{"id":673457,"date":"2025-12-26T19:29:15","date_gmt":"2025-12-26T19:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673457\/"},"modified":"2025-12-26T19:29:15","modified_gmt":"2025-12-26T19:29:15","slug":"wo-kann-augsburgs-innenstadt-staedteplanerisch-verbessert-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673457\/","title":{"rendered":"Wo kann Augsburgs Innenstadt st\u00e4dteplanerisch verbessert werden?"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Der <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/kultur\/interview-was-augsburg-von-oslo-lernen-kann-103004060\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Schw\u00e4bische Architekten- und Ingenieurverein<\/a> hat sich Augsburgs Innenstadt unter dem Gesichtspunkt der \u201eemotionalen Stadt\u201c angesehen und dazu mehrere Stadtspazierg\u00e4nge gemeinsam unternommen. Was genau macht die emotionale Bindung eines B\u00fcrgers an seine Stadt aus?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">B\u00dc PRECHTER:<\/strong> Dazu m\u00f6chte ich etwas ausholen. Die Vision der \u201eemotionalen Stadt\u201c greift die Bed\u00fcrfnisse des Menschen direkt auf. Sie stellt den Menschen in den Mittelpunkt jeglicher Planung und sagt, es geht nicht nur um Funktionen wie beispielsweise Handel oder Verkehr, sondern um den Menschen selbst mit alledem, was er in seiner Stadt braucht. Das ist zum Beispiel bezogen auf den \u00f6ffentlichen Raum vielerlei. Der Mensch will einerseits kommunizieren, aber er sucht auch Orte f\u00fcr den R\u00fcckzug. Gelingt eine auf den Menschen bezogene Stadtplanung, dann stellen sich bei den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Zufriedenheit, Akzeptanz und Identifikation ein. Es wird \u201emeine Stadt\u201c \u2013 die Stadt, in der ich mich wohlf\u00fchle, die ich mag, f\u00fcr die ich mich selbst im besten Fall engagiere. Das hei\u00dft nicht, dass alles perfekt sein muss. Den Partner, die Kinder und Freunde liebt man ja auch mit all den St\u00e4rken und Schw\u00e4chen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Wie haben Sie Augsburg nun konkret unter die Lupe genommen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Eine Gruppe von circa 20 Leuten unseres Vereins ist in diesem Herbst im Wechsel spazieren gegangen und hat sich frequentierte Orte und Pl\u00e4tze in der Innenstadt angesehen. Wir sind alle vom Fach. In einer Gruppe von Kollegen f\u00e4llt der Blick auf Orte anders aus, weil man sich Zeit nimmt und gemeinsam \u00fcber die Eindr\u00fccke diskutiert. Diese Erkenntnisse haben wir schriftlich zusammengefasst.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Das Container-Gr\u00fcn in der Karolinenstra\u00dfe fiel Ihnen zum Beispiel unangenehm auf.<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Die <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/kuebelbaeume-stehen-jetzt-in-der-augsburger-karolinenstrasse-103891847\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Neugestaltung der Karolinenstra\u00dfe<\/a> mit den breiteren Gehwegen fiel uns grunds\u00e4tzlich positiv auf. Aber das Gr\u00fcn in den gro\u00dfen K\u00fcbeln ist in unseren Augen nur Dekoration. Besser w\u00e4ren dort richtige Stadtb\u00e4ume als nachhaltige L\u00f6sung. Nat\u00fcrlich wissen wir, dass unter der Erde jede Menge Sparten liegen, aber andere St\u00e4dte machen es uns vor und legen die Sparten beim Stra\u00dfenumbau zusammen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Und jetzt kurz f\u00fcr die Nicht-Architekten: Sie wei\u00dfen auf die Versorgungsleitungen unter der Stra\u00dfe hin, die Kabel und Kan\u00e4le, die oft breit gef\u00e4chert unter der Oberfl\u00e4che laufen. <\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Ja, man k\u00f6nnte diese Sparten beispielsweise vertikal anordnen. Das macht Mailand. Hiermit gewinnt man neuen wertvollen Wurzelraum f\u00fcr Klimab\u00e4ume.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Eine Anregung also f\u00fcr Augsburg.  Warum haben es die B\u00e4ume im Stadtraum so schwierig?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Zu den schon angesprochenen Ver- und Entsorgungsleitungen unter der Erde kommen noch einige Stressfaktoren wie Versiegelung, Hitze, Tausalz und Vandalismus dazu.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Wo wir bei einem wichtigen Thema der emotionalen Stadt sind \u2013 Stichwort Klimaresilienz. Wo herrscht da in Augsburg Verbesserungsbedarf?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Zum Gl\u00fcck findet sich in Augsburgs Innenstadt relativ viel Stra\u00dfenbegleitgr\u00fcn, beispielsweise in der Bahnhofstra\u00dfe, der Konrad-Adenauer-Allee oder der G\u00f6gginger Stra\u00dfe. Mitunter ist dessen Zustand aber schlecht. Parallel zur Diskussion um Neupflanzungen sollten wir deshalb auch \u00fcber den Erhalt des Stadtgr\u00fcns sprechen. Die B\u00e4ume in der Stadt, fast alle in der Nachkriegszeit gepflanzt, sind jetzt ca. 70 Jahre alt und schon lange besonderen Stressfaktoren ausgesetzt, beispielsweise wenn der Asphalt von allen Seiten bis fast an die St\u00e4mme heranreicht. Das k\u00f6nnte man verbessern, etwa indem auf Gehwegen gro\u00dffl\u00e4chig Pflaster mit einem hohen Fugenanteil verlegt wird. Es sind also zwei Dinge zu tun: Neues Gr\u00fcn in die Stadt zu bekommen und den Bestand zu erhalten. Gelingt dies, verbessert das nicht nur das Stadtklima, es steigert auch die Aufenthaltsqualit\u00e4t. Wo Schatten ist, h\u00e4lt sich der Mensch lieber auf. An dritter Stelle sollten wir unn\u00f6tig asphaltierte Fl\u00e4chen entsiegeln, wie beispielsweise an der Jakoberstra\u00dfe.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Und damit zu Augsburgs Prachtstra\u00dfe, der Maximilianstra\u00dfe. Sie schlagen einen radikalen Schnitt vor?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Die <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/die-pantheon-lounge-in-augsburg-kehrt-zurueck-als-bar-mit-suedtiroler-flair-112926186\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Maximilianstra\u00dfe<\/a> hat ein Wahnsinnserscheinungsbild. Sie ist einfach gro\u00dfartig. Aber man darf sie jedoch nicht nur mit heutigen Augen sehen. Fr\u00fcher bestand die Maximilianstra\u00dfe aus einer Abfolge von Pl\u00e4tzen. Mittig standen unterschiedliche H\u00e4user, die der Stra\u00dfe einen Rhythmus gegeben haben. Heute erkennt man, wie schwierig es ist, mit dieser breiten Stra\u00dfe umzugehen. Wir schlagen vor, den Verkehr rauszunehmen, also auch die Stra\u00dfenbahnlinie, die ja nur f\u00fcr den Einr\u00fcckverkehr genutzt wird. Damit b\u00f6ten sich viele M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Umgestaltung. Wenn man sich an der Historie orientieren und von der Sichtachse l\u00f6sen w\u00fcrde, h\u00e4tten dort B\u00e4ume und neue Einzelgeb\u00e4ude Platz. Das w\u00fcrde einen neuen sozialen Raum, einen Ort der Kommunikation, mitten in der Stadt schaffen. Das w\u00e4re ein ganz wesentlicher Befreiungsschlag f\u00fcr unsere Prachtstra\u00dfe. Derartige Ver\u00e4nderungen sind aus unserer Sicht \u00fcber einen st\u00e4dtebaulichen Wettbewerb zu kl\u00e4ren.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Und wie k\u00f6nnte die Stra\u00dfe dann genutzt werden?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Ich k\u00f6nnte mir zum Beispiel gut vorstellen, den Christkindlmarkt in diese Kulisse zu setzen, aber auch andere M\u00e4rkte, B\u00fchnen, Kulturleben und Begegnungsorte. Die Maximilianstra\u00dfe birgt einen breiten F\u00e4cher an Potenzialen f\u00fcr eine zukunftsorientierte Innenstadtentwicklung in sich.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Dann gehen wir noch einmal weiter durch die Stadt. Unterhalb der Dominikanerkirche haben Sie einen regelrechten Unort ausgemacht. Was st\u00f6rt Sie dort?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Wenn man vom Holbeinplatz kommend in Richtung B\u00e4ckergasse l\u00e4uft, schl\u00e4ngelt man sich entlang des Stadtbachs. Pl\u00f6tzlich \u00f6ffnet sich der Blick auf die R\u00fcckseite der Dominikanerkirche in Form eines unerwarteten Ma\u00dfstabsbruchs. Genau dort h\u00f6rt ebenso unerwartet wie unverst\u00e4ndlich die Stra\u00dfensanierung auf. Hier sollte der Anschluss an die neu gestaltete B\u00e4ckergasse hergestellt werden, verbunden mit der Chance f\u00fcr eine Neuinszenierung der R\u00fcckseite der Dominikanerkirche. Auch die \u00d6ffnung des Kanals an einer g\u00e4nzlich banalen Stelle sollte gestalterisch gel\u00f6st werden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Stichwort Dominikanerkirche. Dort war ja fr\u00fcher das <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/wer-soll-das-roemermuseum-in-augsburg-betreiben-112972622\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">R\u00f6mische Museum<\/a> beheimatet, das nun ins Domviertel verlegt werden soll. Aus Ihrer Sicht eine gute Entscheidung?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Unsere Kritik ist ganz generell als Anregung und als Aufforderung zur Diskussion zu sehen. Wir glauben, dass man in Augsburg ein noch zu geringes Qualit\u00e4tsbewusstsein in den \u00f6ffentlichen Raum legt. Es gibt Stellen in Augsburg, da ist alles sch\u00f6n und fein gemacht, mit gutem Pflaster beispielsweise. Aber die zentrale Frage, was der Mensch dort machen m\u00f6chte, bleibt oft unbeantwortet. Und genau auf diese kommt es aber an. Gelungene Urbanit\u00e4t definiert sich nicht am Bild der Stadt, sondern an der Genauigkeit, mit der im \u00f6ffentlichen Raum die Gef\u00fchle und Bed\u00fcrfnisse der Menschen angesprochen werden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Bitte jetzt ein Beispiel, wie sich das \u00e4u\u00dfern w\u00fcrde.<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Da f\u00e4llt mir sofort das \u00d6lh\u00f6fle hinter dem Alten Stadtbad ein. Das ist ein sehr idyllisches Kleinod, das g\u00e4nzlich unter Wert f\u00fcr die Bewohnerschaft genutzt wird. Gerade auch in Hinblick auf unser Welterbe k\u00f6nnte das Wasser erlebbar gemacht werden. Dort k\u00f6nnten Menschen am Wasser sitzen und entspannt verweilen. In der Innenstadt findet sich kaum ein Ort, an dem Menschen direkt am Wasser sitzen k\u00f6nnen. Aber daf\u00fcr m\u00fcssten wir Stadtplanung  mehr in Richtung \u201eemotionale Stadt\u201c denken, also die Bed\u00fcrfnisse der Menschen mehr fokussieren. Unser Dossier zu den Stadtspazierg\u00e4ngen zeigt eine Reihe solcher Vorschl\u00e4ge auf. Wir vom SAIV m\u00f6chten gern etwas ansto\u00dfen in unserer sch\u00f6nen Stadt.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Wenn Sie die M\u00f6glichkeit h\u00e4tten, Ihre drei wichtigsten Projekte in der Stadt zu verwirklichen, was w\u00fcrden Sie angehen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Ich spreche da jetzt nur f\u00fcr mich, nicht f\u00fcr den ganzen SAIV. Ich w\u00fcrde als Erstes die Maximilianstra\u00dfe angehen. Und damit einhergehend w\u00fcrde ich den Rathausplatz neu denken und zur Diskussion stellen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Was w\u00fcrden Sie beim Rathausplatz zur Diskussion stellen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Ich finde den Platz zu gro\u00df. Dazu ist er topografisch \u00fcberw\u00f6lbt, was seine optische Wirkung schm\u00e4lert. Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, einen Teil zu bebauen. Dort k\u00f6nnte ein gut gemachter Pavillon vielleicht in Verbindung mit B\u00e4umen entstehen f\u00fcr die St\u00e4dtetouristen. Der Tourismus in Augsburg darf ruhig noch st\u00e4rker betrieben werden, auch als Einnahmequelle, aber auch als Funke der Lebendigkeit. Wenn ich die Touristen bei Regenwetter vor der B\u00fcrger-Info am Rathausplatz sehe, tun sie mir jedes Mal leid. Wo ist die Willkommensgeste in Augsburg?\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Und g\u00e4be es noch eine dritte Baustelle?<\/strong><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold font-sans\">PRECHTER:<\/strong> Ja, ein gut gemachter Spielplatz f\u00fcr die Altersklasse um die zehn Jahre unter den B\u00e4umen am K\u00f6nigsplatz \u2013 ein Ort, wo Kinder klettern und balancieren k\u00f6nnen, fehlt. Unter den B\u00e4umen versucht man schon seit Jahrzehnten,  einen Rasen zu etablieren, was auf lange Sicht nicht wirklich befriedigend funktioniert. Stattdessen w\u00e4re ein robuster Belag, auf dem Kinder toben k\u00f6nnen, sinnvoller. Und wir d\u00fcrften mitten in der Stadt erleben, dass es in Augsburgs Innenstadt fr\u00f6hliche Kinder gibt, die hier eine coole Bleibezone gefunden haben, w\u00e4hrend die Eltern in Ruhe Kaffee trinken und Erwachsenendinge besprechen.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/09jpg.jpg\" alt=\"Die Landschaftsarchitektin B\u00fc Prechter.\" title=\"Die Landschaftsarchitektin B\u00fc Prechter.\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Die Landschaftsarchitektin B\u00fc Prechter.<br \/>\n    Foto: Barbara Gandenheimer<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Die Landschaftsarchitektin B\u00fc Prechter.<br \/>\n    Foto: Barbara Gandenheimer<\/p>\n<p>    Zur Person<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Landschaftsarchitektin B\u00fc Prechter ist seit 2023 erste Vorsitzende des Schw\u00e4bischen Architekten- und Ingenieursvereins (SAIV). Der Verein veranstaltet am 10. Januar ein ganzt\u00e4giges Symposium von 9.30 Uhr bis 18 Uhr zum Thema \u201eDie emotionale Stadt\u201c im Karo 10 (Karolinenstra\u00dfe 10 in Augsburg). Unter anderem geht es darum, was Augsburg von St\u00e4dten wie Ulm und Regensburg lernen kann und welche soziale Bedeutung der \u00f6ffentliche Raum hat.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Richard Mayr<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Maxstra\u00dfe Augsburg<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Augsburg<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Schw\u00e4bische Architekten- und Ingenieurverein hat sich Augsburgs Innenstadt unter dem Gesichtspunkt der \u201eemotionalen Stadt\u201c angesehen und dazu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":673458,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,156534,3364,29,548,663,3934,30,13,156533,137508,14,15,12],"class_list":{"0":"post-673457","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-bue-prechter","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europe","16":"tag-germany","17":"tag-headlines","18":"tag-ingenieursverein","19":"tag-maxstrasse-augsburg","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115787529042052135","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/673457","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=673457"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/673457\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/673458"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=673457"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=673457"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=673457"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}