{"id":67180,"date":"2025-04-28T04:58:07","date_gmt":"2025-04-28T04:58:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/67180\/"},"modified":"2025-04-28T04:58:07","modified_gmt":"2025-04-28T04:58:07","slug":"nach-gespraech-mit-selenskyj-trump-zu-putin-hoer-auf-zu-schiessen-setz-dich-hin-und-unterschreib","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/67180\/","title":{"rendered":"Nach Gespr\u00e4ch mit Selenskyj: Trump zu Putin: &#8222;H\u00f6r auf zu schie\u00dfen, setz dich hin und unterschreib&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Nach Gespr\u00e4ch mit Selenskyj<br \/>\n                Trump zu Putin: &#8222;H\u00f6r auf zu schie\u00dfen, setz dich hin und unterschreib&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.04.2025, 06:29 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio ist nicht sicher, wie lange die Regierung von Donald Trump noch Lust hat, Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zu begleiten. Der US-Pr\u00e4sident selbst formuliert eine klare Forderung an Russlands Staatschef Wladimir Putin.<\/strong><\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj k\u00f6nnte nach Einsch\u00e4tzung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump bei einem Friedensabkommen mit Russland auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim verzichten und damit ein Tabu aufgeben. Auf die Frage, ob Selenskyj bereit sei, die 2014 von Russland annektierte Krim an Moskau abzutreten, sagte Trump nach Angaben der mitreisenden Presse auf dem Flughafen von New Jersey: &#8222;Ich denke schon&#8220;. Das Thema sei bei dem Treffen mit Selenskyj in Rom am Samstag kurz aufgekommen.<\/p>\n<p>Einen Verzicht auf die Krim oder andere von Moskau v\u00f6lkerrechtswidrig besetzte Gebiete im Osten der Ukraine lehnt Selenskyj bisher kategorisch ab. F\u00fcr Trump dagegen scheint klar zu sein, dass die Krim bei Russland bleiben wird. Zuletzt hatte er eine R\u00fcckgabe der Krim an die Ukraine als eine &#8222;l\u00e4cherliche Forderung&#8220; bezeichnet. Ukrainische Gebietsabtretungen an Russland sind Berichten zufolge Gegenstand von Gespr\u00e4chen zwischen Moskau und Washington. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als drei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.<\/p>\n<p>Trump war am Samstag am Rande der Trauerfeier f\u00fcr Papst Franziskus in Rom mit Selenskyj zu einem 15-min\u00fctigen Gespr\u00e4ch zusammengekommen. Auf seiner R\u00fcckreise in die USA warf er Kremlchef Wladimir Putin vor, m\u00f6glicherweise nicht ernsthaft interessiert zu sein, den Krieg zu beenden &#8211; und drohte Russland mit neuen Sanktionen.<\/p>\n<p>Trump: &#8222;Selenskyj ist ruhiger&#8220; als Putin<\/p>\n<p>Trump bezeichnete sein Gespr\u00e4ch im Petersdom mit Selenskyj als &#8222;gutes Treffen&#8220;. Man werde nun sehen, was passiert, sagte er. Selenskyj habe bei dem Treffen nach mehr Waffen gefragt. An Putin gerichtet sagte Trump: &#8222;Ich will, dass Putin aufh\u00f6rt zu schie\u00dfen, sich hinsetzt und einen Deal unterschreibt&#8220;. Der Kremlchef m\u00fcsse sein Engagement f\u00fcr die Beendigung des Krieges unter Beweis stellen. Selenskyj sehe er &#8222;als ruhiger. Ich glaube, er versteht das Gesamtbild und ich denke, er will einen Deal schlie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Verteidigungsminister Boris Pistorius h\u00e4lt die Vorschl\u00e4ge von Trump f\u00fcr umfangreiche Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland f\u00fcr zu weitgehend. &#8222;Denn das, was da drinstand, das h\u00e4tte die Ukraine auch alleine haben k\u00f6nnen, schon vor einem Jahr, quasi durch eine Kapitulation&#8220;, sagte der SPD-Politiker in der ARD-Sendung &#8222;Bericht aus Berlin&#8220;.<\/p>\n<p>Rubio erkennt &#8222;echte Fortschritte&#8220;<\/p>\n<p>Derweil erh\u00f6hte US-Au\u00dfenminister Marco Rubio Druck auf Moskau und Kiew, sich schnellstens zu Friedensgespr\u00e4chen an den Verhandlungstisch zu setzen. &#8222;Diese Woche wird eine sehr wichtige Woche sein, in der wir entscheiden m\u00fcssen, ob wir uns weiterhin an diesem Projekt beteiligen wollen oder ob es an der Zeit ist, sich auf andere Themen zu konzentrieren, die genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger sind&#8220;, sagte Rubio mit Blick auf die Vermittlerrolle der USA.<\/p>\n<p>Auf die Frage, wie lange Kiew und Moskau noch Zeit h\u00e4tten, eine Einigung zu erzielen, wollte er allerdings keine konkrete Antwort geben. Es sei &#8222;albern&#8220;, ein bestimmtes Datum festzulegen. Der US-Au\u00dfenminister sagte mit Blick auf ein m\u00f6gliches Abkommen, dass das Ziel noch nicht erreicht sei. &#8222;Es gibt Gr\u00fcnde, optimistisch zu sein, aber nat\u00fcrlich auch Gr\u00fcnde, realistisch zu sein. Wir sind nah dran, aber nicht nah genug&#8220;, sagte Rubio. &#8222;Wir haben echte Fortschritte gemacht, aber die letzten paar Schritte auf diesem Weg werden immer die schwierigsten sein.&#8220;<\/p>\n<p>Das russische Au\u00dfenministerium teilte laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass mit, Au\u00dfenminister Sergej Lawrow und Rubio h\u00e4tten in einem Telefonat \u00fcber die Ukraine-Krise gesprochen. Zuvor hatte der Kreml mitgeteilt, Russland sei zu Verhandlungen mit Kiew ohne Vorbedingungen bereit.<\/p>\n<p>Selenskyj: &#8222;Russland versucht, die Welt zu t\u00e4uschen&#8220;<\/p>\n<p>Selenskyj wirft Russland weiterhin T\u00e4uschungsman\u00f6ver im Tauziehen um ein m\u00f6gliches Kriegsende vor. &#8222;Die Russen reden viel \u00fcber ihre angebliche Bereitschaft, amerikanische Vorschl\u00e4ge zu akzeptieren, aber bisher sind keine Vorbereitungen der russischen Armee f\u00fcr ein wirkliches Schweigen (der Waffen) zu verzeichnen&#8220;, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Im Gegenteil habe Russland seit Ostern sogar seine Angriffe wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>&#8222;Und jeder Tag solcher K\u00e4mpfe an der Frontlinie beweist, dass Russland wirklich versucht, die Welt zu t\u00e4uschen, die USA und andere zu hintergehen, und diesen Krieg weiter zu verl\u00e4ngern&#8220;, f\u00fcgte der ukrainische Staatschef hinzu. Seit den ersten Sondierungsgespr\u00e4chen f\u00fcr einen m\u00f6glichen Frieden am 11. M\u00e4rz in Dschidda habe Russland knapp 8.500 Flugzeugbomben, 200 Raketen aller Art und \u00fcber 3.000 Kamikaze-Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt. &#8222;Das muss aufh\u00f6ren, Russland muss diese Angriffe einstellen &#8211; bedingungslos.&#8220;<\/p>\n<p>Selenskyj bekr\u00e4ftigte in diesem Zusammenhang seine Forderung, Russland weiter unter Druck zu setzen. Nur mit internationalem Druck k\u00f6nnten die Russen dazu gebracht werden, alle notwendigen Schritte zu ergreifen, um den Krieg zu beenden. Hier seien vor allem die USA gefragt.<\/p>\n<p>Am Rande der Trauerfeiern f\u00fcr Papst Franziskus in Rom war Selenskyj mit Trump, dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron, Italiens Regierungschefin Georgia Meloni und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen zu Einzelgespr\u00e4chen zusammengekommen. Danach betonte er, dass die Ukraine zu einem bedingungslosen Waffenstillstand bereit sei. Nun sei Russland aufgefordert, dem zuzustimmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Gespr\u00e4ch mit Selenskyj Trump zu Putin: &#8222;H\u00f6r auf zu schie\u00dfen, setz dich hin und unterschreib&#8220; 28.04.2025, 06:29&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":67181,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[661,106,13,3083,28805,14,15,16,12,10,8,9,11,317,3081,103,306,107,104],"class_list":{"0":"post-67180","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-donald-trump","10":"tag-headlines","11":"tag-krim","12":"tag-krim-konflikt","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-ukraine","22":"tag-ukraine-konflikt","23":"tag-welt","24":"tag-wladimir-putin","25":"tag-wolodymyr-selenskyj","26":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114413823864125138","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67180"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67180\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67181"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}