{"id":673360,"date":"2025-12-26T18:28:43","date_gmt":"2025-12-26T18:28:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673360\/"},"modified":"2025-12-26T18:28:43","modified_gmt":"2025-12-26T18:28:43","slug":"ein-zentrales-teilstueck-stockt-erster-abschnitt-des-radschnellwegs-eroeffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673360\/","title":{"rendered":"Ein zentrales Teilst\u00fcck stockt: Erster Abschnitt des Radschnellwegs er\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"<p><b>REGION (pm\/ak) \u2013 Mit einem symbolischen Akt haben Landrat Bernd Obst, Vertreter des Staatlichen Bauamts N\u00fcrnberg und Zirndorfs B\u00fcrgermeister Thomas Zwingel den ersten Abschnitt des geplanten Radschnellwegs zwischen dem Landkreis F\u00fcrth und N\u00fcrnberg freigegeben. Das rund 250 Meter lange Teilst\u00fcck in Zirndorf schlie\u00dft eine bestehende L\u00fccke im Radwegenetz und markiert zugleich den Auftakt f\u00fcr die k\u00fcnftige Schnellverbindung, die beide Kommunen enger miteinander verkn\u00fcpfen soll. Zugleich wurde der Abschnitt offiziell vom Staatlichen Bauamt an die Stadt Zirndorf \u00fcbergeben.<\/b><\/p>\n<p>Der Zust\u00e4ndigkeitswechsel war notwendig geworden, nachdem Zirndorf die Schwelle von 25.000 Einwohnern \u00fcberschritten hatte und damit die Verantwortung f\u00fcr die Ortsdurchfahrt \u2013 einschlie\u00dflich des neuen Radschnellwegsegments \u2013 vom Freistaat Bayern auf die Stadt \u00fcberging. Im Zuge dieser Neuordnung wurde vereinbart, dass das Staatliche Bauamt den Abschnitt vollst\u00e4ndig fertigstellt und erst dann \u00fcbergibt.<\/p>\n<p>Der nun freigegebene Weg misst 240 Meter in der L\u00e4nge und vier Meter in der Breite. Neun Wochen dauerte die Bauzeit, ausgef\u00fchrt von der Firma Strabag. Die Kosten belaufen sich auf rund 350.000 Euro. Noch fehlen Teile der Markierung sowie die Beleuchtung, die voraussichtlich im M\u00e4rz 2026 installiert werden. Dennoch vermittelt das neue St\u00fcck bereits einen Eindruck davon, wie die sp\u00e4tere Verbindung aussehen soll: ein komfortabler, sicherer und durchg\u00e4ngig befahrbarer Weg, der einen sp\u00fcrbaren Beitrag zur nachhaltigen Mobilit\u00e4t in der Region leisten soll.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend westlich der Jordanstra\u00dfe bis zum Anschluss bei Leichendorf die weiteren Planungen in enger Abstimmung mit den beteiligten Kommunen laufen, arbeitet die Stadt N\u00fcrnberg parallel an ihren Abschnitten entlang der Rothenburger Stra\u00dfe, der Bibertbahntrasse bis zur Felsenstra\u00dfe sowie im Umfeld der Baustelle des k\u00fcnftigen U\u2011Bahnhofs Gebersdorf.<\/p>\n<p>Einen D\u00e4mpfer erh\u00e4lt das Gesamtprojekt jedoch aus Oberasbach. Der dortige Stadtrat hat einstimmig beschlossen, die vorbereitete Ausbauvereinbarung mit dem Freistaat Bayern und dem Landkreis F\u00fcrth nicht zu unterzeichnen. Damit bleibt auf dem zentralen Abschnitt des Radschnellwegs vorerst eine L\u00fccke bestehen. Die Kreisverwaltung bedauert die Entscheidung, sieht darin aber keinen R\u00fcckschlag, der das Vorhaben grunds\u00e4tzlich gef\u00e4hrden w\u00fcrde. Der Ausbau werde weiterhin abschnittsweise vorangetrieben \u2013 sowohl in Richtung N\u00fcrnberger Innenstadt als auch nach Stein.<\/p>\n<p>Oberasbach war ein Angebot unterbreitet worden, das die vollst\u00e4ndige \u00dcbernahme von Planung und Bau durch das Staatliche Bauamt sowie eine Abl\u00f6sesumme von rund 2,6 Millionen Euro zur Deckung k\u00fcnftiger Unterhaltskosten vorsah. Angesichts der angespannten Haushaltslage zeigte Landrat Bernd Obst Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Entscheidung der Stadt, auch wenn sie aus Sicht des Radverkehrs bedauerlich sei. Die Projektpartner hoffen nun, dass sich das politische Stimmungsbild in Oberasbach k\u00fcnftig \u00e4ndert und der durchg\u00e4ngige Radschnellweg letztlich doch Realit\u00e4t wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"REGION (pm\/ak) \u2013 Mit einem symbolischen Akt haben Landrat Bernd Obst, Vertreter des Staatlichen Bauamts N\u00fcrnberg und Zirndorfs&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":673361,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[772,3364,29,30,3783],"class_list":{"0":"post-673360","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-bayern","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nuernberg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115787288004431864","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/673360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=673360"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/673360\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/673361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=673360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=673360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=673360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}