{"id":673191,"date":"2025-12-26T16:36:21","date_gmt":"2025-12-26T16:36:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673191\/"},"modified":"2025-12-26T16:36:21","modified_gmt":"2025-12-26T16:36:21","slug":"usa-nigeria-angriff-auf-is-terroristen-an-weihnachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673191\/","title":{"rendered":"USA\/Nigeria: Angriff auf IS-Terroristen an Weihnachten"},"content":{"rendered":"<p>Die USA und Nigeria haben zu Weihnachten gemeinsam die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Nigeria angegriffen. Nach den Worten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump galten die t\u00f6dlichen Attacken K\u00e4mpfer, die in dem afrikanischen Staat Christen ermordet haben sollen. <\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-12\/kamerun-messe-haeftlinge-freilassung-politik-appell-erzbischof.html\" title=\"Kamerun: Erzbischof appelliert f\u00fcr Freilassung von H\u00e4ftlingen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2023\/09\/04\/Mgr-Kleda-1.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Kamerun: Erzbischof appelliert f\u00fcr Freilassung von H\u00e4ftlingen\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Samuel Kleda, Erzbischof von Douala, hat die Regierung von Kamerun aufgefordert, knapp 1.000 Gefangene freizulassen, die seit den Protesten rund um die Pr\u00e4sidentenwahl in Haft &#8230;\n     <\/p>\n<p>Das nigerianische Au\u00dfenministerium betonte, im Zentrum habe der Kampf gegen Terroristen gestanden, es gehe nicht um bestimmte Religionen. Das berichtete die APA am Stephanitag.<\/p>\n<p>Die Angriffe am Donnerstag im nordwestlichen Bundesstaat Sokoto seien in Absprache und Zusammenarbeit mit den Amerikanern durchgef\u00fchrt worden, \u201eum der anhaltenden Bedrohung durch Terrorismus und gewaltt\u00e4tigen Extremismus entgegenzuwirken\u201c, sagte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums, Kimiebi Imomotimi Ebienfa, laut einer Mitteilung. Sokoto grenzt im Norden an den Niger und gilt als einer der wichtigsten Einfallspunkte f\u00fcr jihadistische Gruppen in den Nordwesten Nigerias.<\/p>\n<p>Zur Zahl der Toten oder den genauen Zielen gab es weder Angaben aus den USA noch aus Nigeria. Das Pentagon ver\u00f6ffentlichte ein Video, auf dem offensichtlich der Abschuss einer Rakete von einem US-Kriegsschiff zu sehen ist. Trump drohte, dass noch viel mehr Terroristen get\u00f6tet w\u00fcrden, wenn das \u201eAbschlachten\u201c von Christen weitergehe. In Gro\u00dfbuchstaben schrieb er zudem: \u201eFrohe Weihnachten an alle, auch die get\u00f6teten Terroristen\u201c. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth schrieb auf der Plattform X, das T\u00f6ten unschuldiger Christen in Nigeria und anderswo m\u00fcsse ein Ende haben. Der nigerianischen Regierung dankte er f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung und Kooperation.<\/p>\n<p>Nigeria: Angriff hat nichts mit Christentum zu tun <\/p>\n<p>Der nigerianische Au\u00dfenminister Yusuf Maitama Tuggar sagte der BBC, die Anti-Terror-Operation habe \u201enichts mit einer bestimmten Religion zu tun\u201c. Tuggar schloss weitere Angriffe nicht aus. In der Erkl\u00e4rung seines Ministeriums hie\u00df es, Nigerias Regierung sei gegen \u201eterroristische Gewalt in jeglicher Form\u201c, sei es gegen Christen, Muslime oder andere Gemeinschaften.<\/p>\n<p>Er habe 19 Minuten vor dem Angriff mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio telefoniert, sagte Tuggar in einem Interview mit dem nigerianischen Fernsehsender Channels Television. Nigerias Geheimdienst habe demnach die Informationen f\u00fcr den Luftangriff geliefert. Laut Tuggar strebt Nigeria, das bev\u00f6lkerungsreichste Land des Kontinents, schon l\u00e4nger eine engere Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten zur Bek\u00e4mpfung des Terrorismus an.<\/p>\n<p>Trump drohte schon vor Wochen mit Milit\u00e4rschl\u00e4gen <\/p>\n<p>Bereits Anfang November hatte der US-Pr\u00e4sident mit Milit\u00e4rschl\u00e4gen in dem westafrikanischen Land gedroht. Schon damals f\u00fchrte er als Grund an, dass islamistische Terroristen dort Christen t\u00f6teten. Trump wandte sich explizit an die Regierung und warnte, wenn diese weiteres Blutvergie\u00dfen zulasse, w\u00fcrden die USA selbst einschreiten. Die USA stuften Nigeria damals als Land ein, in dem angeblich besonders schwere Verletzungen der Religionsfreiheit vorkommen (Country of Particular Concern). Auf der Liste stehen auch Staaten wie China und Russland.<\/p>\n<p>Damals betonte Nigerias Pr\u00e4sident Bola Ahmed Tinubu: \u201eNigeria lehnt religi\u00f6se Verfolgung ab und f\u00f6rdert sie nicht.\u201c Zudem betonte er, Nigeria sei kein religi\u00f6s intolerantes Land.<\/p>\n<p>\u201eGef\u00e4hrlichstes Land der Welt f\u00fcr Christen\u201c <\/p>\n<p>Konflikte und Gewalt verlaufen in dem Land, dessen rund 235 Millionen Einwohner etwa zur H\u00e4lfte je Christen oder Muslime sind, tats\u00e4chlich oft entlang religi\u00f6ser Trennlinien &#8211; diese werden von Experten aber nicht immer als Ursache angesehen.<\/p>\n<p>Im S\u00fcden sind Christen in der Mehrheit; im Norden, wo in zw\u00f6lf Bundesstaaten die islamische Scharia gilt, Muslime. Seit den 2000er Jahren konnten sich radikal islamistische Gruppierungen wie Boko Haram ausbreiten. Nigeria erlebt allerdings auch viel Bandenkriminalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Christliche Gemeinden werfen dem Staat mangelnden Schutz vor. Die US-Nichtregierungsorganisation International Christian Concern, die die Verfolgung von Christen weltweit dokumentiert, bezeichnete Nigeria 2022 als das \u201egef\u00e4hrlichste Land der Welt f\u00fcr Christen\u201c. Zugleich werden dort Muslime ebenfalls Opfer von Terror- oder Banditenangriffen, ebenso von Racheakten.<\/p>\n<p>So wurden am Mittwochabend im Nordosten Nigerias bei einem Anschlag auf eine Moschee f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. 35 Personen wurden demnach verletzt. Unbekannte hatten vor der Moschee auf einem belebten Markt in der Provinzhauptstadt Maiduguri kurz nach Beginn des Abendgebets einen Sprengsatz gez\u00fcndet. Experten zufolge versuchen Islamisten damit, Aufmerksamkeit zu erzeugen und \u00c4ngste zu sch\u00fcren.<\/p>\n<p>Der Erzbischof von Abuja, Ignatius Kaigama, hatte k\u00fcrzlich erkl\u00e4rt, die aktuelle Lage in Nigeria sei \u201ebrutal und furchtbar\u201c. \u201eWir sind alle m\u00fcde wegen dieser Situation, m\u00fcssen aber dar\u00fcber sprechen\u201c, schrieb er in einer Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz.<\/p>\n<p>(kap \u2013 pr)<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die USA und Nigeria haben zu Weihnachten gemeinsam die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Nigeria angegriffen. 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