2013 Schwere K\u00e4mpfe statt Weihnachtsfrieden in der Ukraine<\/p>\n<p>Die russischen Streitkr\u00e4fte setzen das ukrainische Milit\u00e4r weiter stark unter Druck. Kiews Truppen mussten sich aus der strategisch wichtigen Stadt Siwersk im Norden der Region Donezk zur\u00fcckziehen. Im Gebiet um den Ort tobten weiterhin heftige K\u00e4mpfe, teilte der Generalstab bei Facebook mit. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj beklagte angesichts schwerer Luftangriffe russischen Zynismus unmittelbar vor Weihnachten.<\/p>\n<p>21:11 Uhr \u2013 Papst bittet um 24 Stunden Weihnachtsfrieden f\u00fcr die Ukraine<\/p>\n<p>Um 24 Stunden Weihnachtsfrieden f\u00fcr die Ukraine hat Papst Leo XIV. Russland gebeten. Bei einer Begegnung mit Journalisten sagte er am Dienstagabend in Castel Gandolfo laut Vatican News: \u201eEs macht mich wirklich sehr traurig, dass Russland offenbar einen Waffenstillstand zu Weihnachten abgelehnt hat. Ich wiederhole noch einmal diese Bitte an alle Menschen guten Willens, wenigstens am Fest der Geburt Jesu einen Waffenstillstand von 24 Stunden zu respektieren. In der Ukraine, und in der ganzen Welt.\u201c<\/p>\n<p>20:29 Uhr \u2013 Russland entzieht kritischem Journalisten Staatsb\u00fcrgerschaft<\/p>\n<p>Russland hat dem Journalisten Roman Anin wegen angeblicher Diskreditierung der Streitkr\u00e4fte die Staatsb\u00fcrgerschaft entzogen. Die Mitarbeiter der Einwanderungsbeh\u00f6rde h\u00e4tten sich wegen der von Anin begangenen Verbrechen zu diesem Schritt entschieden, teilte das Innenministerium der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge mit. Anin ist Chefredakteur des Internetportals \u201eWaschnyje Istorii\u201c (\u201eWichtige Geschichten\u201c). <\/p>\n<p>Aufsehen erregten unter anderem Recherchen des Mediums \u00fcber die mutma\u00dfliche Tochter von Kremlchef Wladimir Putin und die Mitarbeit an dem internationalen Projekt zur Enth\u00fcllung von Steueroasen, bekannt als \u201ePandora Papers\u201c. Die russischen Beh\u00f6rden haben \u201eWaschnyje Istorii\u201c bereits 2021 als Auslandsagenten eingestuft. Kurz nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine 2022 setzten sie das Portal auf die Schwarze Liste unerw\u00fcnschter Organisationen und verboten es damit praktisch. \u201eWaschnyje Istorii\u201c arbeitet inzwischen von Lettland aus.<\/p>\n<p>17:30 Uhr \u2013 Kraftwerksleiter in Tschernobyl warnt vor Einsturzgefahr der Schutzh\u00fclle bei Angriffen<\/p>\n<p>Im havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl ist ukrainischen Angaben zufolge die wichtige Reaktor-Schutzh\u00fclle im Fall eines russischen Angriffs einsturzgef\u00e4hrdet. Ein Raketen- oder Drohnenangriff in der N\u00e4he des Kraftwerks w\u00fcrde ausreichen, um ein Mini-Erdbeben auszul\u00f6sen, sagte Kraftwerksleiter Serhij Tarakanow im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Niemand k\u00f6nne garantieren, dass die durch einen russischen Angriff bereits besch\u00e4digte Schutzh\u00fclle \u201edanach noch stehen bleibt\u201c. Dies sei derzeit \u201edie gr\u00f6\u00dfte Gefahr\u201c.<\/p>\n<p>In Tschernobyl war 1986 ein Reaktor explodiert. Der Vorfall gilt als weltweit gr\u00f6\u00dfte Atomkatastrophe. Die \u00dcberreste des Kernkraftwerks sind von einer inneren Strahlungsschutzh\u00fclle umgeben \u2013 bekannt als Sarkophag, der nach der Katastrophe hastig errichtet wurde. Eine modernere \u00e4u\u00dfere Schutzh\u00fclle umgibt den gesamten Reaktor. Die H\u00fclle isoliert den zerst\u00f6rten vierten Reaktorblock des Kernkraftwerks Tschernobyl und verhindert die Freisetzung radioaktiver Strahlung. Bereits im Februar war das Dach der \u00e4u\u00dferen Schutzh\u00fclle jedoch bei einem russischen Drohnenangriff schwer besch\u00e4digt worden. Ein Gro\u00dfbrand zerst\u00f6rte Teile der Au\u00dfenverkleidung.<\/p>\n<p>17:15 Uhr \u2013 Kiew zieht Truppen aus der Stadt Siwersk ab<\/p>\n<p>Das ukrainische Milit\u00e4r hat sich eigenen Angaben nach aus der Stadt Siwersk im Norden der Region Donezk zur\u00fcckgezogen. In dem Raum Siwersk tobten weiterhin heftige K\u00e4mpfe, teilte der Generalstab bei Facebook mit. \u201eUm das Leben unserer Soldaten und Kampfkraft der Einheiten zu sch\u00fctzen, haben sich die ukrainischen Verteidiger aus der Ortschaft zur\u00fcckgezogen\u201c, hei\u00dft es in der Mitteilung weiter.<\/p>\n<p>Siwersk hatte vor Beginn der russischen Invasion etwas mehr als 10.000 Einwohner. Lange Zeit galt der Frontabschnitt als relativ stabil, doch zuletzt hatte sich der Druck der russischen Angreifer in dem Raum verst\u00e4rkt. Kremlchef Wladimir Putin hat bereits vor knapp zwei Wochen bei einer teilweise \u00fcbertragenen Besprechung mit Generalstabschef Waleri Gerassimow die Einnahme der Stadt verk\u00fcndet. Kiew dementierte das damals. Siwersk gilt als strategisch wichtig, weil es Teil einer Verteidigungslinie ist, die den letzten gro\u00dfen von ukrainischen Kr\u00e4ften kontrollierten Ballungsraum im Donbass sch\u00fctzt. Russische Angreifer k\u00f6nnen nach dem Fall von Siwersk nun weiter auf die St\u00e4dte Slowjansk und Kramatorsk vorr\u00fccken.<\/p>\n<p>14:00 Uhr \u2013\u00a0Tote nach Luftschl\u00e4gen in der Ukraine <\/p>\n<p>Bei neuen russischen Luftangriffen sind in der Ukraine nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj mindestens drei Menschen get\u00f6tet worden. Im Gebiet Schytomyr westlich der Hauptstadt Kiew sei ein vier Jahre altes Kind get\u00f6tet worden, als eine Drohne ein Wohnhaus getroffen habe, teilte Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. In der Region Kiew starb demnach eine Frau bei einem russischen Drohnenangriff. Im Gebiet Chmelnyzkyj habe es ebenfalls ein Opfer gegeben, sagte Selenskyj. <\/p>\n<p>Insgesamt habe Russland 650 Drohnen eingesetzt und mehr als drei Dutzend Raketen und Marschflugk\u00f6rper. \u201eDie Schl\u00e4ge kommen vor Weihnachten, wenn die Menschen zuhause mit ihren Familien in Sicherheit zusammen sein wollen\u201c, sagte Selenskyj. Kremlchef Wladimir Putin zeige mit diesen Schl\u00e4gen, dass er mit dem T\u00f6ten nicht aufh\u00f6ren k\u00f6nne, meinte der ukrainische Staatschef. Die Welt m\u00fcsse mehr Druck aus\u00fcben auf Russland, den Krieg zu beenden. Selenskyj ver\u00f6ffentlichte auch zahlreiche Fotos von den neuen Verw\u00fcstungen.<\/p>\n<p>08:16 Uhr \u2013 Bundesregierung nimmt Macron-Kurs \u201ezur Kenntnis\u201c<\/p>\n<p>Frankreichs Pr\u00e4sident Macron regte Ende vergangener Woche ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch mit Putin an. \u201eAnsonsten diskutieren wir untereinander mit Verhandlungsf\u00fchrern, die allein mit den Russen diskutieren werden. Das ist nicht optimal\u201c, sagte er. <\/p>\n<p>Merz war offenbar nicht eingeweiht. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer erkl\u00e4rte lediglich, man habe die \u00c4u\u00dferungen \u201ezur Kenntnis genommen\u201c. Der Kanzler habe \u201esehr viel Zeit, politisches Kapital, Energie darauf verwendet, nach Jahren des brutalen russischen Angriffskriegs Friedensperspektiven zu er\u00f6ffnen\u201c und sei sehr um europ\u00e4ische Geschlossenheit bem\u00fcht, zitierte ihn die \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/macron-merz-europa-ukraine-politik-li.3358379\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/macron-merz-europa-ukraine-politik-li.3358379&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">S\u00fcddeutsche Zeitung<\/a>\u201c. Es gebe jedenfalls keine Bedenken, \u201edass die europ\u00e4ische Einigkeit in diesem Thema br\u00f6ckelt\u201c.<\/p>\n<p>07:56 Uhr \u2013 Polen l\u00e4sst Kampfjets aufsteigen<\/p>\n<p>Polen hat wegen russischer Luftangriffe auf die Westukraine unweit der Grenze seine Luftwaffe und die seiner Verb\u00fcndeten alarmiert. Polnische und verb\u00fcndete Flugzeuge seien am fr\u00fchen Dienstag aufgestiegen, um die Sicherheit des polnischen Luftraums zu gew\u00e4hrleisten, \u2060teilt das Einsatzkommando der Streitkr\u00e4fte des Nato-Mitglieds auf X mit. Zudem seien Kampfflugzeuge gestartet und bodengest\u00fctzte Luftabwehr- und Radaraufkl\u00e4rungssysteme in erh\u00f6hte Bereitschaft versetzt worden.<\/p>\n<p>06:39 Uhr \u2013 CSU-Politiker bef\u00fcrwortet Gespr\u00e4che mit Putin<\/p>\n<p>CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann bef\u00fcrwortet direkte Gespr\u00e4che der Europ\u00e4er mit Wladimir Putin grunds\u00e4tzlich. \u201eDas Selbstverst\u00e4ndnis von Europa muss sein, auf diesem Spielfeld ein Mitspieler zu sein\u201c, sagte der Vorsitzende der CSU-Abgeordneten im Bundestag der Deutschen Presse-Agentur. \u201eWir m\u00fcssen europ\u00e4ische Interessen vertreten und das darf man und kann man auch in Gespr\u00e4chen mit Putin.\u201c Wichtig sei aber, dass Europa dabei mit einer Stimme spreche.<\/p>\n<p>04:48 Uhr \u2013 \u201eGut m\u00f6glich, dass wir keine kriegen\u201c, sagt Vance \u00fcber eine Friedensvereinbarung<\/p>\n<p>US-Vizepr\u00e4sident J.D. \u00e4u\u00dfert in einem am Montag ver\u00f6ffentlichten Interview Skepsis, ob es \u00fcberhaupt noch zu einer Friedensvereinbarung kommt. Er glaube, dass es zwar Fortschritte gebe, sagte er dem <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/unherd.com\/2025\/12\/full-transcript-jd-vance-on-american-identity\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/unherd.com\/2025\/12\/full-transcript-jd-vance-on-american-identity\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">britischen Portal \u201eUnherd\u201c<\/a>. Er k\u00f6nne aber nicht mit Sicherheit sagen, dass es am Ende eine Friedensvereinbarung gebe. \u201eIch denke, es ist gut m\u00f6glich, dass wir eine bekommen. Ich denke, es ist gut m\u00f6glich, dass wir keine kriegen\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>04:45 Uhr \u2013 Rutte: Europas Sicherheit h\u00e4ngt an der Ukraine<\/p>\n<p>Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte ruft zur weiteren Unterst\u00fctzung der Ukraine auf \u2013 auch zum Schutz Europas. Um zu verhindern, dass Wladimir Putin einen Angriff auf einen Nato-Verb\u00fcndeten wagt, m\u00fcsse man daf\u00fcr sorgen, dass die Ukraine stark bleibe, sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Zudem gelte es, wie beim Nato-Gipfel in Den Haag beschlossen, die Verteidigungsausgaben zu erh\u00f6hen. \u201eWenn wir diese beiden Dinge tun, sind wir stark genug, uns zu verteidigen, und Putin wird es niemals versuchen\u201c, sagte Rutte.<\/p>\n<p>01:50 Uhr \u2013 Selenskyj: Russische Truppen verschleppen Dorfbewohner an der Grenze<\/p>\n<p>Russische Truppen verschleppen nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj 52 Bewohner des Grenzdorfes Hrabowske. Unter den Verschleppten seien auch 13 ukrainische Soldaten. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte \u2060h\u00e4tten nicht auf das Dorf geschossen, um die Zivilisten zu sch\u00fctzen, erkl\u00e4rt Selenskyj.<\/p>\n<p>01:05 Uhr \u2013 Trump: Gespr\u00e4che verlaufen \u201ein Ordnung\u201c<\/p>\n<p>Donald Trump \u00e4u\u00dfert sich zum Stand der Friedensgespr\u00e4che. Diese verliefen in Ordnung, sagt er vor Reportern.<\/p>\n<p>00:50 Uhr \u2013 Ratingagentur Fitch stuft Kreditw\u00fcrdigkeit der Ukraine hoch<\/p>\n<p> Die Ratingagentur Fitch stuft die Kreditw\u00fcrdigkeit der Ukraine f\u00fcr langfristige Fremdw\u00e4hrungsverbindlichkeiten auf \u201eCCC\u201c von \u201eRD\u201c (eingeschr\u00e4nkter Zahlungsausfall) hoch. Die Agentur begr\u00fcndet dies mit der Normalisierung \u2060der Beziehungen zu den meisten externen kommerziellen Gl\u00e4ubigern nach einer Umschuldungsvereinbarung.<\/p>\n<p>Montag, 22. Dezember:23:49 Uhr \u2013 Kreml sieht kein Durchbruch in Miami und vermisst \u201eGeist von Anchorage\u201c<\/p>\n<p>Die russische Zeitung Iswestija zitiert Kremlsprecher Dmitri Peskow mit den Worten, die Gespr\u00e4che zwischen Russland und den USA in \u2060Miami sollten nicht als Durchbruch gewertet werden. Man erwarte eine Fortsetzung der Gespr\u00e4che auf Ebene von Experten. Priorit\u00e4t Russlands sei, von den USA Details \u00fcber die Gespr\u00e4che \u200dWashingtons mit den Europ\u00e4ern und Ukrainern zu erfahren. Moskau werde dann beurteilen, inwieweit dies mit dem \u201eGeist von Anchorage\u201c \u00fcbereinstimme, sagt Peskow mit Blick auf das Treffen von Wladimir Putin mit Donald Trump im August in Alaska.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/AP\/Reuters\/gub\/jac\/kami\/sebe\/jm\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat den Entwurf eines 20-Punkte-Friedensplans vorgestellt. 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