{"id":672474,"date":"2025-12-26T09:11:25","date_gmt":"2025-12-26T09:11:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/672474\/"},"modified":"2025-12-26T09:11:25","modified_gmt":"2025-12-26T09:11:25","slug":"nigeria-usa-greifen-is-stellungen-an-meldet-donald-trump","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/672474\/","title":{"rendered":"Nigeria: USA greifen IS-Stellungen an, meldet Donald Trump"},"content":{"rendered":"<p>        T\u00f6dliche Luftschl\u00e4ge<br \/>\n      USA greifen IS-Stellungen in Nigeria an<\/p>\n<p>            Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Am Weihnachtstag verk\u00fcndet Trump Attacken auf islamistische Terroristen in Nigeria, die Christen verfolgt und ermordet haben sollen. Das Pentagon ver\u00f6ffentlicht ein Video dazu.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Das US-Milit\u00e4r hat nach Angaben von Pr\u00e4sident Donald Trump an Weihnachten t\u00f6dliche Angriffe auf K\u00e4mpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/nigeria-4148832.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nigeria<\/a> ver\u00fcbt, die Christen ermordet haben sollen. Die Milit\u00e4rschl\u00e4ge seien im Nordwesten des Landes erfolgt, schrieb der Republikaner am Donnerstag auf der von ihm mitgegr\u00fcndeten Plattform Truth Social. Die Zahl der Toten machte er nicht bekannt. Das Pentagon ver\u00f6ffentlichte dazu ein Video, auf dem anscheinend der Abschuss einer Rakete von einem US-Kriegsschiff zu sehen ist.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\"><a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/lifestyle\/leute\/themen\/donald-trump-4540962.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trump<\/a> drohte, dass noch viel mehr Terroristen get\u00f6tet w\u00fcrden, wenn das &#8222;Abschlachten&#8220; von Christen weitergehe. In Gro\u00dfbuchstaben schrieb er zudem: &#8222;Frohe Weihnachten an alle, auch die get\u00f6teten Terroristen&#8220;. In den USA wird das Weihnachtsfest traditionell am 25. Dezember gefeiert.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">US-Verteidigungsminister Pete Hegseth schrieb auf der Plattform X, die T\u00f6tung unschuldiger Christen in Nigeria und anderswo m\u00fcsse ein Ende haben. Der nigerianischen Regierung dankte er f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung und Kooperation und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Es wird noch mehr kommen\u00a0\u2026&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Nach Angaben der f\u00fcr <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/afrika-4152274.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Afrika<\/a> zust\u00e4ndige Kommandozentrale des US-Milit\u00e4rs (Africom) wurden IS-Ziele im nigerianischen Bundesstaat Sokoto angegriffen. Der Milit\u00e4rschlag sei auf Bitten der nigerianischen Beh\u00f6rden erfolgt, teilte das US-Milit\u00e4rkommando f\u00fcr Afrika (Africom) auf der Plattform X mit.<\/p>\n<p>  Nigerias Regierung best\u00e4tigt Angriffe<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Auch die nigerianische Regierung hat den US-Angriff am Freitag best\u00e4tigt. Das nigerianische Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rte, derartige Angriffe seien Teil einer laufenden Sicherheitskooperation mit den USA. Diese habe zu &#8222;Pr\u00e4zisionsschl\u00e4gen auf terroristische Ziele&#8220; im Nordwesten gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image-element__image image\" fetchpriority=\"auto\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/nigeria-praesident.jpg\"  style=\"aspect-ratio: 1.7778; background-color: #182627;\" alt=\"Bola Ahmed Tinubu, Pr\u00e4sident von Nigeria\" title=\"Bola Ahmed Tinubu, Pr\u00e4sident von Nigeria\"\/><\/p>\n<p>Bola Ahmed Tinubu, Pr\u00e4sident von Nigeria<\/p>\n<p>\u00a9\u00a0Bernd von Jutrczenka \/ DPA<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">In einer Weihnachtsbotschaft rief der nigerianische Pr\u00e4sident Bola Ahmed Tinubu zum Frieden auf und versprach, die Religionsfreiheit zu sch\u00fctzen und &#8222;Christen, Muslime und alle Nigerianer vor Gewalt zu bewahren&#8220;. Nigeria erkl\u00e4rte sich deshalb bereit, mit den USA zusammenzuarbeiten, um seine Streitkr\u00e4fte gegen militante Gruppen zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>  Trump drohte schon vor Wochen mit Milit\u00e4rschl\u00e4gen in Nigeria<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Bereits Anfang November hatte der US-Pr\u00e4sident mit Milit\u00e4rschl\u00e4gen in dem westafrikanischen Land gedroht. Schon damals f\u00fchrte er als Grund an, dass islamistische Terroristen dort Christen t\u00f6teten. Trump wandte sich explizit an die Regierung Nigerias und warnte, wenn diese weiteres Blutvergie\u00dfen zulasse, w\u00fcrden die <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/us-wahl-2024\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> sofort alle Hilfen f\u00fcr das bev\u00f6lkerungsreichste Land des Kontinents stoppen und selbst dort einschreiten, um die T\u00e4ter hinter diesen Gr\u00e4ueltaten auszurotten. Damals betonte Nigerias Pr\u00e4sident Bola Ahmed Tinubu noch: &#8222;Nigeria lehnt religi\u00f6se Verfolgung ab und f\u00f6rdert sie nicht.&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die USA stuften Nigeria damals als Land ein, in dem besonders schwere Verletzungen der Religionsfreiheit vork\u00e4men (Country of Particular Concern). Auf der Liste stehen auch Staaten wie China und Russland. Pr\u00e4sident Tinubu bestritt hingegen, dass Nigeria ein religi\u00f6s intolerantes Land sei \u2013 derartige Behauptungen spiegelten nicht die Realit\u00e4t wider und ber\u00fccksichtigten auch nicht Bem\u00fchungen der Regierung, die Religions- und Glaubensfreiheit aller Nigerianer zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>  &#8222;Gef\u00e4hrlichstes Land der Welt f\u00fcr Christen&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Konflikte und Gewalt verlaufen in dem Land, dessen mehr als 220 Millionen Einwohner etwa zur H\u00e4lfte je Christen oder Muslime sind, tats\u00e4chlich immer mehr entlang religi\u00f6ser Trennlinien \u2013 diese werden von Experten aber meist nicht als Ursache angesehen. Christliche Gemeinden werfen dem Staat dennoch mangelnden Schutz vor.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die US-Nichtregierungsorganisation International Christian Concern, die die Verfolgung von Christen weltweit dokumentiert, bezeichnete Nigeria 2022 als das &#8222;gef\u00e4hrlichste Land der Welt f\u00fcr Christen&#8220;. Zugleich werden dort Muslime ebenfalls Opfer von Terror- oder Banditenangriffen ebenso wie von Racheakten.<\/p>\n<p>  Massenentf\u00fchrungen christlicher Sch\u00fcler und Lehrer<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Ende November gab es eine besonders extreme Welle an Massenentf\u00fchrungen im Nordwesten Nigerias. Hunderte Kinder und zahlreiche Lehrer wurden aus einer katholischen Grund- und Sekundarschule verschleppt, wie die Christliche Vereinigung von Nigeria damals mitteilte. Entf\u00fchrungen sind im Norden und Zentrum des Landes furchtbarer Alltag geworden: Sowohl kriminelle Banden als auch islamistische Terrorgruppen verschleppen immer wieder Menschen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Es ist nicht das erste Mal, dass das US-Milit\u00e4r in Afrika islamistische Terroristen angreift. So wurden bereits 2024 &#8211; also vor Trumps Amtsantritt \u2013 und auch im laufenden Jahr mehrfach IS-Stellungen in Somalia bombardiert. Einige US-Angriffe in dem ostafrikanischen Land galten auch der Terrormiliz Al-Shabaab, die zum Netzwerk Al Kaida geh\u00f6rt, das mit dem IS verfeindet ist.<\/p>\n<p>\n    DPA \u00b7 Reuters \u00b7 AFP\n  <\/p>\n<p>\n    ari\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"T\u00f6dliche Luftschl\u00e4ge USA greifen IS-Stellungen in Nigeria an Artikel anh\u00f6ren Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Am&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":672475,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-672474","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115785098566264357","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=672474"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672474\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/672475"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=672474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=672474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=672474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}