{"id":673146,"date":"2025-12-26T16:09:20","date_gmt":"2025-12-26T16:09:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673146\/"},"modified":"2025-12-26T16:09:20","modified_gmt":"2025-12-26T16:09:20","slug":"kopplung-auch-an-beitragsjahre-kanzleramtschef-frei-fuer-unterschiedliche-renteneintrittsalter-je-nach-job","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673146\/","title":{"rendered":"Kopplung auch an Beitragsjahre: Kanzleramtschef Frei f\u00fcr unterschiedliche Renteneintrittsalter je nach Job"},"content":{"rendered":"<p>In unterschiedlichen Jobs k\u00f6nne man unterschiedlich lang arbeiten, sagt  Thorsten Frei. Zudem m\u00fcsse es einen Unterschied machen, wann jemand ins Arbeitsleben gestartet sei.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Kanzleramtschef Thorsten Frei will das Renteneintrittsalter an die Beitragsjahre koppeln. \u201eEs muss unzweifelhaft zu einer Individualisierung des Renteneintrittsalters kommen. Es ist eigentlich eine Binsenweisheit: Es k\u00f6nnen nicht alle gleich lang arbeiten\u201c, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). <\/p>\n<p>Es h\u00e4nge mit der Art des Jobs zusammen, wie lange jemand seinen Beruf aus\u00fcben k\u00f6nne. \u201eEs gibt T\u00e4tigkeiten, da erreichen die Menschen physisch oder psychisch fr\u00fcher eine Grenze, die das weitere Arbeiten schwer m\u00f6glich macht. Andere T\u00e4tigkeiten \u2013 sogenannte Erfahrungsberufe \u2013 geh\u00f6ren in der Regel nicht dazu\u201c, sagte Frei. \u201eUnd es muss auch einen Unterschied machen, in welchem Alter man ins Arbeitsleben gestartet ist.\u201c Frei folgt damit einer Idee des SPD-nahen Wirtschaftswissenschaftlers Jens S\u00fcdekum. <\/p>\n<p>Heute beziehen Rentner mehr als 20 Jahre lang ihre Rente<\/p>\n<p>Frei verdeutlichte, dass das aktuelle Rentensystem nicht mehr aufgehen k\u00f6nne. \u201eIn den 1960er-Jahren haben die Menschen etwa zehn Jahre lang Rente bezogen, etwa sechs Erwerbst\u00e4tige zahlten f\u00fcr einen Rentner\u201c, sagte der Kanzleramtsminister. Heute bez\u00f6gen Rente im Durchschnitt mindestens 20 Jahre Rente und es k\u00e4men nur noch zwei Erwerbst\u00e4tige auf einen Rentner.<\/p>\n<p>Hier sei der Staat gefragt und m\u00fcsse gegensteuern, andernfalls stiegen die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge in den n\u00e4chsten Jahren von derzeit knapp 42 auf \u00fcber 48 Prozent. \u201eDie Sozialausgaben steigen schneller als die Wirtschaftskraft. Dem sozialen Zusammenhalt l\u00e4uft diese Entwicklung zuwider\u201c, sagte Frei und verwies auf die Rentenkommission, deren Mitglieder bis zum Sommer \u00fcberlegen sollen, wie die Rente in Zukunft aussehen soll. <\/p>\n<p>Zuvor hatte Frei schon die Bev\u00f6lkerung auf einen Abbau von Leistungen im Gesundheitswesen eingestimmt, damit das System bezahlbar bleibt. Es sei \u201eklar\u201c, dass manche Leistungen entfallen m\u00fcssten, um das Gesundheitssystem g\u00fcnstiger zu machen, sagte er <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article694db55ff6fc544dba9b3a6c\/aus-ampel-scheitern-lernen-kanzleramtschef-frei-bereit-zu-grundlegender-ueberarbeitung-von-koalitionsvertrag.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article694db55ff6fc544dba9b3a6c\/aus-ampel-scheitern-lernen-kanzleramtschef-frei-bereit-zu-grundlegender-ueberarbeitung-von-koalitionsvertrag.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland<\/a> (RND).<\/p>\n<p>Frei beklagte: \u201eWir haben das teuerste Gesundheitssystem der Welt, aber unsere Bev\u00f6lkerung ist nicht \u00fcberdurchschnittlich gesund.\u201c Franzosen gingen statistisch gesehen seltener zum Arzt. \u201eDas d\u00fcrfte rein medizinisch betrachtet kaum zu begr\u00fcnden sein\u201c, sagte der Kanzleramtschef. \u201eEs kann zudem nicht so sein, dass bei uns jeder in einer &#8211; naturgem\u00e4\u00df &#8211; eher laienhaften Betrachtung selbst entscheidet, zu welchem Facharzt er geht.\u201c Ein Prim\u00e4rarzt, in der Regel der Hausarzt, m\u00fcsse diese Entscheidung \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>dpa\/coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In unterschiedlichen Jobs k\u00f6nne man unterschiedlich lang arbeiten, sagt Thorsten Frei. 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