{"id":672849,"date":"2025-12-26T13:14:22","date_gmt":"2025-12-26T13:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/672849\/"},"modified":"2025-12-26T13:14:22","modified_gmt":"2025-12-26T13:14:22","slug":"stinker-rennpappe-plastebomber-ddr-kultautos-p-70-und-trabant-verspottet-und-geliebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/672849\/","title":{"rendered":"Stinker, Rennpappe, Plastebomber: DDR-Kultautos P 70 und Trabant &#8211; verspottet und geliebt"},"content":{"rendered":"<p>Stinker, Rennpappe, PlastebomberDDR-Kultautos P 70 und Trabant &#8211; verspottet und geliebt<\/p>\n<p>26.12.2025, 10:06 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(28:57 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Italien-hatte-den-Fiat-500-England-den-Mini-die-BRD-den-VW-Kaefer-und-in-der-DDR-gewann-der-Trabant-.webp\" alt=\"Italien-hatte-den-Fiat-500-England-den-Mini-die-BRD-den-VW-Kaefer-und-in-der-DDR-gewann-der-Trabant-Kultstatus-als-erstes-Volksauto\"\/>Italien hatte den Fiat 500, England den Mini, die BRD den VW K\u00e4fer und in der DDR gewann der Trabant Kultstatus als erstes Volksauto. Seine Vorgeschichte begann mit dem P 70 im Jahr 1955. (Foto: Autodrom)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Er ist ein Kultklassiker wie kaum ein anderer. W\u00e4hrend seiner 36-j\u00e4hrigen Produktionszeit &#8211; 1955 deb\u00fctierte der Wegbereiter P 70, 1991 rollte der letzte Trabant vom Band &#8211; wurde das kleine Volksauto der DDR geliebt, verspottet oder gehasst wegen seiner Zweitakt-Auspufffahne. Heute z\u00e4hlt der Trabi zu den popul\u00e4rsten Oldtimern. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dieser kuriose Kleinwagen mit revolution\u00e4rer Kunststoff-beplankter Karosserie verk\u00f6rpert eine verschwundene Welt, und genau das macht den Trabant heute zu einem der beliebtesten Oldtimer: Rund 40.000 Einheiten des fr\u00fcheren DDR-Volksautos waren laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) letztes Jahr noch in Deutschland zugelassen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dabei war der allerletzte von insgesamt fast 3,1 Millionen Trabant schon im Mai 1991 im s\u00e4chsischen Zwickau gebaut worden &#8211; sieben Monate nach der Vereinigung von DDR und BRD, zu deren automobilem Symbol das DDR-Kultmodell mit dem typischen Reng-teng-teng-Zweitaktsound stilisiert worden ist.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vor 70 Jahren nahm die Geschichte des nach dem sowjetischen Erdtrabanten Sputnik benannten Viersitzers ihren Anfang, damals pr\u00e4sentierten die Automobilwerke Zwickau (AWZ) den Typ P 70 als Wegbereiter f\u00fcr den Trabant. Anders als westliche Volksautos wie der VW K\u00e4fer oder der Citroen 2 CV pr\u00e4sentierte sich der 3,74 Meter lange P 70 im hochmodernen Pontondesign und dazu als weltweit erster Serienwagen mit Karosserieteilen aus Duroplast-Kunststoff. <\/p>\n<p>Geboren aus dem Stahlmangel<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Stahlmangel der Nachkriegsjahre hatte zur Entwicklung dieses Werkstoffs auf Baumwollbasis gef\u00fchrt, dagegen galt der 16 kW\/22 PS leistende Zweitakt-Zweizylinder als zeitgem\u00e4\u00df effiziente Motorisierung f\u00fcr den frontangetriebenen P 70, immerhin setzten auch noch DKW oder Saab auf robuste und billige Zweitakter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Das-Automobilwerk-Zwickau-baute-den-Kleinwagen-P-70-ab-1955-als-weltweit-erstes-Auto-mit-Duroplast-beplankter-Karosserie-in-Massenproduktion-ging-allerdings-erst-der-ab-1957-nachfolgende-Trabant\"\/>Das Automobilwerk Zwickau baute den Kleinwagen P 70 ab 1955 als weltweit erstes Auto mit Duroplast-beplankter Karosserie, in Massenproduktion ging allerdings erst der ab 1957 nachfolgende Trabant. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach nur drei Jahren wurde der P 70 vom Trabant P 50 abgel\u00f6st, aber erst der Trabant 601 im Trapezliniendesign brachte die Duroplast-Bauweise ab 1964 in eine Millionenauflage. Trotzdem: Die Lieferzeit f\u00fcr einen &#8222;Trabi&#8220; betrug endlos scheinende 10 bis 15 Jahre.<\/p>\n<p>Lange Liste an Spitz- und Spottnamen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Kein Kultauto ohne Kose- oder Spottnamen, aber die Liste der Rufnamen f\u00fcr den Trabant \u00fcbertrifft alle Rivalen. &#8222;Stinker&#8220; (wegen der Zweitakt-Duftnote), &#8222;Rennpappe&#8220; (mit vermeintlich Pappe-\u00e4hnlicher Duroplast-Karosse re\u00fcssierte der Trabi sogar im Rallyesport), &#8222;Duroplastbomber&#8220;, &#8222;Arbeiter-und-Bauern-Volvo&#8220; (das Politb\u00fcro und Prominente fuhren Volvo) oder sp\u00f6ttisch &#8222;Sachsenporsche&#8220; (das DDR-Autobahntempolimit von 100 km\/h entsprach der Vmax des Trabis): Die zahllosen kreativen Bezeichnungen f\u00fcr den Wagen mit der bl\u00e4ulichen Abgas-Fahne f\u00fcllten schon einen ganzen Sonderausstellungsbereich im Bonner Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Schlie\u00dflich war das s\u00e4chsische Volksauto immer auch ein Politikum, so verhinderte die DDR-Regierung technisch essenzielle Evolutionen der von 1964 bis 1991 optisch kaum ver\u00e4nderten Limousinen und Kombis. Aber auch die Kooperation der DDR-Fahrzeugindustrie mit Volkswagen nahm mit dem Trabant 601 Fahrt auf, zumal der &#8222;Stinker&#8220; 1988 dank eines neuen VW-Polo-Vierzylinders zum Viertakter mit dem Typenschild Trabant 1.1 mutierte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Polo-statt-Trabi-Volkswagen-produzierte-den-Kleinwagen-ab-1990-auch-in-Zwickau\"\/>Polo statt Trabi: Volkswagen produzierte den Kleinwagen ab 1990 auch in Zwickau. (Foto: Autodrom)F\u00fcnf Millionen unerledigte Bestellungen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es war eine teure Herz-Transplantation f\u00fcr den damals bereits 22 Jahre alten 601, die das DDR-Volksauto am Ende nicht retten konnte, daf\u00fcr 1990 eine VW-Polo-Produktion im neuen Werk Mosel bei Zwickau initiierte. Im letzten Jahr der DDR waren 2,2 Millionen Trabant zugelassen, fast jeder zweite Pkw zwischen Rostock und Erzgebirge war ein Trabant. Gleichzeitig gab es aber gut f\u00fcnf Millionen noch nicht erledigte Kundenbestellungen, da die Kapazit\u00e4tsgrenze des Trabant-Werks bei knapp 150.000 Einheiten pro Jahr lag.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Als sich am 9. November 1989 \u00fcberraschend die Grenze zwischen DDR und BRD \u00f6ffnete, gingen die Bilder von fr\u00f6hlichen Menschen in kleinen Trabis, die in endlosen Kolonnen Richtung Westen fuhren, um die Welt. Ebenso pl\u00f6tzlich wurde der Trabant durch moderne Westautos verdr\u00e4ngt. Neuwagen standen ab 1990 auf Halde, weshalb die finale Trabant-Lieferung 1991 in die T\u00fcrkei geschickt wurde. Von dort kehrten die Trabis drei Jahre sp\u00e4ter zur\u00fcck: Das DDR-Volksauto war in Kleinasien ebenso unverk\u00e4uflich geworden wie in Ungarn oder der damaligen Tschechoslowakei. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Gestern-Minimalmotorisierung-heute-maximal-kultig-Die-Trabi-Community-ist-gross-und-organisiert-Ausfahrten-an-die-Wiege-des-Trabant-in-Zwickau\"\/>Gestern Minimalmotorisierung, heute maximal kultig: Die Trabi-Community ist gro\u00df und organisiert Ausfahrten an die Wiege des Trabant in Zwickau. (Foto: Autodrom)Teures Kultobjekt dank Ostalgiewelle<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Anders inzwischen in den f\u00fcnf neuen deutschen Bundesl\u00e4ndern. Dort machte eine Ostalgiewelle die &#8222;Pappe&#8220; ab Mitte der 1990er zum Kultobjekt, sodass reimportierte Trabant aus der T\u00fcrkei das Doppelte des einstigen Neupreises erzielten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der harte wirtschaftliche Strukturwandel in den neuen Bundesl\u00e4ndern bewirkte sentimentale Erinnerungen an die vermeintlich guten alten Zeiten, die 1954 begannen, als die Staatsf\u00fchrung der DDR die Entwicklung des viersitzigen Kleinwagens P 50 Trabant beschloss. Zun\u00e4chst aber ging 1955 der moderne Ponton-Zweit\u00fcrer P 70 in Serie, dies mit Duroplast-Teilen (einem Material auf Baumwollbasis und Phenolharz) auf einer Holzskelettkarosserie und mit der Technik des Vorkriegstyps IFA F 8.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Karosserie-mit-revolutionaerer-Duroplast-Kunststoff-Beplankung-die-Duroplast-Fertigungsanlage-fuer-einen-AWZ-P-70-im-August-Horch-Museum-Zwickau\"\/>Karosserie mit revolution\u00e4rer Duroplast-Kunststoff-Beplankung: die Duroplast-Fertigungsanlage f\u00fcr einen AWZ P 70 im August-Horch-Museum Zwickau. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">W\u00e4hrend vom VW K\u00e4fer 1955 bereits das millionste Fahrzeug ausgeliefert wurde und die n\u00e4chsten Millionenmarken in Wolfsburg nur wenige Jahre sp\u00e4ter fielen, kam der frugal ausgestattete P 70 (der Kofferraum lie\u00df sich nur von innen beladen) auf bescheidene 36.000 Einheiten.<\/p>\n<p>Vom Trabant P 50 zum P 60 und 601<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Trabant P 50 machte es besser, nicht zuletzt dank eines kr\u00e4ftigeren, bis 15 kW\/20 PS entwickelnden 0,6-Liter-Zweizylinders und Duroplast auf einer Stahlblechstruktur. Nach 131.000 Trabant P 50 stand 1962 der n\u00e4chste Wachwechsel an: Der Trabant 600 (P 60) punktete nun mit einem 0,6-Liter-Zweizylinder mit 17 kW\/23 PS, der den als Limousine, Kombi, Camping und Lieferwagen vorgestellten Fronttriebler auf Tempo 100 beschleunigte. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Von-wegen-alles-grau-im-real-existierenden-Sozialismus-Kleine-Lademeister-des-Typs-P-70-in-den-lebensfrohen-Farben-der-1950er\"\/>Von wegen alles grau im real existierenden Sozialismus: kleine Lademeister des Typs P 70 in den lebensfrohen Farben der 1950er. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trabant Nummer drei folgte bereits zwei Jahre sp\u00e4ter: Der Typ 601 adaptierte das von Stardesigner Pininfarina vier Jahre zuvor etablierte Trapezliniendesign &#8211; heute unglaublich, aber manche Peugeot-Manager betrachteten den Trabant 601 als Mini-Ausgabe des Peugeot 404.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch sonst zeigte sich der als Limousine, Kombi (Universal) und Jagdwagen gebaute Trabant 601 en vogue: Der Frontantrieb des 3,56 Meter kurzen, viersitzigen Familienautos wurde in der kleinen Klasse erst in den 1970ern allgemeiner Standard, und die s\u00e4chsischen Ingenieure experimentierten mit Wankelmotoren und Dieselaggregaten als Ersatz f\u00fcr den Zweitakter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Kleiner-Wagen-grosse-Plaene-Er-kostete-so-viel-wie-zwei-VW-Kaefer-in-der-BRD-dennoch-sollte-der-Trabant-P-50-ab-1958-die-Bevoelkerung-der-DDR-zu-bezahlbaren-Kosten-motorisieren\"\/>Kleiner Wagen, gro\u00dfe Pl\u00e4ne: Er kostete so viel wie zwei VW K\u00e4fer in der BRD, dennoch sollte der Trabant P 50 ab 1958 die Bev\u00f6lkerung der DDR zu bezahlbaren Kosten motorisieren. (Foto: Autodrom)Keine Weiterentwicklungen, nur Detail-Updates<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vergeblich, alle disruptiven Weiterentwicklungen des Trabant 601 wurden von den politischen Machthabern eingestellt, dazu geh\u00f6rten auch bahnbrechende Studien wie der P 603 aus den sp\u00e4ten 1960ern. Stattdessen mussten st\u00e4ndige Detail-Updates gen\u00fcgen, von 1964 bis 1988 gab es insgesamt 326 Serien\u00e4nderungen und 156 Karosseriemodifikationen. Nicht einmal der Trabant 1.1 mit Volkswagen-Viertaktmotor erhielt 1988 eine neue, zeitgem\u00e4\u00dfe Karosserie.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zum Popstar reichte es f\u00fcr den Trabant trotzdem, zun\u00e4chst ab 1971 in DDR-Hits wie &#8222;Ein himmelblauer Trabant&#8220; von Sonja Schmidt, dann ab 1991 als Leinwandheld in Kinofilmen wie &#8222;Go Trabi Go&#8220;. Nicht zu vergessen die Trabi-Kunstwerke im Berliner Freiluft-Mauer-Museum &#8222;Eastside Gallery&#8220; oder das Denkmal vor dem August-Horch-Museum in Zwickau, der ehemaligen Produktionsst\u00e4tte des Langzeitautos. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">So wie die Tifosi des knuddeligen, klassischen Fiat 500 gern nach Turin pilgern, zieht auch der Zwickauer Millionseller die Fans an seine Geburtsst\u00e4tte. Nur eins gelang dem Trabant im Unterschied zum Cinquecento nicht: ein Revival mit neuer Technik im Retrodesign. Studien wie der &#8222;new Trabi&#8220; von 2009 fanden bislang keine Finanziers.<\/p>\n<p>Chronik<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1904<\/b>: Vor 120 Jahren, am 10. Mai 1904, erfolgt die Eintragung der &#8222;August Horch &amp; Cie. Motorenwerke AG&#8220; ins Zwickauer Handelsregister, damit legt Audi den Grundstein f\u00fcr den s\u00e4chsischen Automobilbau im gro\u00dfen Stil, der sp\u00e4ter die Kleinwagen AWZ P 70 und Trabant hervorbringt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1910<\/b>: Nachdem August Horch das von ihm gegr\u00fcndete Unternehmen verlassen muss und den Namen &#8222;Horch&#8220; f\u00fcr seine Firma selbst nicht mehr verwenden darf, erfolgt am 25. April die Umbenennung der Firma in &#8222;Audi&#8220; (lateinischer Imperativ von &#8222;Horch!&#8220;) und die Eintragung in das Handelsregister von Zwickau<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1928<\/b>: J\u00f8rgen Skafte Rasmussen, Gr\u00fcnder und Eigent\u00fcmer von DKW, erwirbt die Zwickauer Audiwerke AG mit Finanzierung durch die S\u00e4chsische Staatsbank. DKW bietet neben Citroen als eines der ersten europ\u00e4ischen Unternehmen seinen Kunden Ratenzahlungen an<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1929<\/b>: Die Audi-Modelle genie\u00dfen zwar international den Ruf exzellenter Konstruktionen, der \u00f6konomische Erfolg bleibt jedoch aus. Die Weltwirtschaftskrise versch\u00e4rft ab Herbst die wirtschaftliche Schieflage<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1931<\/b>: Auf der Berliner IAA deb\u00fctiert mit dem DKW Front der erste in Gro\u00dfserie gefertigte Kleinwagen mit Vorderradantrieb<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1932<\/b>: Auf Initiative der S\u00e4chsischen Staatsbank entsteht die Auto Union AG, ein Verbund der vier Hersteller Audi, DKW, Horch und Wanderer. Die Auto Union AG ist der zweitgr\u00f6\u00dfte deutsche Automobilkonzern, dies mit dem Markensignet von vier ineinander verschlungenen Ringen (ein Ring f\u00fcr jede Marke). Die Auto Union verf\u00fcgt zwar \u00fcber die Werke in Zwickau, hat ihren Sitz jedoch in Chemnitz<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1937<\/b>: Der Automobilstandort Zwickau erwirbt sich den Ruf eines s\u00e4chsischen Detroits. Die Auto Union AG liefert in diesem Jahr 54.765 Automobile aus und h\u00e4lt damit 25,3 Prozent an den gesamten Automobilzulassungen in Deutschland (216.538). 19,5 Prozent der Auto-Union-Zulassungen entfallen auf DKW (42.143).<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1938<\/b>: Jedes f\u00fcnfte deutsche Auto kommt aus Zwickauer Produktion. DKW ist weltgr\u00f6\u00dfter Motorradhersteller und h\u00e4lt in Deutschland ein Drittel des Motorradmarkts<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1940<\/b>: Die Fertigung ziviler Pkw wird zugunsten von R\u00fcstungsauftr\u00e4gen eingestellt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1945<\/b>: Mit Kriegsende beenden amerikanische Truppen die Produktion in Zwickau. Nach dem Zweiten Weltkrieg l\u00e4sst die Sowjetunion die meisten der in Ostdeutschland gelegenen Werksanlagen der Auto Union demontieren. Der Konzern wird 1946 durch die sowjetische Besatzungsmacht enteignet. Gleichzeitig gelingt einigen fr\u00fcheren Auto-Union-Mitarbeitern der Neubeginn im Westen, dies zun\u00e4chst mit dem Zentraldepot f\u00fcr Auto-Union-Ersatzteile in Ingolstadt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1946<\/b>: Die Sowjetische Milit\u00e4radministration (SMAD) befiehlt am 7. Juli den Start der Fahrzeugproduktion in den Zwickauer Horch-Werken<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1948<\/b>: Im Zwickauer Werk Audi beginnt die Fertigung des frontangetriebenen Vorkriegsmodells DKW F 8 erneut, auf das sp\u00e4ter der DKW F 9 folgt (der F 9 wurde als serienreifer Prototyp bereits 1940 gezeigt). Vermarktung als IFA-DKW. Die Produktion des F 8 l\u00e4uft bis 1955, wird dann zugunsten des P 70 eingestellt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1954<\/b>: Die Staatsf\u00fchrung der DDR beschlie\u00dft die Entwicklung eines neuen Kleinwagens mit vier Sitzpl\u00e4tzen und einem Verbrauch von maximal 5,5 Liter auf 100 Kilometer. Bei einer Politb\u00fcrositzung verabschieden Wilhelm Pieck und Walter Ulbricht den Plan der Produktion von Pkw und den Code P 50 f\u00fcr den k\u00fcnftigen Kleinwagen Trabant. Zun\u00e4chst entsteht aber auf Basis der Vorkriegskonstruktion IFA F 8 der Typ P 70 als Zwischenl\u00f6sung<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Zweitakt-Auspufffahne-aber-fortschrittliches-Antriebskonzept-Schon-der-erste-Trabant-verfuegte-ueber-Frontmotor-und-Frontantrieb-waehrend-viele-westliche-Kleinwagen-noch-auf-Heckmotoren-setzten\"\/>Zweitakt-Auspufffahne, aber fortschrittliches Antriebskonzept: Schon der erste Trabant verf\u00fcgte \u00fcber Frontmotor und Frontantrieb, w\u00e4hrend viele westliche Kleinwagen noch auf Heckmotoren setzten. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1955<\/b>: Weltpremiere f\u00fcr den 3,74 Meter langen Kleinwagen AWZ (Automobilwerk Zwickau) P 70 (Personenwagen mit 700 ccm), der als Vorg\u00e4nger des Trabant mit serienm\u00e4\u00dfig Kunststoff-beplankter Karosserie (Duroplast-Teile auf einer Holzskelettkarosserie) aufwartet. Duroplast ist ein Material auf Baumwollbasis, dabei handelt es sich um mit Baumwollkurzfasern (Linters) verst\u00e4rktes Phenolharz. F\u00fcr Vortrieb sorgt im P 70 ein 16 kW\/22 PS leistender 0,7-Liter-Zweizylinder-Zweitaktmotor. Der Kofferraum ist nur \u00fcber das Interieur der Passagierkabine zug\u00e4nglich. Umgangssprachlich wird der P 70 &#8222;Papp 70&#8220; genannt, weil die Karosserie mit Duroplast-Teilen versehen ist. Zur Zeit des Produktionsanlaufs vom P 70 hat VW bereits eine Million K\u00e4fer gebaut<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1956<\/b>: Der P 70 wird auch als Kombi eingef\u00fchrt, dies mit kunstlederbespanntem Dach. Aus dem IFA F 9 geht die Zweitaktlimousine Wartburg 311 hervor. Deb\u00fct der Wartburg-Palette auf der Leipziger Fr\u00fchjahrsmesse<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Designbotschafter-Vom-extravaganten-und-europaweit-beachteten-P-70-Coupe-aus-dem-Atelier-des-frueheren-Karossiers-Glaeser-wurden-ab-1957-nur-rund-1\"\/>Vom extravaganten und europaweit beachteten P 70 Coup\u00e9 aus dem Atelier des fr\u00fcheren Karossiers Gl\u00e4ser wurden ab 1957 nur rund 1.500 Exemplare gebaut. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1957<\/b>: Im Fr\u00fchjahr rollt das extravagante P 70 Coup\u00e9 an den Start, dies mit einer Stahlblechkarosserie. Das P 70 Coup\u00e9 bew\u00e4hrt sich auf Exportm\u00e4rkten als Werbebotschafter f\u00fcr die Produkte der DDR-Fahrzeugindustrie. Zum 40. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution geht am 7.11. der erste Trabant (P 50) in die Nullserie, die insgesamt 50 Einheiten umfasst. Der Name Trabant ist inspiriert durch den Start des sowjetischen Erdtrabanten Sputnik. Auch der Trabant erh\u00e4lt eine Karosseriebeplankung mit Duroplast-Kunststoff, um kostspieliges Stahlblech zu sparen. Der Trabant P 50 (P 50 wie &#8222;Personenwagen&#8220; mit &#8222;500&#8220; ccm) wird von einem vorn quer eingebauten 0,5-Liter-Zweizylinder-Zweitakter mit 12,5 kW\/17 PS angetrieben. Ab 1958 leistet der Motor 13 kW\/18 PS (Trabant P 50 Z), 1959 steigt die Leistung auf 15 kW\/20 PS (Trabant P 50\/1 bzw. P50\/2)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1958<\/b>: Die DDR verf\u00fcgt den Zusammenschluss des VEB Kraftfahrzeugwerk Sachsenring (bis 1957 Horch genannt) und des VEB Automobilwerk Zwickau AWZ (bis 1954 Audi) zum VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau. Die Gro\u00dfserienfertigung des P 50 Trabant l\u00e4uft an, die Lackierung erfolgt in modischen Pastellt\u00f6nen, auch damit Transportsch\u00e4den leichter behoben werden k\u00f6nnen. Der Trabant P 50 kostet in der DDR 7.650 Mark, der VW K\u00e4fer 1200 in der BRD dagegen nur 3.810 Mark<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Denkmal-fuer-das-Volksauto-der-DDR-Der-Trabant-gebaut-in-Zwickau-von-1957-bis-1991\"\/>Denkmal f\u00fcr das Volksauto der DDR in Zwickau: Der Trabant wurde dort von 1957 bis 1991 gebaut. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1959<\/b>: Die Produktion des P 70 endet nach 36.151 Einheiten, darunter sind ca. 1500 Coup\u00e9s<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1960<\/b>: Serienanlauf des Trabant P 50 Kombi, von dem in den beiden Vorjahren bereits Nullserien gebaut wurden<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1961<\/b>: Ein moderner Kleinwagen-Prototyp steht bereit als Nachfolger des Trabant P 50, aber die verantwortlichen staatlichen Stellen lehnen eine Serienfertigung ab, so wie bei allen folgenden, revolution\u00e4ren Prototypen. Der DDR-Automobilbau entscheidet sich au\u00dferdem gegen die Entwicklung moderner Viertaktmotoren<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1962<\/b>: Die Produktion des Trabant P 50 endet nach 131.450 Einheiten. Die Nachfolge \u00fcbernimmt der Trabant 600 (P 60), der in den Karosserieformen Limousine, Kombi, Camping und Lieferwagen gebaut wird. Insgesamt werden bis 1965 vom Trabant 600 mit 0,6-Liter-Zweizylinder-Zweitakter mit 17 kW\/23 PS 106.628 Einheiten gefertigt<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Motorsport-in-den-Genen-Der-Trabant-601-war-von-Beginn-an-fuer-Rallyeerfolge-gut\"\/>Motorsport in den Genen: Der Trabant 601 war von Beginn an f\u00fcr Rallyeerfolge gut. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1964<\/b>: Der Trabant 601 (interne Bezeichnung P 601) geht im Juli in Serie als neuestes Modell aus Zwickauer Produktion, ist aber letztlich eine Evolutionsstufe des Vorg\u00e4ngers P 60. Bemerkenswert sind die fortschrittliche Einzelradaufh\u00e4ngung und das Festhalten am Frontantrieb, der sich im Kleinwagensegment erst nach 1970 allgemein etabliert. Zun\u00e4chst ersetzt der Trabant 601 die P 60 Limousine. Auf die zweit\u00fcrige Limousine folgen der Kombi und der K\u00fcbelwagen. F\u00fcr Vortrieb im Trabant 601 sorgt ein 0,6-Liter-Zweizylinder-Zweitakter mit 17 kW\/23 PS<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1965<\/b>: Neu ist der Trabant 601 Universal (Kombi), mit dessen Serienanlauf die Kombiversionen des Vorg\u00e4ngers P 60 eingestellt werden. Unter der Bezeichnung Hycomat wird eine automatische Kupplung f\u00fcr den Trabant 601 vorgestellt. Der VEB Sachsenring erwirbt von NSU eine Lizenz zur Entwicklung von Kreiskolbenmotoren, allerdings begann die Forschung an Wankelmotoren schon vier Jahre zuvor. Nach ein paar Jahren wird die Wankel-Entwicklung aufgegeben, weil man die technischen Unzul\u00e4nglichkeiten des Motorenkonzepts nicht \u00fcberwinden kann. Insgesamt werden bis 1969 rund 100 Ein-Kammer-Wankelmotoren gebaut mit bis zu 63 PS Leistung<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Der-Traum-vom-kleinen-Glueck-Trabant-601-Universal-gebaut-ab-1965-Datsche-und-Boot\"\/>Trabant 601 Universal (gebaut ab 1965), Datsche und Boot. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1966<\/b>: Unter dem Code &#8222;603&#8220; startet zur Jahreswende 1966\/67 die Entwicklung eines modernen dreit\u00fcrigen Kompaktklassemodells, das allerdings nicht in Serie geht<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1967<\/b>: Die Trabant-Modelle werden auf der IAA in Frankfurt an prominentestem Platz in der neuen Halle f\u00fcnf pr\u00e4sentiert. Dort, wo NSU das als Zeitenwende gefeierte Wankelmotor-Modell Ro 80 zeigt und BMW einen neuen V8 als Topmodell vorstellt, verk\u00f6rpern die Zweitakt-Zweizylinder des VEB Sachsenring (Trabant 601) eine g\u00e4nzlich andere Vision des Fahrzeugbaus mit \u00fcberlebtem Zweitaktmotor (nur Saab setzt nun noch auf diese Motoren), aber billigen Preisen. So kostet der Trabant 601 Kombi im Westen nur 3.680 Mark, was die Werbetexter zu den Worten inspiriert: &#8222;Zwei Wagen dieses Typs k\u00f6nnen zum Preis eines gro\u00dfen Kombifahrzeugs angeschafft werden!&#8220; Tats\u00e4chlich ist der Trabant im Vergleich zu anderen kleinen Kombis um bis zu 30 Prozent billiger. Dennoch werden in der Bundesrepublik Deutschland lediglich 151 Einheiten des Trabant 601 verkauft (Vorjahr: 229)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1968<\/b>: Am 16. April l\u00e4uft in Zwickau der 500.000. Trabant vom Band. Der neue VEB IFA-Vertrieb soll eine bessere Versorgung mit Fahrzeugen, Zubeh\u00f6r und Ersatzteilen erm\u00f6glichen. Die Wartezeiten auf Neuwagen betragen allerdings weiterhin bis zu 14 Jahre<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1969<\/b>: Das Trabant-601-Nachfolgeprojekt P 603 wird eingestellt. Leistungssteigerung beim Trabant 601 auf 19 kW\/26 PS. Die offizielle Vmax betr\u00e4gt weiterhin 100 km\/h, ab 1974 werden 106 km\/h angegeben. Alle Vertr\u00e4ge mit offiziellen westdeutschen Wartburg- und Trabant-H\u00e4ndlern werden gek\u00fcndigt, dennoch importieren einzelne H\u00e4ndler weiterhin Trabant- und Wartburg-Modelle in die Bundesrepublik<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1973<\/b>: Zwickau feiert im Oktober die Auslieferung des einmillionsten Trabant<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Millionaer-1973-knackte-der-Trabant-601-diese-Produktionsschallmauer-spaeter-schrieb-er-als-meistgebauter-Zweitakter-aller-Zeiten-Geschichte\"\/>Million\u00e4r: 1973 knackte der Trabant 601 diese Produktionsschallmauer, sp\u00e4ter schrieb er als meistgebauter Zweitakter aller Zeiten Geschichte. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1975<\/b>: W\u00e4hrend in Wolfsburg der erste VW Polo eingef\u00fchrt wird, initiiert das Politb\u00fcro die Entwicklung eines Trabi-Nachfolgers in Kooperation mit Skoda. Auch dieses Projekt wird 1984 eingestellt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1980<\/b>: Der Trabant erh\u00e4lt eine optische Auffrischung durch eckige Sto\u00dfstangen mit Kunststoffelementen und als neues Sicherheitsdetail eine Zweikreisbremsanlage. Die DDR-Institution Geschenk- und Kleinexporte GmbH Genex bietet Bundeb\u00fcrgern den Trabant 601 S de Luxe f\u00fcr 5950 DM an, um diesen DDR-B\u00fcrgern zu schenken. Der DM-Preis ist um fast die H\u00e4lfte niedriger angesetzt als der Preis in Mark der DDR f\u00fcr ein vergleichbar ausgestattetes Auto. Bis 1988 verkauft Genex fast 40.000 Trabant<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Schoene-neue-Welt-aber-zu-teuer-fuer-die-DDR-Wirtschaft-Der-P610-WE-II-wurde-zu-Beginn-der-1980er-Jahre-entworfen\"\/>Sch\u00f6ne neue Welt, aber zu teuer f\u00fcr die DDR-Wirtschaft: Der P610 WE II wurde zu Beginn der 1980er Jahre entworfen. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1981<\/b>: F\u00fcr den Trabant 601 wird ein 34 PS leistender 1,1-Liter-Dreizylinder-Dieselmotor entwickelt, der sich mit 4,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer begn\u00fcgt. Zum Serienstart kommt es nicht<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1984<\/b>: Die Bordelektrik wird von 6 Volt auf 12 Volt umgestellt. Die Jahresproduktion des Trabant 601 wird auf rund 145.000 Einheiten gesteigert<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1985<\/b>: In Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt) sind die St\u00e4dtischen Kunstsammlungen Publikumsmagnet, zeigen sie doch abgelehnte Entw\u00fcrfe des Trabant-Designers Clauss Dietel, der den inzwischen 21 Jahre alten Trabant 601 in frische Form bringen wollte<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Aeusserlich-fast-der-Alte-aber-unter-dem-Karosseriekleid-fast-alles-neu-der-1988-vorgestellte-Trabant-1\"\/>\u00c4u\u00dferlich fast der Alte, aber unter dem Karosseriekleid fast alles neu: Der 1988 vorgestellte Trabant 1.1 \u00fcberraschte mit einem Vierzylinder-Viertakter aus dem VW Polo. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1988<\/b>: Die permanente Entwicklungsarbeit am Trabant 601 f\u00fchrt von 1964 bis 1988 zu insgesamt 326 Serien\u00e4nderungen und 156 Karosseriemodifikationen. Im November startet die Nullserie des Trabant 1.1 mit Volkswagen-Viertaktmotor in Zwickau. Neben dem Motor mussten etwa 60 Prozent der Karosserie-Bauteile ge\u00e4ndert werden, die Design-pr\u00e4gende Au\u00dfenh\u00fclle durfte aber nicht ge\u00e4ndert werden. Insgesamt 480.000 DDR-B\u00fcrger bestellen in diesem Jahr einen Neuwagen, aber nur 145.600 Autos (Allzeithoch der Trabant-Jahresproduktion) k\u00f6nnen ausgeliefert werden. Das Durchschnittsalter des Pkw-Bestandes in der DDR betr\u00e4gt 13 Jahre gegen\u00fcber gut 7 Jahren in der Bundesrepublik<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1989<\/b>: \u00d6ffnung der deutsch-deutschen Grenze am 9. November. Noch Anfang des Jahres hatte die Staatsf\u00fchrung beschlossen, den Trabant 601 mit Zweitakt-Motor weitere f\u00fcnf Jahre parallel zum Trabant 1.1 zu produzieren. Ein komplett neues Karosseriedesign f\u00fcr den Trabant ist erst f\u00fcr 1995 geplant. Im Jahr 1989 stehen in der DDR 5,5 Millionen noch nicht erf\u00fcllte Kaufvertr\u00e4ge einer j\u00e4hrlichen Produktionskapazit\u00e4t von rund 150.000 Einheiten gegen\u00fcber<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1990<\/b>: In der DDR sind 2.206.300 Trabant zugelassen, die Baureihe macht damit mehr als 50 Prozent des Pkw-Bestands aus. In den letzten Monaten der DDR wird am 21. Mai die Serienproduktion des Trabant 1.1 mit VW-Viertaktmotor im Werk 1 in Zwickau\/Mosel aufgenommen. Parallel zur W\u00e4hrungsunion von DDR und BRD wird im Juli die Fertigung des Zweitakt-Typs Trabant 601 eingestellt, da die Nachfrage ausbleibt. Der Trabant 1.1 l\u00e4uft jedoch weiter vom Band. Bei Volkswagen in Sachsen werden von nun an bis heute unterschiedliche VW-Modelle gebaut, als erster Typ startet im Mai der Polo im Werk Zwickau\/Mosel. Am 21. Mai l\u00e4uft der 3.000.000ste Trabant vom Band, dies mit VW-Viertaktmotor. Im letzten Sommer der DDR stehen auslieferungsbereite, aber nicht abgenommene Trabant auf Halde. So wird die finale Trabi-Lieferung 1991 in die T\u00fcrkei geschickt, von wo die &#8222;Trabanten&#8220; drei Jahre sp\u00e4ter zur\u00fcckkehren, denn das DDR-Volksauto ist auch dort unverk\u00e4uflich geworden. Anders inzwischen in Deutschland. Hier hat eine Ostalgiewelle den Trabi zum Kultobjekt stilisiert, sodass reimportierte Trabis aus der T\u00fcrkei das Doppelte des einstigen Neupreises erzielen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Am-30-April-1991-lief-der-letzte-Trabant-vom-Band-und-am-1\"\/>Am 30. April 1991 lief der letzte Trabant vom Band und am 1. Mai ins Museum \u2013 die Mitarbeiter des Werks hielten einen &#8222;Abschiedsgru\u00df&#8220; an die fr\u00fcheren DDR- Politiker hoch. (Foto: Autodrom)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1991<\/b>: Im Februar rollen erste VW Golf und der 5.000. VW Polo von den B\u00e4ndern im Zwickauer Werl Mosel. Am 30. April wird der 3.096.099 und letzte Trabant (als 1.1 Universal) in Zwickau gebaut. Davon z\u00e4hlten 2.818.547 Einheiten zur Baureihe 601, vom Viertakter Trabant 1.1 entstanden 39.474 Einheiten. Der Film &#8222;Go Trabi Go&#8220; lockt 1,5 Millionen Besucher in die Kinos<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">1999<\/b>: Der einmillionste Volkswagen wird in Zwickau gebaut<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2002<\/b>: Die Deutsche Post ehrt den Trabant P 50 mit einer Briefmarke<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2005<\/b>: Zwickau feiert die Fertigung des einmillionsten Golf, insgesamt wurden bisher 2,3 Millionen VW in Mosel gebaut<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2008<\/b>: Der Golf VI l\u00e4uft in Zwickau vom Band, gefolgt 2012 vom Golf VII<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2009<\/b>: Auf der IAA in Frankfurt deb\u00fctiert die Studie nT (&#8222;new Trabi&#8220;) im Stil eines Trabant-Kombis im Retrodesign, zum Serienstart kommt es nicht<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2017<\/b>: Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt eine Ausstellung \u00fcber die Deutschen und ihre Autos, mit einem Schwerpunktbereich zum Thema Trabant. Dort werden auch die vielen Kose- und Spottnamen des Trabant aufgef\u00fchrt, darunter Duroplastbomber, Zwickauer Fl\u00fcchtlingskoffer, Rennpappe, Mercedes-Krenz, Carton de la blamage, Sachsenporsche, Zittr\u00f6hn, \u00fcberdachte Z\u00fcndkerze, Stinker, Arbeiter-und-Bauern-Volvo etc.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2018<\/b>: Der VW-Standort Zwickau wird umgebaut f\u00fcr die Produktion elektrischer Volkswagen aus der ID-Familie<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2019<\/b>: Die Serienproduktion des VW ID3 startet in Zwickau<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2021<\/b>: Der elektrische Audi Q4 Sportback e-tron wird ab Sommer in Zwickau gebaut<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2022<\/b>: Die inzwischen sechs in Zwickau gefertigten E-Modelle sind der Audi Q4 e-tron Sportback, VW ID.5 GTX, Audi Q4 e-tron, VW ID.4, Cupra Born und VW ID.3. Laut Kraftfahrt-Bundesamt sind noch \u00fcber 40.000 Trabant Pkw zugelassen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">2025<\/b>: Das Jubil\u00e4um &#8222;70 Jahre Trabant-Vorl\u00e4ufer AWZ P 70&#8220; und die komplette Geschichte der Trabant-Evolution bis zum ersten VW Polo made in Sachsen l\u00e4sst sich im August-Horch-Museum in Zwickau erleben. Diese Ausstellung befindet sich in der ersten Produktionsst\u00e4tte von Audi und zeigt in einer Zeitreise alle Meilensteine der Marken Horch, Audi, Auto Union (mit Wanderer und DKW) sowie Sachsenring (Trabant) und Volkswagen sowie Audi<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Wolfram Nickel, sp-x<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stinker, Rennpappe, PlastebomberDDR-Kultautos P 70 und Trabant &#8211; verspottet und geliebt 26.12.2025, 10:06 Uhr Artikel anh\u00f6ren(28:57 min) Italien&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":672850,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[764,3915,495,175,170,169,129,29,30,171,174,496,173,172],"class_list":{"0":"post-672849","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-audi","9":"tag-autohersteller","10":"tag-automobil","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-ddr","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-oldtimer","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115786055693778953","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=672849"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672849\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/672850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=672849"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=672849"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=672849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}