{"id":671267,"date":"2025-12-25T17:41:36","date_gmt":"2025-12-25T17:41:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/671267\/"},"modified":"2025-12-25T17:41:36","modified_gmt":"2025-12-25T17:41:36","slug":"trump-wettert-gegen-stephen-colbert-und-hate-aid-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/671267\/","title":{"rendered":"Trump wettert gegen Stephen Colbert und Hate Aid &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zwischen den beiden Posts von <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Donald_Trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> am 24. Dezember auf Truth Social liegen nur wenige Stunden. In einem Beitrag gibt Trump bekannt, dass Au\u00dfenminister Marco Rubio Einreisesperren gegen europ\u00e4ische Personen verh\u00e4ngt habe, die versuchten, \u201edie amerikanische Redefreiheit zu zensieren\u201c. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/usa-hate-aid-einreiseverbote-li.3359295\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Betroffen sind unter anderem die Leiterinnen der deutschen Organisation Hate Aid, die sich gegen Hass im Netz engagiert.<\/a><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der andere Post ist eine Schimpftirade gegen den Satiriker Stephen Colbert. Man k\u00f6nnte auch von einer Hasstirade sprechen. Im Sommer hatte der Sender CBS bekannt gegeben, dass Colberts Show Ende Mai 2026 eingestellt wird. Noch l\u00e4uft sie aber. Trumps Ausbruch erfolgte nach der Ausstrahlung einer Folge, in der Colbert sich \u00fcber die Umbenennung des Kennedy-Centers in \u201eTrump-Kennedy-Center\u201c lustig machte. Colbert sei ein \u201eerb\u00e4rmliches Desaster\u201c, schrieb Trump auf Truth Social. Seit er von CBS entlassen worden sei, sei er noch schlechter geworden. Colbert werde von Hass und Wut angetrieben. Und: Er sei ein \u201eTodgeweihter\u201c, CBS sollte ihn \u201eeinschl\u00e4fern\u201c. Letzteres schrieb Trump in Anf\u00fchrungszeichen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Vor nicht allzu langer Zeit, nach der Ermordung des rechten Aktivisten Charlie Kirk, hatte Trump angek\u00fcndigt, gegen Hassrede vorgehen zu wollen. Allerdings nur gegen linke Hassrede: Die Trump-Regierung machte \u201edie radikale Linke\u201c f\u00fcr das Attentat und geschmacklose Reaktionen darauf verantwortlich. Wer amerikanischen B\u00fcrgern den Tod w\u00fcnsche, sei in den <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/USA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> nicht l\u00e4nger willkommen, verk\u00fcndete die Regierung damals. Wegen Kommentaren zu Kirk in sozialen Medien entzog sie sechs Ausl\u00e4ndern das Visum.<\/p>\n<p>Medien als \u201eFeind des Volkes\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch US-Medien beschimpft Trump regelm\u00e4\u00dfig. Am 23. Dezember nahm er wieder einmal die New York Times ins Visier. Sie sei eine Gefahr f\u00fcr die nationale Sicherheit, schrieb er. Ihre \u201efake\u201c Artikel und Kommentare m\u00fcssten gestoppt werden. Die New York Times sei \u201eder wahre Feind des Volkes\u201c. Gegen Medien geht der US-Pr\u00e4sident au\u00dferdem mit Klagen vor.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Seine Drohungen, Klagen und Verunglimpfungen bleiben nicht ohne Folgen: Vor wenigen Tagen hat der Sender CBS kurz vor der Ausstrahlung eine Dokumentation des Nachrichtenmagazins \u201e60 minutes\u201c \u00fcber Abschiebungen nach El Salvador gestoppt, auf Anweisung der neuen Chefredakteurin Bari Weiss.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Chefredakteurin verlangte, dass die Sichtweise der Trump-Regierung eingebaut werde. Sie sprach von einem redaktionellen Entscheid. Die f\u00fcr die Dokumentation verantwortliche Journalistin sagte dagegen, es habe sich um einen politischen Entscheid gehandelt. Die Regierung habe Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten, habe sich aber nicht \u00e4u\u00dfern wollen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/usa-news-liveblog-epstein-li.3352720\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;justizministerium_mehr_als_eine_million_moegliche_neue_epstein_akten_gefunden&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;live&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;usa&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3352720&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;free&quot;,&quot;section&quot;:&quot;politik&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedepolitikusa-news-liveblog-epstein-li3352720\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/5cdac928-8a89-4f75-b717-cd0e16a6cc01.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>LiveUSA<\/p>\n<p>:Justizministerium: Mehr als eine Million m\u00f6gliche neue Epstein-Akten gefunden<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Das FBI und die Staatsanwaltschaft in Manhattan h\u00e4tten die Dokumente entdeckt. Bis zur Ver\u00f6ffentlichung k\u00f6nne es noch einige Wochen dauern.<\/p>\n<p>Alle Entwicklungen im Liveblog<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Trump hat \u201e60 minutes\u201c\u00a0verschiedentlich heftig kritisiert und CBS auch schon verklagt. Vor kurzem hat der US-Pr\u00e4sident auf der Webseite des Wei\u00dfen Hauses au\u00dferdem einen Pranger f\u00fcr unliebsame Medien eingef\u00fchrt. Dort werden die \u201eMediens\u00fcnder der Woche\u201c zur Schau gestellt \u2013 jene, die nicht nach dem Geschmack des Pr\u00e4sidenten berichten.<\/p>\n<p>Scharfe Kritik aus Europa<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Gleichzeitig wirft Trump Europa vor, die Freiheit zur Meinungs\u00e4u\u00dferung einschr\u00e4nken zu wollen. Er hat das schon oft getan, doch diesmal lie\u00df es sich nicht ignorieren. Die EU, Deutschland und Frankreich haben den Vorwurf zur\u00fcckgewiesen und die Einreisesperren mit deutlichen Worten kritisiert. Die EU-Kommission teilte mit, man verurteile den Entscheid der USA aufs Sch\u00e4rfste und habe Klarstellungen erbeten. Der deutsche Au\u00dfenminister Johann Wadephul bezeichnete die Einreiseverbote als \u201enicht akzeptabel\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron <a href=\"https:\/\/x.com\/EmmanuelMacron\/status\/2003781877165879782\" target=\"_blank\">schrieb auf der Plattform X<\/a>: \u201eDiese Ma\u00dfnahmen kommen einer Einsch\u00fcchterung gleich, die darauf abzielt, die europ\u00e4ische digitale Souver\u00e4nit\u00e4t zu untergraben.\u201c Bei den Regeln des <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Digital\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digital<\/a> Services Act, mit dem in der EU Onlineplattformen reguliert werden, gehe es darum, dass online illegal sei, was offline illegal sei. Das Gesetz verpflichtet Plattformen beispielsweise dazu, einfache Verfahren zum Melden illegaler Inhalte anzubieten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die betroffene Organisation Hate Aid sprach von einem \u201eAkt der Repression einer Administration, die zunehmend Rechtsstaatlichkeit missachtet und versucht, ihre Kritiker mit aller H\u00e4rte zum Schweigen zu bringen\u201c. Die Organisation setzt sich daf\u00fcr ein, dass Pers\u00f6nlichkeitsrechte auch im digitalen Raum gesch\u00fctzt werden, und ber\u00e4t Betroffene von digitaler Gewalt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der ebenfalls von einer Einreisesperre betroffene ehemalige franz\u00f6sische EU-Kommissar Thierry Breton, der den Digital Services Act gepr\u00e4gt hatte, schrieb: &#8222;An unsere amerikanischen Freunde: Die Zensur findet nicht dort statt, wo ihr sie w\u00e4hnt.\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwischen den beiden Posts von Donald Trump am 24. Dezember auf Truth Social liegen nur wenige Stunden. 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