{"id":673162,"date":"2025-12-26T16:19:31","date_gmt":"2025-12-26T16:19:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673162\/"},"modified":"2025-12-26T16:19:31","modified_gmt":"2025-12-26T16:19:31","slug":"warum-setzt-die-mainzer-stadtverwaltung-weiter-auf-laubblaeser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673162\/","title":{"rendered":"Warum setzt die Mainzer Stadtverwaltung weiter auf Laubbl\u00e4ser?"},"content":{"rendered":"<p>\u201eJeder redet von Umweltschutz, niemand von Laubbl\u00e4sern\u201c \u2013 so lautet der Vorwurf, den Merkurist-Leser Bruce in Richtung des Gr\u00fcn- und Umweltamts der Stadt Mainz macht. Denn gerade in Herbst und Winter sind die Mitarbeiter des Amts mit den Ger\u00e4ten auf den B\u00fcrgersteigen, Spielpl\u00e4tzen und Parks der Stadt unterwegs. Mit viel Druck pusten sie mit den Ger\u00e4ten Bl\u00e4tter beiseite und halten damit die Wege frei. <\/p>\n<p>Doch nicht nur Bl\u00e4tter werden von den Laubbl\u00e4sern aufgewirbelt, sondern auch Kleinstlebewesen, die darin ihren Winterschlaf verbringen. Auch kleine S\u00e4ugetiere wie Igel k\u00f6nnen durch die Bl\u00e4ser aufgeschreckt und damit in Lebensgefahr gebracht werden. \u201eLaubbl\u00e4ser vernichten das Leben im Boden, vertreiben Tiere aus ihrem Lebensraum, verpesten die Luft und machen saum\u00e4\u00dfig Krach. Alles f\u00fcr kurzfristige Sauberkeit. Die Dinger geh\u00f6ren verboten\u201c, fordert daher etwa auch Merkurist-Leserin Anna. <\/p>\n<p>Warum keinen Laubrechen?<\/p>\n<p>\u201eWarum nimmt man also nicht einfach einen Laub-Rechen?\u201c, fragt Bruce weiter. Andere schlagen vor, wenigstens die benzinbetriebenen Laubbl\u00e4ser durch solche mit Elektromotor zu ersetzen. Die seien nicht nur abgasfrei, sondern auch leiser und leichter. <\/p>\n<p>Wie die Stadt Mainz auf Anfrage von Merkurist mitteilt, sind die Mitarbeiter des Gr\u00fcn- und Umweltamts in der \u201eLaubsaison\u201c t\u00e4glich mit den dazugeh\u00f6rigen Ger\u00e4ten in den Stadtteilen unterwegs. Das Mainzer Stadtgebiet werde dabei in vier \u201eReviere\u201c aufgeteilt, mit jeweils eigenen Laubbl\u00e4sern, Traktoren sowie Laubladeger\u00e4ten. So k\u00f6nnten laut der Stadtreinigung t\u00e4glich 13 bis 18 Laubbl\u00e4ser zum Einsatz kommen. <\/p>\n<p>Die Eins\u00e4tze seien jedoch an feste Zeitfenster gebunden. So d\u00fcrften Laubbl\u00e4ser in Wohngebieten nur an Werktagen zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr  betrieben werden. Das gebe sowohl das Ger\u00e4te- und Maschinenl\u00e4rmschutzverordnung als auch das Landes-Immissionsschutzgesetz vor. Es gebe jedoch Ausnahmen, etwa dann, wenn die eingesetzten Ger\u00e4te und Maschinen als \u201el\u00e4rmarm\u201c eingestuft seien und das Umweltzeichen der Europ\u00e4ischen Union tragen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>In Zukunft akkubetriebene Laubbl\u00e4ser?<\/p>\n<p>Auf den Gr\u00fcnanlagen und Spielpl\u00e4tzen w\u00fcrde das Gr\u00fcn- und Umweltamt aber auch Laub zwischen 13 und 15 Uhr beseitigen, zur \u201eWahrnehmung der Verkehrssicherungspflicht\u201c, hei\u00dft es von Seiten des Amts weiter. Dies w\u00fcrde aber so wenig wie m\u00f6glich gemacht, au\u00dferdem bevorzuge man hier akkubetriebene Laubbl\u00e4ser.<\/p>\n<p>Diese w\u00fcrden prinzipiell mittlerweile zunehmend eingesetzt, versichert das Amt. Insbesondere in \u201esensiblen Wohngebieten\u201c k\u00e4men die elektrische Ger\u00e4te zum Einsatz. Au\u00dferhalb der Laubsaison w\u00fcrden diese nur noch genutzt. <\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, w\u00e4hrend der Laubsaison ganz auf Laubbl\u00e4ser zu verzichten, sehe die Verwaltung aber nicht. Grund sei ein \u201ehoher Arbeitseinsatz\u201c in dieser Zeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eJeder redet von Umweltschutz, niemand von Laubbl\u00e4sern\u201c \u2013 so lautet der Vorwurf, den Merkurist-Leser Bruce in Richtung des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":673163,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-673162","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115786780797234902","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/673162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=673162"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/673162\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/673163"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=673162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=673162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=673162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}