{"id":673283,"date":"2025-12-26T17:37:25","date_gmt":"2025-12-26T17:37:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673283\/"},"modified":"2025-12-26T17:37:25","modified_gmt":"2025-12-26T17:37:25","slug":"kuba-hofft-auf-kontrolle-der-dengue-und-chikungunya-epidemie-bis-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673283\/","title":{"rendered":"Kuba hofft auf Kontrolle der Dengue- und Chikungunya-Epidemie bis 2026"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.kubakunde.de\/impressum.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Andreas B. Lindner\/a&gt;<\/a> <a href=\"https:\/\/www.kubakunde.de\/ueber.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Leon Latozke<\/a><\/p>\n<p>\n\u00a0\n<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/cubachikungunyadenguemoskito.png\" alt=\"Bild\" style=\"width:auto;max-width:100%\"\/><\/a><\/p>\n<p>\n<strong>Kuba rechnet damit, die Dengue- und Chikungunya-Epidemie Anfang 2026 unter Kontrolle zu bringen. Nach offiziellen Angaben sind bislang rund 80.000 Infektionen und mindestens 55 Todesf\u00e4lle registriert worden, \u00fcberwiegend bei Minderj\u00e4hrigen.<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n26.12.2025 09:05 Uhr\u00a0\n<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/862ed98586334fb582e9494adca8ff38.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>\nAbbildung:\u00a0Das KI-generierte Symbolbild zeigt keine reale Szene.<\/p>\n<p>Die kubanischen Gesundheitsbeh\u00f6rden gehen davon aus, die seit Monaten grassierende Epidemie von Dengue- und Chikungunya-Fieber Anfang 2026 unter Kontrolle zu haben. Das erkl\u00e4rten Experten des Gesundheitsministeriums bei einem Treffen mit Pr\u00e4sident Miguel D\u00edaz-Canel, \u00fcber das staatliche Medien berichteten. Nach offiziellen Angaben hat die Welle der beiden durch M\u00fccken \u00fcbertragenen Krankheiten bislang mindestens 55 Todesopfer gefordert, \u00fcberwiegend Kinder und Jugendliche. Rund 80.000 Menschen sollen sich infiziert haben.<\/p>\n<p>Zwar ver\u00f6ffentlichten die Beh\u00f6rden zuletzt keine detaillierten Zahlen zu Neuinfektionen, sie verwiesen jedoch auf einen R\u00fcckgang der Fallzahlen in allen Kategorien. Die Zahl der schweren und kritischen Verl\u00e4ufe sei auf 27 gesunken, auch hier handele es sich \u00fcberwiegend um Minderj\u00e4hrige. Zugleich betonte das Gesundheitsministerium, dass bislang keine schwangeren Frauen an Arbovirosen gestorben seien. Schwangere gelten in der aktuellen Lage als besondere Risikogruppe.<\/p>\n<p>Bereits zu Wochenbeginn hatte das Ministerium erkl\u00e4rt, die Epidemie nehme in den kommenden Wochen einen \u201esehr positiven Verlauf\u201c und bewege sich in Richtung Kontrolle. In der Woche zuvor seien landesweit 16.214 neue F\u00e4lle eines unspezifischen Fiebersyndroms registriert worden, das als Leitsymptom sowohl von Dengue als auch von Chikungunya gilt. Insgesamt wurden nach Angaben des Ministeriums bislang 48.223 Chikungunya-F\u00e4lle erfasst. Die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (OPS) meldet f\u00fcr das laufende Jahr zudem 28.850 Dengue-Erkrankungen in Kuba, basierend auf offiziellen Daten.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist der sp\u00e4te Zeitpunkt, zu dem die Regierung das Ausma\u00df der Krise einr\u00e4umte. Erst am 12. November best\u00e4tigte Havanna offiziell das Vorliegen einer Epidemie \u2013 obwohl erste F\u00e4lle bereits im Juli diagnostiziert worden waren und die Infektionen im September und Oktober deutlich zugenommen hatten. Bereits zweieinhalb Wochen zuvor hatte die Regierung im Zusammenhang mit dem Hurrikan Melissa internationale Hilfe angefordert, darunter gro\u00dfe Mengen an Chemikalien zur M\u00fcckenbek\u00e4mpfung.<\/p>\n<p>Die Ausbreitung der Epidemie f\u00e4llt in eine Phase tiefgreifender wirtschaftlicher Krise. Mangel an Treibstoff, Insektiziden, Diagnostika und Medikamenten erschwert sowohl die Pr\u00e4vention als auch die Behandlung. Insbesondere die fl\u00e4chendeckende Fumigation zur Eind\u00e4mmung der Moskito-Population kann nur eingeschr\u00e4nkt durchgef\u00fchrt werden. Vor diesem Hintergrund ist der vorsichtige Optimismus der Beh\u00f6rden auch Ausdruck eines erheblichen strukturellen Drucks auf das kubanische Gesundheitssystem.\n<\/p>\n<p>\nAnzeige (G2) <\/p>\n<p>\n\u00a0\n<\/p>\n<p> |<br \/>\n | <\/p>\n<p>\n\u00a0\n<\/p>\n<p>\n<strong>Letzte Meldungen<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\u00a0\n<\/p>\n<p>\n\u00a0\n<\/p>\n<p>Anzeige (G1)<\/p>\n<p>\n\u00a0\n<\/p>\n<\/p>\n<p>\n\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Andreas B. 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