{"id":67178,"date":"2025-04-28T04:57:09","date_gmt":"2025-04-28T04:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/67178\/"},"modified":"2025-04-28T04:57:09","modified_gmt":"2025-04-28T04:57:09","slug":"der-boersen-tag-montag-28-april-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/67178\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Montag, 28. April 2025"},"content":{"rendered":"<p>J\u00fcngst hat es positive Signale im Zollstreit der USA mit China gegeben, <b>Dax<\/b>-Anlegern k\u00f6nnte aber in dieser Handelswoche erneut ein Wechselbad der Gef\u00fchle drohen. Passend zur apriltypischen Launenhaftigkeit des Wetters sorgte das Hin und Her im US-Handelsstreit in den vergangenen Wochen f\u00fcr Kurskapriolen. Neben den Gespr\u00e4chen zwischen den Weltm\u00e4chten USA und China richten sich die bangen Blicke der Investoren in der durch den Feiertag am Donnerstag verk\u00fcrzten Handelswoche auf die konjunkturellen Signale.<\/p>\n<p> &#8222;Bis zu einer sinnvollen L\u00f6sung der Zollfrage d\u00fcrften die M\u00e4rkte weiterhin in einem unruhigen Umfeld mit gr\u00f6\u00dferen Schwankungen als \u00fcblich verharren&#8220;, sagt Marktanalyst Fawad Razaqzada von City Index. Die Kurse w\u00fcrden von wechselnden Schlagzeilen beeinflusst, an festen \u00dcberzeugungen mangele es. &#8222;Es ist ein Markt f\u00fcr H\u00e4ndler, nicht f\u00fcr Investoren.&#8220;<\/p>\n<p>Vers\u00f6hnlichere T\u00f6ne von US-Pr\u00e4sident Donald Trump nach seiner harschen Kritik an US-Notenbankchef Jerome Powell hatten zuletzt eine Erholungsrally ausgel\u00f6st. Und auch von seiner aggressiven Handelspolitik gegen China scheint Trump mittlerweile abzur\u00fccken. Der Dax beschloss die Wcohe mit einem Stand von 22.242 Punkten und einem Wochenaufschlag von fast 5 Prozent. &#8222;Nachdem viele Investoren sowohl um die Unabh\u00e4ngigkeit der US-Notenbank als auch um den Status des Dollar als Weltreservew\u00e4hrung gebangt hatten, gab es jetzt so etwas wie eine Entwarnung&#8220;, sagt Joachim Goldberg von der Marktanalysefirma Goldberg &amp; Goldberg. &#8222;Dabei sei dahingestellt, ob das Vertrauen der Investoren l\u00e4ngerfristig gerechtfertigt ist und damit eine nachhaltige Trendwende zum Guten in den Aktienm\u00e4rkten eingeleitet wurde.&#8220; Nach Verh\u00e4ngung der US-Z\u00f6lle Anfang April war der Dax bis auf 18.489 Z\u00e4hler eingebrochen.<\/p>\n<p>Noch ist unklar, ob die 90-t\u00e4gige Zollpause zu erfolgreichen Verhandlungen der USA mit ihren Handelspartnern f\u00fchrt. &#8222;Offensichtlich haben weder Pr\u00e4sident Trump noch Xi Jinping Interesse an gro\u00dfen weltwirtschaftlichen Verwerfungen&#8220;, fassen die Helaba-Strategen zusammen. &#8222;Doch sch\u00fctzt diese Erkenntnis nicht vor abrupten Wendungen, vor allem bei Trump.&#8220; Der Dax d\u00fcrfte sich nach Meinung von Experten immerhin besser entwickeln als die US-Indizes. Trumps Politik habe dazu gef\u00fchrt, dass das Vertrauen in US-Anlagen sinkt, erl\u00e4utert Eduard Baitinger, Leiter Asset Allocation beim Investmenthaus Feri. &#8222;Sowohl der Euro als auch europ\u00e4ische Staatsanleihen steigen in der Gunst der Anleger, europ\u00e4ische Aktien profitieren ebenfalls von dieser Entwicklung.&#8220;<\/p>\n<p>In dieser Woche werden sich die Anleger an Firmenergebnissen und Konjunkturindikatoren entlanghangeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die US-Arbeitsmarktdaten f\u00fcr April am Freitag. Auch zum Thema Inflation stehen zur Wochenmitte wichtige Daten an, die \u00fcber den k\u00fcnftigen Zinskurs der US-Notenbank Aufschluss geben k\u00f6nnten. Einen Einblick in ihre Bilanzen werden unter anderem der franz\u00f6sische Autozulieferer Valeo und die Opel-Muttergesellschaft Stellantis gew\u00e4hren. Die komplette Termin\u00fcbersicht f\u00fcr diese Woche finden Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/termine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"J\u00fcngst hat es positive Signale im Zollstreit der USA mit China gegeben, Dax-Anlegern k\u00f6nnte aber in dieser Handelswoche&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":67179,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[1752,175,170,169,9202,282,29,30,171,174,972,173,172],"class_list":{"0":"post-67178","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-boersen-tag","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-das","13":"tag-der","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-rezession","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114413819882822738","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67178","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67178"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67178\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}