{"id":672751,"date":"2025-12-26T12:16:12","date_gmt":"2025-12-26T12:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/672751\/"},"modified":"2025-12-26T12:16:12","modified_gmt":"2025-12-26T12:16:12","slug":"usa-und-nigeria-greifen-gemeinsam-is-terroristen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/672751\/","title":{"rendered":"USA und Nigeria greifen gemeinsam IS-Terroristen an"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAGen tspAGeo\">Die USA und Nigeria haben an Weihnachten gemeinsam die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Nigeria angegriffen. Nach den Worten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump galten die t\u00f6dlichen Attacken K\u00e4mpfer, die in dem afrikanischen Staat Christen ermordet haben sollen. Das nigerianische Au\u00dfenministerium betonte, im Zentrum habe der Kampf gegen Terroristen gestanden, es gehe nicht um bestimmte Religionen.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die Angriffe am Donnerstag im nordwestlichen Bundesstaat Sokoto seien in Absprache und Zusammenarbeit mit den Amerikanern durchgef\u00fchrt worden, \u201eum der anhaltenden Bedrohung durch Terrorismus und gewaltt\u00e4tigen Extremismus entgegenzuwirken\u201c, sagte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums, Kimiebi Imomotimi Ebienfa, laut einer Mitteilung. Sokoto grenzt im Norden an den Niger und gilt als einer der wichtigsten Einfallspunkte f\u00fcr dschihadistische Gruppen in den Nordwesten Nigerias.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Zur Zahl der Toten oder den genauen Zielen gab es weder Angaben aus den USA noch aus Nigeria. Das Pentagon ver\u00f6ffentlichte ein Video, auf dem offensichtlich der Abschuss einer Rakete von einem US-Kriegsschiff zu sehen ist. Trump drohte, dass noch viel mehr Terroristen get\u00f6tet w\u00fcrden, wenn das \u201eAbschlachten\u201c von Christen weitergehe. In Gro\u00dfbuchstaben schrieb er zudem: \u201eFrohe Weihnachten an alle, auch die get\u00f6teten Terroristen\u201c.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">US-Verteidigungsminister Pete Hegseth schrieb auf der Plattform X, das T\u00f6ten unschuldiger Christen in Nigeria und anderswo m\u00fcsse ein Ende haben. Der nigerianischen Regierung dankte er f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung und Kooperation.<\/p>\n<p> Nigeria: Angriff hat nichts mit Christentum zu tun <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Der nigerianische Au\u00dfenminister Yusuf Maitama Tuggar sagte der BBC, die Anti-Terror-Operation habe \u201enichts mit einer bestimmten Religion zu tun\u201c. Tuggar schloss weitere Angriffe nicht aus.\u00a0In der Erkl\u00e4rung seines Ministeriums hie\u00df es, Nigerias Regierung sei gegen \u201eterroristische Gewalt in jeglicher Form\u201c, sei es gegen Christen, Muslime oder andere Gemeinschaften.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Er habe 19 Minuten vor dem Angriff mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio telefoniert, sagte Tuggar in einem Interview mit dem nigerianischen Fernsehsender Channels Television. Nigerias Geheimdienst habe demnach die Informationen f\u00fcr den Luftangriff geliefert. Laut Tuggar strebt Nigeria, das bev\u00f6lkerungsreichste Land des Kontinents, schon l\u00e4nger eine engere Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten zur Bek\u00e4mpfung des Terrorismus an.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspA0hw\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspA0h2\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> Trump drohte schon vor Wochen mit Milit\u00e4rschl\u00e4gen <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Bereits Anfang November hatte der US-Pr\u00e4sident mit Milit\u00e4rschl\u00e4gen in dem westafrikanischen Land gedroht. Schon damals f\u00fchrte er als Grund an, dass islamistische Terroristen dort Christen t\u00f6teten. Trump wandte sich explizit an die Regierung und warnte, wenn diese weiteres Blutvergie\u00dfen zulasse, w\u00fcrden die USA selbst einschreiten. Die USA stuften Nigeria damals als Land ein, in dem angeblich besonders schwere Verletzungen der Religionsfreiheit vorkommen (Country of Particular Concern). Auf der Liste stehen auch Staaten wie China und Russland.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Damals betonte Nigerias Pr\u00e4sident Bola Ahmed Tinubu: \u201eNigeria lehnt religi\u00f6se Verfolgung ab und f\u00f6rdert sie nicht.\u201c Zudem betonte er, Nigeria sei kein religi\u00f6s intolerantes Land.<\/p>\n<p> \u201eGef\u00e4hrlichstes Land der Welt f\u00fcr Christen\u201c <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Konflikte und Gewalt verlaufen in dem Land, dessen mehr als 220 Millionen Einwohner etwa zur H\u00e4lfte je Christen oder Muslime sind, tats\u00e4chlich oft entlang religi\u00f6ser Trennlinien \u2013 diese werden von Experten aber nicht immer als Ursache angesehen. Auch kriminelle Banden stecken oft hinter gewaltsamen Angriffen und Entf\u00fchrungen.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Zwar ist\u00a0Nigeria\u00a0eine der gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften des Kontinents mit einer der gr\u00f6\u00dften Armeen \u2013 aber das Land ist von Korruption zerfressen, Soldaten sind schlecht bezahlt und ausger\u00fcstet, die Polizei existiert in der Fl\u00e4che kaum. Krisen in jeder Ecke des Vielv\u00f6lkerstaats mit mehr als 220 Millionen Einwohnern \u00fcberdehnen die Kr\u00e4fte.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Abagun Kole Omololu von der soziopolitischen Interessenvertretung Afenifere sagte der Lokalzeitung \u201eVanguard\u201c, der Angriff sei an der Zeit und auch notwendig gewesen. \u201eViel zu lange waren unschuldige Nigerianer unerbittlichen Angriffen, Entf\u00fchrungen und mutwilliger Zerst\u00f6rung von Eigentum ausgesetzt gewesen, w\u00e4hrend unzureichende Ma\u00dfnahmen ergriffen wurden, um terroristischen Enklaven entschlossen entgegenzutreten.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Christliche Gemeinden werfen dem Staat mangelnden Schutz vor. Die US-Nichtregierungsorganisation International Christian Concern, die die Verfolgung von Christen weltweit dokumentiert, bezeichnete Nigeria 2022 als das \u201egef\u00e4hrlichste Land der Welt f\u00fcr Christen\u201c. Zugleich werden dort Muslime ebenfalls Opfer von Terror- oder Banditenangriffen, ebenso von Racheakten.<\/p>\n<p> Massenentf\u00fchrungen christlicher Sch\u00fcler und Lehrer <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Ende November gab es eine besonders extreme Welle an Massenentf\u00fchrungen im Nordwesten Nigerias. Hunderte Kinder und zahlreiche Lehrer wurden aus einer katholischen Grund- und Sekundarschule verschleppt, wie die Christliche Vereinigung von Nigeria damals mitteilte. Entf\u00fchrungen sind im Norden und Zentrum des Landes furchtbarer Alltag geworden: Sowohl kriminelle Banden als auch islamistische Terrorgruppen verschleppen immer wieder Menschen.<\/p>\n<p> Nicht der erste Angriff der USA in Afrika <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Es ist nicht das erste Mal, dass das US-Milit\u00e4r in Afrika islamistische Terroristen angreift. So wurden bereits 2024 &#8211; also vor Trumps Amtsantritt &#8211; und auch im laufenden Jahr mehrfach IS-Stellungen in Somalia bombardiert. Einige US-Angriffe in dem ostafrikanischen Land galten auch der Terrormiliz Al-Shabaab, die zum Netzwerk Al-Kaida geh\u00f6rt, das mit dem IS verfeindet ist.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251226-930-467429\/3<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die USA und Nigeria haben an Weihnachten gemeinsam die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Nigeria angegriffen. Nach den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":672752,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-672751","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115785825358788952","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672751","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=672751"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672751\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/672752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=672751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=672751"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=672751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}